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Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: Do 2. Apr 2020, 12:53
von Benutzer 72 gelöscht
Na ja, falls in der Nähe andere Kürbisse wachsen, die zur selben Familie oder Unterart oder Gruppe (das Fachwort weiß ich leider nicht) gehören, dann kann er sich kreuzen. ist er "süß", ist er dann noch immer eßbar, aber eben eine Überraschung.
Giftig sind die Bitterstoffe (Cucurbitacine) - die sind vor allem in Zierkürbissen, können aber auch durch Hybridisierung "wiedererwachen".
Also einfach kosten und wenn er bitter schmeckt, lieber nicht essen!

Diese Gifte sind nur in größeren Mengen tödlich giftig, aber wer weiß schon, ab wann diese Menge erreicht ist ...

Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: Fr 3. Apr 2020, 15:11
von DennisKa
@Seth: Unser Topinambur treibt bereits. Dürfte bei dir auch bald so sein. Aber man kann ihn trotzdem noch ernten und futtern. Das ist sehr gut, denn wir haben das Essen bisschen schleifen lassen. Aktuell ist noch zu viel im Boden. :lol:

Wir arbeiten aktuell auch daran, unseren Boden weiter zu verbessern und somit weniger Arbeit zu haben. Von drei Nachbarn bekommen wir nun deren Rasenschnitt (sie mähen wöchentlich, echt komische Leute :haha: ) und daher hoffen wir, bald eine dicke Mulchschicht aufbauen zu können. Aktuell ist da noch nicht viel zu schaffen. Das muss definitiv mehr werden, aber noch wächst das Gras ja nicht so stark.

Wir bringen auch so gut wie alle Kübelpflanzen (winterhart) in den Boden, damit wir da nicht mehr gießen müssen. Dabei leider den Rücken verknackst, sodass ich nun erst mal flach liege. Menno ...

Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: Sa 4. Apr 2020, 12:50
von Till
DennisKa hat geschrieben:
Fr 3. Apr 2020, 15:11
Von drei Nachbarn bekommen wir nun deren Rasenschnitt (sie mähen wöchentlich, echt komische Leute :haha: )
Das ist gutes Bauch- und Rückentraining an der frischen Luft. Und deutlich billiger als indoor Syncronfurzen.
DennisKa hat geschrieben:
Fr 3. Apr 2020, 15:11
Dabei leider den Rücken verknackst, sodass ich nun erst mal flach liege. Menno ...
Ja hättest du mal den Rasen gemäht! ;) :pft:

Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: Sa 4. Apr 2020, 19:47
von osterheidi
und das nennt ihr garten ohne arbeit :mrgreen: :grinblum:
was macht ihr denn wenn ihr arbeitet ? :hmm:

Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: So 5. Apr 2020, 08:39
von Rati
:lol: @osterheidi :daumen:
seth nich böse gemeint :) , gute Besserung für deinen Rücken.

Grüße Rati

Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: Do 9. Apr 2020, 18:36
von Seth
Noch nichts zu sehen vom Topinambur!
Hoffe viktualias Vermutung bestätigt sich nicht, nämlich dass die Wühlmäuse mir einfach die Knollen weggefressen haben!

Meine Hochbeete haben zumindest ein Gitter von unten erhalten.

Habe mir aber noch eine Pflanze bestellt Giant mit angeblichen besonders großen Knollen.

Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: Mi 15. Apr 2020, 11:38
von DennisKa
Unser Topinambur kommt nun in Massen hoch. Sieht echt lustig aus. Müssen nun fleißig ernten, da wir gar nicht so viel Platz eingeplant hatten. Gibt nun jede Menge Pommes :lol:

In unserem Rasen blüht es fleißig, daher mähe ich da nur alle 1-2 Monate mal drüber. Zum Glück machen die Nachbarn das anders und wir kriegen da nun einiges an Gras. Reicht aber trotzdem noch nicht, um die rund 300qm Beete zu bedecken. Wollen 20cm aufbauen, aber irgendwie wird das nichts. Hoffe wird im Sommer anders :haha:

Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: Mi 15. Apr 2020, 11:58
von Seth
...immer noch nichts zu sehen vom Topinambur, welches ich letztes Jahr gesetzt habe!

Ende der Woche kommt die bestellte Gigante. Besser vermutlich ich setze sie erstmal in eine Wanne und dann nächstes Jahr in den Garten :motz:


mmh das sollte hier ein Garten ohne Arbeit werden!

Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: Do 16. Apr 2020, 09:59
von Seth
Um meine Hochbeete zu platzieren, habe ich nun meinen jungen Pfirsischbaum nach links auf die andere Seite des Zauns Richtung NO versetzt (vgl. Grafik Seite 1).

In Südlage habe ich bereits einen anderen alten Pfirsischbaum stehen, den mein Opa noch gepflanzt hatte. Es ist ringsum geschützt von Fichten. Er bekommt so gut wie keinen Wind ab und trägt jedes Jahr zuverlässig tolle leckere Früchte.

Nun hatte ich gestern die Idee eine Reihe Schutzbäume in Richtung NO zu pflanzen. Sie würden nie Sonne wegnehmen und könnten eine Art Schutzwall bieten. Dahinter könnte ich eine Reihe von Obststräuchern platzieren. Laubbäume wären hier sicher nicht so gut geeignet, da sie in der Zeit ohne Blätte viel kalten Ostwind durchlassen täten.

Jetzt meine Frage: Welche Art Nadelbäume oder immergrüne Laubbäume (oder Hecken) lassen sich sinnvoll nutzen außer zur Holzgewinnung?

Re: "Projekt": Garten ohne Arbeit

Verfasst: Do 16. Apr 2020, 10:34
von Benutzer 72 gelöscht
Zu den Nadelbäumen fällt mir nur Fichte und Tanne ein, da schmecken die neuen Triebe im Frühling gut und sind auch sehr gesund.
Außer von der Eibe kann man auch die Kerne der Zapfen essen - da ist vor allem eine Zeder sinnvoll, aber normale Kiefern haben manchmal auch eßbar große Kerne drin.
Wer eine Fichte fällt, kann die dünne Schicht unter der Rinde essen - schmeckt gut eßbar, ist aber nur eine Spielerei ;)
Die Eibe ist giftig - also alles an ihr außer den roten Samenmäntel. Die schmecken saftig und süß. Du musst nur aufpassen, dass du keine Kerne zerbeißt. Das merkt man aber sofort: ich bin mal mit den Zähnen nur "angestoßen" und des ist sehr sehr bitter, hab dann alles ausgespuckt. Aber die roten Samenmäntel essen wir schon seit Jahren. Das hat meine Tochter damals aus der Schule mitgebracht, weil ihre Lehrerin aß diese Früchte auch.

Immergrüne produzieren das ganze Jahr Sauerstoff ("frische Luft").

Bei uns draußen in Niederösterreich verschwindet der Topinambur auch immer, ich bau ihn in großen Töpfen an, da treibt er jetzt schon feste! Im Stadtgarten, in Wien, wächst er auch direkt im Beet, denn da gibt es keine Wühlmäuse.
Also ich täte dir wirklich zu einem Schutz raten.
Frische Wurzeln schmecken uns sehr gut!