Musik im Bauch, 4.7. in Damstock

Re: Musik im Bauch, 4.7. in Damstock

Beitragvon Olaf am So 24. Sep 2017, 03:19

Ich benutze diesen Faden schamlos weiter, um von Musik zu erzählen. An Tagen wie diesem.
Nach der letzten Bandprobe am Fr. mit der Fake-Verabschiedung von Coco (die will fürn 3/4 Jahr nach Australien), selbst da musste Coco schon heulen und Cristina auch, obwohl letztere ja wusste, das es ein Fake ist.
So. Corinas Eltern haben alles gegeben, und wir auch, fast wie Damstock.
Wir hatten ein Zeitfenster von 14:00 bis 17:00. So lange hat Oli Coco irgendwie fern gehalten mit nem Ausflug. (Ihre Mutter, heißt auch Christina, hat nachts Kuchen gebacken, damit Coco es nicht mitkriegt, es war eine logistische Meisterleistung!)

WIr haben in dem Zeitfenster das Bandgerümpel rübergefahren, ein Anhänger ist ein must have, und unser großes Partyzelt, die Bühne war ähnlich wie bei uns die überdachte Terrasse.
Und als denn Coco kam, lief dann eben "an Tagen wie diesen...." vom Band. Kam uns zu spät in den Sinn, bzw. wir kannten den Plan von Cocos Vater nicht, keiner konnte den Text von der Strophe, deswegen vom Band. Coco war geschockt, mindestens alle Damen mussten etwas heulen, ich war knapp davor.
Konnte aber die Stimmung schnell retten....weil, da stand ne Gasbuddel mit Helium rum für die Luftballons. Hab ich mal schön die Lunge weitgehend entlehrt und mit Helium wieder aufgefüllt. Das ist extrem lustig, wenn man danach spricht.....Die kannten das nicht. ;)
DIe Band, Coco ja denn auch, hat so gut gespielt wie noch nie, und ich muss es wissen.
Ich glaube, gut eingestellte Anlage, gegenüber ein hässlicher mehrstöckiger Neubau, der vielleicht reflektiert hat, oder einfach Musiker, die das beste gegeben haben.
Dann war aber auch noch Olis, Cocos und Cristinas Gitarrenlehrer da, womit das für die erst mal angefangen hat, da haben die sich kennengelernt, der hat auch seinen Part beigetragen musikalisch.
Und, fuck, die haben vorab gesagt, ich müsse auch was spielen. Klar, mach ich gern für Coco. Hab mich für "wish you were here" entschieden.
Ralf hat mir den Sound von der Ovation so geil eingestellt, ich war richtig scharf drauf. Und denn war die Batterie alle.....ich könnt jetzt wieder alle Schimpfwörter in allen Sprachen die ich kenne aufzählen. Wir haben es dann mit dem 2. Micro abgenommen. Ich fands nicht besonders gut. Irgendwelche Freaks haben Zugabe gebrüllt, da hab ich Vera Lynn https://www.youtube.com/watch?v=F7ZI1iqDa3s noch nachgeschoben, ist ja fast zwangsläufig, natürlich auch Schmalspurversion.
UNd dann hat Crisitnas Band weitergemacht, Coco musste Summer of 69 zwei mal singen, weil wir alle befunden haben, dass das Mic beim ersten Mal zu leise war. War es auch. Unsicherer Blick von ihr, weil sie FRÜHER die Bridge mal verkackt hat, Daumen hoch von ihrem Vater und mir, die wacker mitgesungen haben.
Und dann Ralf wieder, wenn der Creep singt werden alle weich. Die, die Panicstagers, machen es viel schöner, weicher, als Radiohead.
Ist für mich der godfather of music, den kannste in die Schießbude setzen, trommelt der eben, lieber aber Git. Heute hab ich gelernt, wie man Ralf glücklich macht: "Deine Gitarre ist zu leise!" "Echt?, dann dreh ich mal auf!" Natürlich kann der auch Bass spielen, macht aber eigentlich sein Bruder Micha. Cristina sagt, und das sagt sie über sonst niemanden mehr, MIcha sei besser als sie. Kranke Welt irgendwie, in der wir sind.
Ach so, ich hab heut ein Kompliment bekommen, bzgl. Singsang. Krieg ich öfter, meine Frau und andere zählen aber nicht. Das letzte, was zählte liegt 15 Jahre zurück. Da kam der Frontsänger von Dädi Kuul bei uns in Probenraum. Wir haben "no woman no cry" geübt. "Ihr spielt da ziemlichen Schrott, aber geil gesungen!"
Heute ist mir aufgefallen, das Cocos kleine Schwester ziemlich schick singt. Hab ich ihrer Mutter gesagt. "Sags ihr selber! JA, sie singt Tag und Nacht" "Nö, Du bist die Mudda!"
Ich habs Laura dann doch noch selber gesagt, bei den dramatischen Abschiedszenen, hat sie sich ein bisschen gefreut, also ich glaub ziemlich. Wobei, so dramatisch war es ja immer noch nicht, Mo. holen wir das Bandgerümpel... außer die Gitrarren, die haben wir natürlich direkt wieder mitgenommen . Dann ist Coco auch noch da.
Ach so, im Auto sagte Ralf zu mir: Du solltest öfter und mehr son Zeug spielen. Das war das zweite Kompliment, was ich ernst nehme. Bunz würde müde, aber sicher nicht, das war nicht seine Art, herablassend lächeln. Wish you were here, könntst mir weiterhelfen.
LG
Olaf
Edit: Hatte ich schon erwähnt, das Damstock nächstes Jahr nicht mehr bei uns, sondern auf der Damsdorfer Waldbühne stattfindet? Mit so richtigen Bands?
18.08. Tragt das schon mal ein!
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Re: Musik im Bauch, 4.7. in Damstock

