Unterschiede Entenrassen

Enten, Gänse, Schwäne
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fuxi
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Re: Unterschiede Entenrassen

#31

Beitrag von fuxi » Fr 24. Feb 2017, 15:37

Flugenten (= Stummenten = Warzenenten) sind keine Entenrasse sondern eine andere Art. Dass die nicht mit den Stockenten-Verwandten in einen Topf geworfen werden können, sollte logisch sein.
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Re: Unterschiede Entenrassen

#32

Beitrag von mot437 » Fr 24. Feb 2017, 16:02

ja klar trotzdem war es intresant für mich das meine laifis bei 40 cm zaunchen um die salatbete keine chance haben drüberzukomen und anderes gemüese grosteils in ruhe liesen

hab nicht gesagt das laufenten unfelbar sind sie haben mier auch schon kleinere schäden ferursacht bei zuwenig betreung zb zwischen den tomatenpflanzen am anfang sind sie auch super nur wen die tomaten reif werden ... fangen sie an sie zu fresen weil sich so schön mantschen läst ..in dem stadium sind die schneken aber der tomatenpflanze nicht mer gefärlich drum kan man sie dort auch beruhigt wegsperen
aber andere enten in dieser anzahl denke ich könten mer schaden anrichten und sind warscheindlich fom gewicht her schon ein gröserer schaden fuer die neu angesäten sachen auch wen sie es nicht fresen



wolte nur damit sagen wen der garten genug gros ist kan es möglich sein mit ihnen zu arbeiten gegen die schneken und schädlinge

auch mit perlhüner hate ich erlebt das sie nur die insekten pikten und das gemüese nie sichtbaren schaden hate
was aber mit pfau nicht get ales was sie intresant findet und reif ist wirt angepikt

gut ich bin auch forbelastet weil ich damit arbeite :) und sie gerne habe
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Re: Unterschiede Entenrassen

#33

Beitrag von Adjua » Fr 24. Feb 2017, 18:57

Unsere neun verbliebenen Warzenenten haben bisher den Winter recht gut überstanden, obwohl es teilweise 25Grad minus hatte. Da blieben sie dann lieber im Stall. Aber von Abfrieren der Füsse und dergleichen Problemen von immerhin subtropischen Warzenenten war nichts zu bemerken.

Auch die fünf Stück, die wir an einen Bauernhof abgegeben haben, sehen prächtig aus.

Allein heftiger Schneefall und die damit verbundene Veränderung der Landschaft hat einige Warzenentendamen verwirrt, eine mussten wir mehrfach vom Nachbarn abholen (100m bergab). Die kriegte dann mal Hausarrest, jetzt gehts wieder.

Brutkästen sind schon gebaut und kommen demnächst in den Entenstall. Dann gibt es mal eine Weile Proteine, damit sie schön anfangen, zu legen.

Gemüse wird heuer eingezäunt, und auch eine Art Gehege ist in Planung für die Sommensaison, wo begehbarer Rasen gefragt ist :engel:

Alles in allem sind das sehr pflegeleichte Tiere, die auch im Winter nicht viel Futter brauchen.

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Re: Unterschiede Entenrassen

#34

Beitrag von hobbygaertnerin » Mo 6. Mär 2017, 07:54

@Aduja,
welche Proteine bekommen deine Warzenenten?
Ab wann legen die in der Regel Eier?

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Re: Unterschiede Entenrassen

#35

Beitrag von Adjua » Di 7. Mär 2017, 15:46

hobbygaertnerin hat geschrieben:@Aduja,
welche Proteine bekommen deine Warzenenten?
Ab wann legen die in der Regel Eier?
Jetzt im Moment kriegen sie das gute Legeallein-Futter, das sonst für die Wachteln reserviert ist. Erfolg ist auch schon da, in Form der ersten Eier.

Ich hätte gerne, dass die Damen alle möglichst früh brüten - wenn alles gut geht, sollten dann im April die Küken da sein, dann ist der Schnee auch schon mehr weg. Dadurch stehen die Damen dann zur rechten Zeit zur Schneckenvertilgung zur Verfügung und brüten vielleicht später im Jahr nochmals.

