Schwarzwild

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Manfred
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Re: Schwarzwild

#41

Beitrag von Manfred » Di 28. Mär 2017, 13:24

Ein TV-Bericht aus Brandenburg.
Beschränkungen der Jagd an und um die Naturschutzgebiete Unteres Odertal und Döberitzer Heide führen zur Massenvermehrung der Wildschweine. Die Tiere richten erhebliche Schäden in der Landwirtschaft und in Garten an und sind wegen des Nahrungsmangels durch die Überbevölkerung teilweise so abgemagert, dass die außerhalb der Kernzonen geschossenen Tiere nichtmal mehr sinnvoll verwertet werden können. Die Arbeitszeit für da Zerlegen wäre teurer als der Verkaufserlös.
Die Sielmann Stiftung will jetzt den Bestand in der Döberitzer Heide reduzieren.

http://www.rbb-online.de/brandenburgakt ... aehrt.html

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Manfred
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Re: Schwarzwild

#42

Beitrag von Manfred » Di 24. Okt 2017, 07:03

"Sauenjagd im Tierschutz-Paradies"

http://www.outfox-world.de/blog/sauenja ... adies.html

"Von Jagdgegnerschaft ist im Sielmann-Reservat übrigens nicht mehr viel zu spüren. Die Jagd, sagte Stiftungsvorstand Michael Beier zur Märkischen Allgemeinen werde auch künftig „ein wichtiger Bestandteil zur Durchsetzung von Naturschutzzielen“ sein."

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Re: Schwarzwild

#43

Beitrag von Grizou » Di 24. Okt 2017, 21:22

Zwei Wildschweine spielen wilde Sau in Heide, Schleswig-Holstein

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Manfred
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Re: Schwarzwild

#44

Beitrag von Manfred » Mo 4. Dez 2017, 13:56

In der Nähe von Greifswald wurde am Sonntag ein Jäger von einem Wildschwein schwer verletzt und ist wenig später im Krankenhaus gestorben:

https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 14199.html

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frodo
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Re: Schwarzwild

#45

Beitrag von frodo » Di 5. Dez 2017, 00:03

Manfred hat geschrieben:In der Nähe von Greifswald wurde am Sonntag ein Jäger von einem Wildschwein schwer verletzt und ist wenig später im Krankenhaus gestorben:

https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 14199.html
so wie ich das verstehe, ist noch unklar, ob er an den Verletzungen durch das Schwein, oder weil er ins Wasser gestürzt ist, starb. :hmm: Da müsste das Schwein schon die Beinarterie erwischt haben.
Der von Manfred verlinkte Artikel ist da noch um Objektivität bemüht, Andere weniger :roll: :
http://www.focus.de/panorama/welt/behoe ... 37307.html
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
A.Einstein

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Manfred
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Re: Schwarzwild

#46

Beitrag von Manfred » Di 5. Dez 2017, 00:21

frodo hat geschrieben:Da müsste das Schwein schon die Beinarterie erwischt haben.
Ja. Die meisten Jäger, die von Wildschweinen getötet werden (kommt immer wieder mal vor) verbluten, weil das Schwein mit seinen Hauern größere Blutgefäße in den Beinen aufreißt.
Deshalb tragen viele Nachsuche-Hundeführer spezielle Hosen durch durchstichsicheren Kevlareinlagen.

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Re: Schwarzwild

#47

Beitrag von melusine11 » Di 5. Dez 2017, 06:24

Bei mir,zwischen den Blocks.....
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Die Polizei fuhr auf und ab,damit niemand zu schaden kommt.
Bin ja nicht zynisch oder so.
Aber das die Polizei auch Zeit zum Schweinehüten hat!
Dateianhänge
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Wohne jetzt am Nordpol in Deutschland und kann es beweisen!

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Re: Schwarzwild

#48

Beitrag von Rohana » Di 5. Dez 2017, 08:54

Manfred hat geschrieben:
frodo hat geschrieben:Da müsste das Schwein schon die Beinarterie erwischt haben.
Ja. Die meisten Jäger, die von Wildschweinen getötet werden (kommt immer wieder mal vor) verbluten, weil das Schwein mit seinen Hauern größere Blutgefäße in den Beinen aufreißt.
Deshalb tragen viele Nachsuche-Hundeführer spezielle Hosen durch durchstichsicheren Kevlareinlagen.
Hab letztens auf einer Info/Verkaufsveranstaltung zu Schutzbekleidung eine ganz neu entwickelte "Schlitzschutzhose" sehen dürfen. Man investiert vermutlich nicht umsonst in sowas...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

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Re: Schwarzwild

#49

Beitrag von Teetrinkerin » Di 14. Mai 2019, 16:52

Ich hole den Thread mal hoch:

Derzeit bin ich gerne mit dem Hund am Waldrand unterwegs (auch, weil wir fürs Anti-Jagd-Training trainieren), scheue mich aber, wirklich in den Wald reinzugehen. Da ich meist morgens zwischen 8 und 10 Uhr mit dem Hund unterwegs bin, habe ich immer die Angst, ein Wildschwein (die ja derzeit Frischlinge haben dürften) zu begegnen. Wie wahrscheinlich ist es, wirklich auf ein Wildschwein zu treffen? Zumal auch die Populationen wohl immer mehr zunehmen. Heute liefen zweimal Rehe in nicht allzu weiter Entfernung von uns über den Weg (einmal mehrere hintereinander, einmal ein einzelnes). Mein Hund ist zwar an der Leine, ist aber dann ziemlich aufgeregt, weil sie Jagdtrieb hat und am liebsten hinterhergehen würde. Ich denke, einen aufgeregten Hund beim Kontakt mit einem Wildschwein würde das Schwein vermutlich zum Angriff reizen, oder?

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Re: Schwarzwild

#50

Beitrag von Rallymann » Sa 25. Mai 2019, 09:41

Ich denke mal, da kannst Du entspannt bleiben.
Wenn Du da häufiger unterwegs bist und bis jetzt nix war, wird sich da auch nicht so schnell was ändern.
Dein Hund ist ja an der Leine, also bei dir und so wird da nix passieren.
IdR sind die weg, bevor Du sie sehen kannst. Nur in wenigen Gebieten, mit hohem Vorkommen und wenn sie an Menschen gewöhnt sind ( Berliner Ecke z.B. ) kommen sie näher.
Auf dem Weg bleiben, oder nur durch lichten Wald gehen und aus Schonungen und Dickungen raus bleiben.
Selbst führende Bachen haben sowas wie eine Sicherheitszone und werden erst sauer, wenn man diese unterschreitet. Ich sag mal 20 Meter + - .
Wenn du sie also vor dir auf dem Weg stehen siehst.........umdrehen und langsam entfernen. Selbst wenn der Hund "Terror" macht ist das nicht wild.
Wenn Du noch unsicher bist, kannst Du auch gegen den Wind durch Gebiete laufen, die Dir nicht geheuer sind. Riecht es plötzlich komisch, so wie der Inhalt einer Maggiflasche, dann wird es Zeit für den Rückzug. Weiterhin kann man ihre anwesenheit auch dadurch erkennen, dass die Ränder am Weg umgebrochen sind und die Wühlstellen frisch sind.
Noch etwas anderes............
Wenn Du nur in den Wald gehst, wegen Anti-Jagdtrainig?? Musst du dich dem nicht aussetzen.

Ralf.

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