Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

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Herbstelfe
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#11

Beitrag von Herbstelfe » Do 29. Mär 2018, 07:50

Das Video ist ja echt beeindruckend. Was ich mich immer frage bei solchen Darstellungen, vor allem auf sehr kleinem Raum - wie funktioniert Kreislaufwirtschaft, wenn man dem System beständig so viele Nährstoffe entzieht? Klar, haben sie ein paar Tiere und einen Kompost. Aber das reicht doch nicht, um diese dichte Bepflanzung und Ernte dauerhaft am Leben zu erhalten?

Und wieso haben die keine Schnecken???? Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu! :hmm:
Keine Zeit für dumme Späße, ich hab zu tun mit Älterwerden.

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kraut_ruebe
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#12

Beitrag von kraut_ruebe » Do 29. Mär 2018, 08:02

rohana, ich habs vor jahren mal probiert, ohne großartig zu düngen (aber auf gutem boden). der ertrag war absolut ok, der aufwand ist halt nicht zu verachten. ich wollts damals wissen, und jetzt weiss ichs: mir ists derzeit zu anstrengend, aber wenn ich mal nebenbei keinen job machen muss, spiel ich mich gern wieder damit.

die grössere frage ist da vermutlich eher, was man mit dem getreide vor hat. ich gebs mit butz und stingel den tieren im winter, für das ist eigenanbau toll. will man es weiterverarbeiten für die küche, ist der nächstgelegene bauer mit küchenfertigen körnern u.u. schon ein segen.
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Südwind
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#13

Beitrag von Südwind » Do 29. Mär 2018, 10:00

kraut_ruebe hat geschrieben:bei getreide kann man mit der umpflanzmethode (gibts einträge dazu hier) auch auf wenig platz ganz guten ertrag erwirtschaften...
Ja danke, Kraut & Rübe, das habe ich auch schonmal in Erwägung gezogen. Wir wohnen klimatisch leider sehr ungünstig, es wäre ein Lotteriespiel, fürchte ich. Vielleicht probiere ich es doch mal aus.
Viele Grüße,
Südwind

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Sonne
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#14

Beitrag von Sonne » Do 29. Mär 2018, 10:10

Herbstelfe hat geschrieben: Und wieso haben die keine Schnecken???? Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu! :hmm:
Kalifornien. :pfeif:

Schnecken haben keinen Sonnenschirm. :)
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31

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Sonne
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#15

Beitrag von Sonne » Do 29. Mär 2018, 10:12

kraut_ruebe hat geschrieben:bei getreide kann man mit der umpflanzmethode (gibts einträge dazu hier) auch auf wenig platz ganz guten ertrag erwirtschaften.
Was ist jetzt 'wenig' Platz'...? :hmm:
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31

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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#16

Beitrag von Rohana » Do 29. Mär 2018, 11:12

Ich bleib dabei, Umpflanzmethode ist was für Leute die zuviel Zeit haben und sich gern Arbeit machen wollen. :pft:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#17

Beitrag von kraut_ruebe » Do 29. Mär 2018, 11:23

hier hast du ein paar zahlen zu platz/ertrag drinnen. 20 qm / 30 kg war so in etwa mein ergebnis, andere haben auch was veröffentlicht:

https://www.selbstvers.org/forum/viewto ... =94&t=2915
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#18

Beitrag von Sonne » Do 29. Mär 2018, 13:08

Danke. :)
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31

Nightshade
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#19

Beitrag von Nightshade » Fr 22. Jun 2018, 07:12

Was für ein Scheiß.

Ich habe 530m2 mitten in Wien.

Wenn ich das Grundstück ökologisch kaputt mache - so wie diese Leute es tun - und jede Menge Leitungswasser rein pumpe, komme ich natürlich auch auf solche Mengen.

Die Haltung von mehreren Hühnern, Enten und Ziegen auf 400m2, wo auch noch Gemüse intensiv angebaut wird, lässt sich mit einem Wort ausdrücken: TIERQUÄLEREI.

Und wenn ich mir diese gefelderten Hochbeetchen mit den Wegen dazwischen anschaue, wo Maikäfer anscheinend ein Problem sind, dann frage ich mich, wo da noch Vögel. Spinnen, Käfer, Dachse etc. leben dürfen?

Da ist mir meine kleine Ernte allemal lieber, mit samt der Rosenkäfer-Invasion, dem Dachs unter der Hütte, den Spinnen, den Ameisen... Einen winzigen Maikäfer habe ich von allen Seiten fotografiert, ich habe vorher noch nie einen gesehen. Falls er sich massenvermehrt, gibts eben Maikäfersuppe.

Als "In"-Unternehmen lasse ich den "Stadtbauernhof" allemal gelten. Tolle Idee. Die verdienen sicher gut. Aber mit ökologischem Anbau hat das nichts mehr zu tun, auch nicht mit Umweltbewusstsein.

Hier bei uns hätte schon Ärger mit dem Veterinäramt, ehe ich die Tiere überhaupt angeschafft hätte, weil ich die Mindestvorgaben nicht erfüllen könnte.

centauri

Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#20

Beitrag von centauri » Fr 22. Jun 2018, 07:19

@Nightshade
Hattest du nicht gerade einen anderen Beitrag geschrieben? :hmm:

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