Ergebnisoffenes Projekt

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Re: Ergebnisoffenes Projekt

Beitragvon Renysol am Mo 2. Apr 2018, 21:43

Hallo liebe Leute, vielen Dank für den positiven Zuspruch.

Hochwassergefahr ist ziemlich gering. Die flusseitige Grundstücksgrenze liegt auf Pegel 6.90 und das letzte Hochwasser dieser Höhe war vor 80 Jahren. Wäre also auch nicht bedohlich. Vor 600 Jahren gab es ein Hochwasser mit Pegel 8.90, was die Hälfte des Grundstücks überschwemmen würde. Allerdings gibt es heute den Edersee, der auch Hochwasserschutz über den Zulauf von Eder und Fulda bietet.

Eine MOtocross-Strecke war es nicht, Bis vor 20 Jahren waren es 20 Kleingärten mit 10x20 m, dann ist es aufgegeben worden und mit Bäumen zugewachsen. Deren Beseitigung vor ein paar Jahren einschließlich Entfernen der Baumstümpfe hat tatsächlich eine Mondlandschaft entstehen lassen. Mein Einachser fräst aber unermüdlich alles eben.

Die Brombeeren schrecken mich nicht. Die überwucherte Fläche könnte ich jetzt sowieso noch nicht nutzen, und so bieten sie allerhand Tieren ein Zuhause. Es führen mehrere Wildpfade in das Gestrüpp und da möchte ich sie nicht heimatlos machen. Ehe ich es zu einer nutzlosen Rasenfläche verwandele, lasse ich es vielleicht dauerhaft so. Ansonsten: Heute am ersten halbwegs milden Tag habe ich auch schon viele Tiere gesehen. hauptsächlich sehr winzig, fliegend und stechend.

Da ich im Winter mehrere Tausend Weidenstecklinge gesammelt habe, werdem diese gerade in Form einer Spirale gesteckt, weil mir nichts besseres eingefallen ist. Daneben soll zum Wassersammeln eine Teichmulde entstehen, wozu ich an den Einachser was anbauen will, was mir das Erdreich aus der Mulde zieht.
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Re: Ergebnisoffenes Projekt

Beitragvon moorhexe am Di 3. Apr 2018, 07:39

hallo,
na prima, mit dem wasser,
habe gesehen, daß dort auch hügel sind. ich wohne ja in der norddeutschen tiefebene, da tritt die weser jedes jahr über die ufer.

es ist schön, daß du den tieren unterschlupf läßt.

sind tausende weiden nicht etwas viel ? die können sich auch sehr ausbreiten.

jetzt, wo es bald wärmer wird, kannst du dein neues grundstück sicher gut nutzen.
viel freude wünsche ich dir.
sonnige grüße von barbara
______________________
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Re: Ergebnisoffenes Projekt

Beitragvon emil17 am Di 3. Apr 2018, 19:32

Herzlichen Glückwunsch! Altes Gartenland dürfte ja ziemlich fruchtbar sein.
4200 qm sind ja schon mal was, um sich ein wenig auszutoben.
Da kannste also z.B. einen Walnussbaum als Schattenbaum pflanzen und riesig werden lassen, ohne dass gleich der ganze Garten besetzt ist.

Bei den Brombeeren pass ein wenig auf, dass aus dem Fünftel nicht ein Viertel und dann ein Drittel wird.
Aber das hartnäckigste Wucherzeug weicht dem noch hartnäckigeren Gärtner!
Die Brombeere hat den Nachteil, dass sie sich leicht durch Wurzelabschnitte vermehren lässt. Das tun sie leider auch, wenn man nicht restlos alle Hauptwurzeln ausgerissen hat.

Ach ja, eine gute Methode, Brombeeren auf wüchsigen Flächen loszuwerden ist: Mit Fichten dicht aufforsten.
Wenn die zu machen, wächst drunter gar nichts mehr. Die Fichte hat den Vorteil, dass sie, einmal abgesägt, tot ist. Die ersten paar Jahre muss man sie allerdings freihalten, sonst werden sie von dem Stachelgeranke überwuchert.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Ergebnisoffenes Projekt

Beitragvon Renysol am Sa 15. Sep 2018, 07:17

Guten Morgen!

Im Laufe der Monate habe ich eine Hälfte des Grundstücks mehrmals gefräst und es ist jetzt halbwegs eben. Eine Nutzung oder ein konkretes Projekt ist jedoch nicht daraus geworden, da sich seit einiger Zeit andeutete, dass ich eventuell längere Zeit im Ausland sein werde. Das ist nun Wirklichkeit geworden und ab November werde ich 2 Jahre in Australien arbeiten.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Grundstück halten oder verkaufen sollte. Allerdings ist es so einmalig, dass ich es nicht wirklich wieder hergeben möchte. Ich habe einen Interessenten, der sich auf einem kleinen Teil Gemüse anbauen möchte und statt Pacht die Hecke schneidet, die nicht in den öffentlichen Raum wuchern darf.

Zur Hecke habe ich eine Frage. Es ist eine Buchenhecke und sie ist dem Vorbesitzer außer Kontrolle geraten. Teilweise ist sie fast 4 Meter hoch und 2 Meter breit geworden. Ich möchte sie auf Kopfhöhe und unter einem Meter breit zurückschneiden, damit der Pächter sie pflegen kann.

Mit der Heckenschere geht es nicht, da ich ständig auf Äste stoße, die zu dick sind. Mit der Kettensäge möchte ich nicht auf Kopfhöhe arbeiten, besonders auch, da die dünnen Äste hin und herfedern. Welche Möglichkeiten bleiben noch?

Danke
Renysol
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Re: Ergebnisoffenes Projekt

Beitragvon emil17 am Sa 15. Sep 2018, 08:16

Renysol hat geschrieben:Mit der Heckenschere geht es nicht, da ich ständig auf Äste stoße, die zu dick sind. Mit der Kettensäge möchte ich nicht auf Kopfhöhe arbeiten, besonders auch, da die dünnen Äste hin und herfedern. Welche Möglichkeiten bleiben noch?

Besorge dir einen guten Fuchsschwanz zur Baumpflege, der nur auf Zug schneidet. Damit kannst du grüne Äste bis Armdicke sehr rasch und sauber abtrennen.
Du kannst auch jemanden von der Kommune fragen, ob sie ein Fahrzeug mit Schlegelmäher zur Böschungspflege am Auslegerarm haben.
Damit kann man seitlich und oben alles abschneiden. Es sieht danach aber schlimm aus, d.h. es sollte in der blattlosen Zeit geschehen.

Wenn du das Grundstück halten willst, solltest du unbedingt dafür sorgen, dass wenigstens die bereits gemachten Flächenanteile bewirtschaftet werden, sonst war die Arbeit für die Katz. Frisch gerodetes und entbuschtes Grünland muss man die ersten Jahre noch oft nachsehen, weil doch immer wieder etwas aufwächst, was man nicht haben will. Da die im Boden verbliebenen Feinwurzeln sehr viel Nährstoffe freisetzen, geht das dann ganz flott.
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