Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

sybille
Beiträge: 4337
Registriert: Mi 2. Nov 2011, 20:48

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3901

Beitrag von sybille » Fr 15. Jul 2022, 18:32

Bis vor ein paar Jahrzehnten ging es ja auch, aber da konnten eben auch Landwirte sich keine tollen Einfamilienhäuser bauen, sondern haben eben in den Häusern, die da waren, gelebt. Heute? Das alte Haus wird stillgelegt und was neues gebaut, Auto? Selbstverständlich ein großer SUV! Und Urlaub? Ja klar, zweimal im Jahr mindestens, im Winter Skifahrern und im Sommer geht's nach Malle.

Hallo? Ein Drittel des Einkommens kommt von uns Idioten, den Steuerzahlern! Und sich dann noch darüber beschweren, dass man nachweisen muss, was man mit diesem Geld tut, ey echt jetzt! Mir geht die Hutschnur hoch, wenn ich mir das Gejammer dieses Berufsstand anhören muss.
SunOdyssey, das ist richtig unverschämt was Du da schreibst!
Sieh Dir an wer sich alles tolle Einfamilienhäuser leistet obwohl das alte Haus von den Eltern auch bewohnbar wäre und von dem Darlehen wird abgezweigt und ein SUV gekauft um die Kids zur Kita oder Schule zu fahren.
Zu "den Idioten, den Steuerzahlern" kann ich nur schreiben das ich die Landwirte mit meinem Einkauf gerne unterstütze denn sie bekommen nicht den Preis der die Ware wert ist weil der Verbraucher nicht bereit ist einen fairen Preis zu zahlen..
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.

Benutzeravatar
Tscharlie
Beiträge: 1072
Registriert: Do 27. Jan 2022, 08:45
Familienstand: verheiratet

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3902

Beitrag von Tscharlie » Fr 15. Jul 2022, 18:39

Es ist ja im Prinzip alles richtig was hier geschrieben wurde. Jeder von euch hat recht.

Nur ob das zu einem "Miteinander" reicht? Das zeigt die Zukunft.

Was auf keinen Fall weiterhilft ist der Angriff auf das Gegenüber.

Wir leben gerade in ein Zeit in der wir sehen können was passiert, wenn man nicht miteinander sondern gegeneinander agiert.

Die Brexit- und Abtreibungsszenarien in GB und USA führen vor Augen was passiert, wenn man nicht miteinander eine Lösung sucht.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi

Eule
Beiträge: 527
Registriert: So 8. Aug 2010, 19:06
Wohnort: Hunsrück

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3903

Beitrag von Eule » Fr 15. Jul 2022, 18:56

Tscharlie hat geschrieben:
Fr 15. Jul 2022, 18:10
Eule hat geschrieben:
Fr 15. Jul 2022, 17:53
Tscharlie hat geschrieben:
Fr 15. Jul 2022, 16:12
Selbst die "Naturgesetze" sind nicht statisch.
wie meinst Du das? :hmm:
Wir meinen oft, endlich etwas wirklich sicheres erkannt zu haben, dann kommt jemand und stellt das mit einem einzigen Gegenbeweis in Frage.

Newtons Schwerkraft war eines DER Naturgesetze, gilt heute nicht mehr so einfach.

Welches "Naturgesetz" hat denn 100 Jahre "überlebt"?

Man kann noch nicht mal behaupten, dass alles Leben einmal stirbt, denn es gibt uralte Organismen. Und es gibt so häßliche Tierchen, bei denen man noch keine natürlichen Toten gefunden hat, sie Leben solange bis sie bei irgendeinem Kampf sterben. Wie die Tiere heißen? Nacktmull. Die Tierchen überleben "fast" alles.
Ich denke, Du verwechselst Naturgesetze mit dem WISSEN über die Naturgesetze.
Das WISSEN entwickelt sich (bísher) mehr oder weniger kontinuierlich weiter, das verändert aber nicht die Naturgesetze.
Die Gravitationsgesetze von Newton gelten auf diesem Planeten in für uns mehr als ausreichender Genauigkeit nach wie vor, auch wenn Einstein und die Astro- und Kernphysik ein wenig "nachgebessert" haben ;)
Ein Naturgesetz, das 100 Jahre überlebt hat: verändert sich die Lebensgrundlage einer Spezies stärker als deren Anpassungsfähigkeit ausgleichen kann, stirbt die Spezies aus. Übrigens auch der Nacktmull, und der braucht zum Überleben keinen Internetzugang... :holy:

Benutzeravatar
Tscharlie
Beiträge: 1072
Registriert: Do 27. Jan 2022, 08:45
Familienstand: verheiratet

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3904

Beitrag von Tscharlie » Fr 15. Jul 2022, 19:32

Ich bin der Meinung, dass ALLES in Entwicklung ist.

