"Projekt": Garten ohne Arbeit

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Oli
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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#61

Beitrag von Oli » Sa 18. Apr 2020, 21:52

@Wühlmäuse im Hochbeet. Ich bin mir sicher, dass wir das Thema schon hatten aber ich erwähne es nochmal: wir haben Volierendraht unter den 80cm hohen Hochbeeten und daher steigen die Wühlmäuse von oben ein. :pft:

Dabei ist mitunter unklar, warum sie ausgerechnet ein bestimmtes Beet wählen. Heute habe ich Katakomben in einem Beet gefunden, wo ziemlich exakt 4 Überwinterungszwiebeln und 3 Rote Bete stehen, links und rechts daneben könnten sie von bis alles mögliche fressen. Tun sie aber nicht.

Topinambur und Helianti fressen sie zwar gerne, aber das Zeug gewinnt das Wettrennen um Längen. Kann also durchaus klappen.

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Seth
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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#62

Beitrag von Seth » Mo 20. Apr 2020, 16:17

Danke viktualia. Büsche sind gut.

Ich habe aber an anderer Stelle, wo ich Wind und vor allem Sichtschutz wollte bereits in Wildobst investiert. Die wachsen wie wild und bringen gut Ertrag!
Die Obstbäume dagegen werden von Schildläusen geplagt. Habe bereits Brenesseljauche angesetzt. Angeblich soll auch einsprühen mit Kaffee dagegen helfen, muss ich dieses Jahr noch probieren, dieses mal bevor die Früchte abgeworfen werden!
Hier sieht man schon den Unterschied zw. natürlichem Gewächs und dem was der Mensch verändert hat, welches eben nicht so widerstandsfähig ist!

Ich habe Richtung NO eine andere WIndschutzart gesucht, weil ich kein Geld ausgeben wollte. Inzwischen werde ich es wohl so machen, dass ich Geäst nutzen werde welches ohnehin dort auf einem großen Haufen liegt und dieses länglich aufschichten, damit es wir eine Art Wall wird, gleichzeitig natürlich Lebensraum für allerlei Tierchen bietet. Mit dem unorthodoxem Anblick dieses Astwalles muss der Nachbar selber klar kommen! :-)

Holunder habe ich schon genügend, das wächst ja wie "Unkraut! Letztes Jahr hatte ich zuviel der Beeren gegessen und hatte mir wohl eine Blausäurevergiftung eingefangen! Da ist mir dieses Jahr etwas der Appetit vergangen und werde wohl die Blüten ernten.

Meine Pflanzen-app hat mir gezeigt, dass wild bei mir im Garten einige Sträucher von Schledorn wohl angewachsen sind. Ich werde das bis Herbst beobachten und schauen ob da tatsächlich Beeren dran wachsen, wenn ja werde ich diese in den Wall integrieren. Keine Ahnung wie die Beeren schmecken?
Besteht Verwechslungsgefahr?

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Seth
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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#63

Beitrag von Seth » Mo 20. Apr 2020, 16:19

Oli das klingt nicht gut!
Nun habe ich Helianthi, Apios und Topi in Zinkwannen gesetzt, welche auf 2 Ziegelsteinen stehen. Du meinst die Viecher klettern rein? Vielleicht doch lieber etwas Minze dazusetzen?

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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#64

Beitrag von Rohana » Di 21. Apr 2020, 10:15

Die naheliegende Lösung Wühlmausfallen wurde noch nicht in den Raum geworfen? Oder hab ich nur nicht weit genug zurück gelesen? :hmm:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#65

Beitrag von Oli » Di 21. Apr 2020, 10:20

Naja, alle 3 genannten haben das Potential wen Wühlmäusen davon zu wachsen, insofern würde ICH sie in den gewachsenen Boden setzen und ein Backup für den Notfall aufbewahren. In Zinkwannen habe ich noch keine Wühlmäuse gehabt, ob sie da auch reinklettern? Käme auf den Versuch an, wenn du unbedingt in Kübeln anbauen willst, ein backup schadet aber nie solange, bis man massemässig auf der sicheren Seite ist denke ich. :)

EDIT: die Handchirurgen raten von Wühlmausfallen ab habe ich vor einiger Zeit gelesen, bei uns waren sie eh nie fängig aber mittlerweile halte ich eh für zu riskant. Muss natürlich jeder für sich entscheiden.

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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#66

Beitrag von viktualia » Di 21. Apr 2020, 11:05

Also bei mir war es so, dass sich in dem Topinambur-Eck ne Wühlmauspopulation angesiedelt hat.
Ging 3 Jahre gut, dann waren es wohl so viele, dass kein Topi mehr nachkam (war vor dem Haus, nicht im Garten.)
Sprich, ich würde nicht nur zum "Backup Vorrat" raten, sondern auch zu ner Pause an der Stelle.

Wie wäre es mit Draht über der Wanne? Wenn der früh genug da ist, stört das die Pflanzen nicht und die Mäuse gehen nicht ans Grün.

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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#67

Beitrag von Hildegard » Di 21. Apr 2020, 22:58

Rohana hat geschrieben:
Di 21. Apr 2020, 10:15
Die naheliegende Lösung Wühlmausfallen wurde noch nicht in den Raum geworfen? Oder hab ich nur nicht weit genug zurück gelesen? :hmm:
Auch das Projekt "Schrotflinte" wurde versucht. Gang öffen..kommt Licht/Luft? rein, kommt die Maus und schließt ihn.Man soll nur nicht exakt in diesem Zeitraum...nach stundenlangem Ansitz ein "dringendes Bedürfnis" verspüren und dem nachgeben :mrgreen: , dann ist man umsonst "gesessen". :) Die beste Erfolgsquote hat eindeutig unsere Katze!
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)

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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#68

Beitrag von kraut_ruebe » Di 21. Apr 2020, 23:39

Hildegard hat geschrieben:
Di 21. Apr 2020, 22:58
Die beste Erfolgsquote hat eindeutig unsere Katze!
Hier auch. Katerchen hat unerbittlich aufgeräumt, und jede (Wühl)Maus gegen ein Leckerli und Streicheleinheiten getauscht. Im Garten scheint hier Ruhe eingekehrt zu sein.

Durch die anhaltende Trockenheit hier hat sich bei mir erst jetzt der erste Topinambur-Austrieb blicken lassen. Vielleicht ist auch bei Dir noch nicht aller Tage Abend!
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#69

Beitrag von Seth » Fr 24. Apr 2020, 11:40

Ja vielleicht..habe mich noch nicht getraut nach den Knollen zu suchen. Hoffe noch, dass Sprieße treiben...

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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

#70

Beitrag von Seth » Di 26. Mai 2020, 15:25

Jaaaa da kommt es!

Vor 2 Wochen hatte ich es satt und schaute in der Erde nach, da wo die abgeknickten alten 3 Stängel sich befanden und tatsächlich die Knollen waren noch da, nicht Wühlmaus zerfressen! Ich fand dann zwischen dem Gundermann tatsächlich einen ersten Austrieb.

Gestern habe ich nun aus den im letzten Jahr gelegten 3 Knollen insgesamt 12 Austriebe gesehen.
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