Permakultur im Nordosten ?

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Sabi(e)ne
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#21

Beitrag von Sabi(e)ne » Mi 7. Nov 2012, 10:19

Ah, danke, deshalb hab ich ja gefragt - als Hochstämme würden sie sich in ein paar Jahren böse gegenseitig behindern, da sind 10m Minimum, also 100qm per Baum. :)
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Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#22

Beitrag von Spencer » Mi 7. Nov 2012, 11:18

Ich hatte erst überlegt ob ich auch paar Hochstämme pflanze. Aber da die Bäume ja erst in einigen Jahren tragen werden und ich dann auch wieder paar Jahre älter bin ;) und eigentlich schon jetzt nicht mehr auf Leitern und Rüstungen arbeiten darf...

:)

Sabi(e)ne
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#23

Beitrag von Sabi(e)ne » Mi 7. Nov 2012, 11:22

:lol: Für mich auch ein Thema - bei mir werden's dann aus Zeitgründen wohl nur Buschbäume/Spindeln... :rot:
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Kaufnix
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#24

Beitrag von Kaufnix » Sa 10. Nov 2012, 16:25

Hey super - so viel Land! Das lässt sich doch alles kaum kleingärtnerisch bewirtschaften? Wird der Rest gepflegte Wildnis, oder gibt es doch irgendwann Hühner/Schafe/Ziegen?
Bin schon gespannt auf deinen Bauwagen!

PS: als weitgehend autarke Nutztiere würden sich vielleicht Perlhühner empfehlen. Die brauchen keine Zäune und keinen Stall, Schlafhütte auf vier Pfosten reicht. Übern Sommer hast du viele Eier und im November werden sie geschlachtet...
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#25

Beitrag von Spencer » Mo 12. Nov 2012, 19:35

Ich lass die nordwestliche Ecke zum Feld hin als Wildnis. Da haben nette? Nachbarn sich schon von ihren alten Sträuchern entledigt. Obwohl die gar nicht wussten das da so ein Typ das Grundstück kaufen würde, der auf Benjeshecken steht :lol: Da wir am Wochenende ein paar Sträucher abnehmen mussten um eine halbwegs standfeste Auffahrt zu bauen, ist die Hecke noch gewachsen. Ist natürlich nur ein langezogener Totholzhaufen, keine richtige Benjeshecke. Aber die bau ich auch noch.

Ich hab dem Bauern gesagt, er kann sich auch noch weiterhin das Grün von der Wiese holen, wo ich noch nichts mache. Der hat das Grundstück bis jetzt sauber gehalten, sprich zwei drei mal im Jahr gemäht.

Tiere will ich vorerst nicht halten. Dann muss man jeden Tag hin und da ich ja auch noch fremdbestimmt ackern muss, könnte ich das nicht einrichten. Aber über Schafe hatte ich schon mal nachgedacht. Da muss man ja nicht jeden Tag hin. Mit Perlhühnern hab ich mich gedanklich noch nie beschäftigt.

Der Bauwagen ist heute eingetrudelt. Dank eines Bekannten mit seinem neuen, schicken Landy. Schon geil so ein Fahrzeug. Und so kraftvoll ;) Zum Glück hat er sich den nicht zum angeben gekauft, sondern nutzt den auch. Da der BW nicht komplett auf seine Stelle gezogen werden konnte, mussten wir ihn mit der Winde die letzen 5 Meter ziehen. War alles noch jungfräulich eingepackt. War mir richtig peinlich, aber mein Bekannter meinte, man hat ja nicht irgendwelche Sachen um die dann nicht zu benutzen.