Es gibt in dieser "Idee" Erde-Mensch nichts was statisch ist, alles ist in Enwicklung.

Warum? Weil das die "Grundidee" unserer Erde ist.

Ich kenne die Bibel ziemlich gut und bin der Meinung, dass die Idee: Ihr seid "Gottesabbild", auch heißt: wir verändern die Welt nach unseren Vorstellungen. Nichts ist festgeleggt, WIR machen die Welt wie sie und "gefällt". Und die Verfasser der Bibel waren Menschen die weitsichtig waren. Übrigens ohne an eine Religion zu denken.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi

Eule
Beiträge: 527
Registriert: So 8. Aug 2010, 19:06
Wohnort: Hunsrück

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3905

Beitrag von Eule » Fr 15. Jul 2022, 21:35

Tscharlie hat geschrieben:
Fr 15. Jul 2022, 19:32
... WIR machen die Welt wie sie uns "gefällt"...
Astrid Lindgren lässt grüßen, - ich würde ja gerne mit einem Einstein-Zitat antworten, aber das würde mir einen Moderatoren-Anpfiff einbringen, und mit Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion hätte es auch nur noch sehr am Rande zu tun.

Benutzeravatar
Tscharlie
Beiträge: 1072
Registriert: Do 27. Jan 2022, 08:45
Familienstand: verheiratet

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3906

Beitrag von Tscharlie » Sa 16. Jul 2022, 08:03

Gut kehren wir zum Ausgangspunkt zurück.

Ohne Entwicklung würden wir heute noch Einkorn essen, statt Weizen. Den gibt es ohne Menschen nicht.

Wir würden noch mit einigermaßen praktikablen Steinen versuchen Tiere zu erlegen, um nicht zu verhungern. Der Mensch ist total doof wenn es um die Jagt geht. Jede Katze ist besser von der Natur zur Jagt ausgerüstet.

Was sich am weitesten weiterentwickelt hat ist unsere Denkkraft.

Nun ist es wie überall: Jeder Fortschritt gibt in mindestens zwei Möglichkeiten, welche Richtung man einschlägt das müssen die Menschen jeweils selbst entscheiden.

Das kann z.B. sein: Möglichst viel zu produzieren. Oder möglichst geschmacksvoll. Oder möglichst weltschonend. Oder möglichts gewinnbringend. Oder möglichst wenig Arbeitaufwand. ect.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi

Benutzer 6456 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3907

Beitrag von Benutzer 6456 gelöscht » Sa 16. Jul 2022, 08:52

sybille hat geschrieben:
Fr 15. Jul 2022, 18:32
Bis vor ein paar Jahrzehnten ging es ja auch, aber da konnten eben auch Landwirte sich keine tollen Einfamilienhäuser bauen, sondern haben eben in den Häusern, die da waren, gelebt. Heute? Das alte Haus wird stillgelegt und was neues gebaut, Auto? Selbstverständlich ein großer SUV! Und Urlaub? Ja klar, zweimal im Jahr mindestens, im Winter Skifahrern und im Sommer geht's nach Malle.

