Vermarktung von Tommys Produkten

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Thomas/V.
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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#41

Beitrag von Thomas/V. » Mi 11. Mai 2016, 08:08

citty hat geschrieben:Ist es in diesem Fall nicht so, dass Christine die Eier den Kunden mitbringt? Sie erzielt damit ja auch keinen Gewinn fuer sich selbst :hmm:

LG Citty
Das interessiert nicht. Es geht darum, das Eier ohne Kontrolle "in Verkehr" gebracht werden, auch verschenken ist "in Verkehr bringen".
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mot437
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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#42

Beitrag von mot437 » Mi 11. Mai 2016, 09:07

ich finde es gut wen ier eure bedenken ausert
und tatsachen zitiert
ich weis auch das der stat nicht intresiert ist an induvidien die am rande der geselschaft leben und eigene wege gehen
das war auch in der schweiz so
trotzdem wagte ich den schrit ...
ich wil fom eigenen land leben ohne auf einen arbeitgeber wilkuerlich abhangig zu sein und ein sicheres zuhause fuers alter aufbauen
ohne hilfe fon ausen und leuten die meine produkte auch kaufen ist das ales nicht machbar ich weis
das ist sicher fiel ferlangt ich weis


trotzdem kaempfe ich jeden tag ....
wen ich nicht daran glauben wuerde das ich und dieser svhov weiter uberlebe und forwaerzkome koente ich gerade liegenbleiben morgens

ps wuerde mich auch ab und an freuen wen ier forschlaege bringt was get :aeh:
Sei gut cowboy

Olaf
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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#43

Beitrag von Olaf » Mi 11. Mai 2016, 09:36

ps wuerde mich auch ab und an freuen wen ier forschlaege bringt was get
Tut mir ja leid, bzw., ich wäre der Letzte, der behauptet, das irgendwas nicht geht.
Aber ich hab lange nach irgendwelche Lücken gesucht, z.B. unsere Wachteleier legal in einem nur 3 km weiten Hofladen zu verhökern.
Geht nicht ohne Packstation.
Am Rande erwähnt: Wir haben es dann trotzdem gemacht. Der Umsatz ließ aber zu wünschen übrig bei unserem stolzen Preis, ich vermute mal, indem es in irgendso einem Hofladen rumlag, ist irgendwie die Autentizität verlorengegangen.
Also, meine freie Interpretation: Du darfst sowas nur am Ort der Entstehung "in Verkehr" bringen, und nur an Endverbraucher. Also keine Weiterverkäufer!
Ort der Entstehung lässt nicht viel Interpretationsfreiraum zu, gemeint ist nicht der Ort, wo man wohnt, sondern der Hof, wo das erzeugt wird.
Und ganz genau genommen ist unser Bollerwagen, indem er am Strassenrand steht nicht mehr Ort der Erzeugung, und steht auch noch im öffentlichen Verkehrsraum, das darf er nicht.
Das wird gemeinhin toleriert, aber die könnten es uns auch untersagen. Vermute, wenn Deine Hütte auf Thomas Land steht, ist das auch nicht mehr Ort der Erzeugung.
Nur, sollte man sich davon nicht kirre machen, sondern es drauf ankommen lassen. Ich weiß nur immer gern, woran ich bin. Wenn jetzt jemand vom Ordnungsamt (oder alternativ Amt für Lebensmittelhygiene und Tiergesundheit) käme, bräuchte ich nicht rumzanken.
Kommen aber nicht.
Ich habs schon paar mal geschrieben, hier bewerben welche an der Strasse ihre tiefgefrorenen selbstgeschlachteten Tauben, seit Jahren. Das find ich noch ne Nummer frecher, passiert aber auch nichts.
Fazit: Ausprobieren. Aber legal ist kaum was. Und nicht die Nachbarn verärgern, die scheißen einen am ehesten an. Und wenn sich einer beschwert, müssen die Behörden reagieren, auch wenn sie eigentlich lieber in Frieden gelassen werden wollen.
LG, viel Erfolg, *lach* und Glück
Olaf
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.

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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#44

Beitrag von der.Lhagpa » Mi 11. Mai 2016, 11:49

Um das mal abzukürzen : Das sagt das BMEL dazu :

"Direktvermarktung
Eier müssen nicht gekennzeichnet werden, wenn sie auf dem Hof oder im Verkauf an der Tür innerhalb des Erzeugungsgebietes (max. 100 km vom Produktionsort entfernt) unmittelbar an den Endverbraucher zum Eigenbedarf abgegeben werden. Das gilt nur für auf dem eigenen Hof erzeugte Eier, die keine Angaben zu Güte- und Gewichtsklassen tragen. Eier, die von Direktvermarktern auf örtlichen öffentlichen Märkten (z.B. Wochenmärkten) angeboten werden, müssen mit einem Erzeugercode gekennzeichnet sein."

