Gartenfrust 2020

Dyrsian
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Re: Gartenfrust 2020

#11

Beitrag von Dyrsian » Mi 19. Aug 2020, 14:51

Manfred hat geschrieben:
Mi 19. Aug 2020, 09:35
Dazu eine scharfe Rübenhacke (Hals richtig zurecht biegen) oder Pendelhacke.
Dann sollte der Gemüsegarten in ein paar Minuten am Tag (außer Saat/Pflanzung/Ernte) gepflegt sein.
Naja, ich würde sagen das kommt auf die Größe des Gemüsegartens an. Ich verbringe in der Saison nahezu meine gesamte Freizeit im Garten, und der hat gerademal 400 qm. Ich muss dazu sagen, soviel Freizeit hat man neben 2 Kindern und Job nicht, aber es sind sicher mehr als ein paar Minuten am Tag.
Was du schreibst, KEF, klingt nicht gut. Ich kann mir vorstellen dass dir da so langsam die Lust vergeht.
Es klingt, als wenn Kulturen die vergleichsweise "einfach" sind, bei dir gut gelingen, während andere die etwas anspruchsvoller sind Probleme machen. Hier einige Gedanken dazu:
Kohl ist eine anspruchsvolle Kultur, braucht viele Nährstoffe und ist anfällig für allerlei Parasiten (weiße Fliege, Kohlweißling). Ein häufiges und generelles Problem in biologisch gepflegten Nutzgärten scheint mir Nähstoffmangel zu sein, auch bei mir ist oft zuwenig Stickstoff verfügbar. Wichtig ist auch Kalium, denn Wirtschaftsdünger (Kompost, Mist) enthalten kaum Kalium. Das Ausbringen von Kalium-Magnesium-Salzen schafft hier Abhilfe. Das Stickstoffproblem ist diffiziler, da grade im Frühling die biologischen Stickstoffdünger (Hornspäne etc.) aufgrund niedriger Bodentemperaturen nicht ausreichend umgesetzt werden. Hornmehl wird etwas schneller pflanzenverfügbar. Ansnosten: Gemüseschutznetze ...
Erdbeeren: Im Freiland oft problematisch, da stark wetterabhängig und von Schnecken geliebt. Es hat Gründe, warum der Erwerbsanbau mehr und mehr in die Folientunnel wandert. Im Freiland ein Glücksspiel, auch bei mir. Ich probiere es jetzt mit einer remontierenden Sorte, denn die Pflanzen nehmen viel Platz weg und brauchen viel Pflege, das ist mir für 3 Wochen Erntezeit deutlich zu viel.
Saatzwiebeln, Möhren: Können sich kaum gegen Beikräuter durchsetzen, sowas geht nur auf wirklich unkrautfreien Flächen.
Zuchini, Kürbisgewächse: Ja, die bekommen Mehltau. Ich schäme mich ein bisschen dafür aber: Bei Zuchini verwende ich nur Hybridsaatgut, die Sorten schmecken mir sehr gut und wachsen vernünftig. Mit offenen Sorten habe ich schlechte Erfahrungen gemacht (sterben sehr schnell).
Salate gingen hier früher, bevor die Sommer so heiß wurden, nur im Schneckenrahmen. Mittlerweile gibts nur noch wenige Schnecken.

Das wird jetzt hier wieder Stürme der Entrüstung auslösen, aber: Vielleicht probierst du es nächstes Jahr bei einigen wenigen Kultur mal mit ein bisschen mineralischem Dünger? Ich habe selber bei Gemüse noch keinen eingesetzt, aber das wirkt wie ein Wunderpulver (ich seh es bei meinen Nachbarn). Nur, um dir die generelle Lust am Gärtnern wiederzubringen?

Südwind
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Re: Gartenfrust 2020

#12

Beitrag von Südwind » Mi 19. Aug 2020, 17:01

Hallo,

ich verstehe den Frust.Unser Gartenjahr war bisher auch eher durchwachsen, wobei das sicherlich noch Jammern auf hohem Niveau ist bei uns. Es war nachts bis Mitte Juli viel zu kalt, und es war auch leider sehr nass. Knoblauch ist dieses Jahr ganz schlecht, Zucchini eher mittel, ob der Mais dieses Jahr was wird, keine Ahnung. Auberginen wahrscheinlich Totalausfall. Sonst geht es aber eigentlich.

