der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon Maeusezaehnchen am So 7. Apr 2019, 03:47

Dürfte nicht schlecht sein.... aber ich bin dabei möglichst viel Plastik aus meiner Umgebung zu verbannen.
Möglichst viel was es auch ohne Plastik gibt wird Stück für Stück umgestellt.
Zumindest in den Bereichen wo es Sinn macht.
Und ich mach das mit dem Garten ja deshalb, weil mich schokiert was da in den gekauften Lebensmitteln so alles an unerwünschten Stoffen zu finden ist.
Da muss ich mir nicht Plastik (und die dadurch abgegebenen Nebenprodukte) in meinen Garten holen, es verrotten lassen und dann wieder über die Ernte essen.
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Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon Pitu am So 7. Apr 2019, 08:24

Also ich verwende ja schon seit Jahren kompostierbare Mulchfolie aus Maisstärke. Wenn man die im Dunklen lagert, hält die doch jahrelang?! Bei mir auf jeden Fall schon.
Auch wenn die schwarze Folie im Garten nicht schön aussieht - ich möchte nicht drauf verzichten. Und ich glaube auch nicht, daß ich mir dadurch irgendwelche Gifte in den Garten hole. Ich verwende keinerlei Chemie in meinem Garten und habe reichlich viele Tierarten.
Auf dem Komposthaufen zersetzt sich die Folie auch rückstandslos.
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Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon Sonne am So 7. Apr 2019, 08:47

@Mausezähnchen...das ist KEIN Plastik. :)

Die wird aus Stärke hergestellt. Und verrottet nach ca 20 Wochen direkt in der Erde - kann dann einfach eingegraben werden, oder du sammelst sie ein und tust sie auf den Kompost.

Plastik versuche ich auch gerade zu reduzieren. Oder wenigstens abzuwägen was Sinn macht.

@Pitu...das ist gut zu hören. Ich habe bei der Firma nachgefragt und sie haben geantwortet, sie hält ein Jahr. Das habe ich auch im Internet wo gelesen. Hätte ich es früher gelesen, hätte ich erstmal nur 12m bestellt, statt 25m, die allerdings etwas günstiger waren.

Sie macht ja nicht bei jedem Beet Sinn. Hauptsächlich will ich sie jetzt bei Kartoffeln, Zucchini, Melone ev auch bei Mais und Bohnen versuchen.

Auch den Winterkopfsalat im Herbst würde ich gerne mal im GW mit Folie ausprobieren. Dumm ist halt, dass du dann wohl nicht mehr so gut kleinere Dinge zwischensäen kannst. Radieschen oder so.

Pitu, gräbst du die Folie ein oder wirfst du sie auf den Kompost?
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Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon Pitu am So 7. Apr 2019, 09:23

@Sonne, ich beschwere die Folie an den Beetenden mit Steinen und lasse sie ein ganzes Jahr auf dem Beet. Beim Eingraben verrottet sie schneller. Im Frühling kommt sie dann auf den Kompost.
Ich verwende sie bei den Tomaten, Auberginen, Paprika, Kürbis, Zucchini, Gurken, Melonen. Gerade Kürbisse scheinen den wärmeren Boden zu lieben. Auf den Kohlbeeten hatte ich sie auch schon. Beim Mais würde ich sie wohl eher nicht verwenden. Und bei Hülsenfrüchten habe ich sie auch noch nicht ausprobiert.

Und ich verwende sie 2 Jahre lang, wenn ich Rasen oder Flächen mit Wurzelunkräutern in Nutzgartenfläche umwandeln will.
Ackerwinde, Schachtelhalm und Quecke lassen sich so sehr gut stark reduzieren.
Allerdings habe ich auch die 1500-Meter-Rolle mit 75 cm Breite. Die reicht dann für ein paar Jahre. :)
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Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon Sonne am So 7. Apr 2019, 11:11

Pitu hat geschrieben:Allerdings habe ich auch die 1500-Meter-Rolle mit 75 cm Breite. Die reicht dann für ein paar Jahre. :)


Wie war das mit Kleckern und Klotzen? :lol:

Wo ist dabei für dich eigentlich der größte Vorteil?

Mehr Ernte oder weniger Gießen oder weniger Unkraut.
Oder irgendwie alles?

Hast du auch schon mal mit Kartoffeln probiert?

