Arbeit in der Zukunft

Hildegard
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Re: Arbeit in der Zukunft

#31

Beitrag von Hildegard » Fr 1. Sep 2017, 20:17

:mrgreen:
genauso stelle ich mir dann die Anwendung am "anderen Ende" der Verdauung vor. :haha:
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)

Benutzer 3991 gelöscht

Re: Arbeit in der Zukunft

#32

Beitrag von Benutzer 3991 gelöscht » Fr 1. Sep 2017, 22:42


Hildegard
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Re: Arbeit in der Zukunft

#33

Beitrag von Hildegard » Sa 2. Sep 2017, 00:14

LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)

bienengarten
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Re: Arbeit in der Zukunft

#34

Beitrag von bienengarten » Sa 2. Sep 2017, 10:41

"Industrie 4.0 " das ist in meinen Augen in erster Linie eine Verdichtung der Arbeit,einher gehend mit Rationalisierung und Gewinnoptimierung.
Durch die Möglichkeiten der Digitalisierung werden gerade in der Industrie viele Arbeitsplätze weg fallen.Was an Arbeitsplätzen übrig bleibt ist
entweder hoch qualifiziert oder läst sich mit dem Mindestlohn erledigen.
Nachdem die Arbeitsplätze mitlerweile einmal rund um den Globus gewandert sind und es keine Billiglohnländer mehr gibt ist "Industrie 4.0 "
jetzt das Zauberwort.
Dank Globaliersierung spielt es erst mal keine Rolle ob die erzeugten Waren hier auch Abnehmer finden,verkauft wird Weltweit.
Der Weg zur Quelle führt gegen den Strom.....

Benutzer 72 gelöscht

Re: Arbeit in der Zukunft

#35

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht » Sa 2. Sep 2017, 13:38

RichardBurgenlandler hat geschrieben:Auch den Pflegebereich kann man automatisieren.....
So neu und so ungewöhnlich ist das ja nicht....
Was ist denn der Fernseher in vielen Kinderzimmern? :hmm:

Tja, mit 14 Jahren hab ich in mein Spruchbuch geschrieben (neben das Foto einer alten Frau am Stock)
und irgendwann haben wir uns selbst wegrationalisiert
:pft:

Das hab ich glaube ich schon mal erzählt: Wir hatten Besuch aus Perú und die Frau ist sofort nach dem Essen in die Küche gerannt, um abzuwaschen. Mir war das gar nicht recht und ich sagte ihr mehrmals "das musst du wirklich nicht tun. Komm setz dich her zu uns!" Aber sie wollte sich unbedingt "nützlich" machen ...

Inzwischen kenn ich das auch bei mir.

Arbeiten kann Spass machen! :haha: :holy:

strega
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Re: Arbeit in der Zukunft

#36

Beitrag von strega » Sa 2. Sep 2017, 14:18

wenn du entscheiden kannst wann wieviel und was du machst macht Arbeiten in jedem Fall eher Spass.

Wennde pro Schicht zweimal aufs Klo darfst und die Essenspause von der Arbeitszeit abgezogen wird und du deinen Rhythmus zugunsten der Automatisiserung aufgeben musst, und wenn du einmal zu viel krank warst du fliegst, dann vielleicht nicht mehr so sehr.
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt

Benutzer 72 gelöscht

Re: Arbeit in der Zukunft

#37

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht » Sa 2. Sep 2017, 17:46

Deshalb kann ich auch überhaupt nicht verstehen, warum wir uns Sorgen machen sollen, wenn (erzwungene) Arbeit für die Menschen weniger wird!
Das ist ja eigentlich Blödsinn!! :lol:

Es dürfte nur ein Verteilungsproblem sein.

Wir sollten dringend neue/andere Wege finden, die Reichtümer von Mutter Erde auf eine andere Art zu verteilen, als sinnlos drauflos zu "produzieren".
weil - warum tun wir das?
weil der mehr abkriegt vom Reichtum, der mehr Zeugs produzieren und verkaufen kann??
ist das nicht absurd?

bienengarten
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Re: Arbeit in der Zukunft

#38

Beitrag von bienengarten » Sa 2. Sep 2017, 20:32

ina maka hat geschrieben:Deshalb kann ich auch überhaupt nicht verstehen, warum wir uns Sorgen machen sollen.

Es dürfte nur ein Verteilungsproblem sein.

Wir sollten dringend neue/andere Wege finden, die Reichtümer von Mutter Erde auf eine andere Art zu verteilen, als sinnlos drauflos zu "produzieren".
weil - warum tun wir das?
weil der mehr abkriegt vom Reichtum, der mehr Zeugs produzieren und verkaufen kann??
ist das nicht absurd?
Denen die nur wenig haben und sich das wenige auch noch sauer verdienen müssen spricht du sicher aus der Seele.Den anderen die sich auf deren Kosten bereichern und sie ausbeuten sicherlich nicht.
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre da sicher ein Schritt in die richtige Richtung aber es müßte wirklich bedingungslos sein und eine sichere Grundlage für ein halbwegs menschenwürdiges Leben garantieren,ansonsten geht der Schuss nach hinten los.
Frei entscheiden zu können ob und wieviel ein jeder arbeiten will oder kann,das ist doch das was ein gutes Leben ausmacht.Ohne Zwang und mit der Gewissheit das man abgesichert ist und sich nicht der Willkür anderer beugen muß.
Der Weg zur Quelle führt gegen den Strom.....

Benutzer 3991 gelöscht

Re: Arbeit in der Zukunft

#39

Beitrag von Benutzer 3991 gelöscht » Sa 2. Sep 2017, 21:00

bienengarten hat geschrieben:Frei entscheiden zu können ob und wieviel ein jeder arbeiten will oder kann,das ist doch das was ein gutes Leben ausmacht.Ohne Zwang und mit der Gewissheit das man abgesichert ist und sich nicht der Willkür anderer beugen muß.
Das wird die interessante Frage sein, und wie sie gelöst wird, wenn das Rattenrennen um die niedrigsten Löhne und Standards keinen Sinn mehr machen.
Und wie sich die europäische Hypermoral dann tatsächlich manifestiert.

Benutzer 72 gelöscht

Re: Arbeit in der Zukunft

#40

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht » So 3. Sep 2017, 06:41

bienengarten hat geschrieben:Denen die nur wenig haben und sich das wenige auch noch sauer verdienen müssen spricht du sicher aus der Seele. Den anderen die sich auf deren Kosten bereichern und sie ausbeuten sicherlich nicht.
oh, ich dachte eigentlich daran, dass unser jetziges System die Natur über die Gebühr ausbeutet.
Die Dinge, die wertvollen Rohstoffe, die Tiere und Pflanzen, die wir nutzen, die gibt es ja nicht, damit alles ganz schnell verarbeitet wird, nur damit ich was verkaufen kann.
Diese Dinge wollen sinnvoll genutzt werden!

Es gibt nur ein "Ding", was wir Menschen echt erschaffen können.....
- und das besteht nicht aus Materie :lol:
Das allermeiste, was wir "produzieren", sind in Wahrheit Geschenke der Natur.
Wir verändern Natur und behaupten dann, wir hätten etwas produziert :platt:

Das heißt "Arbeit", so wie wir es eben definieren, bedeutet, die Natur so zu verändern, dass wir heute bequem davon leben können. Dabei verbrauchen wir aber und produzieren bestenfalls Müll.....

Dienstleistungen und Sozialarbeit etc. ist was anderes.
Das ist schon ganz nah dran an dem, was ein Mensch wirklich selber erschaffen kann

kann könnte ... wie auch immer

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