Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Re: Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Beitragvon ina maka am Mi 17. Apr 2019, 12:48

Saatzwiebel kann ich nicht vorziehen :platt:

Die sind so arg mini, die verschwinden beim ersten Regen und liegen wieder samt Wurzel auf der Erde.
Oder gibt es da einen Trick?
hab ich die zu früh rausgesetzt??
Ich denke, bei Direktsaat wären sie besser verwurzelt gewesen - oder?
Wir leben in einem Gefängnis mit offenen Türen und Fenstern und die Frage ist, wer sind die ersten, die sich raustrauen? Wagenhofer www.youtube.com/watch?v=q2WEVdNQAxE
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Re: Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Beitragvon Buchkammer am Mi 17. Apr 2019, 15:06

Der Selbstversorgerkanal hat letztens ein Video dazu gemacht. Er nannte aber keinen Aussaat-Zeitpunkt - sagte nur so früh wie möglich. :)

Gemüsezwiebeln erfolgreich vorziehen. So mache ich es.
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Re: Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Beitragvon ina maka am Mi 17. Apr 2019, 17:49

ah, danke für das Video! Da war ich wohl einfach viel zu früh dran....
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Re: Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Beitragvon Sonne am Mi 17. Apr 2019, 18:14

Thomas/V. hat geschrieben:
Ich habe einen harten Boden und sehr, sehr viele Schnecken. Daher ziehe ich viele Pflanzen im Topf vor.

Der Verlust ist trotzdem hoch.

Im Topf kann ich ihnen über dieses Problem drüber helfen, um sie dann im Alter von 4-6 Wochen den Schnecken vorzuwerfen.


dito



Schließe mich an.

Ich ziehe sogar Karotten und Pastinaken vor. Auch wenn sich das jetzt vielleicht schräg anhört. Aber Karottendirektsaat ist auch umständlich....bzw es kommt oft gleich gar nix. Da setzte ich sie lieber einzeln aus.

Und Jungpflanzen wie Kohlrabi, Salat etc...da denke ich immer, die Schnecken sitzen nachts lachend im Kreis und freuen sie über das unbekannte Wesen, das sie freundlicherweise mit Gourmetfutter beglückt.

Deshalb habe ich nach und nach diese sauteueren Schneckenzäune aus Blech gekauft. Aber...der Preis kommt rein. Jede Woche neue Jungpflanzen a 5 € um die weggefressenen zu ersetzen...das läppert sich. :scneckenschleim :dreh:
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
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Re: Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Beitragvon ina maka am Mi 17. Apr 2019, 21:48

Sonne hat geschrieben:neue Jungpflanzen a 5 €


wieso a 5 Euro? selber gezogene kosten "nix" (jaaa, Platz und Erde) ....
Wir haben keine harte Erde und dauerfeucht ist es auch. Da wachsen die Pflanzen meistens in Direktsaat besser.
Das Problem ist eher, dass es viele (wegen der Schnecken) gar nicht schaffen, erst recht nicht, wenn sie vorher "verwöhnte Balkonpflanzen" waren.....
(Aber manchmal will ich nicht 40 Autominuten weg meine Anzucht haben, der Balkon ist ja gleich vorm Küchenfenster, ich glaube, wenn ich draußen wohnen täte, hätt ich noch weniger Gründe, vorzuziehen).
Deshalb brauch ich auch unbedingt eigenes Saatgut, weil irgendwie lernen die Pflanzen dann doch mit dem Schneckendruck zurecht zu kommen und vererben das meiner Erfahrung (oder Einbildung?) nach auch an weitere Generationen.
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Re: Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Beitragvon Sonne am Do 18. Apr 2019, 09:38

Ich mach' da einen Mix. Am Anfang vom Frühjahr kauf erstmal ein paar Pflanzen...danach bzw zeitgleich säe ich auch aus. Heuer habe ich Brokkoli, Kohlrabi, Salat und Rucoladrachenzunge dazu gekauft.

Früher hätte ich schon aus Platzmangel nicht soviel aussäen können. Die wenigen hellen Fensterbretter, die ich hatte, waren mit Tomaten und Gurken zugestellt. Und ich hatte auch wenig Zeit für den Garten.

Inzwischen bin ich da besser organisiert.

Aber ich denke, dass ich schon bald dahin komme, keine Jungpflanzen mehr zu kaufen. Außer vielleicht, was es als Saatgut nicht gibt.
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Re: Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Beitragvon Taraxacum am Do 18. Apr 2019, 11:27

Ich halte es wie Sonne. Da alles bei mir voll mit Tomaten, Aubis, Paprika und den ganzen Kürbisgewächsen ist und der letzte Platz für die vielen Sommerblumen reserviert ist, kaufe ich für die erste Pflanzung die Gemüsepflanzen beim Gärtner. Auch Steckzwiebeln werden gekauft. Später, die folgenden Sätze sind dann selber angezogen, auch Saatzwiebeln. Ansonsten bin ich dazu übergegangen, so gut wie alles an Pflanzen vorzuziehen. Bei unseren Bedingungen hat es sich am besten bewährt. Da ich mit diesen Multitopfpaletten arbeite und Einzelkornaussaat, kann ich die Jungpflanzen dann super mit Erdballen pflanzen. Mit Voranzucht kann ich auch die Ernte ganz enorm verfrühen. Da mein Anspruch ist, gemüsetechnisch so gut wie vollkommen autark zu leben, muss ich mir Gedanken machen und den Anbau gut durchplanen, um so früh und so lange wie möglich frisch zu ernten. Der Rest wird dann durch Lagerware, Einfrier- oder Einkochgut abgedeckt.
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Re: Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Beitragvon poison ivy am Fr 19. Apr 2019, 13:16

ich hab anno im Rausschmiss mal ein Ultrabilligtreibhaeusle erstanden, das dann jahrelang nur als Geraeteschuppen gedient hat
inzwischen ist das mein "Anzuchthaus"

direk raus kommen Radieschen, Rettiche + turnips, Buschbohnen + gelbe Rueben,
wobei ich die dann nicht ausduenne, sondern verziehe

alles andere ziehe ich vor, manches kaufe ich sogar in 128er trays und pikiere ein, zwei mal vor ich's raus setze,
ich biete Jungpflanzen lokal an, hol so die Kosten wieder rein und hab rechtzeitig kraeftige Jungpflanzen,
kraeftigere als ich mit meinen beschraenkten Mitteln selber ziehen koennte
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Re: Jungpflanzenanzucht vs. Direkaussaat

Beitragvon Maeusezaehnchen am Di 23. Apr 2019, 23:49

Ich muss wegen der Schnecken auch einiges Vorziehen.... vor allem Salat und Kohl wächst nicht am Beet.
Alle Wärmeliebenden wie Tomaten und Co sind natürlich auch vorgezogen.
Bohnen, Erbsen und Mais klappt besser direkt.
Und auch Rüben wie Karotten, Rettich, Radieschen, Kartoffeln usw. kommen direkt in die Erde.
Bei den Blümchen versuche ich in Saatschalen im Folientunnel mein Glück, aber auch da finden die Schnecken immer wieder mal in dei 2. Etage
Bin aber in dem Bereich stark am austesten, da ich bis von 1 Jahr ganz viel an Jungpflanzen gekauft habe.
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