Permakultur im Nordosten ?
- Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Zu den Projekten auf dem Hof gehörte zum Beispiel das Verbuddeln einer 5000-Liter-Zisterne.
So richtig wie in alten Tagen mit dem UB1 oder auch Schaufel genannt.
Ein Carport fehlte uns auch noch, also hab ich einen errichtet.
Und eine Terrasse an dem Ort, wo Morgens die Sonne den Hof erwärmt um das Frühstück dort einnehmen zu können, wünschte ich mir schon lange.
Also auch das erledigt und gleichzeitig den Wohnwagen überdacht, der ja dort vom Stehen im Freien nicht besser wird.
So richtig wie in alten Tagen mit dem UB1 oder auch Schaufel genannt.
Ein Carport fehlte uns auch noch, also hab ich einen errichtet.
Und eine Terrasse an dem Ort, wo Morgens die Sonne den Hof erwärmt um das Frühstück dort einnehmen zu können, wünschte ich mir schon lange.
Also auch das erledigt und gleichzeitig den Wohnwagen überdacht, der ja dort vom Stehen im Freien nicht besser wird.
- Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Im Dezember 23 haben wir begonnen mit den Eseln an der Kutsche zu üben.
Das hat relativ schnell geklappt und so waren wir schon bald auf der Strasse unterwegs.
Allerdings gefällt mir so ein Planwagen viel besser und deshalb habe ich da etwas aus Resten zusammengeschustert.
Da der Planwagen ja auch irgendwo unter Dach stehen sollte, habe ich dann noch einen weiteren Unterstand gebaut.
Mit ein paar Fichtenstangen und alten Dachblechen, die ja vom zerstörten Holzunterstand übrig waren.
Mir gefällt gerade das rustikale dieser Bauart besonders gut.
Das hat relativ schnell geklappt und so waren wir schon bald auf der Strasse unterwegs.
Allerdings gefällt mir so ein Planwagen viel besser und deshalb habe ich da etwas aus Resten zusammengeschustert.
Da der Planwagen ja auch irgendwo unter Dach stehen sollte, habe ich dann noch einen weiteren Unterstand gebaut.
Mit ein paar Fichtenstangen und alten Dachblechen, die ja vom zerstörten Holzunterstand übrig waren.
Mir gefällt gerade das rustikale dieser Bauart besonders gut.
- Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Das Holzlager wurde repariert und hat ein Flachdach bekommen.
Und der kleine Stinker Egon lebt auch noch. Ein richtig alter Mann ist er geworden.
Mit der Kutsche und den Eseln haben wir jetzt insgesamt um die 200 km zurückgelegt.
In letzter Zeit fahren wir nur noch einspännig, weil die clevere Heidi mitbekommen hat wie Siggi reinhaut und sich dann in das Geschirr fallen ließ. Das heißt Siggi hat die Kutsche und Heidi gezogen, was dann wiederum nach ein paar Kilometern zur Verweigerungserscheinungen bei Siggi führte.
Jetzt darf der eine bei längeren Touren die Kutsche hin und der andere zurück ziehen.
Wir führen die Esel an der Führleine, wenn wir mit der Kutsche unterwegs sind. Denn ein wenig wollen wir ja auch wandern.
Deshalb gibt es auch keinen Kutschbock an der Kutsche.
Da soll es für heute erst mal gewesen sein. Jetzt habt ihr auf der letzten und dieser Seite wieder mal ein paar Eindrücke vom Leben hier erhalten. Es geht immer irgendwie weiter...
Friedliebende Grüße aus dem nordostdeutschen Hinterland
Und der kleine Stinker Egon lebt auch noch. Ein richtig alter Mann ist er geworden.
Mit der Kutsche und den Eseln haben wir jetzt insgesamt um die 200 km zurückgelegt.
In letzter Zeit fahren wir nur noch einspännig, weil die clevere Heidi mitbekommen hat wie Siggi reinhaut und sich dann in das Geschirr fallen ließ. Das heißt Siggi hat die Kutsche und Heidi gezogen, was dann wiederum nach ein paar Kilometern zur Verweigerungserscheinungen bei Siggi führte.
Jetzt darf der eine bei längeren Touren die Kutsche hin und der andere zurück ziehen.
Wir führen die Esel an der Führleine, wenn wir mit der Kutsche unterwegs sind. Denn ein wenig wollen wir ja auch wandern.
Deshalb gibt es auch keinen Kutschbock an der Kutsche.
Da soll es für heute erst mal gewesen sein. Jetzt habt ihr auf der letzten und dieser Seite wieder mal ein paar Eindrücke vom Leben hier erhalten. Es geht immer irgendwie weiter...
Friedliebende Grüße aus dem nordostdeutschen Hinterland
Re: Permakultur im Nordosten ?
Schöne Sieltec-Geschirre habt ihr!
-
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- Minze
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Fein, daß Du Dich wieder mal gemeldet hast und herzlichen Glückwunsch Spencer, daß Du Dich nochmal getraut hast, schön daß es Dir (Euch) gut geht.
Und ja, Egon ist in der Tat ein Hundesenior geworden, wie alt ist er eigentlich?
Und ja, Egon ist in der Tat ein Hundesenior geworden, wie alt ist er eigentlich?
Liebe Grüße
Minze
Minze
- si001
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Hallo Spencer!
Schön, dass du dich mal wieder gemeldet hast. Kannst dir auf die Schulter klopfen! Sieht richtig gut aus
...und Gratulation zur Hochzeit!
Schön, dass du dich mal wieder gemeldet hast. Kannst dir auf die Schulter klopfen! Sieht richtig gut aus

