Ahoi aus der Altmark

Liery
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Ahoi aus der Altmark

#1

Beitrag von Liery » Fr 5. Dez 2014, 17:48

Über ein anderes Forum , eines für Aussteiger, bin ich auf dieses hier gestoßen. Das ich mich nun auch hier anmeldete liegt vor allem daran das ich auf der Suche nach Leuten bin die zusätzlich zum geplanten Selbstversorgertum auch noch das passende Gehöft mit ausreichend Gründstück suchen. Da ich selbst Mitstreiter für mein ja schon vorhandenes Gehöft suche , hoffe ich so das man sich dabei gegenseitig helfen kann .
Was ich suche : Eine bis drei Personen die Interesse daran haben mit mir auf einem Gehöft in der westlichen Altmark ( Sachsen-Anhalt) zu leben . Leute die bereit sind dieses Gehöft mit mir zusammen zu sanieren . Menschen die mit Tieren leben können und wollen , und sich ( zumindest zum einem guten Teil) von diesen Tieren und einem Gemüse - und Kräutergarten ernähren wollen . Träumer denen eine Gemeinschaft wichtig ist , in der es nicht nur ums Geld , sondern vor allem um ein echtes Miteinander geht . Tolerante Mitstreiter denen ein paar Steine auf dem Weg nicht gar so viel ausmachen und die auch mal "fünfe" gerade sein lassen können. (Das Alter sollte zwischen 20 und 50 liegen - das Geschlecht ist eher zweitrangig. und weitere Haustiere wären ebenfalls willkommen .)

Was ich biete : Ein altes (erbaut/fertiggestellt ca 1892) und zum Teil sanierungsbedürftiges Vierecks-Gehöft mit großem Wohnhaus , Scheune , Stallungen , Innenhof und ca 1h Land (genau 10 806 qm) in einem kleinen Dorf in der westlichen Altmark. Mein , durch Erfahrung , gesammeltes Wissen über alles was bei einer solchen "Träumerei" eben dazu gehört . Einen Tierbestand aus zur Zeit : 2 Ziegen , 5 Hühnern , 10 Tauben , 16 Zucht-Kaninchen (+ z.Z.etwa 30 Jungen), 3 Katzen , 3 Hunden , und demnächst hoffentlich auch wieder einem oder auch zwei Ponys.

Zu mir : Ich bin eine 52 Jahre alte ( junge ? ^^) alleinstehende Frau die den Wunsch hat das was sie da hat mit anderen zu teilen . Auch und vor allem weil ich nicht von einem "ach so schönen Leben" träumen , sondern lieber meine Träume leben möchte. Als ehemalige Großstadt-Pflanze , mitten aus dem Ruhrgebiet , habe ich vor Jahren den Sprung ins kalte Wasser gewagt , und bin umgesiedelt. Später habe ich meinen älteren Bruder überredet mit und zu mir aus´s Land zu ziehen. Leider starb dieser Bruder vor knapp einem Jahr . Der von uns gekaufte Hof aber war schon für uns beide eigentlich zu groß. Und da ich ganz einfach zu Stur bin meine Hoffnungen auf eine kleine aber solide Gemeinschaft auf diesem Hof aufzugeben , versuche ich nun auf diesem Weg mein ganz persönliches Utopia doch noch Wirklichkeit werden zu lassen.

Interesse ? Fein , dann lasst es mich wissen.

liebe Grüße Liery
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Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen ... Ich schulde ihnen noch mein Leben.
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Spencer
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Re: Ahoi aus der Altmark

#2

Beitrag von Spencer » Fr 5. Dez 2014, 18:41

Moin Liery....

Sei ganz lieb hier begrüßt und glaube mir, dieses Forum ist die bessere Wahl. Im anderen Forum ist mehr die theoretische Fraktion des Aussteigertums vorhanden. Hier wirst Du auf ganz viele Leute treffen die nicht nur träumen, sondern ihren Traum Stück für Stück auch wahr machen. Und einige haben dabei echt geklotzt und nicht gekleckert. Ich ziehe meinen imaginären Hut so manches mal beim Lesen im SV-Projekte Thread.

