Wir sehen immer mehr, dass es für viele Menschen ein Bedürfnis ist in einer Gemeinschaft zu arbeiten, zu plaudern, gemeinsam zu essen und Spaß zu haben und dabei gemeinsam etwas zu schaffen. Gerade alte Menschen erzählen von früher als man zusammenrückte um zb den Mais zu ernten zu schälen und zu riffeln. Heute geht alles schnell und keiner hat eine Beziehung zu dem was er tut geschweige denn zu den Menschen die auch damit beschäftigt sind. Wir versuchen einfach die "Erzählung" zu ändern. Es muss nicht alles "effektiv und gewinnorientiert" sein, Viele Gespräche drehen sich gerade bei der alten Obstmühle um deren Mechanisierung und Automatisierung und wenn man dann den Menschen auf die Spur hilft , dann erkennen (spüren tun sie es ohnehin) sie plötzlich den Wert des gemeinsamen Schaffens. Wie störend wäre das jaulen eines Motors der die Mühle antreibt, wie störend wäre es, wenn Menschen 1 Stunde zu uns kommen um dann in einer halben Stunde mit der Arbeit fertig zu sein, weil sie Maschinen gemacht haben. So rafft man sich nach dem Mittagessen auf um noch einmal die Mühle zu drehen, das Obst zu waschen, zu pasteurisieren und abzufüllen usw.usw. und am Abend, wenn alles im Pot ist weiß man, was man den Tag über gemacht hat.marabu hat geschrieben:die vielen helfenden Hände!
Ach ja und weil es letzen Samstag so fein war gibt es eine Wiederholung für alle deren archaische Triebe noch nicht befriedigt sind. 1000 Liter Äpfel hab ich schon gesammelt damit auch diesmal keine Langeweile aufkommt.
Langsam neigt sich die Ernte dem Ende zu, die Lager sind gefüllt und der eigene Energiespeicher fast leer. Zeit inne zu halten und zu genießen.