Hab dann gleich erst mal den Ofen geheizt. Jo... der bollert. Der Egon fand's auch angenehmer als im kalten Auto zu hocken ;)
Ist noch ein wenig was zu machen am BW, aber hält sich in Grenzen. Von innen haben die den mal mit Styropor gedämmt und dann wie eine Hausdämmung dünn über geputzt und dann mit Rauhfaser tapeziert. Von außen ist der auch mit Styropor gedämmt und dann mit Holzpaneele gemacht. Ein paar Bretter müssen neu und dann Lasur rauf. Die Tür werde ich wohl neu machen und noch mal das Dach mit Dachpappe kleben. Und auf jeden Fall Dachrinne ran zum Regenwasser auffangen. Na ja, und die Treppe ist grausam :lol:
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#26

Beitrag von Spencer » Sa 1. Dez 2012, 11:39

Nicht das ihr denkt ich bin schon im Winterschlaf. Aber die "Lichtausbeute" ist ja momentan am schwächeln und schnell ist so ein Tag vorbei. Ich muss mir jetzt erst mal Gedanken um einen Wildzaun machen denn die Tiere des Waldes finden das Grundstück auch interessant. So ein Haase hat sich schon mal an den jungen Obstbäumen versucht. Vorne knabbern und hinten kötteln. Ich hoffe die Rehe bleiben dem Anwesen noch etwas fern, bis ich das eingezäunt habe. Zum Dorf hin bin ich bei einem Maschendrahtzaun bei.
Ansonsten hab ich noch ein Beet für Topi vorbereitet. Das liegt etwas abseits zur Auffahrt hin. Trotzdem habe ich im unteren Bereich einen Graben gezogen und mit Feldsteinen aufgefüllt als Wurzelsperre.
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Eine Feuerstelle muss natürlich sein. Die großen Steine haben wir mit dem Radlader da hin gefahren. Ganz ohne Technik geht es manchmal nicht. Auch für das Anlegen der Auffahrt war der Radlader eingesetzt.
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Da am Grundstücksrand doch eine Menge an Feldsteinen rum liegt, hab ich in einer Ecke noch ein Beet angelegt, wo die Steine eh schon lagen. Ich wollte die da auch nicht weg bewegen und hab die einfach als Beetbegrenzung genommen. Nun muss ich mir nur noch Gedanken machen was ich denn wo anbauen will :)
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#27

Beitrag von Gesegnete Erde » Sa 1. Dez 2012, 12:19

Sehr schön Deine Feldsteinfeuerstelle und Beeteinfassungen.
Hätte ich auch gerne.
Das, was wir an grösseren Steinen bei uns haben, sammeln wir für den Bau von Fundamenten und gegebenenfalls für Trockenmauern.

Grüß aus Brasilien
Michael
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#28

Beitrag von Spencer » So 9. Dez 2012, 18:46

winterliche Impressionen....
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#29

Beitrag von Spencer » Di 19. Feb 2013, 18:36

Lange hab ich keine Bilder mehr gepostet, was jetzt nicht heißen soll, das ich untätig am warmen Ofen hocke....

Leider warten die Weiden immer noch darauf ein lebendiger Zaun zu werden. Und zum Wochenende soll es wieder Frost geben. Von wegen Klimaerwärmung ;) Der fünfte Winter in Folge der über den Durschnitt kalt ist.
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Aber zu tun gibt es ja genug. So hab ich mal den Teil wo sich das ganze Dorf entsorgt hat, einmal durchgesäubert.
Da lass ich dann aber wieder Wildwuchs entstehen. So ist das Grundstück nach Norden gut abgeschottet.
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Gut geschützt hinter dem "Steinwall" mit Ausrichtung nach Süden hab ich ein gestern angefangen ein Beet anzulegen.
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Zuletzt geändert von fuxi am Di 19. Feb 2013, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bildeinbindung korrigiert

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Re: Permakultur im Nordosten ?

#30

Beitrag von Spencer » Di 19. Feb 2013, 18:42

Noch mal drei Bilder vom "Waldgarten"... an dem ich heute weiter gearbeitet habe. Nun muss sich der Rücken wieder ein paar Tage erholen. Waren Steine schon immer so schwer oder saugen die sich im Winter voll Wasser.... ? :lol:
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