Bienengarten

Wildmohn
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Re: Bienengarten

#81

Beitrag von Wildmohn » So 13. Mai 2018, 17:38

@Hobbygärtnerin:
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Die Frage an Dich war ohne große Hintergedanken gestellt.
Ich habe halt aus vielen Deiner interessanten Beiträge herausgelesen, dass Du als Bäuerin sehr bedacht handelst und immer einen Blick auf die Natur hast. Das ist in meinen Augen bewundernswert und verdient meine Hochachtung. Aus diesem Kontext heraus ist die Frage zu verstehen, da es ja leider auch noch eine andere Seite der landwirtschaftlichen Medaille gibt.

@Viktualia:
Was Du so alles in eine Frage hinein interpretierst hat schon fast pathologische Züge.
Du suchst einen „grünen Feind“? Sorry, kann ich nicht mit dienen, denn ich bin ein Freigeist. :)
Neues Schaffen heisst Widerstand leisten. Widerstand leisten heisst Neues schaffen. (Stéphane Hessel)

viktualia
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Re: Bienengarten

#82

Beitrag von viktualia » So 13. Mai 2018, 18:15

"Ist zu verstehen" ist auch so ein Fall.

Soso, du findest mich krank? Was genau meinst du mit "pathologische Züge"?
Dann sag mir mal bitte, WARUM du, obwohl "Freigeist", so formulierst?
Aber bitte ganz genau.
Und am besten gleich im Zirkus.

Frei von Verantwortung für das, was dein Geist denkt, sagt und tut, oder wie?
In einem Bienengarten - Faden die "Geschichte großflächig lösen" indem man Hungerdiät verordnen oder den ganzen Boden abschälen könnte,
mit unfruchtbarem "warum" jemanden in Frage stellen (also bitte, du hast Hobbygärtnerins Vertrauenswürdigkeit abgefragt;
was für eine Information, bezüglich der "anderen Seite der Medaille", hast du denn nun?)
und dich dann mit nem pathologischen Verdacht wieder aus der Affäre ziehen?
Mama mia.
Das hat aber ne starke Ammoniaknote....

Wildmohn
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Re: Bienengarten

#83

Beitrag von Wildmohn » So 13. Mai 2018, 19:31

@Viktualia:
Ich könnte „der Himmel ist blau“ schreiben und Du würdest tausend Gründe finden, was für ein Arschloch ich doch bin… wollen wir mal den Faden nicht komplett zerschießen.
Ein Vorschlag zur Güte:
Du ignorierst zukünftig meine Beiträge und ich die deinigen, denn auf einen grünen Zweig werden wir beide offensichtlich nie kommen.
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Re: Bienengarten

#84

Beitrag von Rohana » So 13. Mai 2018, 20:35

Wildmohn hat geschrieben: Ich habe halt aus vielen Deiner interessanten Beiträge herausgelesen, dass Du als Bäuerin sehr bedacht handelst und immer einen Blick auf die Natur hast. [...]
... was im Gegenzug darauf hin deutet, sag ich mal ganz vorsichtig, dass du pauschal Bauern unterstellst keinen Blick auf "die Natur" zu haben und unbedacht zu handeln. Natürlich würdest du nie Bauern mobben, nein... ;)

- weiter mit Bienengarten. Durch Besuch gestern bin ich darauf hingewiesen worden, dass meine Wildbienen, die in der Rasengittersteinmauer hausen, evtl. Dunkle Europäische Bienen sein könnten. Von den Fotos auf Wiki her ist das nicht allzu weit weg vom Schuss, nur steht da nicht explizit, ob die auch in Erde bauen... ? Ich hab da zuwenig Ahnung. Auf jeden Fall summt und brummt es fröhlich rum, auch wenn die Obstblüte mittlerweile fast vorbei ist und die Wiesen bei uns erstmal gemäht sind.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

