Ein wilder Garten in Oberschwaben

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Teetrinkerin
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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#31

Beitrag von Teetrinkerin » Di 28. Mai 2019, 15:51

Man kann das Säulenobst aber auch niedriger halten, oder? Dann wäre das wirklich perfekt für den Platz dort. Müsste nur ein paar Sachen umpflanzen und dann könnte Säulenobst dort einziehen. Sichtschutz und Obst in einem, das wäre eine super Kombi. Danke für den Tipp!

Vielen Dank für das Lob! *direkt rot werde* Mit deinem tollen Garten kann ich aber wirklich nicht mithalten. Was du da geschaffen hast, ist wirklich - auf neudeutsch - der Hammer!

Unser großes Gemüsebeet ist mit Vollziegeln eingefasst. Die sind aber nur lose verlegt, damit ich das Beet evtl. noch vergrößeren kann. Außerdem hat mein Mann die Ziegel eben mit dem Rasen gesetzt, damit man mit dem Rasenmäher auch mal etwas drüber fahren kann. Bis letztes Jahr hatten wir noch keine Einfassung und mein Mann hat 2x im Jahr die Kanten nachgestochen. Jetzt wächst nur noch wenig in die Beete rein und das mache ich direkt beim Jäten weg. Ansonsten senst mein Mann ca. 2-3x im Jahr mit der Motorsense am Rand entlang.

Nur das Staudenbeet, welches auf einem der vorigen Bilder zu sehen ist, ist noch nicht eingefasst. Das möchte mein Mann noch nachholen. Ansonsten -> wilder Garten in Oberschwaben :lol: Sprich, wenn es mal nicht so ordentlich aussieht, dann mache ich auch mal ein Auge zu - oder zwei. :pfeif:

moorhexe
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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#32

Beitrag von moorhexe » Di 28. Mai 2019, 17:11

schön ist dein garten.

ich habe ackerwinde mal ziemlich aus meinem garten verbannen können.
ich habe immer an vollmondtagen die pflanze geschwächt. ein paar jahre hatte ich ruhe. nun sind dieses jahr vereinzelt ein paar wenige wieder gewachsen.

als sichtschutz habe ich u.a. eine dornenlose brombeere. meine nachbarn haben nämlich letztes jahr ziemlich viel vom sichtschutz gerodet. u.a. auch meinen spatzenbaum... :)

ich habe noch verschiedene beerenbüsche, die sind bei mir ein guter sichtschutz, denn mein garten ist auch wild, nur anders als deiner. so wild finde ich deinen gar nicht.

wenn du noch mehr beetfläche möchtest und lehmboden hast, bieten sich doch da, wo das holz liegt ein paar hochbeete an.
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Teetrinkerin
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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#33

Beitrag von Teetrinkerin » Di 28. Mai 2019, 19:35

moorhexe hat geschrieben:so wild finde ich deinen gar nicht.
Ich hätte Fotos vor dem Jäten machen sollen. :lol: Nein, du hast schon recht, so wild ist er noch nicht. Aber das soll noch werden. Es war vorher nur grüne Wiese, aber ich hab ein paar Ideen, die ich verwirklichen möchte. mehr Sträucher, mehr Obstgehölze, wilde Ecken, Natursteinhaufen, Wiesenstücke, die nur im Herbst gemäht werden und ich möchte gerne noch ein paar Wiesenkräuter ansiedeln, die bisher noch nicht wachsen wie z.B. Knoblauchsrauke, Wiesenkerbel, Schlangenknöterich etc. Der vordere Garten gehört ja nicht mir, den darf ich nur bewirtschaften, daher muss ich den so einigermaßen "gepflegt" lassen.

Meinst du mit, da wo das Holz lagert, im vorderen Gartenbereich? Wie gesagt, der gehört nicht mir, möchte ich nicht groß was verändern. Erst mal muss das Holz weg, um überhaupt wieder gärteln zu können ;)

Brombeeren würden mich auch reizen, aber wuchern die nicht stark und brauchen die nicht irgendein Stützgerüst? Würde gerne an dieser Stelle ohne Stützgerüst auskommen, um noch einigermaßen an das Beet zu kommen.