Du hast mit Deinem Hof ja auch schon den Grundstein gelegt. Ich hoffe innigst das Du entsprechende Partner findest.

PS - wir haben hier auch ne Kuppelbude, falls Du auch noch einen Partner suchst. Ich weiß ja das momentan da nix bei Dir Sache ist... ;)

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Re: Ahoi aus der Altmark

#3

Beitrag von Liery » Fr 5. Dez 2014, 19:22

Danke Spencer. Hatte schon gesehen das du auch hier bist . Könnte sogar sein das einer deiner Threads war der mir den Link hierher verschaffte.
Nun ja . Wenn ich schreiben würde " Ich würde auch gern schon wesentlih mehr bei mir anfangen in Bezug auf SV" dann wäre dies zwar wahr , aber im Moment komme ich einfach nicht weiter. Die Tiere sind ja schon da und müssen versorgt werden. Das Haus ist da und muss ja auch endlich zuende renoviert / saniert werden. Da bleibt der Garten ganz einfach auf der Strecke. Meine Kräuter versorge ich zwar . Ich will sie ja nicht wieder einbüßen. Aber groß Gemüseanbauen schaffe ich allein bei all der Arbeit nicht auch noch. Hoffen wir also mal das sich nun hier endlich einige Leute finden denen es ernst ist mit Aussteigen , Selbstversorgen und Gemeinschaft aufbauen. Nichts gegen Theoretiker , aber ich suche denn dann doch eher Praktiker die bereit sind wirklich einzusteigen.
Schliesslich schaffen alle Diskusionen ja weder die Ernte heran noch die Arbeit erledigt.
( Dazu fällt mir dann prompt eine Zeile aus einem Lied ein : " Und weil der Mensch ein Mensch ist , darum braucht er was zu Essen biite sehr , Es macht ihn ein Geschwätz nicht satt , Das schafft kein Essen her.")
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Re: Ahoi aus der Altmark

#4

Beitrag von osterheidi » Fr 5. Dez 2014, 20:07

hallo schön dass du da bist. es gibt ja fast nix über das hier nicht geschrieben wird.
wo hast du dir alles beigebracht was du so machst auf dem hof?

