2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

holzgaser
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2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#1

Beitrag von holzgaser » Mi 19. Dez 2018, 08:27

2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

Ab Februar werden auch bei uns viele Pflanzen vorgezogen um rechtzeitig in die Saison starten zu können. Meine Weiß- und Blaukrautpflänzchen haben sich auch in diesem Jahr gut entwickelt. Ich bin ein Verfechter von Samenechten Sorten und der Gewinnung von eigenem Saatgut. 2017 habe ich deshalb versucht eigenes Saatgut aus den Kohlpflanzen von 2016 zu gewinnen. Das ist auch gelungen. Nun wollte ich das auch testen und habe dazu zwei Reihen im Hochbeet ausgesät. Natürlich mehr als reichlich denn es könnte ja sein das nichts keimt. Ja was ist dass den? Ich hatte das Gefühl es kommen aus jedem Saatkorn drei Pflänzchen!! Alles ist aufgelaufen. die sind losgewachsen und siehe da, nach kurzer Zeit hatten sie die vorgezogenen Pflanzen fast eingeholt.
Dann die Trockenheit – kein Regen, nur Hitze. Das mag das Kraut gar nicht. Die vorgezogenen Pflanzen sind immer wenige geworden, eingegangen und verschwunden. Was tun? . Die Pflanzen aus dem Keimversuch mussten die vorgezogenen 50 Pflänzchen ersetzen.
Der Sommer verging, der Herbst kam und das Kraut? Einige Pflanzen haben sich nicht besonders entwickelt, einige gut und einige wenige sehr gut. Es wurde geerntet und eingemacht. Fermentiert haben wir, nach dem wir einen Vortag von Dietmar Fiebrand über das Fermentieren besucht hatten, nicht mehr nach den bisherigen bewährten Rezept, sondern nach seinen Angaben. Was soll ich sagen, noch nie ist das Sauerkraut so gut gelungen.

Eigenes Sauerkraut aus dem eigenen Garten, kultiviert mit eigenem Saatgut, fermentiert nach der Anleitung eines absoluten Profis, das lässt den Selbstversorger glücklich werden!!

Ich kann Dir nur empfehlen: Befasse Dich mit dem eigenen Saatgut und besuche die Seite http://www.wald-und-wiesenschmaus.de und am besten gleich einen Kurs beim Dietmar.

... und nein ich bekomme keine Provision für die Werbung sondern ich meine es gut mir Dir! .....
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Maisi
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Re: 2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#2

Beitrag von Maisi » Mi 19. Dez 2018, 09:54

Schon nach 373 Beiträgen ein Werbelink??? Sicher ein Bot :lolf:

Aber sehr interessante Seite, werd ich mir bei Gelegenheit mal in Ruhe genauer ansehen :) Mit meinem Kraut hatte ich etwas Pech dieses Jahr, durch die Hitze ist es erst relativ spät gewachsen und einige Köpfe sind doch recht klein geblieben; fürs Sauerkraut hätte es fast nicht gereicht bzw. dann hätte ich die gesamte Ernte nur dafür nehmen müssen, das wollte ich auch nicht. Hab das daher kaufen müssen. War das erste Gemüse, wo ich seitm Frühling gekauft habe (und bislang weiterhin das einzige). :)

Aaaaber: das eigene Weißkraut ist - man entschuldige den Ausdruck - saugut geworden. Mild wie Spitzkraut. Positiver Nebeneffekt der Hitze vielleicht?

Die Kurse auf der Homepage sind ne ganze Ecke weg, aber ich hab Verwandte in der Hallertau, hm, mal kucken, ob sich das mal mit einem Besuch verbinden ließe? :hmm:

alinchen68
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Re: 2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#3

Beitrag von alinchen68 » Mi 19. Dez 2018, 13:58

holzgaser hat geschrieben:2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

Ab Februar werden auch bei uns viele Pflanzen vorgezogen um rechtzeitig in die Saison starten zu können. Meine Weiß- und Blaukrautpflänzchen haben sich auch in diesem Jahr gut entwickelt. Ich bin ein Verfechter von Samenechten Sorten und der Gewinnung von eigenem Saatgut. 2017 habe ich deshalb versucht eigenes Saatgut aus den Kohlpflanzen von 2016 zu gewinnen. Das ist auch gelungen. Nun wollte ich das auch testen und habe dazu zwei Reihen im Hochbeet ausgesät. Natürlich mehr als reichlich denn es könnte ja sein das nichts keimt. Ja was ist dass den? Ich hatte das Gefühl es kommen aus jedem Saatkorn drei Pflänzchen!! Alles ist aufgelaufen. die sind losgewachsen und siehe da, nach kurzer Zeit hatten sie die vorgezogenen Pflanzen fast eingeholt.
Dann die Trockenheit – kein Regen, nur Hitze. Das mag das Kraut gar nicht. Die vorgezogenen Pflanzen sind immer wenige geworden, eingegangen und verschwunden. Was tun? . Die Pflanzen aus dem Keimversuch mussten die vorgezogenen 50 Pflänzchen ersetzen.
Der Sommer verging, der Herbst kam und das Kraut? Einige Pflanzen haben sich nicht besonders entwickelt, einige gut und einige wenige sehr gut. Es wurde geerntet und eingemacht. Fermentiert haben wir, nach dem wir einen Vortag von Dietmar Fiebrand über das Fermentieren besucht hatten, nicht mehr nach den bisherigen bewährten Rezept, sondern nach seinen Angaben. Was soll ich sagen, noch nie ist das Sauerkraut so gut gelungen.

