Import von Gartenwissen

hobbygaertnerin
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Import von Gartenwissen

#1

Beitrag von hobbygaertnerin » Fr 31. Aug 2018, 08:42

Terra Preta, amerikanische Bankbeete, russ. überliefertes Datschawissen, Bokashiherstellung,
auslernen tut man ja nie.
Würd mich über den einen oder anderen Gartentip aus nahen oder fernen Landen freuen, das Ziel am Schluss schönes Gemüse, Obst, Beeren, Kräuter ernten zu können, ist sicherlich international.

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si001
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Re: Import von Gartenwissen

#2

Beitrag von si001 » Fr 31. Aug 2018, 08:49

Ist ne schöne Idee!
Ich hatte mal ein russisches Forum abgespeichert (leider ist mir beim Neuaufsetzen des Computers flöten gegangen), da waren verschiedene Rezepte zum Einlegen und Einkochen von Gemüse dabei.
An Techniken hab ich jetzt nichts so internationales, aber ich säe sibirische Tomaten zum Beispiel, weil die robust sind in feuchten, kühlen Sommern, wie es sie ja auch in Deutschland öfter gibt.
Liebe Grüße, si001!
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hobbygaertnerin
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Re: Import von Gartenwissen

#3

Beitrag von hobbygaertnerin » Fr 31. Aug 2018, 09:16

Ich erinnere mich, dass meine Mutter immer von den grossartigen Gartenwissen ihrer Mitbewohner erzählte, Äugeln von Kartoffeln, die Behandlung des Mistes, die Leute kamen aus einem Schwarzerdegebiet.
Leute, die aus Gegenden kommen, wo Selbstversorgung noch einen realtiv hohen Stellenwert hat, haben noch ein sehr brauchbares Gartenwissen, wir sind zum grossen Teil schon so darauf getrimmt, für jedes Problem ein Pülverchen, eine Dose aus dem Gartencenter zu kaufen.
Wer hat überhaupt noch Mist zur Verfügung, wer kann aus seiner überschüssigen pflanzlichen Biomasse auch Biokohle selbst herstellen?
Und vor allem, diesen Garten mit einem sinnvollen Zeitbuget auf die Reihe zu bekommen.

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Re: Import von Gartenwissen

#4

Beitrag von don.felix27 » Do 27. Sep 2018, 16:15

Hallo ihr Lieben!

Hier im trockenen Südspanien gibt es eine ganz eigenartige Kulturmethode für Kartoffeln. Man pflanzt sie in Furchen unter den Olivenbaumreihen. Gleiches wird mit Lauch & Sellerie veranstaltet. Ich bin bis heute noch nicht drauf gekommen, wie man in der (furz-)trockenen Erde überhaupt etwas anbauen kann. Scheint aber bestens zu klappen. Ich muss mich da mal erkundigen :holy:

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Re: Import von Gartenwissen

#5

Beitrag von strega » Do 27. Sep 2018, 16:42

Kartoffeln, Sellerie, Saubohnen, Erbsen, Kichererbsen, Zwiebeln, Salat, Fenchel.... pflanzt du im Herbst und Winter, da regnets und ist es feucht generell...
Bohnen dann im frühen Frühling, da ist die Erde auch noch feucht....

furztrocken ist es sicherlich auch in Südspanien nur im Sommer...
aber Sommergemüse ist ja noch lang nicht alles.

Furztrocken isses aber auch nur dann im Sommer, wenn die Erde nicht gemulcht ist und du viel nackte Erde zwischen den einzelnen Pflanzen hast...
wenn du die Erde bedeckst und dicht pflanzt und vielleicht auch Spaliere machst, die beschatten und Feuchtigkeit der Nacht sammeln,
dann isses auch im Sommer nicht furztrocken :)

Das mit den Furchen für Kartoffeln kenn ich, allerdings nicht unter Oliven...
aber gut, muss unter den Oliven eh hacken, weil da noch zuviele wildwachsende Wurzeln von dort ehemals wildwuchernden dornigen Gewächsen rumwerken, dann
probier ich das mal...
dass mensch Saubohnen traditionell im Olivenhain pflanzt, das kenn ich.

@ don.felix27, magste dich mal vorstellen und sagen wo und was du in Südspanien Schönes machst?

