Entenrasse?

Enten, Gänse, Schwäne
hobbygaertnerin
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Re: Entenrasse?

#21

Beitrag von hobbygaertnerin » Di 14. Jul 2015, 11:04

@Oli,
huch, da kommt mir das Grausen, 14 tote Enten.
Bei Gänsen fällt mir das Kinderlied ein, Fuchs du hast die Ganz gestohlen, gib sie wieder her.
Problem ist, dass es heute nicht mehr viele Kleintierhalter auf dem flachen Land gibt, damit kommt eine weniger werdende Populationsdichte von Enten, Hühner und Gäsen auf eine steigende Anzahl von Füchsen. Das gibt Probleme.

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Re: Entenrasse?

#22

Beitrag von Oli » Di 14. Jul 2015, 12:13

Ja, den Eindruck habe ich auch.
Dazu kommen noch die vielerorts zurückgehenden Populationen von Niederwild durch Maismonokulturen etc. da steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass der Fuchs bei den verbleibenden Kleintieren seinen Imbiss holt.
Ich fände es sogar zu verschmerzen, würde er sich eine Ente oder Gans holen, aber dieser Overkill, das sinnlose Töten (was man eigentlich nur Menschen nachsagt) stört mich gewaltig.

Andererseits ist gerade ein Weidegansbraten mit nichts zu vergleichen finde ich.

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Re: Entenrasse?

#23

Beitrag von hobbygaertnerin » Do 17. Sep 2015, 07:25

Welche Entenrasse ist ohne Teich oder Gewässer gut zu halten?
Oder brauchen die einfach dieses nasse Element, dass es ihnen gut geht?

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Re: Entenrasse?

#24

Beitrag von Oli » Do 17. Sep 2015, 07:33

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sie einen großen Teich gerne nutzen wenn er verfügbar ist, es ist eine Freude, denen beim Plantschen zuzusehen.

Jetzt haben wir den Enten (Flugenten und Pommern) den Zugang zum Teich verwehrt, weil wir Enten und Gänse getrennt halten wollen und die Gänse den Teich nutzen sollen. Die Enten haben nun noch Wasserlöcher, die sie selbst vergrössern und einen eingebuddelten Fertigteich. Die plantschen in jeder Pfütze und ich denke, das bringt denen auch viel.

Viele Entenhalter stellen einfach eine Maurerbütt oder Wanne hin. Das sollte das mindeste sein mMn.

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Re: Entenrasse?

#25

Beitrag von hobbygaertnerin » Do 17. Sep 2015, 07:42

Oli,
wie muss der Zaun für die Enten beschaffen sein- wir haben einen sehr aktiven Fuchsbestand in der Nähe?
Gemeinsam mit Hühnern kann ich sie nicht halten, Enten pritscheln einfach viel zu gerne- also bräuchten wir einen einbruchssicheren Aussenstall und eben einen entsprechenden Zaun.
Die Vorstellung, dass Marder und Fuchs sich gütlich tun- das möchte ich weder Enten noch mir antun.

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Re: Entenrasse?

#26

Beitrag von Oli » Do 17. Sep 2015, 08:01

Wir haben einen etwa 1m hohen Maschendrahtzaun um das Gehege und ringsrum eine Ligusterhecke. Nachts wird ein Großteil der Enten in einen mit Volierendraht gesicherten Zaun getrieben - zumindest seit den letzten 3 Marderattacken.

Würde der Fuchs tagsüber kommen, hätte er immer noch leichtes Spiel denke ich, aber das halte ich für wenig plausibel. Der geht wahrscheinlich auch den Weg des geringsten Widerstandes - tags sind die Gänse (direkt neben dem Entengehege) frei und machen Lärm, die Hunde kläffen, Nachbars Hühner sind leichter zu erreichen.

Mit anderen Worten: ich glaube das hängt sehr von den Begebenheiten vor Ort ab. HIER ist tagsüber noch nie was passiert und nachts reicht der dichte Stall. Ich denke aber auch, dass der Fuchs einen wirklich hohen Zaun überklettern würde, wenn er wirklich wollte. Da würde dann dieses Rollkonstrukt helfen, was ich mal verlinkt habe, zu solchen Maßnahmen würde ich aber wahrscheinlich nur greifen, wenn es gar nicht mehr anders geht. Meine Vermutung ist, dass deine Enten genauso sicher oder unsicher wären wie die Hühner. :)

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Re: Entenrasse?

#27

Beitrag von milamona67 » Fr 17. Jun 2016, 16:31

Hi,
Ich weiß dieser Threat ist schon 1Jahr alt, aber ich möchte da gerne etwas zu beitragen:

Wir haben Hühner, Enten, Gänse und Pfauen und der Fuchs nimmt was er bekommen kann! Als der Sturm "Christian" vor 2 Jahren über uns hinweg fegte hat er dem Stall, in dem sich unser Geflügel nachts aufhält, die Tür abgerissen. Das hat der Fuchs genutzt und hat Querbeet gerissen. Wir haben am nächsten Tag unsere beste Toulouser-Legegans, 3 Moschusenten und etliche Hühner beerdigt. Der Fuchs war absolut im Blutrausch. Mitgenommen hat er 1Ente und 1Huhn :ohoh: Im vorletzten FrühJahr hat er unseren weißen Pfauhahn erwischt. Die Pfauen sind bei uns Freigänger. Gehen auch mit in den Stall abends, aber eben nicht immer und in der Balz sind sie schlecht zu lenken.
Mein Partner ist Jäger und hat schon immer ein Auge auf den Fuchsbestand im Revier, aber wenn die viele Welpen zu versorgen haben ist eben das an Geflügel gut was sie bekommen können und sie laufen bis zu 30 KM pro Nacht.

Einzäunen ist daher sehr gut und am Besten nachts alles reinholen. Hausmittel gegen Fuchs gibt es nicht, aber vllt ab und zu mal nen ortsansässigen Jäger fragen wie der Fuchsbestand ist. Faustregel: wenn man 1 sieht sind mind. 10 "unsichtbar" im näheren Umkreis.
Wer es tun mag kann dem Jäger Bescheid geben... Ich bin da immer etwas zwiegespalten ( auch mit Jäger im Haus). Ich finde Füchse trotzdem sehr interessant und hübsch. Ebenso Marder und Marderhunde.

Schweine kann der Fuchs nicht gut leiden, die meidet er.

LG von NOKanal
Sybille

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Re: Entenrasse?

#28

Beitrag von milamona67 » Fr 17. Jun 2016, 16:40

Achja,
Entenrasse... Die auf dem Bild sehen wie unsere Eend van Vorst aus. Sind Fleischenten und unsere legen auch sehr gut. Sie sind im Vergleich zu den Moschusenten eher LAUT, dafür fliegen sie nicht über den Zaun und tummeln sich viel im Wasser.

Ich finde diese beiden Rassen von der Fleischqualität auch gut, wenn ich denn Fleisch esse... :)

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