Vielleicht kommt es auch auf den Hersteller an, wie lange die Folie hält. :hmm: Ich hab's von Prodana.
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Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon Pitu am So 7. Apr 2019, 12:14

Ich hatte während der Hausrenovierung keine Zeit dazu, noch den Garten umzufräsen und Unkraut zu zupfen. Mehrere Wurzelunkräuter waren auch in der Wiese, die jetzt mein Garten ist.
In einem Buch über Unkraut stand drin, daß die sicherste (und faulste) Lösung das Abdecken mit Pappe oder Mulchfolie ist.

Vorteile für mich: Kein Unkrautjäten mehr. Ich kann im Frühling die Folie wegnehmen und sofort pflanzen oder säen. Bei den trockenen letzten Jahren, bleibt der Boden länger feucht und ich spare Gießwasser. Und den Bodenlebewesen und Eidechsen gefällt es unter der Folie. :)

Höherer Ertrag? Kann ich nicht beurteilen, weil ich die Folie eben schon von Anfang an verwende. Mit anderen Materialien wie Grasschnitt oder Stroh mulchen ginge sicher auch und würde zusätzlich noch Humus aufbauen. Aber ich habe (noch) nicht die Mengen Mulchmaterial, die ich da bräuchte.
Mit meinem eigenen Rasenschnitt hatte ich den Eindruck, daß ich da noch mehr Unkraut in die Beete gebracht habe. Ich habe eben keinen Golfrasen sondern eher eine Wildkräuterwiese ...

Kartoffeln will ich auch mal ausprobieren dieses Jahr nachdem Taraxacum da so hohen Ertrag hatte mit der Folie.
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Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon Sonne am So 7. Apr 2019, 12:26

Pitu hat geschrieben:Kartoffeln will ich auch mal ausprobieren dieses Jahr nachdem Taraxacum da so hohen Ertrag hatte mit der Folie.


Oh...da werde ich mal die Suchfunktion bemühen.
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
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Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon hobbygaertnerin am Mo 8. Apr 2019, 05:41

Ihr habt mich neugierig gemacht. Werd das mit der kompostierbaren Mulchfolie auch probieren, aber noch eine Frage, wenn es regnet, kommt da von dem Nass von Oben auch was ins Beet?
Ich dachte mir, dass ich sicherheitshalber unter die Folie Perlschläuche legen könnte, aber den Regen würde ich schon gerne nützen.
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Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon Specki am Mo 8. Apr 2019, 07:28

Was haltet ihr davon, wenn die Diskussion um die Mulchfolie hier weitergeführt wird?
viewtopic.php?f=69&t=18223&hilit=kompostierbare
(Ich werd dort mal versuchen eure Fragen zu beantworten)

Dann bleibt es übersichtlicher irgendwie.
(Ist nur ein Vorschlag, könnt auch hier weiter darüber reden, wenn ihr wollt)

@Hobbygärtnerin:
Was ist das für eine Bodenheizung, von der du gesprochen hast?
Ich muss wohl auch spätestens in 2 Wochen meine Tomaten in den Folientunnel raus setzen (war mit den ersten schon wieder recht früh am aussäen) Ich lass dann immer einen Heizlüfter in den kalten Nächten (Unter 5 °C) mitlaufen. Aber vielleicht gibts da ja was besseres?

Gruß
Specki
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Re: der zeit- und arbeitssparende Nutzgarten

Beitragvon hobbygaertnerin am Mo 8. Apr 2019, 09:52

Die derzeitige Bodenheizung ist ein Bodenheizkabel- (hatten wir noch übrig) vom Schutz vor Einfrieren der Tränker im Stall. Das Bodenheizkabel ist für das schnellere Wachstum der Salatpflanzen im Boden. Wir hatten das bei Siepmann gekauft- kommt um einiges billiger als die speziellen Heizkabel. Aufpassen muss man aber mit jedem elektrischen Kabel- deshalb wollte ich dieses Jahr noch einen andere Variante im Gewächshaus bauen, aber ich bin da noch nicht so weit,
darüber vielleicht nächstes Jahr im Frühjahr mehr.
Im Buch über clever gärtnern im Gewächshaus von dem Russen mit dem unausprechlichen Namen- ist eine Bodenheizung mit der Gewächshausabluft - das hätte es werden sollen.
Im Gewächshaus hab ich zur Sicherheit aber noch einen Frostwächter stehen, denn mir ist vor Jahren in einer einzigen Nacht die ganze Tomaten- und sonstige Pracht erfroren.
Das Risiko gehe ich nicht mehr ein. Zur weiteren Sicherheit kommen auch noch ein paar umgedrehte Tontöpfe mit Kerzen dazu- für alle Fälle, wenn Nachtfröste angesagt sind.
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