Hühnerratsch

Hühner, Wachteln, Puten, Fasane, Pfauen
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ohne_Furcht_und_Adel
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Re: Hühnerratsch

#2571

Beitrag von ohne_Furcht_und_Adel » Fr 10. Mai 2019, 16:15

Wir haben jetzt noch 9 Küken aus der alten Brutmaschine, da ist von allem etwas dabei. Niederrheiner, Mechelner/Marans, Marans und Vorwerk. Sie sind 11 Tage alt und flattern und rennen herum; kommen also gleich noch in einen geschlossenen Stall, bevor sie noch aus der Kiste entwischen und dann nicht wieder ins Warme finden.
Eine Niederrheiner Henne sitzt seit etwa 20 Tagen im Legenest. Ich bin mir gar nicht sicher, was sie da überhaupt bebrütet, hätte lieber am Anfang schnell schalten und ihr noch ein paar Eier unterschieben sollen. Mal gucken, es wäre ja das erste Mal, das so was hier klappt... Ansonsten würde ich mir eher mal einen neuen Brutapparat anschaffen.
https://pi2.pixum.com/image/0/1000/NEA5 ... NhODM1.jpg Tag 2

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Oli
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Re: Hühnerratsch

#2572

Beitrag von Oli » Fr 10. Mai 2019, 18:20

Ich hatte 28 Eier von unserer bunten Truppe zum Lohnbrüten gegeben und mich so auf die Küken und später die Eierfarben der Hennen gefreut!
(Araucana x Marans, Bielefelder Kennhuhn, Bresse, New Hampshire sollte nach Möglichkeit Olivleger, gesprenkelte Grüntöne und neue Grünleger ergeben.)

Am Ende ist 1 Küken geschlüpft. So eine Kacke!

Es wird dort mit einem guten, neuen Brüter gebrütet. Wenn die eigenen Eier vom Zuchtstamm bebrütet werden schlüpfen wohl mindestens 45 von 50. Das kann es nicht sein.

Dann dachte ich, wir hätten zu wenig Hahn für zu viel Huhn aber die Eier waren alle befruchtet.

Die Hühner bekamen Bioland-Legemehl, Bioland-Weizen, selbstgekochtes Hühnerfutter und jede Menge Grünzeug, waren im Außengehege. (Jetzt wo die Beete bestellt und abgedeckt sind dürfen sie wieder raus und ihren Speiseplan nach Belieben ergänzen)
Sie sind topfit, entspannt, picken sich nicht, fressen keine Federn, haben keine Auffälligkeiten, sehen schmuck aus, sind gut im 'Fell'; einen Mangel kann ich mir schwer vorstellen.

Die Eier waren frisch (bis maximal 7 Tage alt, eher frischer) und wurden 2x täglich gewendet.

Heute traf ich einen 'Nachbarn' der mir erzählte, dass er von einem gemeinsamen Bekannten (Hühnerzüchter und Verkäufer im Landhandel, kommt also mit reichlich Züchtern zusammen) erfahren hat, dass die Schlupfraten dieses Jahr frustrierend seien und eben auffällig viele Küken kurz vor Schlupf absterben. Einige hätten ihre Hühner? Eier? Tote Küken? Irgendwas jedenfalls untersuchen lassen und es wurde herausgefunden, dass eine Streptokokkeninfektion die Ursache für das Sterben sei. Zu fragen, welche Streptokokken hätte keinen Sinn gemacht, daher hier die Frage: kennt jemand von euch diese Theorie und kann dazu genaueres sagen?
Ob das bei meinen die Ursache sein könnte, fit wie die sind? :hmm:

Merci.

