Die Pflanze selbst ist über und über mit feinen Stacheln übersäht, was mir das Ernten der Melothria sehr erschwert. Zum Glück lassen sich die Stacheln recht leicht wieder aus der Haut ziehen und abwaschen.
Lange Zeit war die Pflanze nur mit wachsen beschäftigt. Vor einer Woche sowas habe ich die ersten Blüten entdeckt, sowohl männliche als auch weibliche. Heute habe ich mal unten in das Dickicht hinein gegraben und einen ganzen Haufen Früchte in verschiedenen Größen entdeckt. Die größte hab ich mir mal geangelt und schwupp hatte ich sie in der Hand, ohne dass sie noch irgendwo mit der Pflanze verbunden gewesen wäre. Wenn sie so leicht runter geht, muss sie wohl Essreif sein. Also haben wir sie gleich mal verkostet. Keine Ahnung wie man so eine Kiwano richtig isst, also habe ich sie gewaschen, längs halbiert und vorsichtig hinein gebissen um mich nicht an den scharfen Stacheln zu verletzen. Schmeckt gut, wie eine süße Gurke. Vermutlich könnte man sie noch ein Bisschen länger reifen lassen um dickere Kerne zu bekommen, aber sie war knackig und lecker und die Kerne noch schön zart aber schon etwas süß. Mein Partner hat die Stacheln abgeschnitten um sich beim Essen leichter zu tun, ich hab dann seine Stacheln auch noch gegessen.
Wenn die Früchte die an der Pflanze hängen alle noch reif werden, werden wir wohl eine Schubkarre voll Früchte ernten. Ich freu mich schon.
