Bienenratsch

Re: Bienenratsch

Beitragvon hobbygaertnerin am Mo 19. Feb 2018, 18:15

Ich habe heute in der Früh das übers Jahr gesammelte Wachs zum Pressen gebracht und jetzt hab ich alles als Platten gepresst.
Müsste reichen.
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Re: Bienenratsch

Beitragvon hobbygaertnerin am So 18. Mär 2018, 19:29

Arbeitet jemand mit dem angepassten Brutraum- ein Bekannter, langjähriger Imker und echter Bienenfreund war in einem Vortrag und jetzt möchte er dieses System bei seinen Bienen ausprobieren.
Die ganze Zeit hab ich gelernt und gehört, dass das Absperrgitter ganz schlecht für die Bienen sei und jetzt soll es wieder so praktisch und toll sein.
Schön langsam weiß ich, dass ich nichts weiß.
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Re: Bienenratsch

Beitragvon Zaphira am Sa 24. Mär 2018, 11:24

Im Prinzip ist das mit dem Absperrgitter doch einfach.
Vorteil Ist, dass im Honigraum keine Zellen bestiftet werden.
Nachteil, wenn man keines hat, man muss vor den Schleudern genauer schauen.
Klar müssen sich die Bienen durchquetschen und ich hatte schon Völker, die nicht durchs Absperrgitter sind und oben nicht ausgebaut haben.

Ich mache das inzwischen nach Gefühl. Mir ist aufgefallen, dass im Laufe des Jahres die Königin immer weiter nach oben geht und dort Eier legt.

Ich setzte den Honigraum erstmal ohne Absperrgitter auf. Ich finde, sie bauen die Mittelwände so schneller aus. Nach dem ersten abschleudern setzte ich meistens das Absperrgitter rein.
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Re: Bienenratsch

Beitragvon bienengarten am Mi 16. Mai 2018, 22:47

Nächste Woche ist es bei meinen Völkern wieder soweit - Schleuderzeit ...
Obwohl es anfang des Monats noch so aussah als ob nicht viel frühtracht zu erwarten wäre sind die Honigräume bei fast allen Völkern gut gefüllt.Lediglich ein einziges Volk hat den Honigraum nicht angenommen und bunkert den Honig in den Bruträumen.
Da muß ich wohl noch Überzeugungsarbeit leisten und den Damen nochmal die Regeln erklären... :motz: :haha:
Wie läufts bei euch in Sachen Honigernte ?
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Re: Bienenratsch

Beitragvon bienengarten am Mi 16. Mai 2018, 23:00

hobbygaertnerin hat geschrieben:Arbeitet jemand mit dem angepassten Brutraum- ein Bekannter, langjähriger Imker und echter Bienenfreund war in einem Vortrag und jetzt möchte er dieses System bei seinen Bienen ausprobieren.
Die ganze Zeit hab ich gelernt und gehört, dass das Absperrgitter ganz schlecht für die Bienen sei und jetzt soll es wieder so praktisch und toll sein.
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Oh ja , der angepasste Brutraum,das ist der neuste Hype in Sachen Imkerei.Geht angeblich in jeder Magazinbeute egal welches Maß .
Dazu quetscht man die ganze Brut in einen Brutraum weil rein rechnerisch genügend Platz für ca 2000 Stifte am Tag frei ist und die Königin somit ausreichend Platz hat zum Eier legen.
Das die Bienen von Natur aus rund um das Brutnest Pollen und Nektar einlagern ,sogenannte Futterkränze wird dabei aussen vor gelassen.Auch der umstand das Drohnenzellen deutlich größer sind und somit die freie Brutfläche weiter verkleinern bleibt aussen vor.
Ich persönlich halte nichts von dieser Betriebsweise ,ehrlich gesagt halte ich es für quälerei. Sowohl für die Bienen als auch für den Imker.
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Re: Bienenratsch

