Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon Waldläuferin am Fr 5. Jan 2018, 13:47

Bei Yakon würde es sich lohnen, Menschen aus Südamerika anzusprechen als Kunden.
Die kennen das ja.
Außerdem finde ich, dass sich der Arbeitsaufwand für die Vermarktung lohnt.
Ich habe einen Winter lang Klinken geputzt, um Verkaufsstellen für meinen Honig zu finden. Das war mühsam und zeitraubend. Jetzt habe ich einen festen Kundenstamm und suche nur noch sporadisch, um weniger gute Kunden auszutauschen oder eingegangene zu ersetzen. zB hat ein Hofladen geschlossen, dafür suche ich nun Ersatz. Aber insgesamt hat man den Aufwand mit der Vermarktung eher am Anfang, danach ist das dann bestenfalls ein Selbstläufer. Präsenz im Internet hilft natürlich auch.
Fertig ist besser als perfekt.
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Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon zaches am Fr 5. Jan 2018, 18:30

da gibt es jetzt seit kurzem was neues ; Internetz
damit können angeblich viele Leute erreicht werden hab aber keine Ahnung ob sich das durchsetzen wird so auf Dauer.


da musste ich jetzt echt lachen! :)
ICh kann ja nur von meinen Produkten mit Erfahrung dienen - und Du es vielleicht nicht glauben, aber mit dem Internetz mach ich am Wenigsten GEschäft.
Wieviele selbstvers.org Menschen aus dem Internetz waren schon bei uns auf dem Hof? Also für Handwerkskurse oder Naturgartentreffen oder Samentausch oder einfach so? Im Gegensatz zu Wollfest - Besuchern, die hier zu tausenden in den letzten Jahren aufgeschlagen sind, sind es sehr wenige, so etwa 5, die vor 7 Jahren zum Beutenbauwochenende kamen und 1-2, die wirklich regelmäßig ein und aus gehen.
Wollforen scheinen anders zu funktionieren als selbstversorger Foren. Andere Menschen.
Die meisten Kursteilnehmer kommen durch Zeitungsartikel und auf persönliche Empfehlung.
Manche "Kunden" suchen gezielt im Netz nach z Bsp Korbflechtkursen, finden unsere Seite und kommen dann auch immer wieder in den folgenden Jahren.

Was die anderen Produkte angeht, also die dreidimensionalen wie Honig, Jungpflanzen, Obst und Gemüse, Holzprodukte etc - die verkaufen wir in der Milchtankstelle vor der Tür. UNd auch da gilt, es ist eine ständig wechlselnde Kundschaft. Ein kleiner Teil kommt immer wieder seit nun fast 3 Jahren. Aber ein größerer Teil kommt mal, erst oft, dann weniger, weil es bequemer ist, nicht bis zu uns zu fahren. Dafür kommen neue, unbekannte Kunden. Sehr schwierig. Die Produkte sind sehr gut. Aber es haben auch anderen gute Produkte. ODer es ist egal, ob die Produkte gut sind?

Kundenpflege bleibt anstrengend. Und ist auch nicht jedermans Sache.
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Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon ihno am Fr 5. Jan 2018, 19:03

zaches hat geschrieben:
da gibt es jetzt seit kurzem was neues ; Internetz
damit können angeblich viele Leute erreicht werden hab aber keine Ahnung ob sich das durchsetzen wird so auf Dauer.




Kundenpflege bleibt anstrengend. Und ist auch nicht jedermans Sache.

Ja das ist so darum nichts machen was einem gegen den Strich geht. Heist für mich nicht selber verkaufen sondern Verkäufer haben . Bei mir würde jeder 3 Weihnachtsbaumkunde wieder gehen weil mich der dieser absoulut Geschies der um einen solchen Baum gemacht wird einfach nur nervt.
Ich kenn ein paar gut gehende Internetshops persönlich und habe mir auch den Aufwand beguckt der da hintersteckt. Für mich auch nix aber gerade für besondere Sachen könnte ich mir das als einen von vielen Wegen durchaus vorstellen.
ODer es ist egal, ob die Produkte gut sind?
Wenn mann so mit Sinn und Verstand guckt leider ja :aeh:
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Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon Hildegard am Fr 5. Jan 2018, 22:31

65375 hat geschrieben:Ich hab vorletztes Jahr per Aushang Yakonpflanzen angeboten.....keine Reaktion. Das Zeug wächst wie Unkraut, ist unkompliziert und pflegeleicht - aber ich hab nichtmal in der Familie einen Absatzmarkt, geschweige denn außer Haus.


Mir werden die Jungpflanzen jetzt schon zuwenig soviewle Anmeldungen gibts. Aiuch für die Knollen im Herbst...sofen ich sie nicht alle selber brauche...habe ich bereits Abnehmer. 3 Hauben Köche wissen damit was anzufangen. :mrgreen:
Deshalb werde ich im Frühling die Anzahl sicher erweitern.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
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Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon 65375 am Sa 6. Jan 2018, 09:54

Einem Koch hab ich die Knollen auch schonmal zum Probieren gegeben - kein Interesse.
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Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon Pastinake am So 7. Jan 2018, 02:27

Kam heute in den Nachrichten: Deutsche Brieftauben werden jetzt nach China verkauft.

