Guerilla Gardening

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misfits
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Guerilla Gardening

#1

Beitrag von misfits » Sa 23. Sep 2017, 19:28

hab meine im Moment laufende Aktion einfach mal zum Kunstwerk erklärt und darum hier eingestellt.
Momentan verteile ich in meinem Umfeld/Stadt eine grössere Menge Samen von Königskerzen - so ca. 1/2 Kilo,
was schätzungsweise eine halbe Million Samen sein dürften, an Stellen in und um die Stadt, eben dort wo sie
2 Jahre überleben könnten, auf Brachen, vernachlässigten Ecken, an Wegen, Feldwegen, verlassenen Gärten, usw.
Sollte nur 1 Promille überleben wird sich das Stadtbild schon etwas ändern und auch nachhaltig etwas auflockern.
Im nächsten Frühfahr werden noch Seedballs folgen, frei nach dem Motto - Unser Dorf soll schöner werden - .
Ich beabsichtige nächstes Jahr noch weitere unauffällige Aktionen zu starten.
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.

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Re: Guerilla Gardening

#2

Beitrag von strega » Sa 23. Sep 2017, 20:17

schöööön, gratuliere :)

Königskerze ist so was von robust, die sollte auch bei super trockenem Wetter locker überleben. Wieso denkst du nur an zwei Jahre?
Einmal angesiedelt macht sie eh Wurzelaustriebe, zum Teil irgendwo zwanzig Meter neben der Mutterpflanze, wenns ihr gut geht an dem Ort.
Und ist ne tolle Heilpflanze.

Kannst ja auch ein paar essbare Pflanzen säen, von denen du und andere dann noch was haben in Sachen Nahrhaftigkeit?

Ich träum ja hin und wieder von mehr Leuten in mehr Städten, die so was machen. Und Gemeindeverwaltungen, die nicht giftige Zierpflanzen in Parks setzen, sondern essbare Pflanzen.

Im Nachbardorf haben sie am Dorfplatz mehrere grosse Orangenbäume stehen, Birnen und Granatäpfel, an der Grundschule Esskastanien. Jeder der mag nimmt sich was. Einfach klasse :daumen:
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Re: Guerilla Gardening

#3

Beitrag von misfits » Sa 23. Sep 2017, 21:11

vielen Dank strega, :)
Wieso denkst du nur an zwei Jahre?
weil das der Lebenszyklus der Königskerze ist. Und ich möchte, daß der auch erfüllt werden kann.
Was dann ja auch viele Samen bedeutet.
Ich möchte den Pflanzen eben eine gute Chance dazu bieten.
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.

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Re: Guerilla Gardening

#4

Beitrag von ina maka » Sa 23. Sep 2017, 23:47

strega hat geschrieben:Ich träum ja hin und wieder von mehr Leuten in mehr Städten, die so was machen. Und Gemeindeverwaltungen, die nicht giftige Zierpflanzen in Parks setzen, sondern essbare Pflanzen.
komm nach Wien! :daumen:

Ich bedien mich immer wieder an den Kornelkirschen, Haselnüssen, Kriecherln, Gojibeeren, Hagebutten, Eiben (nur den roten Samenmantel!!), Kirschen und so.
Die Zierquitten, die ich mal kosten wollte, waren plötzlich alle abgeerntet, schade. war nur mehr eine Frucht dran, die haben wir so gekostet - roh, ist echt wie in eine Zitrone beißen!
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Re: Guerilla Gardening

#5

Beitrag von Buchkammer » Di 26. Sep 2017, 12:59

Werde meine überzähligen Pflanzen-Samen auch mal zusammen schmeißen und neu verteilen. Eine Menge davon ist mehrere Jahre alt, aber zum Teil bestimmt noch keimfähig. Ist für das Guerilla Gardening der Frühling nicht besser geeignet? Mal ausgenommen der Sämereien, die einen Kälteschock zum Keimen benötigen.

Das wäre dann auch der Faden zur Rezeptsammlung für Seed-Balls. :hmm:
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)

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Re: Guerilla Gardening

#6

Beitrag von misfits » Di 26. Sep 2017, 21:31

Hallo Buchkammer,
find ich toll, was du vor hast. :daumen:
Guerilla Gardening ist schon im Frühling besser. Bei Königskerzen ist aber Herbst auch gut.

Willst du nicht vielleicht am Samentauschpaket teilnehmen, dann könnt ich dir noch Samen
reinpacken, so von Klatschmohn, Königskerze, Ringelblume, Sonnenblume.
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.

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Re: Guerilla Gardening

#7

Beitrag von Buchkammer » Sa 30. Sep 2017, 11:22

Hoi misfits.

Hier gab es auch mal ein Motto: Mach mit - schöner unsere Städte und Gemeinden. Kann man ja wieder neu aufleben lassen.

Beim Samentauschpaket bin ich dabei. Mal schauen in welcher Reihenfolge es an den Start geht. Wenn ich vor dir dran bin, gibt es eine extra Guerilla-Gardening-Tüte für dich. :)
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Re: Guerilla Gardening

#8

Beitrag von misfits » Sa 30. Sep 2017, 16:08

klasse :)
und wenn ich vor dir bin bekommst du eine Extratüte von mir.
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.

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Re: Guerilla Gardening

#9

Beitrag von Doris L. » Fr 21. Sep 2018, 20:35

Habt ihr euer Vorhaben durchgezogen, hat es geklappt?
Ich werfe auch öfters Samen und Kerne in die Gegend, aber nicht in der Stadt, sondern außerhalb. Es sieht ja alles so trist aus und eigentlich wächst nur Brennnessel . Dieses Jahr fand ich eine Mariendistel , die Samen habe ich an einer besseren Stelle, auf einer Halde ausgestreut. Mispelkerne hat nicht geklappt, da habe ich kein Pflänzchen gesehen. Zitronenmelisse will auch nirgends wachsen außer bei mir zwischen den Gehwegplatten .Wiesensalbei habe ich auch vergebends versucht.

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Re: Guerilla Gardening

#10

Beitrag von strega » Fr 21. Sep 2018, 21:19

hab in früheren gartenlosen Zeiten hin und wieder Topi gepflanzt, irgendwo frei zugänglich in der Pampa, wo es mir verheissungsvoll erschien...

sieht schön aus und

hab auch ernten können :)

und nein, es war nicht ein paar Jahre später alles damit dort zugewuchert :ohm:

Wer das ausführlicher betreiben will kann da sicher viel machen... auch vieles andere

vielleicht nicht in Frankfurt Hbf, aber mit etwas Flächenangebot schon....

wenn ich immer noch keinen Garten hätt, ich würd da wohl einiges probieren :daumen:
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