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Re: Bienengarten

#85

Beitrag von hobbygaertnerin » Mo 14. Mai 2018, 08:16

Machen wir bitte weiter mit Bienengarten, darum gehts doch-
@Wildmohn,
mein Beitrag ist keine Rechtfertigung, sondern ein Stück meines Lebensweges.
Wenn jeder an seinem Platz das ihm mögliche macht- dann ist das schon viel und man braucht nicht ständig bei den Anderen herumsuchen, was die alles verkehrt machen.
@Viktualia,
ich hab inzwischen eine Hornhaut auf den Ohren, auf den Augen und in meiner Seele bezüglich Bäuerinnen - oder Bauersein.
Man kann es niemals allen Recht machen-
ich weiß nicht mehr genau von wem die Fabel vom Bauern und dem Esel ist- aber sie ist heute genauso hochaktuell.

@Rohana,
ich kenn mich mit den Honigbienen ein wenig aus, mit Wespen und Hornissen auch ein bisschen, aber ausser einem Wildbienenhotel hab ich von den Wildbienen so gut wie keine Ahnung.
Ich hab mal gelesen, dass jede Pflanze ihre Nutz- und auch ihre Schadinsekten hat.
Wenn ich mich noch richtig erinnere, haben Honigbienen um die 12 % Bestäubungsleistung, der Wind hat auch einen grösseren Anteil und andere Insekten-, Käfer 60 oder mehr %
Derzeit sind die Insekten modern, in jedem Gartenmarkt und überall werden Wildbienenhotels und Saatgutmischungen für Insekten angeboten, man kann Marienkäfer- und Igelhotels kaufen, ebenso für Hummeln und andere Insekten-
aber den Garten ein wenig "gschlamperter" zu machen, dass dort auch noch ein paar Viechers leben können, das geht bei vielen leider gar nicht.
Dieses Jahr hab ich Bauchschmerzen wegen der Bienen, alles ist fast explodiert, die kamen gar nicht mehr nach- und jetzt ist alles so trocken, in Kürze wird es nur noch ein paar Läppertrachten geben. Um den 15. Mai blühende Wildrosen weiß ich noch nie, jetzt blühen schon die Robinien, die Linden stehen in den Startlöchern, und von den paar Lavendel- und anderen Kräuter und Gartenblumen werden sie sicher nicht genug finden. Die ganzen Blühflächen von diesem Jahr sind aufgegangen, aber mehr auch nicht. Zum Glück haben wir ziemlich viele Hecken angepflanzt und eine 2-jährige Blühmischung leistet auch noch was für die Insekten.

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Re: Bienengarten

#86

Beitrag von Sonne » Mo 14. Mai 2018, 08:28

Die so hübschen Insektenhotels im Gartencenter, sollen angeblich ziemlich wertlos sein, weil Wildbienen eine bestimmte 'Art von Öffnung' brauchen und nicht mit jeder Lochgröße zufrieden sind.

Habe ich irgendwo mal gelesen.

In unser Insektenhotel ist auch noch nie was geflogen. Keine Ahnung warum. Falscher Ort, nicht die richtigen Materialien...? :dreh:

Mein Mann will heuer mal ein neues versuchen.

Muss mal versuchen den guten Link wiederzufinden, wo das alles sehr gut erklärt wurde.
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31

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Re: Bienengarten

#87

Beitrag von Pitu » Mo 14. Mai 2018, 12:38

Ich habe gestern Brutröhren aus Pappe mit verschiedenen Durchmessern (4, 6 und 8 mm) bestellt. Angeblich werden die sehr gut angenommen. Ich werde die dann irgendwo hineinbasteln und ins Brennholzregal oben reinhängen: Südausrichtung, vor Regen geschützt. Bei mir nehmen die Wildbienen das Insektenhotel mit Schilfrohren schon an.
Allerdings hat das auch nicht so richtig was mit Trachtpflanzen für Honigbienen zu tun. Sorry ... :rot:

Bei mir blüht gerade der Inkarnatklee, die Phacelia wird auch bald so weit sein und am Thymian war gerade ziemlich viel los. Raps ist natürlich hier auch sehr viel rundrum.
In einer Duftblumenmischung war anscheinend Steinklee dabei und Esparsette ist dieses Jahr auch im Garten aufgetaucht. Auf den Steinklee bin ich schon sehr gespannt, der soll ganz intensiv nach Honig duften und supergut für Hummeln sein. Noch blüht er aber nicht, ob es tatsächlich Steinklee ist, kann ich also nicht beurteilen.
Hattest Du schon mal Steinklee ausgesät hobbygaertnerin? Ich kann ja dann berichten, wie die Imkerbienen den finden...