...und Gratulation zur Hochzeit!
- kraut_ruebe
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Herzlichen Glückwunsch! 

There's a crack in everything. That's how the light gets in.
- Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Danke für die Glückwünsche....
Rübchen ? Schmeißt Du das Forum hier jetzt alleine als Moderator ?
- Egon ist im Mai 14 Jahre alt geworden.
- Ich habe mich für Siltec-Geschirre entschieden, wegen der Haltbarkeit und wegen dem Preis. Wir wussten ja nicht ob das überhaupt klappt mit der Kutsche und den Eseln. Und dann so viele Euronen für maßgeschneiderte Geschirre ausgeben, die dann auch noch für Esel gefertigt sind, das war mir in Leder zu riskant.
Also tragen unsere Esel das "phöse Plastikgeschirr"
Ich habe mich entschlossen, weiterhin an diesem Blog zu arbeiten. Immerhin ist dieser Faden die genaueste Zusammenfassung der Projekte in Richtung "freies Leben" von meiner Seite aus, die es überhaupt gibt. Also sehe ich mich irgendwie veranlasst, diese Arbeit weiter zu führen. Manchmal habe ich ja im realen Leben schon erfahren, das es Menschen gibt, die mich genau von meinen Bildern und Texten hier kennen. Ist irgendwie komisch und fühlt sich auch irgendwie merkwürdig an, doch es ist wie es ist. Und wenn nur einer seine Frage damit beantworten kann, wenn er sich fragt "was macht eigentlich", dann hat das schon einen Wert. Es gibt ja auch immer wieder "Nachwuchs" in der SV-Gemeinde und der kann sich ja hier auch Ideen abholen, wenn er denn mag und in so altmodischen Dingen wie in Foren unterwegs zu sein. Außerdem waren Foren unsere große Zeit und daran halte ich fest. Insta oder so hab ich eh nicht
Also....
Da ich ja die letzten Jahre diesen Hof alleine bewirtschaftet habe, meine Frau zog erst vor knapp einem Jahr aus ihrer Heimat nach MV, kann ich feststellen das es durchaus möglich ist, einen Hof auch alleine zu beackern.
Jedem muss allerdings klar sein, das dies jede Menge Arbeit bedeutet. Der Erfahrungsschatz den man ansammelt ist ungeheuer groß.
Ich durfte mich ja in den letzten Jahren auch in den mir noch ziemlich verschlossenen Feldern des Kochens und Backens betätigen. Und ja, ich habe gelernt, allerdings bin ich Pragmatiker und mich stört es wenig wenn es mehrere Tage den gleichen Eintopf oder aber häufig ein Omelette zu futtern gibt
Die Selbstversorgung mit pflanzlicher Nahrung läuft immer noch prima. Es ist wie jedes Jahr. Einiges gelingt nicht, anders besser.
Als kleine Anekdote.
Ich hatte in diesem Jahr in dem Setzkasten für die Anzucht der roten Beete in jedem Feld zwei bis drei Pflänzchen. Ich dachte echt "Spencer jetzt ist es soweit, Du hast zwei mal die Samen in den Setzkasten gepackt "
Die restlichen Samen kamen in das Beet zur Aussat und auch da hatte ich zwei bis drei Pflanzen pro Samen. Das ist wohl manchmal so bei roter Beete. Ich hatte das in diesem Ausmaß noch nie. Tja, und da ich keine Pflanzenbabys töten kann, habe ich überall wo noch irgendwie Platz war, die Pflänzlein hin gesetzt. Demzufolge hatten wir eine sehr reichliche rote Beete Ernte.
Passend zum Thema werde ich jetzt ein paar "Erntebilder" anhängen.
Rübchen ? Schmeißt Du das Forum hier jetzt alleine als Moderator ?
- Egon ist im Mai 14 Jahre alt geworden.
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Also tragen unsere Esel das "phöse Plastikgeschirr"

