open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon Lysistrata am Fr 26. Okt 2018, 21:18

Adjua hat geschrieben:Klar ist es Ansichtssache. Ich bin diesbezüglich strikt, keine Aufgabe für den Hund, heißt, kein Hund bei mir. Deswegen hatte ich auch vorher nie einen, obwohl ich Hunde gerne mag.


Schon auch ein bisserl extrem: entweder Nützling, oder gar nicht.
Aber, jeder, wie er mag.
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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon Sonne am Fr 26. Okt 2018, 22:29

Ich bin von Hunden schon angefallen worden und würde für jeden halbgroßen oder sogar kleineren Hund, den Maulkorb begrüßen.
Und Leinenzwang überall, außer auf privat, und dann aber eingezäuntem Gelände.

Ich würde so gerne auch mal mit dem Rad zur Arbeit fahren, aber auf dem Weg sind 2 Bauernhöfe, deren Hunde manchmal frei sind. Große Hunde.

Freilaufende Hunde finde ich zwar generell nicht so bedrohlich - in einem Park zum Beispiel trotten die eigentlich immer friedlich vor sich hin - aber diese Hofhunde bewachen im Grunde das Grundstück, das an die Strasse grenzt. Und das kann gefährlich werden. Vor allem für Menschen, die Angst haben, denn der Hund riecht das. Und zu denen gehöre ich leider.

Auch wenn ich mit 'normalen Hunden' inzwischen relativ gut umgehen kann. Also Hunde, denen ich mich in Ruhe nähern kann und der Besitzer mir vorher gesagt hat, dass der Hund brav ist und mich ev auch mit ihm bekannt macht. Und wenn der Hund dann auch wirklich lieb ist, dann ist es ok. Dann kann ich mit ihm auch alleine sein. Oder mit ihm spazieren gehen. Und ich bin froh, dass ich das geschafft habe, denn früher hatte ich nur Panik.

Und dann sind da noch die Hundehalter, auf dem Feld-Wald-Wiesenweg, deren Hunde frei laufen und die wild bellend auf einen zu springen. 'Die tun nix!'...schreit dann der Besitzer aus der Ferne. Doch. Die tun was. Die lösen in mir Panik aus. Und das ist schlimm. Das ist für den Betroffenen gar nicht lustig. Ganz abgesehen, von der Beschämung, was man da mal wieder für ein Angsthase ist und seine Angst nicht in Griff kriegt.

Leider lebe ich in einer Gegend, in der es sehr viele Einödhöfe gibt. Also hier bei uns einfach so drauf loswandern, ist mit mir nicht zu machen. Denn etliche dieser Höfe - und viele davon haben große, scharfe Hunde - liegen dann direkt an der Straße, und man muß dann nun mal durch dieses Grundstück laufen, wenn man einen bestimmten Wanderweg einhalten will. Ich weiß zwar, dass mein Mann sich zwischen jeden noch so wild gewordenen Hund und mich schmeißen würde, aber was mach ich, wenn der Hund mit meinem Mann fertig ist und der Bauer ist dann immer noch nicht da. :pfeif:

Ich wandere sehr gerne...aber um unbeschwert zu wandern müssen wir erstmal etliche Kilometer mit dem Auto woanders hin fahren.

Deshalb würde ich diese Petition niemals unterschreiben. :ohoh:
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon Lysistrata am Fr 26. Okt 2018, 23:33

Sonne hat geschrieben: Vor allem für Menschen, die Angst haben, denn der Hund riecht das. Und zu denen gehöre ich leider


Als Kind bin ich mal in ein Wespennest getreten, und die hatten mich arg zugerichtet, und ab da hatte ich vor allem surrendem Insektenzeuchs eine fast hysterische Angst. Ich war auch überzeugt, die gehen auf mich los, weil ich mich halt fürchte.
Als ich mich dann für Bienen zu interessieren begann, war das erst eine arge Überwindung, aber dann war die Angst ein- für allemal weg.
Wenn für dich das Thema "Hund" so einschränkend ist, und die Lebensqualität so negativ beeinflußt, wäre vielleicht der mehrmalige Besuch eines Hundekurses (oder ähnliches) das Richtige.
So eine diffuse Angst loszuwerden, ist wie wenn eine Behinderung verschwindet.
Noch dazu, wenn man es selber gemeistert hat, ist man ein kleines Stückerl gewachsen.
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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon Adjua am Sa 27. Okt 2018, 12:28

Lysistrata hat geschrieben:
Adjua hat geschrieben:Klar ist es Ansichtssache. Ich bin diesbezüglich strikt, keine Aufgabe für den Hund, heißt, kein Hund bei mir. Deswegen hatte ich auch vorher nie einen, obwohl ich Hunde gerne mag.


