Das kleine Projekt!

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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon emil17 am Do 13. Dez 2018, 22:26

Minze hat geschrieben:An die Robinie geht der Hausbock. :mrgreen:

nö, tut er nicht.
Er geht "nur" an nicht verkerntes trockenes Nadelholz
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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon Minze am Fr 14. Dez 2018, 10:23

emil17 hat geschrieben:
Minze hat geschrieben:An die Robinie geht der Hausbock. :mrgreen:

nö, tut er nicht.
Er geht "nur" an nicht verkerntes trockenes Nadelholz

Ich wollte ja nur ausdrücken, daß der Holzbock was anderes ist, lieber Emil, im Nadelholz kenne ich den Hausbock nur zu gut, er hat im unserem Haus viele Spuren hinterlassen und zuweilen höre ich ihn knuspeln, wenn es still ist.
Liebe Grüße
Minze
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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon emil17 am Fr 14. Dez 2018, 10:44

Kein Problem, ich wohne auch in so einer Bude.

Was die Empfindlichkeit von Tieren auf Nahrung betrifft, so ist das auf Artniveau sehr verschieden.
So können z.B. Amseln problemlos Tollkirschen fressen. Rehe verbeissen dauernd Eiben, Feldhasen schälen Goldregen.
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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon centauri am So 16. Dez 2018, 05:21

@Minze
Der Holzbockkäfer ist in erster Linie ein Holzschädling darunter gibt es auch den als Hausbockkäfer genannten. Aber auch die Zecke wird als Holzbock bezeichnet obwohl sie mit Holz nicht im geringsten zu tun hat. Da gehts den Viechern wie der Robinie die auch Akazie genannt wird.
Übrigens, der gefährlichste Holzbockkäfer wurde bereits aus Asien eingeschleppt. Der Asiatische Laubholzbockkäfer.
https://de.wikipedia.org/wiki/Asiatisch ... k%C3%A4fer
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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon Minze am So 16. Dez 2018, 10:40

@Centauri, ich wollte ja nur mal ein bißchen klugscheißern, hab ja sonst hier nicht mehr viel beizutragen :lol:
Nix für ungut.
Liebe Grüße
Minze
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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon centauri am So 30. Dez 2018, 10:44

Muss auch mal einen kleinen Jahresrückblick schreiben. Komisch ist nur das ich gerade dachte "soviel ist ja dieses Jahr gar nicht geworden".
Da wir dieses Grundstück ja erst mal für 30 Jahre gepachtet hatten haben wir und dieses Jahr entschlossen es zu kaufen. Das ist erst mal in Sack und Tüten. :) Dann gab es noch ein paar Unstimmigkeiten wegen des Grenzverlaufs. Also haben wir das gleich mal vermessen lassen. Jetzt ist alles klar. :)
Da von unseren Fahrzeugen immer ein Teil vor dem Grundstück geparkt wurde haben wir beschlossen eine Art Betriebshof an zu legen. Also wurden ca. 250 m² ausgeschachtet und mit 100 Tonnen Schotter verfüllt und verdichtet. Noch 20 Tonnen Edelsplitt drüber, fertig. Jetzt lassen wir das Ganze sich noch etwas setzen dann soll noch gepflastert werden. Vorher wurde natürlich der Folientunnel abgebaut weil er im Weg stand. Der wurde später weiter hinten wieder errichtet.
In Kleinclaudis Werkstatt wurden die Wände mit OSB- Platten verkleidet und Strom verlegt. Eine 4,2 to Auto- Hebebühne wurde anerschaffen und eingebaut. Da hat das auf dem unter dem Auto rum kriechen erst mal ein Ende. Letztendlich konnte ich bei Kleinanzeigen noch eine komplette Werkstattausrüstung mit Schränken und Werkbänken ergattern. Perfekt!
Im vorderen Bereich hatten wir noch so einen DDR- Betonzaun stehen. Den haben wir im Bereich Hof/Haus abgerissen und entsorgt. Dort haben wir dann angefangen mit kesseldruckimprägnierten Halbhölzern ein Zaunfeld zu bauen. Dieses gefiel uns dann aber gar nicht. Also wurde der Zaun aus Lärchebrettern gebaut. Und da Kleinclaudi den Wunsch geäußert hat das sie gerne ein Fleckchen Rasen zum rumbalgen haben möchte wurde dort noch gleich ein Rollrasen verlegt.
Hinterm Haus wurden dann ca. 450 m Wildzaun erstellt. Hab das gleich mal "wolfssicher" gemacht und den Zaun 40 cm eingegraben. Und da der Graben schon mal offen war haben wir dort gleich mal 200 m Stromkabel und 200 m Wasserleitung verbaut. Da der Bagger schon mal da war haben wir gleich mal einen Brunnen geschachtet.
Natürlich wurde auch Brennholz gemacht. Naja eigentlich fällt das bei uns nebenbei ab. Desweiteren hab ich die schönen Stämme von der Baustelle ins Sägewerk gebracht und Bretter und Bohlen schneiden lassen. Jetzt ist wieder genug Kirsche-, Nuss-, Eschen-, Eichen-, Douglasien- und Erlenholz zum Basteln vorhanden. Einige m³ Robinie liegt aber noch im Sägewerk.
Der Gemüseanbau war dieses Jahr wegen der anhaltenden Trockenheit nicht so rosig. Einiges Gemüse wurde gar nichts. Anderes dafür sehr üppig. Komisches Jahr! Aber wird ja ab Übermorgen ganz anders. ;)
Verletzungsbedingt und durch zwei familiäre Ereignisse im Dezember wurde der Garten und der Hof immer noch nicht aufgeräumt. Aber da hab ich jetzt auch keine Angst das mir das Jemand abnimmt. :)
Ich denke mal ich habe nichts relevantes vergessen.
Natürlich stehen noch viele Dinge an, aber davon später. Das schreibe ich dann in den Tread mit den guten Vorsätzen für 2019. :mrgreen:
Ich hoffe ich habe durch meine direkte Art nicht all zu viele Leute hier im Forum vergrault. Aber so bin ich nun mal. :bet:
Ich wünsche allen noch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Eine gute Ernte 2019 und das all eure Wünsche in Erfüllung gehen. :prost3:
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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon centauri am Do 17. Jan 2019, 14:37