lg

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Re: Ahoi aus der Altmark

#5

Beitrag von Liery » Sa 6. Dez 2014, 00:41

Ganz ehrlich Osterheidi ? Zum größten Teil eben " Learning by doing" . Also klar habe ich mich schon sehr lange ( seit meiner Kindheit) für Tiere / Tierhaltung interessiert. Aber "unsere" einzigen Haustiere waren neben dem Goldhamster meiner Schwester noch die Fische meiner älteren Brüder . Und , sorry , aber dem Goldhamster konnte ich nicht viel abgewinnen . Die Fische waren zwar interessant , aber eigentlich hatte ich damit nichts zu tun.
Als ich dann irgendwann selbst Tiere anschaffte kam prompt ein gepachtetes Grundstück dazu . Das heiss dann aber auch Entrümpeln , Zaun und Stall bauen , Misthaufen anlegen..... Lernen wem man was oder wie viel füttert , richtige Fell - Huf - Klauenpflege . Eben all die kleinen Dinge die man nicht in der Schule , einem Reitverein oder im Tierasyl verraten bekommt,. 1992 wagte ich dann den Sprung ins kalte Wasser , zog von Bochum, NRW um nach Sachsen-Anhalt und pachtete zunächst ein winziges Gehöft an der Elbe .Haus und Stallungen waren mehr als reperaturbedürftig. Aber so habe ich gelernt wie man Mauert , verputzt , Kabel verlegt und anschliesst , und vor allem wie man erkennt wie gefährlich das Hochwasser wirklich ist oder was man so vom dabei angeschwemmten "Strandgut" wiederverwerten kann. Dieser Hof ist 2002 dann leider im Hochwasser versunken , aber glücklicherweise konnte ich sämtliche Tiere und einen guten Teil meines Hausstandes noch vorher in Sicherheit bringen. Und danach haben mein Bruder und ich den jetzigen Hof gekauft. Der stand zu diesem Zeitpunkt schon zwölf / dreizehn Jahre leer und war /ist dementsprechend natürlich auch arg Sanierungsbedürftig. Aber immerhin , das Dach ist in einem sehr guten Zustand , die Abwasserleitung habe ich inzwischen verlegt und angeschlossen , auch insgesammt 11 neue Fenster sind schon eingebaut , einen guten Teil der Stromleitungen habe ich inzwischen auch hier wieder erneuert und viele kleine Reperaturen an den Nebengebäuden habe ich ebenfalls durchgeführt . Doch noch immer gibt es viel zu tun und auch wenn ich sicher bin das ich das wahrscheinlich auch allein oder mit Hilfe des einen oder anderen Freundes , Nachbarn , Bekannten schaffen könnte , so ist es doch nicht das was ich gern hätte. Lieber wären mir einfach einige Menschen die hier mit mir leben möchten , die auch ein starkes Interesse an der Selbstversorgung durch Garten und Tierhaltung haben und die sich nicht scheuen auch mal mit anzupacken. Kaninchen , Ziegenlämmer , Tauben schlachten , Salami und Schinken herstellen , Ziegen melken und Käse machen , Felle / Häute gerben und aus dem Leder etwas herstellen habe ich alles schon gemacht und würde diese Erfahrungen gern mit anderen teilen , weitergeben . Und geplant ist noch so vieles . Unter anderem der Bau einer neuen Räucherkammer , der Einbau weiterer Fenster , das fertig Verlegen von Stromkabeln im Haus , das Grünland hinter der Scheune einzäunen , einen Teil davon als Garten richtig bewirtschaften , aber für eine Person allein macht das alles wenig Sinn , und von Spaß kann dabei sowieso keine Rede mehr sein. Und genau deshalb bin ich nun hier und in dem anderen Forum auf der Suche nach Mitstreitern die sich daran beteiligen wollen.
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Re: Ahoi aus der Altmark

#6

Beitrag von osterheidi » Sa 6. Dez 2014, 12:42

oh das wird nicht leicht. ich plane aus diesem grunde mein grundstück zu teilen und dann kann jemand selbst verantwortung übernehmen. sonst ist es nicht interessant für jemand.meine erfahrungen sind: wenn jemand nix hat und mitmacht ist er auch schnell wieder weg, wenn jemand mitmacht der was hat dann möchte er/sie seinen eigenen bereich . das ist auch juristisch am sichersten für jeden. ich bin in eine eigentümergemeinschaft reingegangen und das möchte ich auflösen irgendwann, weil es keinen vertrag dazu gibt mit nutzungen etc.....