Schon auch ein bisserl extrem: entweder Nützling, oder gar nicht.
Aber, jeder, wie er mag.


Mag sein. Für mich ist das aber gelebter Tierschutz. Denn wenn ein Tier eine Aufgabe hat, kommt man nicht auf die Idee, es als Spielzeug zu sehen oder zu vermenschlichen. Meine Meinung ist, wenn ein Tier vermenschlicht wird, hat das Tier schon verloren. Dass das im Moment nicht der Mainstream ist, ist mir klar.

@Angst: Im Endeffekt sind dann die Leute, die sich vor Hunden - oft zurecht - fürchten, selbst schuld, oder wie meinst du das? Die Argumentation liest man des öfteren in Hundeforen. Als wären Hunde ein Naturereignis, mit dem sich jeder vernünftige Mensch abzufinden hat, andernfalls er "an sich arbeiten" muss. Das halte ich für unfassbar arrogant.

Es ist ganz einfach unzumutbar, dass z.b. Sonnes Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, weil Menschen ihre Hunde nicht unter Kontrolle halten - wer seinen Hund unbeaufsichtigt frei laufen lässt, ist verantwortungslos und faul, wer seinen Hund beim Spazierengehen nicht hundertprozentig abrufen kann, ist ebenfalls inkompetent und/oder faul. Warum muss Sonne die Konsequenzen tragen?

Außerdem ist es mehr als flapsig, Ängste einfach so als therapierbar hinzustellen. Ich hatte mal einen jungen starken Volontär, der beim Aufräumen der Garage half. Der junge Mann sah eine kleine Spinne, ist kreidebleich geworden und mit großen Sprüngen auf die Wiese gerannt. Er hat es wirklich versucht, aber er konnte nicht weitermachen. Das ist eine Phobie - gegen das kann man gar nichts machen und wenn, dann nur aufwendiger Therapie.

Eine Spinne ist dabei noch ein ungefährliches Tier in unseren Breiten. Ein Hund ist das nicht, da gibt ist jedes Jahr zu viele Verletzte und Tote. Man hat sein Tier so zu halten, dass es niemand anderen belästigt, Punkt. Das steht auch genau so im Gesetz. Ein Hund hat sich Fremden nicht unangeleint zu nähern, schon gar nicht hat er sie anzuspringen oder zu bellen. Und woran der Mensch, der bloß in Frieden Radfahren oder Spazieren gehen will "wachsen" will, ist immer noch seine allerpersönlichste Entscheidung, der Besitzer eines unerzogenen Hundes hat da nichts, aber auch gar nichts mitzureden.

Mein Hund ist wie gesagt lieb und menschenfreundlich, und hat noch nie versucht, jemanden zu beißen. Die meisten Leute finden ihn trotz seiner Größe unglaublich süß - aber eben nur die meisten, es gibt auch welche, die Angst haben. Deswegen bleibt er auch auf unserem Grundstück an seiner Schleppleine, bis er zu 100% abrufbar ist bzw. immer dann, wenn wir ihn nicht beaufsichtigen. Und ich werde ihm auch später nicht erlauben, bis an den Rand unseres Grundstücks zu laufen und Spaziergänger zu verbellen, weil ich nicht will, dass er jemandem Angst einjagt.
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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon ina maka am Sa 27. Okt 2018, 15:09

Adjua hat geschrieben:Außerdem ist es mehr als flapsig, Ängste einfach so als therapierbar hinzustellen.


meinst du das? :hmm:

Lysistrata hat geschrieben:Wenn für dich das Thema "Hund" so einschränkend ist, und die Lebensqualität so negativ beeinflußt, wäre vielleicht der mehrmalige Besuch eines Hundekurses (oder ähnliches) das Richtige.
So eine diffuse Angst loszuwerden, ist wie wenn eine Behinderung verschwindet.
Noch dazu, wenn man es selber gemeistert hat, ist man ein kleines Stückerl gewachsen.


