Tomaten 2018

Re: Tomaten 2018

Beitragvon Südwind am Mi 16. Mai 2018, 06:32

@Sonne: haben sie denn genug Licht? Könntest du ihnen mehr davon verschaffen? Erstmal im Gewächshaus parken samt ihren kleinen Töpfen? Ich finde Regen ist an sich nicht ganz so schlimm, aber wenn es so kalt ist, dass sie nicht abtrocknen, dann ist es schon ein Risiko, denke ich. Deshalb ziehe ich auch fast ausschließlich freilandgeeignete Sorten, und packe sie trotzdem unter nen Unterstand, sonst wird es bei mir nix. Ist einfach immer wieder zu nass und kalt gleichzeitig.
Viele Grüße,
Südwind
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Re: Tomaten 2018

Beitragvon Sonne am Mi 16. Mai 2018, 08:59

Ich habe sie in einem kleinen einen Foliengewächshaus auf der Südseite der Terrasse stehen. Licht ist wohl ehr nicht das Problem.

Aber egal. Es regnet hier in Strömen. Also setzte ich sie heute bestimmt nicht raus. Ich spritze sie mit EMa und dünge ein bisschen und bringe sie dann spätestens nächste Woche ins Freie.

Das vorgesehene Beet ist ja auch noch gar nicht ganz fertig. Bei dem Regen kann ich aber auch nicht lange draußen arbeiten.

Ich bin nämlich noch viel empfindlicher als Tomatenpflanzen. :haha:
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
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Re: Tomaten 2018

Beitragvon ina maka am Mi 16. Mai 2018, 11:43

Meine Tomaten werden merklich schöner, seit ich in den Aussaattöpfen unten gut gedüngte Erde hab und nur oben die magere Aussaaterde.
Ich glaube, die sind recht hungrig....
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Re: Tomaten 2018

Beitragvon Pitu am Do 17. Mai 2018, 00:16

Ich trau mich auch noch nicht, die Tomaten rauszusetzen, weil Agrarwetter bei mir für die nächsten 10 Tage nachts nur 8 Grad vorhersagt. Blöd!

Meine Pflänzchen sind auch schon ein bißchen blass und gelblich gewesen. Also ein Zeichen, daß sie Dünger brauchen. Ich war dann im Laden und hab mir die ganzen Tomatendünger angeschaut. Letztendlich ist überall hauptsächlich Stickstoff und Phosphat drin. Teils in Guano-Form, teils in Kunstdünger-Variante.
Also hab ich mir gedacht, daß ich das Geld sparen kann und habe meine Kuhmistpellets in Wasser aufgelöst und die Tomatenpflänzchen damit gegossen.
Schon nach 2 Tagen waren die wieder richtig schön kräftig grün und haben jetzt nochmal einen ordentlichen Wachstumsschub gemacht. :michel:

@Südwind und Sonne: Was habt Ihr denn für Sorten, die Freilandgeeignet sein sollen?

Bei mir haben bisher diese Sorten im Freiland ohne Dach der Krautfäule einigermaßen widerstanden:
-Sungold Select
-Green Zebra
-Helsing Junction Blues
-Black Plum
-Russische Schwarze

Dieses Jahr sollen weitere 18 Sorten im Freilandexperiment getestet werden.

Noch eine andere Frage: Wie mischt Ihr Eure Erde für Tomatenkübel? Gartenerde? Gekaufte Erde? Kompost? Dünger? Wieviel Anteile wovon? Mir hat ein Gärtner letzte Woche erzählt, daß er jetzt Brennesseln unter die Tomatenerde mischt, weil das gut funktionieren soll. Auf dem Gartentag hat mir eine Frau erzählt, daß sie Beinwellblätter in die Töpfe legt und seitdem keine Braunfäule mehr gehabt hat.
Habt Ihr irgendwelche Tricks für Tomaten im Topf? Tote Fische, Hornspäne, Urgesteinsmehl, Eierschalen ...?
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Re: Tomaten 2018

Beitragvon viktualia am Do 17. Mai 2018, 06:44

Wie mischt Ihr Eure Erde für Tomatenkübel?

