Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

Was halt nirgendwo passt
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Spencer
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Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#11

Beitrag von Spencer » So 18. Aug 2019, 13:10

Das Thema hatten wir schon mal, denke ich. :grr:
Zum Glück hat es ja direkt mit Selbstversorgung zu tun und darf daher hier betextet werden....
Natürlich nicht über so verschwörungstechnische, esoterische ( sind die dann nicht auch automatisch rechte ?) Seiten wie nuoviso.....

Forumskonform wäre aber vielleicht eine Einschätzung vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim deutschen Bundestag, für einen großflächigen Stromausfall....

Ich habe mir mal die 30seitige Version der Einschätzung runter geladen. Ließt sich interessant und kann, da ja im staatlichen Auftrag erstellt, nicht als Verschwörungstheorie diffamiert werden.
Gefährdung und
Verletzbarkeit moderner
Gesellschaften –
am Beispiel eines
großräumigen Ausfalls
der Stromversorgung
:grr: :pfeif:


Apropos "soziale Kontakte"

Im neuen Fluchtwagen befindet sich CB-Funk. Kann man das als eine kleine Alternative für Vernetzung im Fall der Fälle betrachten ? Der Wagen hat ja auch Solar, das sollte also eine Zeit u.a. für's Funkgerät reichen...
Ich weiß das die mobilen Geräte nur ein paar km Reichweite haben.... Aber besser paar km als nix, oder ?
Habe mich noch nicht weiter mit CB- Funk befasst. Aber ich meine, besser haben als benötigen und nicht haben ;)

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Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#12

Beitrag von frodo » So 18. Aug 2019, 13:44

Spencer hat geschrieben: Im neuen Fluchtwagen befindet sich CB-Funk. Kann man das als eine kleine Alternative für Vernetzung im Fall der Fälle betrachten ? Der Wagen hat ja auch Solar, das sollte also eine Zeit u.a. für's Funkgerät reichen...
Ich weiß das die mobilen Geräte nur ein paar km Reichweite haben.... Aber besser paar km als nix, oder ?
Habe mich noch nicht weiter mit CB- Funk befasst. Aber ich meine, besser haben als benötigen und nicht haben ;)
CB-Funk ist sicher besser als nix, - Vernetzung bedeutet ja nicht zwingend, dass Du zu ALLEN Knoten des Netzes direkt Verbindung hast/haben kannst (wie Telefon o. Internet). Wenn's richtig organisiert ist, reicht DIr der Kontakt zu den 1 o. 2 nächstgelegenen "Knoten", und die leiten dann "händisch" weiter. Habe auch schon lange nicht mehr mit CB zu tun, darum könnte es sein, dass es da inzwischen auch Möglichkeiten gibt, einzelne Stationen als automatisches Relais zu nutzen :im:
Wenn Du auf einen Berg fährst (ich weiß, ist bei Dir nicht so einfach ;) ), erhöht sich auch die CB-Reichweite beträchtlich, ebenso mit einer aufwendigeren Antenne und anderem technischen Schnickschnack :pfeif:
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
A.Einstein

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Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#13

Beitrag von kraut_ruebe » So 18. Aug 2019, 14:27

wenn die forensuche nicht funktioniert, kann man auch seine suchmaschine mit den begriffen 'selbstvers.org' und 'blackout' füttern.

neben andren threads kommt auch einer, der schon so ziemlich alles dazu beinhaltet, was man dazu schreiben kann:

https://www.selbstvers.org/forum/viewto ... =40&t=8549
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

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Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#14

Beitrag von woidler » So 18. Aug 2019, 16:09

Außer Tankstellen brauchen auch noch Banken und Bankautomaten und Strom. Neben Reservekraftstoff kann ein bißchen Reservebargeld nicht schaden.
Es gibt übrigens eine Bunestagsdrucksache 17/5672 vom 27.4.2011. technologiefolgeabschätzung zu einem flächendeckenden und längeranhaltenden Stromausfall in D.
Irgendwie sind ab Tag 7 keine fundieteren Aussagen mehr möglich.