Hallo? Ein Drittel des Einkommens kommt von uns Idioten, den Steuerzahlern! Und sich dann noch darüber beschweren, dass man nachweisen muss, was man mit diesem Geld tut, ey echt jetzt! Mir geht die Hutschnur hoch, wenn ich mir das Gejammer dieses Berufsstand anhören muss.
SunOdyssey, das ist richtig unverschämt was Du da schreibst!
Sieh Dir an wer sich alles tolle Einfamilienhäuser leistet obwohl das alte Haus von den Eltern auch bewohnbar wäre und von dem Darlehen wird abgezweigt und ein SUV gekauft um die Kids zur Kita oder Schule zu fahren.
Zu "den Idioten, den Steuerzahlern" kann ich nur schreiben das ich die Landwirte mit meinem Einkauf gerne unterstütze denn sie bekommen nicht den Preis der die Ware wert ist weil der Verbraucher nicht bereit ist einen fairen Preis zu zahlen..
Dann bin ich eben unverschämt, ja und? Lieber unverschämt, aber deutlich, als mir dauernd dieses Rumgejammer von Oelkanne und Rohana anzuhören, die beide meinen, dass es richtig ist, wie heutzutage Landwirte agieren. Nach dem Motto " ich hab das Recht auf...." Nee, hat hier keiner, nicht mal auf Glück. Meinen aber die meisten Menschen, dass sie sich die Rechte nehmen dürfen, siehe Tscharlies Geschreibsel!

Wären wir doch nur beim Jagen und Sammeln geblieben, dann hätte unser schöner Planet eine Chance. Wird übrigens bei manchen Archäologen als "der Garten von Eden" beschrieben, diese Zeit.

Benutzeravatar
Tscharlie
Beiträge: 1072
Registriert: Do 27. Jan 2022, 08:45
Familienstand: verheiratet

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3908

Beitrag von Tscharlie » Sa 16. Jul 2022, 09:10

Dann schreibsl ich halt mal weiter.

Der Garten Eden wäre es sicher geblieben, wenn wir nicht unser Gehirn eingeschalten hätten. Das will meiner Meinung auch das Märchen von der Vertreibung aus dem Paradies im alten Testament erklären.

Unsere Haustiere, auch die wir gegessen haben, waren im Garten Eden. Immer was zu fressen, warme saubere Umgebung. Alles Bestens. Weil sie eben nie nach- oder vorausgedacht haben.

So geht es den Menschen heute auch noch, wenn sie ihr Gehirn ausgeschalten lassen oder es sogar aktiv ausschalten.

Wir haben das ja sogar in der Sprache verankert: Wir sagen ja, jemand hat hirnlos etwas gemacht.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi

Benutzeravatar
kraut_ruebe
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 10832
Registriert: Di 3. Aug 2010, 09:48
Wohnort: Klimazone 7b - pannonisches Klima

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3909

Beitrag von kraut_ruebe » Sa 16. Jul 2022, 10:15

Moderatoren-Einwand:

Bitte achtet auf den Umgangston.

Danke.

/k&r
There's a crack in everything. That's how the light gets in.

Benutzeravatar
Tscharlie
Beiträge: 1072
Registriert: Do 27. Jan 2022, 08:45
Familienstand: verheiratet

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3910

Beitrag von Tscharlie » Sa 16. Jul 2022, 12:32

Vielleicht werde ich da mißverstanden.

Das ist gar nicht negativ gemeint wenn wir hirnlos handeln.

Fast alles was wir machen, machen wir hirnlos. Unser Leben würde sehr, sehr langsam und umständlich verlaufen, wenn wir ALLES vorher überdenken wollten.

Aber wir haben die Gabe/Möglichkeit unser Handeln entweder im Vorfeld oder auch hinterher mal in Ruhe zu bedenken oder zu überdenken.

Wenn ich etwas für mich überdacht habe, dann stehe ich auch zu der Handlung die darauf folgt, auch wenn es vielleicht anderen als völlig sonderbar erscheinen mag. Wenn jemand dann über meine so überdachten Handlungen Bemerkungen macht, gibt mir das die Möglichkeit, mein Überdachtes neu zu überdenken, das kann zu einer Veränderung oder auch nicht führen.

Was für mich wichtig ist: Das was ich überdenke ist nur für mich JETZT gültig. Jeder andere kann eigen Überdachtes ganz anders sehen.

Was mich nicht interessiert sind Meinungen die jemand "von außen" übernimmt, ohne sich die Mühe zu machen das selbst zu überlegen. Das merke ich schnell, mit solchen Menschen kann man auch umgehen, aber halt nicht über menschliches Nachdenken reden.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi

Antworten

Zurück zu „Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion“