Gruß aus der Altmark

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yen-zen
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Gruß aus der Altmark

#1

Beitrag von yen-zen » Mo 23. Jun 2014, 14:24

Einen schönen guten Tag Dir, du Leser/in meiner Vorstellung hier im Forum.
Ich habe mich hier mal angemeldet weil mir in meinem derzeitigen Dasein der Austausch über meine Interessen mit meinen Mitmenschen nicht ausreicht. Ob mich die Kommunikation über die Maschiene befriedigt werde ich mich mal überraschen lassen. Ich stehe ja lieber im Garten oder vor der Baustelle und schwadroniere darüber, vielleicht schaffe ich das über Fotos, schaun wir mal.
Ich bin seit 20Jahren Bauwagenbewohner und habe einige Experimente der Selbstversorgung durchlebt. Energieversorgung (Strom + Holz) klappt störungsfrei. An einer Biogasanlage arbeite ich gerade obwohl ich Gas kaum brauche.
Ich habe derzeit ca 200qm Gemüsegarten in Mischkultur der mir täglich etwas Grünes zu Essen liefert und in dem ich die Sorgen des Alltags vergessen kann. Seelenpflege sozusagen :grinblum:

Träumen tue ich von einer Selbstversorgung in einer Gruppe, die auch nicht auf einem Hof glucken muß und ohne Plenum auskommt. :schaf_1:

UndUndUndUnd.........
Wenn der liebe Gott einen strafen will erfüllter ihm alle Wünsche
Schaun wir mal
Gruß. Jensen
Wo kämen wir Hin wenn keiner schaute wo man hin käme wenn man ginge um zu sehen wohin man käme.

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si001
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Re: Gruß aus der Altmark

#2

Beitrag von si001 » Mo 23. Jun 2014, 20:14

Hallo, willkommen hier!
Arendsee? War ich vor Urzeiten im ZV Lager. :roll: Aber sonst kein schlechtes Fleckchen Erde!
Liebe Grüße, si001!
-----------------------
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Re: Gruß aus der Altmark

#3

Beitrag von greymaulkin » Di 24. Jun 2014, 10:33

Hallo und willkommen!

Das mit der Biogasanlagen interessiert uns dann doch immer noch :pft: Wir bauen deswegen immer Luftschlösser und planen und überlegen...
Magst du über deine Gedanken und Versuche dazu etwas in der entsprechenden Rubrik schreiben?

Gruß, Bärbel und Harald

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yen-zen
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Re: Gruß aus der Altmark

#4

Beitrag von yen-zen » Di 24. Jun 2014, 23:45

Ich lese noch im Forum die Beiträge über Biogas zuende und dann fang ich mal an meinen Bau zu beschreiben. Es ist nur eine Kleinstanlage aus einem 200l-Faß die nur zum Kochen für mich im Sommer ausreichen sollte. Habt bitte ein bischen Geduld, ich bin mehr draußen als im weltweitwech. :holy:
Wo kämen wir Hin wenn keiner schaute wo man hin käme wenn man ginge um zu sehen wohin man käme.

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Re: Gruß aus der Altmark

#5

Beitrag von dom » Fr 27. Jun 2014, 13:24

Lieber Yen-Zen,

mir geht es wohl ähnlich - und auch ich träume von einer netten community, die in Achtsamkeit miteinander lebt und sich köstlich amüsiert dabei ...
Weil es mir mit dem Träumen zu langweilig geworden ist, rocke ich sozusagen in einer one-woman-show knapp 3000 qm (naja, ein drittel schaffe ich schon ;-)), mache alles ohne Maschinen, 108% Öko sozusagen) seit ca. 2 Jahren in der Nähe von Rheinsberg eine Wiese. Kann ich von deinen Erfahrungen etwas abhaben? Gibt es bei dir auch märkische Sandbüchse - und wenn ja, wie bereitest du sie auf? Bodenverbesserung - ich suche nach "homöopathischen" Ideen. Keine Gewaltakte mit Rindermist oder so.
Freue mich auf inspirierende Gedanken ...