So, ich hab mich mal in die Thematik eingelesen.
Ich wollte ja eigentlich in meine Sandwüste Auelehm einbringen was sehr viel Arbeit und natürlich auch Kosten verursacht.
Jetzt bin ich auf dem Dreh einen BigBag (1 to) Bentonit an zu erschaffen. Das Bentonit mittels Düngestreuer aufzubringen, 10 cm Kompost drüber und das ganze dann einzufräsen. Habe dort vor Ort auch noch ca. 20 to Mutterboden und bis jetzt 20 m³ strohigen Pferdemist liegen. Die würde ich dann gleich mit einarbeiten. Dort liegen auch noch 300 m³ Äste die geschreddert werden sollen. Das Schreddergut wollte ich zwar gleich mit einbringen. Das werde ich aber nicht machen. Die werden so wie es aussieht Ende Februar durch einen Großschredder gejagt und daraus bauen wir einen Biomeiler für die Tunnelheizung. Mir reicht ja auch die Beheizung zur Verfrühung der Ansaaten über einen Zeitraum von 2 Monaten. Und dann schauen wir mal.
@Pitus Frage: Und wieso jetzt doch eine Meinungsänderung centauri?
Ganz einfach. Es ist erst mal eine wirtschaftliche Überlegung. Wenn ich das mit Bentonit mache spare ich ca.75% der Kosten. Weil der Arbeitsaufwand um einiges geringer ist. (Kosten, Bagger, Lehm mit Lieferung, Zeit usw.) . Wobei mir die Kosten eigentlich eher wurscht als die Zeit weil alles dann statt findet wenn es daran hapert.
Naja und die Materialien die da noch rum liegen sind bei über 5000 m² auch nicht so viel. Wenn ich das verstreuen würde fällt das wahrscheinlich gar nicht auf. Deshalb werde ich im hinteren Teil der Fläche (da sind 1500 m² fast nur Sand) anfangen und mich nach vorne durcharbeiten.
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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon connymatte am Do 17. Jan 2019, 18:50

Sandboden und 300m3 Geäst :hmm:
Hast mal über Hügelbeete nach gedacht/lesen :kaffee:
Alt genug um es besser zu wissen,
Jung genug um es nochmal zu tun!
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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon RichardBurgenlandler am Do 17. Jan 2019, 19:18

Frag
centauri hat geschrieben:Ich wollte ja eigentlich in meine Sandwüste


Frag die, die kennen sich mit Wüste aus :grinblum:

https://www.sekem.com/en/index/
Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde
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Re: Das kleine Projekt!

Beitragvon Dyrsian am Do 17. Jan 2019, 21:06

Ich würde dem Asthäcksel rein gefühlmäßig noch Stickstoff zusetzen, ich könnte mir vorstellen dass er dann heißer wird. Also für den Biomeiler.
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