Beitragvon hobbygaertnerin am Do 17. Mai 2018, 07:04

Von derzeitigem Hype möchte ich jetzt nicht sprechen, ich bin ein wenig neugierig geworden, weil mein Imkerpate seit sehr vielen Jahren imkert und ausser einem sehr grossen Fachwissen auch eine sehr tiefe und grosse Liebe zu seinen Bienen hat.
Er machts auch nicht wegen des evtl. höheren Honigertrages, sondern es soll angeblich den Bienen damit besser gehen.
Ein anderer Bekannter arbeitet schon lange damit, hört sich jetzt nicht bienenunfreundlich an.
Die Empfehlung, vom Aufsetzen des Honigraumes an das Brutnest nicht mehr durchzuschauen, nun ja, wenn das ginge, wärs ja nicht schlecht, aber ob es geht?
Ich hab mir 2 Bücher besorgt, eines von Bruder Adam und eines von Hans Beer- wollte einfach genauer wissen, um was es da wirklich geht.
Und irgendwie stehe ich so dazwischen, hab mir auch den Naturwabenimkern und so weiter ein wenig über die Schulter geschaut-
die Frage ist für mich, was kann ich als Imkerin tun, dass es den Bienen gut geht- und wie kann die Imkerei so laufen, dass sie gut machbar ist?
Da hab ich auch bei manchem Vortrag in unserem Verein so manches gesehen und gehört, wo ich mir dachte, nein Freunde, dass ist nicht das Gelbe vom Ei.
Aber ich bin ja noch keine erfahrene Imkerin, sondern ziemliches Greenhorn.
Auf alle Fälle, ich hab mit Zander angefangen und möchte die nächste Zeit dabei bleiben.
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Re: Bienenratsch

Beitragvon bienengarten am Do 17. Mai 2018, 10:17

Wir waren vor einigen Tagen bei einem Vollerwerbsimker der mit Zadant arbeitet,ebenfalls mit einem Brutraum und Halbzargen als Honigräumen,das will ich mir gefallen lassen.Da ist der Brutraum groß genug für die einzargige Betriebsweise.
Ich mit meinen DNM Kompaktbeuten mit nur 10 Rähmchen in der Zarge werde sicher nicht auf den angepassten Brutraum umstellen,da ist eindeutig zu wenig Platz. Und wenn ich Brutwaben zum schlüpfen hoch hängen muß in den Honigraum damit die Kö unten wieder Platz hat zum stiften dann kann ich es auch gleich so lassen wie es jetzt ist.
In diesem Jahr versuche ich mich das erste mal an der Kippkontrolle ,bisher läuft es ausgesprochen gut auch wenn ich mir noch nicht ganz selber traue und ab und an ein Volk durchschaue zur bestätigung das ich richtig liege mit dem was bei der Kippkontrolle glaube gesehen haben.
Das spart viel Zeit und Arbeit und ist für die Bienen deutlich weniger Stress.
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Re: Bienenratsch

Beitragvon hobbygaertnerin am Do 17. Mai 2018, 13:52

Ich schau einfach mal, wie es bei meinem Bienenpaten weitergeht.
Der arbeitet auch mit Zadant und Zander.
So ganz hab ich bisher der Kippkontrolle nicht ganz vertraut, aber bis jetzt ist noch kein Schwarm abgegangen, am Montag werde ich wieder nachschauen.
Ein paar Kübel Honig hab ich noch vom letzten Jahr, der andere Honig ist inzwischen verbraucht.
In den 4 Jahren meiner Imkerzeit hatte ich von gar nichts bis zu einer Spitzenhonigernte schon alles geboten-
ich nehm den Honig als Geschenk von den Bienen, aber in erster Linie gehts um sie.
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Re: Bienenratsch

Beitragvon Zaphira am Di 5. Jun 2018, 16:07

Ich denke ihr meint Dadant? Die Rähmchen sind grösser und somit auch die Bienenstöcke schwerer und zum rumwuchten reicht mir eine Zarge der Liebigbeute vom Gewicht her. Gerade die 2 Zargen für den Brutraum finde ich gut, da kann man den Brutraum für das Volk anpassen. 1 Zarge für schwache Völker und Schwärme und 2 wenn eine nicht mehr ausreicht.
Zum Überwintern nehme ich dann die untere Zarge weg und schmelze die alten Waben ein. So habe ich nie ältere Waben als 1 Jahr.

Ich habe mit der Liebigbeute angefangen und finde diese System am praktischsten.
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Re: Bienenratsch

Beitragvon bienengarten am Fr 8. Jun 2018, 20:52

Der angepasste Brutraum soll bei allen Magazinbeuten funktionieren,egal ob DN,Zander,Dadant usw.
Ich selbst kann es mir mit meinen Beuten nicht vorstellen das es geht,werde es aber im kommendenJahr mit einigen Völkern versuchen.Die Zweifel sind allerdings da ob es wirklich geht.
Dadant halte ich für eine gute Betriebsweise bei der die Vorteile überwiegen.Ich habe in diesem Jahr einige Ableger auf Dadant gebildet und muß sagen das gefällt mir sehr gut.
Alleine schon die großen und deutlich stabileren Rähmchen überzeugen mich schon.Sicherlich ist die Schwarmkontrolle damit deutlich einfacher.
Einziges Manko sind die unterschiedlichen Rähmchen für Brut und Honigraum,wobei ich denke das daß sicherlich zu händeln ist.
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