Nix mischen, nur Kompost. Relativ frisch, also etwa ein Jahr alt (vom Zeitpunkt des ersten Aufsetzens), auch ungesiebt, die Mühe spar ich mir.
Ist Meerschweinmist mit viel Heu/Strohresten, etwa nem fünftel Sägespänen (also wirklich nicht "durchgerottet") und klitzekleinen Anteilen Küchenreste (weil hier halt nicht viel gekocht wird...);
inzwischen versuch ich aber auch, immer mehr Erde direkt in den Kompost zu bringen, also alte Blumenerde als Schichten zwischenrein, wenn ich was umsteche lass ich auch mehr Lehm an den Wurzeln, die in den Haufen kommen. (Dann hab ich noch ne Wühlmaus im Kompost wohnen, die mir ein paar Eimer Lehm pro Jahr hochholt, die nehm ich dankend an...)
Für Stauden oder den Topi nehm ich den älteren Kompost, die mögen es nicht so, wenn in ihrer Erde noch so viel abgeht,
die Tomaten, Gurken, Dahlien (die "Südamerikaner" halt) scheinen es aber gut abzukönnen.
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Re: Tomaten 2018

Beitragvon Zacharias am Do 17. Mai 2018, 09:13

1/3 Geflügelmist
2/3 Kokoserde oder wenn brauchbar alte Kübelerde oder Kompost
+ etwas Holzasche, Steinmehl, Horn- und Knochenmehl, Eierschalenmehl.
Und als unterste Schicht Schafwolle
Darin baue ich schon seit Jahren meine Tomaten auf dem Balkon an. Die Erde bleibt schön fluffig und verhärtet mit der Zeit nicht. Im Sommer muss ich dann meist noch mal flüssig nachdüngen.
Grüße,
Birgit
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Re: Tomaten 2018

Beitragvon Taraxacum am Do 17. Mai 2018, 10:00

Unten in die Kübel packe ich etwas Schafwolle oder das ausgebürstete Winterfell der Ponys. Darüber etwas Pferdemist (nur die Äppel) Dann kommt eigentlich nur noch Gartenerde mit Kompst 1:1 gemischt. Habe allerdings nur ein paar Balkontomaten zum Naschen in Kübeln.
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Re: Tomaten 2018

Beitragvon Sonne am Do 17. Mai 2018, 21:42

Pitu hat geschrieben:@Südwind und Sonne: Was habt Ihr denn für Sorten, die Freilandgeeignet sein sollen?


Ich habe mit Freilandtomaten noch gar keine Erfahrung und habe mir dieses Jahr zum ersten Mal welche gekauft.

Und zwar beides von Dreschflegel/Demeter:

Salattomate Friesje
und Cocktailtomate Celsior

Bin schon sehr gespannt auf das Experiment.
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Re: Tomaten 2018

Beitragvon ina maka am Do 17. Mai 2018, 21:58

Bei mir wachsen alle Tomaten ungeschützt im Freien.
Sorten? hm...
Black Cherry, "White Pear"? ich denke das ist "weißer Pfirsich", "Sweety" - ich denke das ist Zuckertraube und Bärentatze oder sowas ähnliches. Wildtomaten sowieso. Moskovskij Delikatess ist auch gesund geblieben, trägt aber recht wenig und schmeckt uns nicht sooo, deshalb weiß ich jetzt gar nicht, ob ich noch Saatgut habe.
Heuer hab ich ein paar neue Sorten, unter anderem Marmande - bin schon sehr gespannt!

Ich weiß nicht sicher, woran es liegt. Ich vergäre die Samen nie, sondern lass sie einfach trocknen. Die Pflanzen werden von Anfang an eher nicht gehätschelt, sie stehen am Sürdfenster. Sie beginnen eher spät zu tragen. Ich geize nicht aus.
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Re: Tomaten 2018

Beitragvon Taraxacum am Do 17. Mai 2018, 22:25

Die Sorte Celsior ist auf alle Fälle sehr braunfäuletolerant. Im Laufe der Jahre hat es sich herauskristallisiert, dass hier in Mitteldeutschland am besten einheimische alte Sorten im Freiland gedeien. Weiterhin habe ich gute Erfolge bei alten englischen und russischen Sorten gehabt. Auch polnische und tschechische Sorten waren recht unempfindlich. Dann sind alle recht frühreifenden, vor allem Buschtomaten gut für den Freilandanbau geeignet. Sorten, die nahezu 100%ig braunfäuleresistent sind, sind viele Wildtomaten wie "Rote Murmel" oder "Golden Current". Die wuchsen wild, direkt im Kartoffelbeet, das von der Krankheit dahingerafft wurde, und zeigten sich völlig unbeeindruckt. Geschmacklich top, sind hier die Erträge allerdings nicht sehr üppig.
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