Hallo aus dem Norden der "Republik"

Hallo aus dem Norden der "Republik"

Beitragvon Mara1 am Sa 2. Jun 2018, 09:50

Hallo,:wink2:

ich bin Mara und lese hier schon seit einiger Zeit still mit. Jetzt möchte ich mich mal kurz vorstellen.

Ich komme aus Norden von Deutschland - dem Landkreis Cuxhaven und bin gerade dabei meinen Gemüsegarten aufzubauen und neu zu gestalten. Gemüse im „kleinen Stil“ habe ich schon lange im Garten. Meine Ernte wird eingeweckt und haltbar gemacht.

Ich möchte mittelfristig versuchen so viel wie möglich an Gemüse selber anzubauen und auch über Winter eigenes Gemüse zu ernten (Ernteperiode durch einen Folientunne über dem Gemüse verlängern. Warum? Das Gemüse aus dem Garten ist gesünder und nährstoffreicher und ich finde die heutige Abhängigkeit der Menschen von der Just-in-Time Lieferkette der Supermärkte sehr bedenklich (Vorrat in den Großlagern nur für ca. 3 Tage).



Dieses Jahr habe ich angefangen in den noch ungenutzten Bereichen neu zu gestalten, die ganze Queke und Giersch rauszureissen, einige Hochbeete gebaut und ein Tomatengewächshaus soll noch folgen. Und es sollen irgendwann auch noch einige Wachteln dazu kommen.

Meine Schwerpunkte liegen auf „alternativen Anbaumethoden“ wie „Waldgarten“ „No-till/dig“ - also kein Umgraben im Garten und die Auswirkungen/Symbiose von Pflanzen und Mykorizza-Pilzen im Garten. Sehr interessant finde ich die Erfahrungen von Eliot Coleman mit seiner 4-Jahreszeiten-Farm und Charles Dowding mit seinem "ohne umgraben - nur Kompost rauf Anbau". Und das eigene Saatgut vermehren um unabhängig von M** und Konsortien zu sein.

Ein weiteres Thema was mich beschäftigt ist die Klimaveränderung und ihre Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit (einige Stichworte dazu: Grand Solar Minimum - Einfluss der Sonne und ihrer Zyklen auf unser Klima und das Magnetfeld der Erde, längere Winter, Unbeständigkeit in den Jahreszeiten und verkürzte Vegetationsperioden und die Folgen für den Anbau von Nahrung). Einige Auswirkungen sehen wir heute schon - die Extremwetter-Ereignisse! Leider gibt es dazu im deutschsprachigen Bereich noch nicht so viele Informationen - man muss sich durch englischsprachige wissenschaftliche Informationen „wühlen“.


Mein Traum ist ein alternatives Wohnprojekt z.B. eine Dorfgemeinschaft mit Tiny-Häusern und einem Gemeinschaftshaus, die ihren Lebensmittel zum größten Teil selber anbauen, um die täglichen Lebenshaltungskosten zu minimieren und mehr Zeit für anderer Dinge zu haben.
Dazu gehört für mich auch mit lokalen Landwirten zusammen zu arbeiten z.B. in der Form einer CSA (Solidarischen Landwirtschaft) - denn alles kann man nicht selber anbauen z.B. die benötigten Mengen an Getreide. Mehr dazu vielleicht später.

So, das ist jetzt doch ein ziemlich langer Text geworden. Ich freue mich auf eine regen Austausch!
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Re: Hallo aus dem Norden der "Republik"

Beitragvon Mara1 am Do 7. Jun 2018, 07:41

Doppeltes Thema, richtiges Posting
hier: https://www.selbstvers.org/forum/viewtopic.php?f=6&t=18359
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Mara1
 
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Re: Hallo aus dem Norden der "Republik"

Beitragvon Ostewolf am Di 12. Jun 2018, 13:04

Moin
Mara was ist nun mit treffen?

LG Oste Wolf
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