Na dann, mal weiterhin fröhliches Lernen und Gärtnern im wildschönen Süden dir und mir :daumen:
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Re: Import von Gartenwissen

#6

Beitrag von fuente » Do 27. Sep 2018, 19:30

:daumen:
strega hat geschrieben:Kartoffeln, Sellerie, Saubohnen, Erbsen, Kichererbsen, Zwiebeln, Salat, Fenchel.... pflanzt du im Herbst und Winter, da regnets und ist es feucht generell...
Bohnen dann im frühen Frühling, da ist die Erde auch noch feucht....

furztrocken ist es sicherlich auch in Südspanien nur im Sommer...
aber Sommergemüse ist ja noch lang nicht alles.

Furztrocken isses aber auch nur dann im Sommer, wenn die Erde nicht gemulcht ist und du viel nackte Erde zwischen den einzelnen Pflanzen hast...
wenn du die Erde bedeckst und dicht pflanzt und vielleicht auch Spaliere machst, die beschatten und Feuchtigkeit der Nacht sammeln,
dann isses auch im Sommer nicht furztrocken :)

Das mit den Furchen für Kartoffeln kenn ich, allerdings nicht unter Oliven...
aber gut, muss unter den Oliven eh hacken, weil da noch zuviele wildwachsende Wurzeln von dort ehemals wildwuchernden dornigen Gewächsen rumwerken, dann
probier ich das mal...
dass mensch Saubohnen traditionell im Olivenhain pflanzt, das kenn ich.


@ don.felix27, magste dich mal vorstellen und sagen wo und was du in Südspanien Schönes machst?

Na dann, mal weiterhin fröhliches Lernen und Gärtnern im wildschönen Süden dir und mir :daumen:

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Re: Import von Gartenwissen

#7

Beitrag von poison ivy » Do 27. Sep 2018, 21:19

hobbygaertnerin hat geschrieben:... amerikanische Bankbeete,...
wasn das bitte? :hmm:
nicht mal Google kennt Bankbeete, ob amerikanisch oder nicht

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Re: Import von Gartenwissen

#8

Beitrag von 65375 » Do 27. Sep 2018, 23:14

Ungefähr 14.200 Ergebnisse (0,30 Sekunden)

https://www.google.com/search?q=bankbee ... refox-b-ab

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Re: Import von Gartenwissen

#9

Beitrag von poison ivy » Do 27. Sep 2018, 23:37

sieht bei mir so Bild

aus
aber inzwischen weiss ich, dass Du wohl genz gewoehnliche Hochbeete meinst,
was an denen allerdings amerikanisch ist?

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Re: Import von Gartenwissen

#10

Beitrag von hobbygaertnerin » Fr 28. Sep 2018, 05:21

Ich hab das erste mal von den ca. 20 bis 40 cm hohen Beeteinfassungen- umrandungen bzw. Bankbeeten in einem Buch von Markham über Minifarming gelesen, bei uns gabs eher die mindestens 80 cm hohen Hochbeete.
Beide Arten haben ihre Vor und Nachteile.
Auf alle Fälle hab ich die Gemüsegärtnerei mit Bank- oder Hochbeeten als sehr praktisch erlebt und möchte die Bankbeete nicht mehr missen. Ob ich kaputte Hochbeete nochmals als Hochbeete ersetzen würde- kommt auch darauf an, wo sie stehen.
Was mir aufgefallen ist, beim Vergleich von Gartenbüchern aus Deutschland, England, USA - englische Gartenliteratur macht mehr Lust aufs Garteln, in deutschen Büchern wird eher die Last betont.
Die andere Seite, die wie Pilze herausgegebene SV-Literatur - da schreibt auch einer vom anderen ab, wirklich hilfreich fand ich da sehr wenig - so quasi, schön zum Durchblättern, aber ohne wesentlichen Inhalt.
Ein wirklich gutes Buch über eine machbare Selbstversorgung hab ich zumindest unter den detuschen Büchern nicht gefunden und Seymour ist nicht antiquiert oder altmodisch, aber ich habe immer den Verdacht, dass der Herr Seymour seiner Holden die Arbeit liess und er schrieb darüber.
Ich suche nach Anregungen, wie man seine Arbeit im Garten gut machen kann, aber nicht der Sklave vom Garten wird.
Find es auch interessant, welche Hypes kommen und gehen, was hat Bestand.

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