Ich hatte selber eine sehr große Phobie und hab sie inzwischen fast überwunden - kann Lysistrata nur zustimmen.
Die ersten paar Male beim "tun genau dessen, wovor ich Angst habe", dachte ich, ich musste sterben.
Aber inzwischen geht es ohne Angst - ungeschickt bin ich halt noch immer und dann muss ich mir des öfteren flapsige Bemerkungen über mein großes Maul anhören.
Tut mir leid, ich hatte keine ganze Kindheit Zeit, Konversation zu lernen... :flag:

(Wenn man in diesem Alter nicht ausprobieren und lernen kann, wie das, was man selber sagt, auf andere wirkt, ist es sehr schwer, das später "mit Bewußtsein" nachzulernen.)

Probieren will/wollte ich es auf jeden Fall!!!!

Und ich kann auch nur jedem raten, seine Ängste zu überwinden - das ist eine echte Leistung und bringt auf jeden Fall etwas! :daumen:

hat aber eigentlich nichts mit der Frage "Maulkorb oder nicht" zu tun - eher wahrscheinlich Leine oder nicht, oder?

Adjua hat geschrieben:Mag sein. Für mich ist das aber gelebter Tierschutz. Denn wenn ein Tier eine Aufgabe hat, kommt man nicht auf die Idee, es als Spielzeug zu sehen oder zu vermenschlichen.


hm, ist aber nicht der einzige weg, diese hehre Ziel zu erreichen ;)

Was genau bedeutet es denn, den Hund zu vermenschlichen?
interessiert mich wirlich!!
Wir leben in einem Gefängnis mit offenen Türen und Fenstern und die Frage ist, wer sind die ersten, die sich raustrauen? Wagenhofer www.youtube.com/watch?v=q2WEVdNQAxE
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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon Sonne am Sa 27. Okt 2018, 15:13

@Lysistrata...
Ich glaube ich habe alles getan um meine Ängste zu überwinden. Das habe ich schon als 6jährige gamacht. Bekannte hatten eine Dackel und ich versuchte, die Leine zu erhaschen. Der Hund lief derweil die Treppe hoch. Was hat es mich doch für Überwindung gekostet, dem Tier unter die Beine zu greifen und zu versuchen, die verhedderte Leine irgendwie wieder über den Hals zu kriegen. Da hatte ich mächtig Herzklopfen vor Angst dabei. Und geschafft habe ich es auch nicht. Der Dackel war ständig in Bewegung. :roll:

Die richtig große Angst kam aber erst später.

Wir haben uns dann selber einen Hund hergetan. Einen ganz lieben. Seitdem kann ich mit normalen Hunden 'normal'.
Der Hund hat nach 15 Jahren seinen letzten Atemzug gemacht, als ich bei ihm war. Ich hatte immer den Eindruck, er hat tatsächlich auf mich gewartet.
Das werde ich nie vergessen. Ich bin nicht so emotional mit Tieren - aber sein letzter, schon gebrochener Blick zu mir, hat mich tief bewegt.

Ich kann solche Hunde aber nicht mit halbwilden Hofhunden vergleichen, die verwahrlost frei rum laufen. Ich glaube die wenigsten Bauern hier verschwenden viel Zeit darauf um einen Hund zu erziehen. Natürlich kenne ich nicht jeden Landwirt hier persönlich - aber von ein paar, weiß ich schon, dass der Hund halt
so 'unter ferner liefen' mitläuft, wie die Katze halt auch.

Solche Hunde sind für mich ein stückweit unberechenbar. Weder kenne ich sie - noch kann ich ihr Verhalten vernünftig einschätzen.
Ich bezweifle zwar auch, dass jeder von ihnen ein Killerhund ist. Spiele aber auch sicher nicht das Versuchskarnickel.

@Aduja...
Schade, dass nicht alle so denken wie du. Aber das kann man ja auch kaum erwarten.
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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon Doris L. am Sa 27. Okt 2018, 15:38