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Re: Hühnerratsch

#2573

Beitrag von Rohana » Fr 10. Mai 2019, 20:50

Oweh, das tut mir leid für dich. Ich habe schon gehört dass auch andere Probleme hätten, aber nicht so durchgehend und geballt. Meine "Notbrut" von den Eiern meiner toten Lieblingshenne hatte 10/10 befruchtet und 9/10 Schlupf (Anfang Januar), der Hahn ist bei dem Kollegen verblieben der gebrütet hat und der meint er hätte einer aussergewöhnlich gute Befruchtungsrate. Bei seinem neuen Harem von 70 Hennen ist die Potenz aber gut am Limit glaube ich :pfeif: (bei mir hatte er 10 Hennen).
Leider hat ebendieser Kollege Tomaten auf den Augen, weswegen ich von "meinen" Küken nur eins (!) wieder bekommen habe nach 4 Monaten, dazu etwas was ich grob als Z-Welsumer und Z-irgendwas identifizieren würde, aber im Leben nicht als Lohfrau x Bielefelder. Aufzuchtverluste sind bei dem also ziemlich hoch - der Fuchs wohnt ums Eck, die Küken waren Draussen-Schläfer :platt: Als Trostpreis noch 8 bunte Mixküken dazu, die ziemlich sicher von meinem Hahn sind... naja.. sind 3 Hennen bei, mal gucken was wird.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

Manuela
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Re: Hühnerratsch

#2574

Beitrag von Manuela » Sa 11. Mai 2019, 23:32

Ein Albtraum wurde war: die Hühner hatten Besuch. 4 Hühner und der Hahn tot. Keins mitgenommen, nur getötet und liegen lassen. Ich vermute dass es von Skys bellen gestört wurde. Der hatte angeschlagen und ich bin raus. Da sah ich Sky ein Huhn jagen. Auf meinen Ruf hat er sofort aufgehört und ich dacht noch: Dusseltier ist übers Tor geflogen. Habs wieder zurück getrieben, da sah ich die Bescherung. Das war übers Tor geflüchtet!
Haben sie vorhin gerupft. 2 Bisslöcher so ca. 2-3 cm auseinander. Fuchs? Marder? Die Löcher waren ca. 0,5cm Durchmesser. War aber nirgends Blut, kein Tropfen. Nur Federberge überall...... mein Grünleger hats auch erwischt, lebt aber -noch? Ist ziemlich gerupft, hat aber auch 2 Bisslöcher. Sie hats in den Stall geschafft. Sitzt ziemlich apathisch im Stall, wobei sie eben, als ich nochmal Kontrollgang gemacht hab, nicht mehr im Stall, sondern in der Voliere im hintersten Eck saß. Könnt also sein, sie weiß, dass sie es nicht schafft. Dann gehen sie doch von den anderen weg, damit die nicht gefährdet sind, oder? Desinfiziert hab ich die Löcher, war aber auch kein Blut zu sehen......dann wären alle 3 Junghühner vom letzten Jahr tot............ Zum Glück hat eine Glucke überlebt, die andere ist tot. Sieht fast so aus als wären 3 in der Zeit in der Voliere gewesen, die sind ganz normal, null gestresst.
Hab ja auch gerade wieder die Füße auf den Boden gekriegt und Lebensfreude kam zurück. Manchmal denk ich echt, da gibts einen der sagt: hau nochmal drauf, die zappelt immer noch.................

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Zacharias
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Re: Hühnerratsch

#2575

Beitrag von Zacharias » So 12. Mai 2019, 00:09

Mein Beileid, hört sich nach Fuchs an. Ich hab da auch nie Blut gefunden.
Die Überlebende kann auch einfach unter Schock stehen und deswegen sich zurück ziehen. Warte mal ab, ich hatte auch mal ein Huhn im Schockzustand nach Fuchsangriff, das kann ein paar Tage dauern, bis sie sich berappelt. Falls du hast, gibt ihr Bachblüten-Rescue. Wenn nicht innen was verletzt ist, wird die Wunde nichts machen, Hühner haben ein klasse Heilfleisch. Aber Füchse beißen in der Regel so, dass Organe betroffen sind.
Grüße,
Birgit