Beitragvon Olaf am So 1. Okt 2017, 00:34

Mir ist langweilig, so alleine. Es ist ja aber niemand gezwungen, das zu lesen.
Also alleine (oooohh) bin ich deswegen, weil Cristina mal gucken muss.
My inner circle https://www.youtube.com/watch?v=LO9Jqh43So8 soll ja ihr Hauptact werden für Damstock 2018, auf der Damsdorfer Waldbühne, und die wollte sie sich mal in "echt" anhören. Die meisten Musiker kennt sie zwar, aber zusammen hat sie sie noch nie gehört. Und pennt denn auch bei Adi, dass ist ihr Gitarrenlehrer, und auch der von Coco und Oli und überhaupt ist der Schuld, dass die Szene neu aufgemischt wird und alles etwas eskaliert. Nur kurz zu sehen bei 1:32 in dem Video.
Ach, alle sind schuld. Gölan mit seiner Scheiß-Scala und der open stage....wie bescheuert muss man sein, keinen EIntritt zu nehmen, jeden auf die Bühne zu lassen, nur, damit sich musikmäßig Intererssierte treffen?
Das wird jetzt Kult. Hier zumindest. Wir haben schon so viele tolle Leute kennengelernt.
"Was machen wir Montag? Di. ist ja Feiertag". "Scala hat open stage."
Cristina: "Ich hab schon Stephan H. angebaggert, der will unbedingt zur open stage und würde bei uns mitspielen! Hab ihm schon ne playlist geschickt, er hat sich was ausgesucht!"
Stephan ist der beste Gitarrist, den wir kennen, hat früher mal mit Cristina zusammen was gemacht.
Also die Panicstagers sind ja gehandycapt (schreibt man das so?), seit Coco jetzt in Australien ist, und Fakt ist auch, es wird kein Ersatz gesucht, sondern geduldig gewartet. Gestern bei der Probe hab ich bisschen ausgeholfen, aber ich bin wirklich ein lausiger Gitarrist. Schön wars natürlich trotzdem. Weil ich ja besser als E-Gitarre Akustikgitarre spiele, und denn hat sich Oli mal seine Gitarre auf den Rücken geschoben, sollte heißen, mach Du mal, und um so schöner gesungen. Und auch noch, Paranoid auf der Ovation klingt ja auch ....äh....interessant? (Aber die Yamaha hätt ich erst stimmen müssen...)

Donnerstag probt Cristina immer mit Ringo. Der sagte: "Ich möcht auch mal wieder zur open stage".
Cristina: "Du weiß jetzt aber, wie das da läuft?"
"Ja" :rot:
Ringo ist ne Diva, will immer den perfekten Sound. Das geht im Scala natürlich nicht, mit der schnellen Abfolge der Bands. (Jede Band oder auch sonst jeder Artist darf nur 5 Dinger machen) Musste nehmen wie es kommt, es geht mehr ums tun und sich trauen. Das wissen aber auch die Zuhörer. Nur Ringo hat rumgezickt. Cristina, ich war dabei: "Mit dem mach ich das nie wieder!"
Darum ihr Kommentar. Den kriegen wir auch noch groß! Auch wenn er älter ist als wir.
Es ist total spannend, und Cristina schickt uns grad Videomitschnitte. Uns heißt, dass ich in der WHatsappgruppe der Panicstagers bin, hab ich mir als Hausmeister ja eigentlich auch irgendwie verdient. Haben Oli und Crisitna gestern so beschlossen, Coco hat ja geschlafen zu der Zeit und Ralfi war auch offline und krank. Ne, es ist einfach albern, wenn die sich was schreiben und Cristina mir denn erzählt, was sie sich grad schreiben. Und als Aushilfsgitarrist darf ich ja wohl mal bisschen mitlabern, und wir haben uns alle so furchtbar gern, das ist ohne Ironie.
Klar ist aber auch, dass ich das bleiben möchte, Aushilfsgitarrist, das "Bandleben" ist mir viel zu stressig.
LG
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Re: Musik im Bauch, 4.7. in Damstock