Ich habe mich entschlossen, weiterhin an diesem Blog zu arbeiten. Immerhin ist dieser Faden die genaueste Zusammenfassung der Projekte in Richtung "freies Leben" von meiner Seite aus, die es überhaupt gibt. Also sehe ich mich irgendwie veranlasst, diese Arbeit weiter zu führen. Manchmal habe ich ja im realen Leben schon erfahren, das es Menschen gibt, die mich genau von meinen Bildern und Texten hier kennen. Ist irgendwie komisch und fühlt sich auch irgendwie merkwürdig an, doch es ist wie es ist. Und wenn nur einer seine Frage damit beantworten kann, wenn er sich fragt "was macht eigentlich", dann hat das schon einen Wert. Es gibt ja auch immer wieder "Nachwuchs" in der SV-Gemeinde und der kann sich ja hier auch Ideen abholen, wenn er denn mag und in so altmodischen Dingen wie in Foren unterwegs zu sein. Außerdem waren Foren unsere große Zeit und daran halte ich fest. Insta oder so hab ich eh nicht

Also....
Da ich ja die letzten Jahre diesen Hof alleine bewirtschaftet habe, meine Frau zog erst vor knapp einem Jahr aus ihrer Heimat nach MV, kann ich feststellen das es durchaus möglich ist, einen Hof auch alleine zu beackern.
Jedem muss allerdings klar sein, das dies jede Menge Arbeit bedeutet. Der Erfahrungsschatz den man ansammelt ist ungeheuer groß.
Ich durfte mich ja in den letzten Jahren auch in den mir noch ziemlich verschlossenen Feldern des Kochens und Backens betätigen. Und ja, ich habe gelernt, allerdings bin ich Pragmatiker und mich stört es wenig wenn es mehrere Tage den gleichen Eintopf oder aber häufig ein Omelette zu futtern gibt

Die Selbstversorgung mit pflanzlicher Nahrung läuft immer noch prima. Es ist wie jedes Jahr. Einiges gelingt nicht, anders besser.
Als kleine Anekdote.
Ich hatte in diesem Jahr in dem Setzkasten für die Anzucht der roten Beete in jedem Feld zwei bis drei Pflänzchen. Ich dachte echt "Spencer jetzt ist es soweit, Du hast zwei mal die Samen in den Setzkasten gepackt "

Passend zum Thema werde ich jetzt ein paar "Erntebilder" anhängen.