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ ... .bild.html

Also... mit einer solchen Taube würde ich das Arbeiten aufhören :mrgreen:
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Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon malia am Di 30. Jan 2018, 15:59

Hallo an Alle,
ich weiß gar nicht ob ich hier richtig bin, falls nicht bitte ich um wohlwollende Verschiebung :)
Wir müssen uns wohl mit unserem Grundstück auch Geld dazuverdienen. Der Arbeitsplatz meines Mannes wackelt und mit fast 62 Jahren eine neue Stelle als Außendienstler zu finden, ist sehr schwer und wir wollen unser Haus weiter abbezahlen. :rot:
Ich habe mir jetzt mal in meinen schlaflosen Nächten gedacht:
wir haben 1100 Quadratmeter Land , noch mit einigen Erdhügeln vom Bau, aber es gibt ja weiterhin die Schubkarre und meine starken Arme :pfeif:

1. Erdbeeren könnten diese Jahr schon Geld einbringen. Wer kennt die Ostara? Als immertragende Erdbeere sollte sie doch dieses Jahr noch was schaffen. Schmeckt die auch lecker? Kennt jemand noch andere Sorten die geeignet sind? Ich habe mir bei M.Hans den Schwarzen Peter und die Dresdner Dufterdbeere bestellt. erst mal von jeder Sorte 10 Stück. Seine Pflanzen sind ja immer schön kräftig , aber nicht unbedingt billig.

2. Ich arbeite in verschiedenen Kindergärten und spreche alle Erzieherinnen an ob sie nicht irgendwelche Gemüsepflanzen brauchen.
Läuft so langsam an.

3. Wenn ich mir so ein paar Hühnerchen zulege, könnte ich doch die Eier verkaufen und was ich hier gelesen habe auch die befruchteten Eier irgendwann. Italiener (für das schnelle Sommerei :pft: Lachshühner und ein Hahn und Orlowhühner und Hahn zur Zucht und für die Wintereier :grinblum:

4. Was noch an freier Fläche vorhanden ist, wird mit Kartoffeln belegt. Am besten Leyla und noch verfrüht und noch diverse andere wohlschmeckende und am liebsten farbige Sorten.

5. Was haltet Ihr von der Idee an unseren Rancherzaun einen "Bettlaken-Aushang" zu befestigen und eine Internetseite einzurichten, wo ich Pflanzen und dann diverse Erzeugnisse reinstelle. Wir wohnen an einer wunderschönen :mrgreen: vielbefahrenen Kreuzung von der unsere Seitenstraße abgeht. Muß ich da irgendwas beachten?


6. Habe ich Pilzbrut bestellt und will die auf Strohballen aussäen.

Habt Ihr sonst noch Ideen?

Ich schrecke vor fast nichts zurück um hierbleiben zu können, die alternative heißt, aus dem Haus raus und Schulden abbezahlen bis zum getno
Das muss doch zu schaffen sein :hmm: Als angestellte Logopädin bekomme ich derzeit 10 Euro pro Überstunde ausbezahlt, das ist ja auch nicht gerade die Welt, aber es macht auch Spaß und ist was Sicheres.

Liebe Grüße aus der Oberpfalz
Silke
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Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon Thomas/V. am Di 30. Jan 2018, 16:31

Hallo!

Die Ostara kenne ich nicht, ich hab nur irgendwelche Erdbeeren. Von solchen "Dauertragern" würde ich absehen, auch irgendwelche "Modesorten" baue ich nicht an. Am sinnvollsten sind ganz normale Sorten, die einmal tragen, evtl. etwas zeitversetzt frühere und spätere Sorten mit gutem Geschmack und Lagerfähigkeit (also keine sehr weichen Sorten). Ich verkaufe ja auch Erdbeeren und da bin ich froh, das ich sie nicht am nächsten Tag vermusen muß, wenn mal welche übrig sind.


Wenn Du mit Hühnern Geld verdienen (und nicht verbrennen) willst, dann schaffe Dir Hybriden an. Klingt zwar nicht schön, aber es nutzt nix. Außer, Du findest Kunden, die 2x im Jahr für ein paar Monate keine Eier wollen. Die Rassen, die Du haben möchtest, sind zwar "schön" 8ich hatte auch schon Lachshühner), für Eierverkauf mit Gewinn aber denkbar ungeeignet. Selbst gut legende Rassehühner bringen grade ihre Unkosten ein, verdienen kann man damit nix.
Es sei denn, Du findest Kundschaft, die Dir 5€ für 10 Stk bezahlt. Im 2. Legejahr legen sie bloß noch die Hälfte oder ein bischen mehr.
Hybriden liefern 2 Jahre konstant Eier zu einem Preis, den die Leute auch bezahlen wollen, und wo am Ende noch was für Dich bleibt.
Aber auch nur merklich (also ein paar 100€ im Jahr) wenn man 15-20 Stück hält und die Eier auch alle verkaufen kann.
Zum Schluß mußt die Hennen auch noch schlachten oder schlachten lassen, und zwar alle auf einmal, damit Du dann wieder eine neue Herde kaufen kannst.
Alt werden lassen und weiter füttern kostet wieder Geld. :pfeif:

Verschiedene, auch bunte, Kartoffelsorten kannst Du versuchen zu verkaufen. Hab auch schon welche verkauft, vor allem die frühen wird man gut los, frisch aus dem Folientunnel.

