Kaninchenhaltung

hobbygaertnerin
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Re: Kaninchenhaltung

#291

Beitrag von hobbygaertnerin » Di 6. Mär 2018, 09:13

Na dann nur noch Widder, ist wesentlich einfacher, wenn sich Kaninchen leicht fangen und anfassen lassen.

Steffen
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Re: Kaninchenhaltung

#292

Beitrag von Steffen » Di 6. Mär 2018, 16:28

hobbygaertnerin hat geschrieben:Liegt die Art wirklich in den Genen?
Ich habe Widder und Riesenschecke, alle werden gleich liebevoll betreut.
Während die Widder sich überall anfassen und streicheln lassen, ist die Riesenschecke immer noch sehr schreckhaft, mag sich nicht streicheln lassen, habe sie alle gleich aufgezogen und von Anfan an gestreichelt und auf handzahm erzogen.
Das kann auch ein individuelles Problem sein.
Ich hatte aus einem Achterwurf die einzige Häsin behalten. Vater und Mutter waren zutraulich, die Böcke in dem Wurf auch, nur die Häsin war 'ne "Panikelse". Schönes Tier und tolle Mutter - aber was nützt es?
Steffen

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Re: Kaninchenhaltung

#293

Beitrag von hobbygaertnerin » Sa 10. Mär 2018, 06:39

Ich hab schon immer darauf geachtet, dass ich mit sehr schreckhaften Häsinnen nicht weiterzüchte.
Aber es scheint schon auch ein rassegenetischer Kuschelfaktor enthalten zu sein. Die Widder lassen sich überall streicheln, fangen, Riesenschecke mag das überhaupt nicht. Widder sind auf alle Fälle viel neugieriger, wenn ich beim füttern die Türe aufmache, hoppeln sie gleich raus und untersuchen die Gegend, kommen aber dann gerne wieder in ihren Stall zurück, unsere Riesenschecke verdrückt sich ins Eck und wartet, bis ich wieder aus ihrem Stall rausgegangen bin. Sie lebt derzeit alleine im Stall, das andere Riesenscheckekaninchen ist gestorben.
Wollte sie mit den Widdern vergesellschaften, aber egal, sie beisst jeden in die Flucht, selbst das Widdermännchen hat Angst vor ihr.
Die Rasseentscheidung ist damit definitiv gefallen.

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Re: Kaninchenhaltung

#294

Beitrag von hobbygaertnerin » Mi 14. Mär 2018, 07:58

Wenn ich mir einen anderen Rammler zulegen möchte, wie kann ich da ausschliessen, dass mir der irgendwelche Krankheiten in den Bestand einschleppt?

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Re: Kaninchenhaltung

#295

Beitrag von MeinNameistHASE » Mi 14. Mär 2018, 11:27

Moin,

Erbkrankheiten kannst du eigentlich gar nicht ausschließen. Ich würde vorher im Gespräch mit dem Halter/Züchter mal vorsichtig in die Richtung "Gesundheitsstatus des Bestandes, Verpaarung und beobachtete Auffälligkeiten" gehen und mir da ein bisschen was erzählen lassen. Für mich persönlich wären Stichworte wie Missbildung, Kieferfehlstellung, geringe Wurfstärke, hohe Anfälligkeit, schlechte Futterverwertung mögliche Gründe vom Kauf abzusehen.

Wenn ich fremde Tiere zugekauft habe oder die Rückkehrer von der Ausstellung sind für min. 4 Wochen in Quarantäne gekommen. Erst wenn da keine Auffälligkeiten waren, habe ich die Tiere in dieselbe Stallanlage gelassen.
Weitere Mermale am Tier, die gegen einen Kauf sprechen: apathisches Verhalten, trübe Augen, Ausfluss aus der Nase, stumpfes Fell ohne Glanz oder gar kahle Stellen (bei Rammlern kann durch den Deckakt mal eine kahle Stelle an der Blume entstehen), schlechter Allgemeinzustand...

Viel Erfolg bei der Auswahl!
Ich verlasse mich auf meine Sinne: Irrsinn, Wahnsinn und Blödsinn!

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Re: Kaninchenhaltung

#296

Beitrag von Sven2 » Mi 15. Jul 2020, 01:21

Ich hätte Mal eine Frage, zwecks Zukunftsplanung im Garten ( also nichts akutes):

Ich hätte irgendwann gerne Kaninchen und hab gelesen bzw kenne von Erzählungen meines Opas, dass man Jungtiere bis zum Schlachten mit Grünfutter aufziehen kann. Klingt ja soweit für die SV super. Was ich aber noch nirgends gefunden habe:
Wie viel qm frisst denn so ein Kaninchen von aufwuchs bis Schlachtung in etwa, bzw. wie viele Ninchen kann man pro qm/ Tag ernähren?
Angedacht wäre eine mittelgroße Rasse, wachsen tut hinter dem Haus eine Mischung aus Gras, Klee, Löwenzahn,Wegerich und den Rest kenn ich nicht namentlich. Da hier noch viel Brombeerwildnis steht gibt's noch Potential das Grünfuttergemenge auszubauen. Selbstverständlich würde Heu zur freien Verfügung zugekauft werden, ich denke das brauchen sie.

Ich denke mir dass das von vielen Faktoren abhängt, aber vielleicht hat ja jemand eine ungefähre Kennzahl parat.

Vielen Dank schonmal

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Re: Kaninchenhaltung

#297

Beitrag von sybille » Mi 15. Jul 2020, 17:44

Hallo Sven,
Mengenangaben kann ich Dir leider nicht genau sagen. Aber für 30 Kaninchen hatte ich schon jeden Tag eine große Schubkarre voll Grünzeugs angekarrt und für den Winter Riesenkohlrabi, Markstammkohl und Grünkohl auf ca. 150 qm angepflanzt und zusätzlich ein paar Futterrüben gekauft wenn es nicht reichte. Heu hatten meine Kaninchen immer zur freien Verfügung. Ein Obstbaumast mit Blättern kam auch immer mal wieder gut an.
Probiere es erst mit wenigen Kaninchen dann hast Du irgendwann Erfahrungswerte.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.

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Re: Kaninchenhaltung

#298

Beitrag von Sven2 » Mi 15. Jul 2020, 19:33

Hast du die 30 Kaninchen auch überwintert, waren dass Eltern+ Nachwuchs oder kommt da der Nachwuchs noch dazu?

sybille
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Re: Kaninchenhaltung

#299

Beitrag von sybille » Mi 15. Jul 2020, 20:43

Das waren Eltern und Nachwuchs verschiedenen Alters. Ich hatte die Kaninchen immer 9 -10 Monate alt werden lassen. Dann schmecken sie einfach besser.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.

Steffen
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Re: Kaninchenhaltung

#300

Beitrag von Steffen » Do 16. Jul 2020, 15:08

Gerade in den mitunter heißen Sommermonaten kann es schwierig werden, genügend Grünzeug zu finden. Von daher würde ich erstmal klein anfangen - drei vier Jungtiere im Frühjahr kaufen und dann im kommenden Jahr eventuell steigern (mehr Jungtiere kaufen oder Elterntiere für die Nachzuchtproduktion anschaffen).
Steffen

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