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Re: Hühnerratsch

#2576

Beitrag von Manuela » So 12. Mai 2019, 08:12

Update:
Grünleger ist auch tot :(

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Re: Hühnerratsch

#2577

Beitrag von Zacharias » So 12. Mai 2019, 09:31

Schade,aber dann war sicherlich mehr verletzt als nur die äußeren Wunden. Kannst du das Gehege sichern? Der kommt wieder!
Grüße,
Birgit

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Re: Hühnerratsch

#2578

Beitrag von Manuela » So 12. Mai 2019, 19:59

Gehege sicher? :hmm: das wär es wohl erst wenn der Zaun eingebuddelt wäre :hmm: ist er aber nicht. Ist normaler grüner Maschenzaun, mit durch geflochtenen Zweigen verstärkt..... . Hab die 4 heut erstmal nur unter Aufsicht ins kleine Gehege gelassen, wobei 2 erstmal gar nicht raus kamen. Erst heute Nachmittag.....
Hab ja noch die Hoffnung, dass der Jäger zurück ruft und her kommt um nach Spuren zu schauen. Hab bis jetzt die Federn liegen lassen, damit vlt. auch durch Vorgehensweise das "Es" identifiziert werden kann. Ist ja eine sehr lange Strecke: 2 waren in der hintersten Ecke vom Gehege, eins in der Mitte, direkt vor dem Eingang ins kleine Gehege und 2 draußen......bestimmt 50m! Und es waren ja auch alle Köpfe dran und alle da!
Naja, erstmal bleiben sie drin und dürfen nur raus, wenn ich dabei bin. Was natürlich ideal wäre um neue zu integrieren. Ich hätte die Möglichkeit ca. 20km weg 9 und/oder 3 wöchige Küken zu kriegen. 1 jährige wären ca.100km weg und kosten auch 25€/ Stk. !
Ich hab ja noch nie gekaufte Küken intergriert. Würde vlt. die Glucke vom letzten Jahr die 3 wöchigen führen? Ob die nochmal gluckt ist ja auch fraglich. Immerhin wird sie 5 und Eier sind ja auch viel weniger. Ist ja jetzt nur noch 1 gekauftes Junghuhn vom letzten Jahr, die anderen 3 gehen ja alle ins 5.Jahr. Legen zwar immer noch, aber halt weniger. Ob der Hahn ne Rolle spielt um brütig zu werden, weiß ich nicht. Sie war jedenfalls seine First Lady ;) Der Züchter sagt die 9 wöchigen können gleich dazu, stimmt das?
Hab die drei 9 wöchigen Hühner und einen Hahn jetzt erstmal bis Mittwoch reservieren lassen. Bin noch am Verdauen und noch nicht wirklich sicher ob ich echt nochmal von vorne anfange. Vlt. wenn ich sicher wüsste, dass es ein Fuchs war...... ich denk gegen Marder ist man ziemlich machtlos. Dann müsst ich ja nicht noch junges Frischfutter liefern........
Letztes Jahr an Muttertag war Hochwasser, dieses Jahr Schlachtfeld.......so Scheiße ich das letztes Jahr fand, hätte ich dieses Jahr lieber Wasser gescheppt............

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Re: Hühnerratsch

#2579

Beitrag von sybille » So 12. Mai 2019, 20:16

Manuela, 9 Wochen alte Küken würde ich nicht in eine bestehende Herde setzen. Die werden nur gemobbt und schlimmstenfalls nicht ans Futter gelassen.
Dein Beitrag klingt sehr verwirrt. Beruhige Dich erst mal und entscheide dann was Du machst.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.

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Re: Hühnerratsch

#2580

Beitrag von Rohana » So 12. Mai 2019, 20:30

Also meine kleinen, die dürften jetzt um die 10 Wochen sein, werden von den alten Weibsen gnadenlos gejagt. Genauso der Junghahn und die Junghennen. Deswegen hab ich 3 Gruppen laufen :platt:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

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