Liebe Grüße
Dom

Olaf
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Re: Gruß aus der Altmark

#6

Beitrag von Olaf » Fr 27. Jun 2014, 14:31

ich suche nach "homöopathischen" Ideen. Keine Gewaltakte mit Rindermist oder so.
Vielleicht Rindermist in Potenz, D6 oder so?
Kann man dann zumindest gießen. :duckundweg:
Ich wohne auch auf ner Kiegrube. Nun können die Pflanzen nun mal keinen Sand verarbeiten, also muß das, woraus sie wachsen sollen irgendwo herkommen, wenn es von natur aus nicht da ist, nach meiner Überzeugung. Aber ich will Dir nicht die Hoffnung nehmen.
LG
Olaf
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.

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Re: Gruß aus der Altmark

#7

Beitrag von Adjua » Fr 27. Jun 2014, 18:31

Wie wärs mit exzessivem Gebrauch von Untersaaten? Mischungen mit Leguminosen drin sollten etwas Stickstoff in den Boden bringen.

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yen-zen
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Re: Gruß aus der Altmark

#8

Beitrag von yen-zen » Fr 27. Jun 2014, 19:20

Hey dom,
ich wohne hier auf aufgeschüttetem Spülsand aus den 60er Jahren der von Magerrasen bedeckt ist. Vor 3 Jahren wurde mein Gartenstück durch 10 Kubikmeter Mutterboden (schönes Wort für lehmigen Sand) aufgebessert und dann Alles kreuz und quer gepflanzt. Ich habe den Garten letztes Jahr im August übernommen und habe den Winter über Alles mit der Grabegabel durchgearbeitet, gesiebt mit Durchwurfgitter, verrotteten Pferdemist eingearbeitet und gemulcht. Damit war der Garten frei von Himbeeren, Brombeeren, Kartoffeln, Ackerdiestel, Quecke und ein bischen sortiert. Vor der Aussaat nochmal ein bischen Komposterde eingearbeit und nochmal gemulcht( außer auf die Saat).Und jetzt wächst alles fröhlich vor sich hin, ich ernte täglich meinen Bedarf an Grünfutter und bin zufrieden.
Vieleicht würdest Du meinen Einsatz als Gewaltakt bezeichnen, aber alles andere wäre vielleicht auf mehrjährige Bodenpflege ohne Vielfältige Gemüseernte rausgelaufen. Ich hatte Zeit und Lust was an der frischen Luft zu tun und ich tat es.
Wo kämen wir Hin wenn keiner schaute wo man hin käme wenn man ginge um zu sehen wohin man käme.

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Re: Gruß aus der Altmark

#9

Beitrag von dom » Fr 27. Jun 2014, 20:14

Hallo,
"Ich hatte Zeit und Lust was an der frischen Luft zu tun und ich tat es."

Genauso sehe ich es auch. Ich arbeite hart für magere, kleine, bitter schmeckende Früchte - aber mir macht es Freude. Ich habe ebenso über "Mutterboden" nachgedacht. Hätte mir aber lieber mal angesehen, bei jemanden, der/die es schon mal versucht hat, ob und was es bringt. Der Weg ist das Ziel - der Rest ist Karma. Pferdemist habe ich versucht. Kohlrabi, Blumenkohl werden super, Zuchini auch, aber andere Kohlsorten und alles Wurzelige dümpelt so lustlos in der Sonne herum. Hattu Mörchen aufm sandigen Lehm? :schmoll:

Liebe Grüße
Dom

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Re: Gruß aus der Altmark

#10

Beitrag von dom » Fr 27. Jun 2014, 20:18

Hallo,

"Vielleicht Rindermist in Potenz, D6 oder so?"

Kein witz. Werde diese Woche mit Sepia c30 experemtieren. Wieso sollte nicht auch der Boden reagieren?

heyho
weiter gehts :hhe:

Dom

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