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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#34

Beitrag von fabfiddle » Di 28. Mai 2019, 21:13

Wenn Du Navaho nimmst, die wuchern nicht, wachsen aufrecht wie kleine Sträucher, brauchen bestenfalls einen Pfahl, haben keine Dornen und schmecken hervorragend... :)
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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#35

Beitrag von Teetrinkerin » Di 28. Mai 2019, 22:58

Da muss ich direkt danach schauen. Ganz lieben Dank!

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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#36

Beitrag von Teetrinkerin » Di 28. Mai 2019, 23:11

Ich bin hin und weg. Wenn die nicht wuchern, dann kommt die Brombeere auf jeden Fall auf die Liste.

moorhexe
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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#37

Beitrag von moorhexe » Mi 29. Mai 2019, 08:32

ich weiß nicht, ob meine brombeere Navaho heißt, aber ich kann sie immer gut durch den garten lenken. sie macht lange triebe und fruchtet gut.
ich habe sie den ganzen zaun lang ranken lassen .wenn du sie irgendwo nicht mehr willst einfach abschneiden.

edit; meine ist wohl keine, aber ich kann die brombeere auch säulenförmig wachsen lassen. ich habe meine nur anders erzogen...
leider habe ich jetzt keine ableger mehr. kann aber wieder welche ziehen.

ich meinte den platz, wo das holz liegt, aber nur, weil du ja lehmboden hast. außerdem können die hochbeete ja auch später wieder abgebaut werden, weil es nicht dein land ist.
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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#38

Beitrag von Teetrinkerin » Mi 29. Mai 2019, 10:00

Also die Brombeeren sind derzeit mein Favorit. Danke für den Tipp! Ich kann den Brombeeren Pflöcke anbieten, aber am Zaun entlang kann ich sie nicht wachsen lassen, da es dort keine Wurzelsperre gibt und die Ausläufer direkt zum Nachbarn wachsen würden.

Ich hab mich gestern noch ein wenig im Internet umgesehen und ich bin auf diese Brombeere gestoßen, die mich sehr, sehr reizen würde:

https://www.lubera.com/de/shop/brombeer ... 41307.html

Ja, der lehmige Boden ist hier manchmal echt anstrengend. Wenn wir mal Hochbeete bauen (was aber bisher noch nicht angedacht ist, weil es noch andere Baustellen gibt), würde ich die gerne bei uns im Garten aufstellen, wo noch keine Beete sind -> sozusagen zwecks Vergrößerung der Anbaufläche ;)

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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#39

Beitrag von fabfiddle » Mi 29. Mai 2019, 11:36

Das ist genau die Beere die ich meine... aber die macht auch keine Ausläufer, ich hab fünf Stück von denen im Garten :)
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Re: Ein wilder Garten in Oberschwaben

#40

Beitrag von Teetrinkerin » Mi 29. Mai 2019, 12:12

Die Brombeere hab ich mir direkt auf den Wunschzettel gesetzt. Ich wollte sowieso schon lange Brombeeren haben, aber weil die normalen so arge Dornen hat und stark Ausläufer treibt, hab ich bisher davon abgesehen. Jetzt hab ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Vielen Dank für euren Tipp!


Am überdachten Abgang zum Keller hat derzeit eine Hausrotschwanz-Familie ihr Zuhause. Ein Stück daneben ist zwar auch noch ein Nest, aber ich habe da nur kurz mal einen Vogel gesehen, seither ist es dort still (vielleicht war der Vogel gestört, weil wir öfter mal auf und ab gehen und dort auch die Mörtelwannen mit den Paprika und Tomaten stehen?). Jedenfalls sind in diesem Nest Jungvögel. Irgendwann im Herbst werden wir dann wohl ein Brett anbringen, damit nicht die Gefahr besteht, dass die Hauswand durch Kot verschmutzt wird.
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