Sonne, ich verstehe dich, mich springen laufend Hunde an, die freuen sich aus unerfindlichen Gründen. Ich will das aber nicht, die sollen verschwinden und so motze ich sie an. Wer bin ich denn das ich mir so ein Gehabe antun soll. Einer hat mich mal ganz vollgesabbert. So eine Sauerei.
Die Besitzer sollen ihre Hunde anleinen wenn ihre Lieblinge nicht gehorchen! Zumal in den Wäldern ohnehin Leinenzwang ist, aber da stehen die Hundebesitzer ja drüber. In einem Park ist eine Hundewiese, da können sie sich doch austoben.
Erst vorige Woche sah ich 2 Hunde hinter Rehen herrennen. Die habe ich angebrüllt woraufhin sie stehen blieben, einer trottete zurück ,der andere wollte weiter. Da habe ich meinen Stock drohend erhoben, endlich verschwand der Hund. Vom Besitzer keine Spur. Übrigends, was wäre wenn die Rehe über die Autobahn gelaufen wären, da ist eine Lücke wegen Baumbruch im Zaun.
Vor einem Monat das gleiche, Verfolgungsjagd Hund hinter Hirsch her . Wenn dergleichen so oft passiert wenn ich das zufällig sehe, möchte ich nicht wissen wie oft dieses Verhalten überall passiert.
Doris

Nichts geschieht ohne einen Traum


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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon Sonne am Sa 27. Okt 2018, 17:25

Ganz deiner Meinung, Doris.
Ich aber wäre froh, wenn sie mich nur ansabbern würden. Mich mögen sie irgendwie nicht so.
Oder - sie haben mich vielleicht zum Fressen gern... :hmm:

Sonne hat geschrieben:@Aduja...
Schade, dass nicht alle so denken wie du. Aber das kann man ja auch kaum erwarten.


Da habe ich noch einen Satz vergessen:

Denn wenn alle so verantwortungsbewußt wären, dann bräuchte man sich über Leine und Maulkorb nämlich keine Gedanken machen.
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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon Rati am Mo 29. Okt 2018, 16:50

Adjua hat geschrieben:Also Rati, ein einziges Mal ein sachliches Argument und kein sozialpädagogisches Geschwurbel:

Wir haben uns also geeinigt, dass der Maulkorb nicht grundsätzlich schlecht ist, und nicht grundsätzlich verhaltensauffällige Hunde produziert....
:lol: Adjua, wieso geeinigt? Ich habe nie was anderes behauptet, du mußt halt nur mal richtig lesen was ich schreibe statt nach dem ersten Satz abzubrechen und den Rest durch deine deine Hassschablone zu interpretieren.
nur mal so als Beispiel:
Rati hat geschrieben:...Eine generelle Maulkorbpflich kann auch dazu führen das ein eigentlich normaler Hund irgendwann eine Verhaltensstörung entwickelt und erst dadurch zu einer Gefahr wird....
ich hab mal denn wesendlichen Unterschied zwischen dem was ich geschrieben habe und dem was du anscheinend gelesen hast unterstrichen.

Grüße Rati

PS
@Sonne: ich wurde auch schon von Hunden angefallen und einer meiner Söhne hatte auch das Pech als Kleinkind von einem ungestümen großen Hund umgerannt zu werden, was bei ihm eine entsprechende Angst vor Hunden ausgelöst hat.
Deswegen bin ich aber trotzdem nicht der Meinung das nun alle Hunde wegen meiner Erlebnisse unter Zwang gesetzt werden sollen.
Sondern ich persönlich habe mir Verhaltensweisen beigebracht Hunde einzuschätzen und ihnen im Notfall entgegenzutreten und ich habe meinen Sohn an das Problem herangeführt so das er heute mit seiner Angst umgehen kann - auch wenn sie natürlich noch da ist.
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Re: open petition: nein zur allgem. Maulkorbpflicht

Beitragvon Sonne am Mo 29. Okt 2018, 17:21

Schön für dich, Rati und für deinen Sohn.

Ich hatte leider nicht das Glück, solch derart pädagogisch fürsorgliche Eltern zu haben. Ich musste mit meinen Ängsten schon selber fertig werden. Ich meine das jetzt dir gegenüber nicht ironisch, das finde ich schon gut, wie du das mit deinem Sohn gemacht hast. Tut man es nämlich nicht, ist das Problem dann, dass sich solche Ängste dann nämlich immer mehr verfestigen.

Früher habe ich es nicht mal mit dem liebsten Hund ausgehalten. Er oder ich...einer musste das Zimmer verlassen.

Von daher habe ich mit meiner Selbsttherapie schon recht viel erreicht und bin damit zufrieden.

Wie ich einen Schäferhund oder Rottweiler... einschätzen und ihm im Notfall entgegen treten kann, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

Wobei ich mich eh' mit dem Gedanken trage - aus verschiedenen Gründen - mir ein Pfefferspray zuzulegen.
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