Eigenes Sauerkraut aus dem eigenen Garten, kultiviert mit eigenem Saatgut, fermentiert nach der Anleitung eines absoluten Profis, das lässt den Selbstversorger glücklich werden!!

Ich kann Dir nur empfehlen: Befasse Dich mit dem eigenen Saatgut und besuche die Seite http://www.wald-und-wiesenschmaus.de und am besten gleich einen Kurs beim Dietmar.

... und nein ich bekomme keine Provision für die Werbung sondern ich meine es gut mir Dir! .....
Hey, habe auch mal neugierig auf die Website geschaut. Gefällt mir. Ich wünschte ich hätte etwas mehr Zeit. Man kann so viel selber machen. Das mache ich auch schon so gut es geht...Vielleicht sollte ich mal darüber nachdenken, mich einer WG anszuschließen, so dass man es als Gemeinschaftsprojekt aufziehen kann :)

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Re: 2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#4

Beitrag von strega » Do 20. Dez 2018, 00:43

zum Gärtnern mit ein bissle mal nem heissen Sommer brauchste nicht unbedingt nen Kurs....
sag ich jetzt ma so provokativ zu diesem Thema
kannste natürlich machen wennde Bock drauf hast
:)
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Re: 2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#5

Beitrag von hobbygaertnerin » Do 20. Dez 2018, 07:09

Die Trockenheit und Hitze war jetzt nicht so unbedingt der Freund des Kohles. Besonders die Erdflöhe waren ein Problem.
Die erst ganz spät gepflanzter Brokkolie, Wirsing und Butterkohlpflanzen haben sich wesentlich besser entwickelt. Von daher, nächstes Jahr wird eine Bewässerung für alle Pflanzen installiert.
@Holzgaser
Was ist der Unterschied vom normalen Fermentieren zu diesem Kurs übers Fermentieren,
ich mach bis jetzt jeden Herbst Sauerkraut und Rübenkraut- mit anderen Gemüsen konnte ich mich jetzt noch nicht so anfreunden.
Der Höhepunkt meines Selbstversorgerjahres- immer genug zum Ernten draussen zu haben, gelingt jedes Jahr besser, aber esist nicht jedes Jahr gleich, je nach Witterung gelingt mal das Eine, mal das Andere besser.

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Re: 2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#6

Beitrag von DennisKa » Fr 21. Dez 2018, 12:55

Davon bin ich noch weit entfernt. Wir wollen ab nächstem Jahr auch das ganze Jahr über ernten. Kohl habe ich noch gar nichts mit gemacht. Liebe Sauerkraut, aber Kohl soll wohl sehr speziell im Anbau sein, oder?
Suche eher einfache Sorten, wo man nicht viel beachten muss :-D
Gartenimruhrpott.de - unser Blog über unseren Garten und was darin so wächst.

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Re: 2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#7

Beitrag von Buchkammer » Fr 21. Dez 2018, 13:11

Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres ... ist für mich heute, denn ab morgen werden die Tage wieder länger. :)
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
https://www.bewusste-menschen.de/

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Re: 2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#8

Beitrag von si001 » Fr 21. Dez 2018, 15:51

Gratuliere holzgaser! Kannste mir Recht stolz drauf sein!

Bei mir war es auch ein Rekordjahr. Mein Vorratskeller ist so voll wie noch nie. Im Garten steht immer noch genügend Salat dass ich keinen zukaufen muss. Der Chinakohl ist prächtig, Kräuter gibt´s auch noch. Ein paar (leichte) Fröste sind schon drüber, Schnee lag auch schon mal drauf. Den Pflanzen scheint das eher zu gefallen.
Liebe Grüße, si001!
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Re: 2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#9

Beitrag von Maeusezaehnchen » So 23. Dez 2018, 15:33

Bei mir waren heuer alle Blumenkohl der Hammer.
Bei den Brokkoli hab ich jetzt noch verzeinelt neue Blümchen (wir lassen die Kohlpflanzen als Hasenfutter stehen und nehmen sie dann nach und nach beim Füttern) Ich hab schon verschenkt, weil die TK übergegangen sind. Einwecken hab ich auch versucht. Nach den ersten missglückten Versuchen ist der letzten endlich gut gegangen - hält noch immer dicht und sieht super aus.
Auch alles andere war der Hammer obwohl mein Acker von der Baufirma verwüstet wurde.
Mit den neuen Obstbäumen und -sträuchtern wird es hoffendlich im kommenden Jahr neue Erntezuwächse geben.
Ich liebe meinen Garten und jeder Moment (außer nach einem Unwetter) ist einfach ein Höhepunkt im SV-Jahr.

holzgaser
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Re: 2018 – Der Höhepunkt des Selbstversorgerjahres

#10

Beitrag von holzgaser » So 23. Dez 2018, 19:14

@hobbygaertnerin

Es werden verschiedene Gemüsesorten verarbeitet und fermentiert. Von den jeweiligen Rezepten hat er ein Glas dabei so dass Du kosten kannst. Dadurch kann man gleich entscheiden ob das für mich passt oder nicht. Wenn Du mehr dazu wissen möchtest musst Du den Dietmar anschreiben oder anrufen.
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