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Re: Bienengarten

#88

Beitrag von emil17 » Mo 14. Mai 2018, 16:43

Mörtelbienenwohnungen haben manchmal unsauber gebohrte Löcher mit Fasern und Spänen. Das mögen diese Tierchen nicht, dann werden sie nicht angenommen.
viktualia hat geschrieben:Ich empfinde das als "geistige Umweltverschmutzung" und räume auf.
Ich kann zwar beeinflussen, was ich schreibe, aber ich kann nicht verhindern, dass andere missverstehen wollen und das dadurch erst entstandene Problem nicht zwischen den eigenen Ohren suchen. Deshalb:
<ABSICHTSERKLAERUNG>
DIeser mein erster Satz ganz oben, oben ist wörtlich und ohne Hintergedanken gemeint, er soll nach Absicht des Verfassers keine unausgeprochenen Vorwürfe enthalten, niemanden zum Nachhaken oder tief Durchatmen zwingen, will nicht als verdeckte Werbung einer Weltanschauung verstanden werden und er soll keine als schlichte Frage getarnten Vorwürfe, und auch kein Bauernbashing enthalten.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Bienengarten

#89

Beitrag von hobbygaertnerin » Di 15. Mai 2018, 06:28

@Pitu,
wir haben lettes Jahr eine Mischung aus Veitshöchheim angebaut, was da dieses Jahr alles blüht, wird sich zeigen.
Steinklee hat sich letztes Jahr nicht gezeigt.
Auf unseren Wiesen blüht in der Regel ziemlich viel Weissklee, den scheinen die Insekten gerne zu mögen.
Raps ist inzwischen verblüht, Phacelia ist wegen der Trockenheit noch ziemlich klein.
Zum Glück haben wir vor vielen Jahren Lindenbäume gepflanzt, ich mag den Duft und das Summen der Bienen an einem schönen warmen Tag, mein diesjähriges Ziel, eine Lavendelfläche- angepflanzt ist es, aber bis der sich wirklich mal eingelebt hat.
Beim Thymian bin ich ratlos, der mickert immer nur so rum, aber dafür wuchert der griechische Bergtee, dort müsste es auch einiges an Blüten geben.
An den Böschungen des Flusses blüht derzeit auch noch ziemlich viel-
Ich hab mir vorgenommen, mich an einem Abend mal wirklich auf den Hosenboden zu setzen und rauszuschreiben, was ich alles bereits an Insektenpflanzen habe und was ich noch pflanzen könnte.
Schön langsam wird der Platz dafür auch begrenzt, die Waldsäume und Hecken sind schon länger gepflanzt, hab nur noch einen Streifen, aber dort ist es derzeit so trocken, da wart ich noch, giessen kann ich dort nicht und zum Eintrocknen sind mir die Pflanzen dann doch zu teuer, Ich hoffe ja nur, dass die ganze Mühe im Frühjahr, Forstpflanzen für den zukünftigen Wald zu setzen, nicht ganz in die Hose geht.

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Re: Bienengarten

#90

Beitrag von Sonne » Di 15. Mai 2018, 07:19

Griechischer Bergtee - Mensch ja...da fällt's mir wieder ein.

Mein Sohn war letztes Jahr in Griechenland und hat mir ein Büschel getrockneten Bergtee mitgebracht.

Ich habe den dann mal ausgeschüttelt und da flogen ein paar Körnchen raus, von denen ich denke, das müsste ja Samen sein. Das muss ich mal suchen und schaun ob da was keimt.

Wuchert der arg? Fragt sich auch, ob der unserer sehr rauhes Klima mag. :hmm:
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31

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