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Re: Ahoi aus der Altmark

#7

Beitrag von Liery » Sa 6. Dez 2014, 15:09

*g* Möglicherweise hast du ja völlig recht und ich sollte statt einer "gemeinschaft" eher nach "Mietern" suchen. Auch wenn ich der Ansicht bin das das man so etwas lieber einfach miteinander teilen sollte , wobei dann " nur" die Grundkosten für das Gehöft auf die Bewohner aufgeteilt würden.
Das Wohnhaus auf meinem Gehöft ist groß. Sehr groß. Sollten sich also Leute finden die tatsächlich " ausschliesslich einen eigenen Bereich" wünschen würde das ohne Probleme machbar sin. Der "Altenteil" ist ein fast ein eigenständiges Haus . Eigene Vordertür , eigene Hintertür zum Innenhof , bei ca. 120 qm Gesammtfläche über zwei Etagen. Ein ehemaliger "Kornboden" liegt im oberen Stockwerk zwischen dem Haupteil und dem Altenteil und könnte bei Bedarf diesem Altenteil zugeschlagen werden . Wären dann noch einmal ca 40 qm mehr. Beide Hausteile sind Teilunterkellert . Im Hauptteil habe ich die Räume im Obergeschoß und im Paterre gibt es ausser dem Bad und der Küche auch noch vier wirklich große Zimmer . Zusätzlich gibt es einen ausbaufähigen , etwa 250 qm großen , Dachboden ( über dem sich noch der Spitzboden befindet) . Das "Gartengründstück" wäre ebenfalls groß genug das hier jeder seinen eigenen Berreich bewirtschaften könnte , Wobei ich so etwas noch unsinniger finden würde. Aber es stehen ja 10806 qm zur verfügung von denen man natürlich Vorgarten und bebaute Gehöftfläche abziehen muss . Somit verbleiben als reines Grünland hinter der Scheune "nur" ca 9500 qm.
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Re: Ahoi aus der Altmark

#8

Beitrag von Recke Klaus (1962) » Mo 8. Dez 2014, 15:03

Guten Tag Frau Nachbarin und herzliche Willkommensgrüße aus den Jerichower Land,

unsere Bewunderung hast du schon mal sicher, was dich aber so nicht weiter bringt.

Was Osterheidi da meinte mit der Eigentümergemeinschaft finden wir auch besser. Ich (R.Klaus) war mal Gastarbeiter (Sklave) auf so einem Hof.
Das war auch so eine Eigentümergemeinschaft und jeder hatte zu gleichen Anteilen auch finanzielle Verpflichtungen. Einfach so in den Sack hauen
ging wohl auch nicht. Na egal womöglich ist es aber gerade das was Du überhaupt nicht willst. Dann ignoriere einfach zuletzt geschriebenes.

Oder so wie Gottfried es mit seiner Partnerin handhabt. Gemeinsam arbeiten aber jeder hat seinen abgeschlossenen Wohnraum. Aber was
erzählen wir dir da, Du hast dich sicherlich schon selbst ausreichend informiert was es für Gemeinschaftsmöglichkeiten gibt.

Wenn Du so versiert bist das einem der Mund vor Staunen nicht mehr zu geht, haben wir so auf der schnelle nicht mal ne Idee wie man(n)/frau
dir irgendwie weiter helfen könnte. Da sind wir ja noch weit hintern Mond, obwohl wir auch schon sehr lange in Mutter Erde rum buddeln.

Wir haben hier noch einige Quadratmeter Giebelwand und einen kleinen Anbau zu verputzen.... :pfeif: ...womöglich liest es jetzt auch jemand
anderst und meldet sich mal eben bei uns über PN. Kost und Logie frei...der Rest nach Vereinbahrung. Oder würdest Du dir sowas zutrauen ????
Geht ja eigentlich gar nicht, du kannst deine Tiere auch nicht alleine lassen. Wir dachten gerade so an eine Hand wäscht die Andere.... :aeh:

Wie dem auch sei, womöglich haben wir etwas was Du brauchst und wir brauchen auch so Einiges. Überwiegend Hilfe, so wie die meisten SVler.
Soweit erstmal, schön das es Dich gibt, mit soviel Tatendrang und Zukunftsträume.........
lG Hof der Recken
Verblödung ist staatstragend. Ein verdummtes Volk kann besser regiert werden,
weil es sich leichter bescheißen lässt. G.Schramm - Die Anstalt -