Baumfrau

Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#15

Beitrag von Baumfrau » So 18. Aug 2019, 16:38

Nachdem ein ehemaliger Kollege von mir zu einer für die Übertragungsnetze zuständigen Agentur gewechselt war und mir darüber erzählte, dass vor einigen Jahren nur ein paar Mal pro Jahr eine Notfallkorrektur eintrat (ich weiß nicht mehr genau, von welchem Jahr erzählte), dass sie vor 1 oder 2 Jahren rd. 70 x pro Jahr einschreiten mussten und dass sich das jetzt noch erhöht hat und nachdem wir in diesem Jahr lt. FAZ, Welt und ähnlichen Medien schon mindestens 5 x kurz vor einem großflächigen Stromausfall standen, nehme ich die Möglichkeit eines länger andauernden Stromausfalls schon sehr ernst.

In der Praxis heißt das, dass ich geprüft habe, wie ich hier einen länger andauernden Stromausfall bewältigen könnte:
Heizung? Kein Problem, da Ofenheizung.
Kochen? ebenfalls kein Problem, da Flaschengas und Ofen.
Klo? Eine Komposttoilette steht im Gartenhäuschen.
Vorräte Essen? Für eine "Selbstversorgerin" auch wenig problematisch.
Licht? Taschenlampen & Stirnlampe habe ich, dann noch 2 kleine Campingleuchten angeschafft.
Batterien? Benutze schon lange Eneloops, die lassen sich gut aufladen und halten die Ladung auch lange.

Das grösste Problem wäre bei mir Frischwasser für mich und die Tiere, da ich keinen eigenen Brunnen habe. Deshalb habe ich mir 10 stapelbare 10 Liter Kanister angeschafft, gefüllt, Desinfektionstablette reingetan & rotiere alle halbe bis dreiviertel Jahr den Inhalt. Außerdem habe ich einen Wasserfilter (den kleinen Berkey Filter) gekauft.

Vor kurzem hat sogar das Bundesamt für Zivilschutz noch einmal eindringlich zur Eigenverantwortung und -vorsorge aufgerufen. Hier die Links:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... llten.html

https://deutsche-wirtschafts-nachrichte ... sfall-auf/

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Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#16

Beitrag von frodo » So 18. Aug 2019, 18:38

wie's der Zufall will, heute in interessanter Artikel im Netz zum Thema:
https://www.heise.de/tp/features/Schwar ... 99804.html
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Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#17

Beitrag von Hildegard » Mo 19. Aug 2019, 00:52

"Zufällig" auch heute in den NEWS
https://salzburg.orf.at/stories/3009060/
Pinzgau hat das Szenario mal durchgespielt.
https://www.saurugg.net/2018/blog/strom ... ine-folgen

Das war schon vcr etlichen Jahren Thema für mich/unsere Familie.Einige kürzere Ausfälle haben uns gezeigt, wo es hapert. Vorrangig ist sicher nicht die Kaffeemaschine. ;)
Privilegiert sind wir schon mal durch unseren Stromversorger...ein kleines Wasserkraftwerk in der Nachbarschaft mit kleinem Versorgungsgebiet, das sich im Ernstfall vom Verbundnetz trennen kann und autark mit Wasser-Turbine bzw. Dieselgenerator eine gewisse Zeit überbrücken kann. Wenns rundum noch stunden-auch tagelang- dunkel ist, gehn bei uns bereits die Lichter an. Aber wir haben trotzdem ein Notstromaggregat in Reserve, denn Wasser kübelweise aus dem Brunnen holen ist im Winter auch nicht so romantisch, Filter wäre für 50000l auch daheim.
Toilette...ist am Land mit Misthaufen in erreichbarer Distanz ..zum Entsorgen machbar. Toilettenstuhl als Luxusgut wäre auch da.Sonst wären verschließbare Müllsackerl ein Muss.
Obs der öffentliche Kanal packt? hat einige Pumpwerke dabei.
Tiefkühler bringt man mit Notstrom über die Zeit..und man lebt zuerst vom Inhalt, wenn die Dauer nicht abschätzbar ist
Ich brauche aber Strom für das Pflegebett und den Rollstuhl, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die im Ernstfall nie in der optimalen Position stehen wie man sie braucht....daran arbeiten wir aber...und den Vitamix zur Sondenkostbereitung...gibt aber eingeweckte Notfallrationen.
Auch das Auto wird NICHT mehr bis auf Reserve gefahren, sondern regelmäßig getankt und Reservetreibstoff ist daheim. In der "Pampa" kann eine gewisse Mobilität von Vorteil sein. Pferd, Fahrrad und Traktor wären auch noch da. :)
Beleuchtung ist sichergestellt, genug Kerzen und auch Feuerzeuge, bzw. Zünder bzw. Solarlaternen und Stirnlampen. Auch funktionierende! und auch im Finsteren auffindbare! Taschenlampen + Reservebatterien
Heizung und Kochen ist mit Kachelofen und Küchenherd und genügend Decken für die Schlafzimmer (im Winter) kein Problem. Holz reicht gefühlt auch mindestens 5 Jahre.
Nahrungsmittel sind auch für längere Zeit - Monate, bis 1 Jahr ?- im Haus. Gibt halt dann keine 3-Gängemenüs oder Backorgien. Mit Tee, Honig, Suppenpulver, und ÖLE, Fett kommt man weit auch bei geringem Stauraum. So ein kleiner Vorrat ist auch erschwinglich und hält lange.Ausreichend Trink Wasser ist wichtig!!!
Medikamente und Hygieneartikel ebenfalls. Etwas Bargeld auch, denn die Karten und Banken funktionieren nicht.
Problematischer sehe ich die >Lage im urbanen Bereich, wo doch ein Großteil von der Hand(SM) in den Mund lebt,- was die Vorräte betrifft- und auch sonst viel abhängiger vom Strom ist.
LG Hildegard
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Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#18