Ansonsten hab ich auch schon Kräuter in Töpfen verkauft (größere, aus Ablegern bzw. abgeschnittenen und angewurzelten Zweigen wie Salbei).
Sogar hier im Forum haben mir nette Leute Erdbeer- und Kräuter-Jungpflanzen abgekauft.
Ansonsten letztes Jahr noch bei mir vor der Haustür: Zucchini, Kürbis- und Tomatenjungpflanzen.
An Gemüse: Gurken, Zucchini, ein paar Tomaten, Kürbisse und 2 Auberginen. Da das Wetter Mist war, hab ich 80% der Tomaten weggeschmissen, wollte ich eigentlich verkaufen.

Naja, so ein Bettlaken würde ich nicht aufhängen. Ich hab seit letztem Jahr ne aufklappbare Tafel, das reicht schon, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Wohne aber nur an ner Dorfstraße. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/treeb ... 1462253240

Achso, noch was: Mache Dir ein Notizbuch, in dem alle Ausgaben und Einnahmen rein kommen, schreib Dir auf, wann was verkauft wurde, zu welchem Preis, ob Du mehr oder weniger hättest anbauen sollen (fürs nächste Jahr) usw. damit Du eine Übersicht bekommst, was gut geht, was nicht, was viel Arbeit und wenig Gewinn bringt, wonach Leute gefragt haben, was Du aber nicht hattest usw.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon smallfarmer am Di 30. Jan 2018, 20:32

Hallo Malia

An welche Beträge denkst du ?
Über Rassen und Sorten hast du dir bereits Gedanken gemacht.
Und ganz wichtige Frage. Wie sieht das mit der Location aus?
Die Zeit für das Glück
ist Heute, nicht Morgen.
David Dunn
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Re: Sammlung: Geldverdienen auf eigenem Grundstück

Beitragvon malia am Di 30. Jan 2018, 22:23

Hallo Thorsten, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
Bei den Hühnern hatte ich schon eher an Nicht-Hybridhühner gedacht. Der Fritz unser Obsthändler verlangt für 10 Eier 4,50 Euro und verkauft sie nur unter der Hand an ausgewählte Kunden und ist sie Mittags schon los. Vielleicht sollte ich mich dann aber doch lieber an ausgewählte Legehühner halten und nicht an die Zwiehühner. Die Orloffs und Lachse wollte ich eigentlich, weil sie erstens weit in den Winter hineinlegen sollen und zweitens , da ja wohl noch eine Nachfrage an befruchteten Eiern besteht.
Die Ostara ist eine alte Sorte und wurde von Heinz Erven in seinem Buch "Mein Paradies " beschrieben. Die Erstausgabe war von 1981 und darin schreibt er von 32 Jahren Erfahrung mit einer Bio-Obstplantage.
Der Tipp mit den Kräutern ist auch ganz gut. Ich hatte ja schon einige letzten Sommer angepflanzt.
Danke für den Link mit der Aufstellertafel. Ich hab halt gedacht, daß die Autos hier immer mit einem Wahnsinnstempo um die Kurven sausen und da nicht so viel sehen.
Für sehr wichtig halte ich Deinen Rat mit der Buchhaltung, war noch gar nicht auf meinem Schirm :pfeif: Dankeschön!!
Hallo smalfarmer, also insgesamt sind es 1100 Quadratmeter, wobei Haus, Garage, Carport und Zufahrt noch abgehen und ein Teil im Moment noch recht "hügelig" ausschaut, weil es letztes Jahr in die Baggeraktion meines Mannes reingeregnet hat und das Geld ist nun trotzdem weg. :bang:
Ich habe letztes Jahr schon mal einen Gemüsegarten angelegt und wir konnten uns seit dem Frühling mit Gemüse selber versorgen und noch einfrieren bzw. Tomatensugo einwecken. :hhe: Also Kartoffelerfahrung hab ich schon mal.
Im Herbst habe ich schon ein paar Obstbäume und Sträucher angepflanzt, aber da ist noch kein Wahnsinnsertrag zu erwarten.
Ich habe keine Vorstellung wieviel Geld man womit machen kann :ohoh: Wir haben damals zu Hause zu DDR-Zeiten auch Hühner zum Eierverkaufen ( ja, Thomas, weiße Leghorn und meine Mutter war schon immer eine kühle Rechnerin. Später setzte sie auf grünen Spargel, Stachelbeeren und Rhabarber, aber das waren andere Zeiten. Wer will heute schon dieses ganze saure Zeug?

Vielen Dank für Eure Gedankenarbeit!
Liebe Grüße aus der Oberpfalz
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