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Re: Ahoi aus der Altmark

#9

Beitrag von Liery » Mo 8. Dez 2014, 17:19

Seid bedankt ihr edlen Recken. Und ja , ich mache mir wirklich so meine Gedanken darum wir ich so etwas wie ein echte Gemeinschft auf diesem Hof hinbekommen könnte. Einen Teil des Hauses / Hofes vermieten ist da eher die äußerste Notlösung. Eine Kluge Frau hat mal zu mir gesagt "Das kann der netteste , tollste , sozialste Mensch sein , wenn ein Mensch zum Vermieter wird , mutiert er zum A...loch." Einige Erfahrungen die ich selbst diesbezüglich machen "durfte" bestätigen mir diese Ansicht / Aussage. Deshalb möchte ich nicht vermieten , sondern eher eine mehr oder minder gleichberechtigte Gemeinschaft.
Was nun deine Anfrage zu meiner Arbeitskraft anbelangt. Zum Einen habe ich hier selbst alle Hände voll zu tun , bin zudem "angebunden" eben weil ich ja auch Tiere hier halte die versorgt werden müssen , und zum Anderen wäre weniger das Verputzen ansich als viel mehr das auf einem Gerüst stehen / Leiter besteigen das Problem. Ich habe leider Höhenangst und kann auf Leitern einfach nicht. Mithin ist verputzen nur vom Boden aus drin , was bei einem Giebel wohl kaum machbar wäre.
ASber ich denke sowieso nicht das ich irgendetwas "so sehr viel Besser" könnte/kann als andere. Ich bin nur jemand der sich den Anforderungen stellt. Soll heissen ... muss ich eine Mauer errichten ... hm ist nicht gerade meine Lieblingsaufgabe aber muss halt getan werden. Also Steine zusammen tragen , Putz anrühren und dann so nach und nach die Mauer errichten. Muss ein Gehege errichtet werden ... na gut dann eben Pfosten rantragen , Schnurr spannen , Löcher buddeln , Posten einstellen , mit Feldsteinen sichern für den festen Halt , dann Löcher zubuddeln und das ganze Feststampfen. Danach wird der Zaun daran entlang gespannt . Tor/Tür nicht vergessen . Man ( Frau ) wächst nun einmal mit den Anforderungen. Aber keine Sorge gibt auch so manches das ich nicht kann , poder mir eben ganz einfach nicht zutraue. Die Wasserleitung zum Beispiel.... die im Haus endlich fertig zu bekommen , daran arbeite ich noch. Die Abwasserleitung war wesentlich einfacher weil man da " bloß" graben , zusammen stecken und wieder zubuddeln musste (Gefälle nicht vergessen).
Aber dennoch vielen Dank für die freundliche Aufnahme hier . Und eines kann ich zurück geben . Schön das es euch gibt. Und wunderbar das sich hier plötzlich Recken aus meiner alten Heimat Jerichower Land wiederfinden. Den BucherBrack vermisse ich noch immer - wenn mir auch die ständigen "Zitterpartien" ums Hochwasser so gar nicht fehlen ^^
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Re: Ahoi aus der Altmark

#10

Beitrag von Phoenix87 » Mo 8. Dez 2014, 17:53

Ja da muss man schon etwas Respekt zollen. Da würde ich auch gerne mal ankommen.

Dein Gehöft wäre ja eigentlich genau das richtige für mich. So in der Art hab ich mir das für mich später auch immer gewünscht.
Leider (was heißt leider?) wohne ich aber ja im Saarland und bin eher weniger der "typische" Aussteiger. Größtmögliche Selbstversorgung?-Ja super, aus Gründen der Gesundheit, Traditionspflege und der Passion.
Aber Familie, Freunde und Studium aufgeben um am anderen Ende des Landes neu anzufangen?-Dann doch eher nicht. Was ja sehr schade ist, denn in meinem Teil der Republik gibt es kaum solche alten Gehöfte. Oder sie sind mittlerweile so zerstückelt das sie nicht mehr zur Versorgung taugen. Was man da so immer aus Norden oder Osten sieht, davon kann ich hier fast nur träumen.

Jedenfalls viel Glück bei der Suche, so was tolles muss einfach gelingen.

lg
Martin

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