Der Plan ist weiters, dass sie alle schön nebeneinander in ihrer Behausung brüten, welche so eine Mischung aus Käfig und Voliere ist, jedenfalls aber mardersicher. Dafür haben wir Aufbewahrungsboxen aus dem Baumarkt mit Einstieg und Dach ausgestattet. Das sah erst aus wie ein Reinfall (Enten verschwanden ständig in irgendwelchen höhlenartigen Gebilden ausserhalb und die beiden Erpel warfen die Boxen durcheinander, wenn sie sich wieder mal in den Haaren hatten.)

Seit heute scheint ein Wunder geschehen, alle Boxen sind nestmässig hergerichtet (also hat sich jede Ente eine genommen) und in manchen liegen schon die ersten Eier.

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Re: Unterschiede Entenrassen

#36

Beitrag von Adjua » Mo 24. Apr 2017, 17:38

Unsere Individualistenente, die schwarze Erna, hat heute neun Küken aus ihrem Nest geführt. Ist schnell gegangen, weil gestern abend war noch nichts da. Ich habe sie mal für die nächste Woche in ein abgetrenntes Abteil in Stall gesperrt - es bricht einem das Herz, die Kleinen aus der schönen Sonne zu nehmen, nur gegen die Katzen hätte die beste Entenmama keine Chance.

Wenn jede meiner sieben Enten so viele bringt, wird es eine Menge guter Braten geben :)

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Re: Unterschiede Entenrassen

#37

Beitrag von Adjua » Di 23. Mai 2017, 07:58

Entendrama hier. Wir haben die Elterntiere unserer aktuellen Enten letztes Jahr zu unserem Freund gegeben, der einen Bauernhof hat. Das ging bei ihm in reiner Freilandhaltung gut, weil er einen auf Raubtiere abgerichteten Hund am Hof hat. Also kein Fuchs, kein Marder usw.

Eine Ente hat ihm 18 Küken gebracht - die hat er eine Woche lang eingesperrt und dann an einen Teich hinter dem Haus verlegt - alles schön eingezäunt. Binnen zwei Tagen haben ihm die Krähen 16(!) Stück geholt. Die zwei verbliebenen hat er mir gebracht (ohne die Mutterente, weil diese nicht zu erwischen war).

Die zwei Kleinen sind drei Wochen jünger als die Kinder meiner aktuellen Mutterente , der schwarzen Erna. Als ich mit den piependen Kleinen in der Hand zu ihr kam, wollte sie diese sofort verteidigen. Also gut, probieren wirs, meinten die Herren der Schôpfung. Die Kleinen sind mit ihr und ihren (ca. 3x so grossen) Küken ganz gut mitgelaufen, wenn auch die Grossen etwas ruppig waren. Auch Erna wusste nicht so wirklich, was mit den Minis zu tun ist.

Irgendwann wurden die Kleinen dann panisch, weil sie ständig gehackt wurden und sind in den Wald geflüchtet - das ist ein steiler Abhang, mit Brombeeren überwuchert. Also Suchaktion. Ich hätte ja nie gedacht, dass wir sie wiederfinden, aber sie konnten geborgen werden.

Jetzt müssen sie untertags bei gutem Futter drinnen bleiben, bis sie kapiert haben, wohin sie abhauen müssen (in den Stall) und bis sie sich mit Erna und Küken (welche in der Nacht dazu kommen) zusammengewöhnt haben.

Das Hacken hat nach der zweiten Nacht schon aufgehört, soweit sich sehen konnte. Es ist zwar ein bisschen stressig, Erna und ihre Küken rauszulassen und die Kleinen drinnen zu behalten. Sie piepen auch immer jämmerlich, wenn sie nicht mit dürfen, aber ich denke, man muss jetzt wirklich hart bleiben. Erna und ihre Kükenschar gehen nämlich mittlerweile mindestens zweimal pro Tag auf Tour und verschwinden ein paar hundert Meter vom Haus weg in Gestrüpp - so optimistisch bin ich nicht, dass ich glaube, dass da keines von den Kleinen verloren geht.

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