Quelle :

https://www.bmel.de/DE/Ernaehrung/Kennz ... ktung.html

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Thomas/V.
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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#45

Beitrag von Thomas/V. » Mi 11. Mai 2016, 12:07

ps wuerde mich auch ab und an freuen wen ier forschlaege bringt was get
Ich würde nur das öffentlich am eigenen Grundstück verkaufen und bewerben, was auch erlaubt ist (also "Urprodukte").
Wenn Du dann z.B. Stammkundschaft für Eier, Obst und Gemüse (frisch aus dem Garten) hast und mit den Leuten ein Schwätzchen machst, dann kannst Du sie ja privat darauf aufmerksam machen, das Du auch gelegentlich ein Huhn, Kaninchen oder Marmelade oder eingemachte Gurken übrig hast.
Wenn diese Leute dann nach 2-3 Jahren wirkliche Stammkunden sind, kannst Du ja "auf Bestellung" was auch immer verkaufen, ohne das an die große Glocke zu hängen. :mrgreen:
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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#46

Beitrag von Manfred » Mi 11. Mai 2016, 12:12

Meine Einschätzung:
Wenn Christine-Josefine privat im Auftrag ihrer Freunde und Bekannten für diese Eier von Tom mitbringt, sollte das kein Problem sein.
Wenn die Eier aber in der Kantine zum Verkauf stehen oder dort gar verarbeitet werden, dann ist spätestens bei der nächsten Lebensmittelkontrolle Ärger angesagt.

Es wäre wirklich allerhöchste Zeit für einen Food-Freedom-Act in Deutschland.

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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#47

Beitrag von bienengarten » Mi 11. Mai 2016, 12:45

Tja,solange man nicht die Lizenz dazu hat ist es in D eben strafbar Leute mit Lebensmitteln krank zu machen.In Zeiten von Gammelfleisch , Ehek,Doixineiern uns Co ist das ein umkämpfter Markt. Wo kämen wir hin wenn das plötzlich jeder dürfte ? :haha:
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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#48

Beitrag von christine-josefine » Mi 11. Mai 2016, 14:26

Danke Euch allen
da sind ja wirklich informative Beiträge dabei.
Ich werde also Eier auf Bestellung mitbringen
und nur noch gekaufte verkochen ;)

so, Mittagspause vorbei, jetzt gehts weiter, Kuchen backen für morgen
mit Eiern vom Discounter, von unseren is nix mehr da
Viele Grüße, Christine mit J
Wait and see!

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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#49

Beitrag von Benutzer 3991 gelöscht » Mi 11. Mai 2016, 22:45

Thomas/V. hat geschrieben:Wenn Du dann z.B. Stammkundschaft für Eier, Obst und Gemüse (frisch aus dem Garten) hast und mit den Leuten ein Schwätzchen machst, dann kannst Du sie ja privat darauf aufmerksam machen, das Du auch gelegentlich ein Huhn, Kaninchen oder Marmelade oder eingemachte Gurken übrig hast.
Wenn diese Leute dann nach 2-3 Jahren wirkliche Stammkunden sind, kannst Du ja "auf Bestellung" was auch immer verkaufen, ohne das an die große Glocke zu hängen.
So klappt es hier auch recht gut. Eine Freundin hat mal mit Eiern angefangen, zuerst hat sie an Freunde verschenkt, was zuviel war. Die wollten das aber nicht auf Dauer geschenkt, sie hat das sogar geliefert, und eine zeitlang war das alles andere als ein Geschäft. Mittlerweile hat sie aber ihre Stammkunden, und es geht so ziemlich alles weg, die frische Petersilie, Kuchen & Strudel, Eingemachtes, Himbeeren, und was es halt grad gibt.
Am zahlungsfreudigsten sind aber doch die Stadtmenschen, deren Kinder im original Hühnerdreck mit Natur pur in Berührung kommen, die legen dann schon für eine Schachtel Äpfel oder Kartoffel was hin, weil soo bio ist es sonst nirgends. Sie macht absolut nichts in Richtung schöne Etiketten oder so, Schraubgläser werden wiederverwertet und der Apfelstrudel wechselt im Ex- Vanilleeisgebinde den Besitzer.
Reich wird man so nicht, aber es ist auch nicht nix, und mMn zu schlecht entlohnt.

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Manfred
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Re: Vermarktung von Tommys Produkten

#50

Beitrag von Manfred » Mi 11. Mai 2016, 22:52

christine-josefine hat geschrieben:und nur noch gekaufte verkochen
Da würde ich dringend von abraten. Ungestempelte Eier dürfen vom Erzeuger nur "unmittelbar an den Endverbraucher zum Eigenbedarf abgegeben" werden. D.h. nur an Privatleute, die sie nicht weiterverkaufen. Demnach darfst du in deiner Kantine vermutlich nur gestempelte Eier kochen und weiterverkaufen.

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