Was generell bei dir helfen könnte, KEF, weiß ich nicht. Ich würde aber vielleicht mal eine Bodenanalyse machen. Gerade Kohl hängt auch viel vom Boden ab, denke ich. Wie tiefgründig ist der denn? Bearbeiten die Nachbarn den Boden vielleicht einfach schon länger, so dass sie mit dem Humusaufbau eventuell schon Jahre voraus sind? Im Gewächshaus legen wir diese Gräben an für den Tomatenfrühanbau nach Wolfgang Palme. Die Unterschiede zwischen dort, wo letztes Jahr der Graben war (mit Mistpackung und verrottbarem Material) und wo noch kein Graben ist, sind beim Paprika eklatant. Mist, der nicht richtig verrotten konnte, schadet mehr als er nützt habe ich festgestellt. Wir hatten mal die Kartoffeln in Gräben gelegt, in die wir unten Pferdemist rein hatten, und als wir die Kartoffeln rausgenommen haben, war das steinhart und wie trockener Torf. Seither achten wir darauf, dass der auch verrotten kann bevor was drauf gepflanzt wird.

Bei uns ist es so feucht und kühl, dass eine Mulchdecke eher kontraproduktiv ist, weil sich der Boden nicht gut erwärmt, und die Schnecken Kirmes feiern würden. Das bedeutet, wir haben ziemlich „ordentliche“ Beete, was wir eher nicht so toll finden. Funktioniert aber viel besser als reiner „Naturgarten“ bei uns. In heißen Lagen mag das natürlich anders sein.

Ob es am Saatgut liegt, kann ich nicht sagen. Ich verwende allerdings nur samenfeste Sorten, und es funzt ganz wunderbar. Hybridsorten habe ich seit vielen Jahren nicht mehr, und kann keinen Ertragsnachlass feststellen. Ich ziehe alle Jungpflanzen selbst, da finde ich muss man aufpassen, dass z.B. Kohl nicht jung einen Hitzeschock oder starke Trockenheit erwischt, der nimmt das dann doch übel. Was am Anfang ums Überleben kämpfen musste, wird dann meist nicht prächtig. Ich vermehre manches Saatgut selbst, und es ist schon ein gewisser Aufwand, und ja, es schmerzt schon, ausgerechnet die besten Kohlköpfe blühen zu lassen. Aus genau diesem Grund würde ich selbsterzeugtem Saatgut nur von wenigen anderen Hobbygärtnern trauen. Manches wie Möhren oder Pastinaken hält sich ja auch bei optimalen Bedingungen nur begrenzt.

Möhren habe ich nie sonderlich gut hochgekriegt, seit ein paar Jahren habe ich aber unterarmdicke Dinger. Ich sähe die Möhren in der Reihe, und bedecke sie dann nicht mit Erde aus dem Beet, sondern mit fein gesiebter Erde von einer eher kärglichen Ecke im Garten. Sie bekommen dadurch einen guten „Erdschluss“, und direkt in der Reihe sprießt auch nicht so viel Unkraut.

Bei den Kürbissen und Gurken, kann es sein, dass man die entspitzen hätte müssen? Da hatte ich dieses Mal auch eine neue Gurkensorte ausprobiert, da musste man das. Die Sorte kommt gegen meine Standardsorte (Tanja) allerdings eh nicht an.

Für Kohl und teilweise auch Lauch haben wir Schutznetze. Eine der besten Investitionen die wir für den Garten getätigt haben. Zwiebeln habe ich vorgezogen (Ailsa Craig, die wiegen bereits über ein Kilo wenn man sie jetzt erntet), und direkt gesäht (Stuttgarter Riesen). Nächstes Jahr werde ich die Stuttgarter auch mal vorziehen, es scheint mir weniger Aufwand, die kleinen Zwiebeln einzupflanzen als nach dem Auflaufen um sie herum zu jäten. Hab die Stuttgarter übrigens in zwei verschiedenen Beeten mit unterschiedlicher Bodenqualität. Der Unterschied ist frappierend.

Der Sache mit der Fruchtfolge würde ich auch zustimmen. Ich arbeite zwar nicht mit Excel (Beete sind krumm und unterschiedlich groß), aber ich habe einen Plan, in den ich mit verschieden Farben eintrage, was dieses Jahr ist, was letztes Jahr und vorletztes Jahr dort war, und was nächstes Jahr dorthin soll. Dann weiß ich auch, wo darf im Herbst Mist hin, wo nicht. Da fahre ich ganz gut mit.
Was ich auch mache, ich lege mir alle Aussaattermine elektronisch im Kalender zurecht, danach, was die letzten Jahre gut funktioniert hat. So verpasse ich keine Aussaattermine. Passt das Wetter gar nicht, lass ich mich eine Woche später nochmal erinnern. Insgesamt führe ich gut Buch, damit ich Fehler nicht wiederhole und nicht auf gut Glück experimentiere.