Beitrag von Renysol » Mo 19. Aug 2019, 02:01

Danke,

ich bin nicht allein ;-)

Aber zur Verschwörungstheorie:

Nuoviso kannte ich nicht und fand die Diskussion der beiden Männer auch nicht besonders verschwörerisch, da ja die Behörden auch vor dem Stromausfall warnen bzw. sagen, er kommt mit Sicherheit (Die Frage ist nicht ob, sondern wann).

Damit steht das für mich auf der gleichen Ebene wie eine Brandversicherung, die ich ja auch habe, obwohl es noch nie gebrannt hat.

Interessante weitere Links, vielen Dank auch dafür.
Einkommen vom eigenen Grund und Boden: http://renysol.com

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Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#19

Beitrag von emil17 » Mo 19. Aug 2019, 08:50

kraut_ruebe hat geschrieben: neben anderen threads kommt auch einer, der schon so ziemlich alles dazu beinhaltet, was man dazu schreiben kann:

https://www.selbstvers.org/forum/viewto ... =40&t=8549
sind schlappe 929 Beiträge ...
Ich müsste mir mal Gedanken machen, wie man die inzwischen installierte PV-Anlage auf Autarkiebetrieb umstellen kann, z.B. um den Tiefkühler am Kühlen zu halten.
Ob das ohne Pufferbatterien geht? Die Tiefkühle kann ja dann kühlen, wenn es Sonne auf dem Dach hat.

Ein weiteres Problem, von dem ich oft lese:
An sich wäre es ja eine gute Idee, ein paar der bei mir leer herumstehenden 20Liter-Armeetreibstoffbehälter mit Diesel gefüllt herumstehen zu lassen, damit man ohne Strom, wenn keine Tanke mehr funktioniert, noch eine Weile länger einholen fahren kann. Aber da soll es ja ein Zersetzungsproblem "Dieselpest" geben. Hat da jemand Erfahrung mit?
Bei fertigem Kettensäge-Gemisch 2% habe ich auch nach jahrelangem Herumstehenlassen keine Probleme gehabt, obwohl auch davon dringend abgeraten wird.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Blackout-Gefahr. Ist das ein Thema für euch?

#20

Beitrag von Buchkammer » Mo 19. Aug 2019, 15:13

Für Interessierte gibt es hier die bereits angesprochenen 8 Teile der Doku aus dem schweizer Fernsehen und einiges mehr. Bischen schlecht zu verstehen die Leutchen, aber es geht schon - ist halt schwizerdütsch. :)

https://www.youtube.com/channel/UCWS7QD ... y=Blackout
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)

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