Ich würde wie Dyrsian überlegen, ob es Möglichkeiten gibt, es dir nächstes Jahr ein wenig einfacher zu machen, auch wenn das dann nicht unbedingt deinem Ideal entspricht. Einfach um mal in Ruhe gucken zu können, wo dran kann ich noch schrauben. Würde zum Beispiel einfach mal ein paar Kohlpflanzen kaufen, und dann gucken. Und wenn die gehen, dann würde ich daran arbeiten, eigene Jungpflanzen hinzukriegen. Also vielleicht einen Schritt zurück zugehen, und wenn das klappt, dann wieder weiter.
Viel Erfolg und hoffentlich bald wieder mehr Spaß und weniger Frust beim Gärtnern!
Viele Grüße,
Südwind

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Re: Gartenfrust 2020

#13

Beitrag von Dyrsian » Mi 19. Aug 2020, 18:31

Vielleicht noch als Nachtrag:
Bei der Voranzucht ist der Erfolg noch viel eher planbar als im Garten selber, weil Schädlinge (bis auf Pilze und sowas wie Trauermücken) kaum eine Rolle spielen: Geeignetes Substrat (okay, der ist nicht ganz so simpel, aber machbar), Multiplatte, Heizmatte drunter und brutal Licht drüber - fertig. Weniger Licht - schlechtere Pflanzen. Weniger Temperatur - lahmarschiges Wachstum.
Selbst lausige Salate z.B. erholen sich im Freiland oft noch, grade so Pflücksalat oder so Zeug. Ich hab Ende Februar grausig aussehende Salatpflänzchen von meinem Keimtest (ich hatte Salatsamen gewonnen und teste die Keimfähigkeit bevor ich sie abgebe) in den Folientunnel "gepflanzt" (eher lustlos), die gingen richtig gut ab!

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Re: Gartenfrust 2020

#14

Beitrag von gogonele » Do 20. Aug 2020, 00:48

Hallo KEF, kannes sein dass du des Guten zuviel tust? Kompost UND Mist muss nicht sein, schon garnicht bei Möhren, Zwiebeln und Bohnen! Überdüngte Pflanzen sind anfälliger,gehen ins Kraut und nicht auf Frucht.
Ich würd einfach mal 1 jahr nicht düngen und sehen wie sich die Pflaanzen entwickeln.
Lg gogonele

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Re: Gartenfrust 2020

#15

Beitrag von Dyrsian » Do 20. Aug 2020, 07:35

gogonele hat geschrieben:
Do 20. Aug 2020, 00:48
Hallo KEF, kannes sein dass du des Guten zuviel tust? Kompost UND Mist muss nicht sein, schon garnicht bei Möhren, Zwiebeln und Bohnen! Überdüngte Pflanzen sind anfälliger,gehen ins Kraut und nicht auf Frucht.
Vergiss es! Mit Kompost überdüngst du keine Pflanzen, selbst mit Stallmist wird es schwierig, es sei denn du hast konzentrierten Geflügelmist oder sowas. Bei der Limitierung der Kompostgaben geht es im wesentlich darum, Phosphatdepots zu verhindern weil das die Düngeverordnung so vorschreibt. Auch das ist im Grunde unsinnig, da gebundenes Phosphat erstmal wenig stört. Die von dir beschriebene "Überdüngung" bezieht sich auf Stickstoffüberschüsse die du in dieser Form im Hausgarten nur durch zu hohe Gaben von mineralischem Dünger hinbekommst.

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Re: Gartenfrust 2020

#16

Beitrag von si001 » Do 20. Aug 2020, 09:57

Ich versuche seit Jahren Pastinaken anzubauen. Verschiedenste Standorte, mal mit und mal ohne Erdbedeckung (Lichtkeimer) ... Nix.
Sonst sieht es bei mir relativ gut aus.

Erbsen hatte ich eine gute Ernte. Die zweite Saat wird aber nichts. Es ist einfach zu heiß und zu trocken. Säe ich in den nächtsen Tagen noch mal aus. Vielleicht wird´s noch was, wenn es jetzt etwas kühler werden soll.
Chilli habe ich in diesem Jahr zum ersten Mal. Die habe ich unterschätzt! Sehr schöne Pflanzen und eine riesige Ernte. :ua: In den nächsten Jahren kann ich davon zehren.
Bohnen sind die "Hinrichs Riesen" wieder toll. Davon werde ich in den nächsten Jahren mehr anbauen.
Stangenbohnen hingegen 0 Ernte.
Möhre stehen gut.
Rosenkohl: Da sehen de Pflanzen gut aus, aber die Röschen sind so groß wie mein Daumennagel. Kommt da noch was? :hmm:
Zwiebeln waren in diesem Jahr zum ersten mal recht gut. Hab ich nur zu wenige gesetzt.
Kartoffeln sind erntereif. Mach ich nächste Woche. Bin auf den Ertrag gespannt.
Rote Beete habe ich 2x säen müssen. Ich verdächtige die Vögel. Jetzt kommen sie aber gut und ausreichend.
Zucchini hab ich 3 Pflanzen. Die 2, die unterm Dach stehen, tragen gut. Die dritte hatte Mehltau.

Salat hab ich keinen angebaut. Wir essen im Sommer lieber frisches Gemüse. So brauche ich nicht mit den Schnecken streiten. Auch gut.
Kohlrabi, Sellerie lasse ich seit den schlechten Erfahrungen.

Meine Friesische Palme (Grünkohl), die ich eigentlich nur wegen des Saatgutes stehen lassen habe, schlägt wieder schön aus, so dass ich beschlossen habe, sie stehen zu lassen. Mein Saatgut habe ich trotzdem bekommen. :)


Ja, es gibt Kulturen, die ich nicht mehr anbauen werde, von manchem dafür mehr. Die Hitze und Trockenheit verlangen ein Umdenken.
Liebe Grüße, si001!
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Re: Gartenfrust 2020

#17

Beitrag von karl-erwins-frau » Do 20. Aug 2020, 10:42

Heyhey,

ich danke Euch.

Da sind jetzt so viele gute Ideen und Tips dabei. Und es beruhigt mich ein wenig, dass dieses Jahr auch bei anderen manchens nicht so wird, wie gewünscht.

Ich werde jetzt gleich mal mit einem Buch und Stift in den Garten gehen und Notizen machen. Ich denke mir immer "ich merke mir das schon", tue es dann aber natürlich doch nicht.

Und den Tip mal einen Schritt zurück zu gehen, werde ich auch beherzigen. :grinblum:

lg,
KEF
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Re: Gartenfrust 2020

#18

Beitrag von Manfred » Do 20. Aug 2020, 17:31

Specki hat geschrieben:
Mi 19. Aug 2020, 11:10
Ich stehe total auf die kompostierbare Mulchfolie!
Welche Vorteile siehst du gegenüber einer haltbaren Bedeckung mit Bändchengewebe?
Und sind diese Folien inzwischen vollständig abbaubar?
Als ich mich vor Jahren das letzte mal damit beschäftigt habe, bestanden die überwiegend aus konventionellem Kunststoff, der durch einen Zuschlag eines Biokunststoffes verkleistert war, dessen Abbau die Folie in kleine Stückchen (Mikroplastik) zerkrümeln lies.

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Re: Gartenfrust 2020

#19

Beitrag von Specki » Fr 21. Aug 2020, 07:38

Manfred hat geschrieben:
Do 20. Aug 2020, 17:31
Welche Vorteile siehst du gegenüber einer haltbaren Bedeckung mit Bändchengewebe?
Kann ich dir leider nicht zufriedenstellend beantworten, da ich mich nie mit einer haltbaren Bedeckung beschäftigt habe.
Ich hab in diesem Forum vor ca. 2 Jahren von dieser kompostierbaren Mulchfolie erfahren und hab mich etwas schlau gemacht, wurde überzeugt und hab mir eine ziemlich große Menge bestellt. Für mich klang das Konzept einleuchtend.
Nach 2 Jahren Einsatz und auch etwas experimentieren, in dem ich eine Teilfläche mit und eine Teilfläche ohne diese Folie bewirtschaftet habe, kann ich nur sagen, dass es für mich eine immense Zeitersparnis ist und ich diese Fläche ohne die Folie vermutlich nicht bewirtschaften könnte neben meinen anderen Verpflichtungen im Leben.
Manfred hat geschrieben:
Do 20. Aug 2020, 17:31
Und sind diese Folien inzwischen vollständig abbaubar?
Ich gehe davon aus. Auf der Homepage des Herstellers ist es zumindest beschrieben. Du kannst dir gerne selber ein Bild davon machen: http://materbi.com/de/

Hier noch ein Bild, wie das ganze bei mir aussieht.
68319314_1966069870161634_994561889990082560_o.jpg
68319314_1966069870161634_994561889990082560_o.jpg (158.16 KiB) 1076 mal betrachtet

Gruß
Specki

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Re: Gartenfrust 2020

#20

Beitrag von Dyrsian » Fr 21. Aug 2020, 08:05

Also der Kompostfabrik hier graust es vor den sog. "kompostierbaren Tüten", die können die nicht kompostieren und ich selbst habe da auch sehr schlechte Erfahrungen mit gemacht Würde ich nicht einsetzen.
Die Amerikaner verwenden Pappe, finde ich (Schwermetalle) aber auch nicht ideal.

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