Beitragvon Olaf am Di 3. Okt 2017, 20:03

Moin!
Also nicht dass da ein falscher Eindruck entsteht. Cristina war nicht zum Vergnügen bei "Whats your metal?" da in Potdsam im Lindenpark. DIe erste Band war wohl -zumal es ihr erster Gig war - auch ganz gut, my inner circle, sie hat ja Videos mitgebracht, richtig gut. DIe andern Bands, es gibt ja verschiedene Versionen von metal, mic spielt melodic metal....die anderen wären ein unerträglicher Gitarrenbratz vermischt mit talentfreiem Geschrei gewesen, wirklich kein Vergnügen!
Aber so weiß sie Bescheid, immerhin brauchte sie keinen Eintritt bezahlen, weil Adi sie auf die VIP-Liste gesetzt hatte. Dafür ist sie da halb verhungert, gab dort nix zu essen, nur zu saufen.
Da wars ja im Scala open stage gestern ja denn doch was anderes.
Witzig war, Cristina hat dort jemanden, nen Berliner, kennengelernt, kannte ja dort außer mic niemanden, der hat versprochen, er kommt ins Scala, und der kam auch tatsächlich. Das war lustig, ihm diese merkwürdige Veranstaltung zu erklären:
"Nein, es gibt kein Programm!"
"Nein, es weiß auch keiner, wieviele Bands spielen, und was da noch so auftreten will, das wird kurz vor und während der Veranstaltung ausgehandelt."
Später sagte er, es hätte ihm prima gefallen, abwechslungsreich, spannend, und so ist es auch gewesen.
Es war also so, dass eigentlich nur 2 Bands da waren, und noch paar kleinere Grüppchen und Einzelkünstler.
Gabor hat wie (fast) immer den Opener gemacht, und war in Bestform:
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Aber ein großes hallo, Umarmungen, und alles übern Haufen geworfen. "Kutte", erst bei der letzten OS kennengelernt, jetzt schon Trommler bei Five, kam, da haben er, Ralle und Cristina erst mal bisschen was gespielt.
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Also zusammengewürfelter Haufen. Ich brings jetzt chronologisch nicht, wäre auch zu langweilig: Beeindruckend und erstmalig dort waren eine Annemarie mit einem nicht mehr ganz so junger Herren, er Git., und die hat so genial gesungen, weiches, melodisches. SO dass die Leute zwischendurch spontan applaudiert haben. (Ich musste ja filmen und hinter der Kamera sollte man weder mitsingen noch ...naja, Klatschen kann man eh nur mit 2 Händen.)
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Und dann hat sie noch einen auf die Bühne geholt. Einen Rapper. Ist ja nun so gar nicht meins, aber es war schön, insb. wenn die zusammen den melodischen Teil gesungen haben.
Den hier:
https://www.youtube.com/watch?v=XIafYfFMTI8&feature=share
Live erstmals gestern im Scala zu hören gewesen.
UNd später haben wir draußen rumgestanden und geraucht, da hat er nochmal spontan losgerappt, mit frei und auf die aktuelle Szene zusammengereimten Texten. Kutte hat irgendwo drauf dazu getrommelt.
Doch, es ist auch Kunst! Ich werd sowas nicht ständig hören können, aber es ist Kunst.
Die panicstagers hatten sich, ich schrieb das ja schon weiter oben, Stefan dazugeholt. Da sich Kutte ans Schlagzeug gesetzt hat, haben die auch alles anders gespielt als geplant, weil ja Ralle auch an die Git. konnte. Ralle ist ein sehr guter Gitarrist, aber Stefan ist genial. Zusammen haben die sich einen gegönnt, dass die Leute schon wieder spontan applaudiert haben.
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Dann kam einer auf die Bühne, hat kurz mit Stefan palavert, und noch ne Mundi reingespielt.
Ja, Stefan hatte nicht gesagt, dass er 3/5 seiner Band mitgebracht hat.
Und die waren hin und weg von dieser Atmosphäre....
Da mussten die schon wieder zwischendurch applaudieren, der Mundi wegen.
Ja...denn ist irgendwann der Amp von dem andern Basser abgeraucht, also nur die Box, aber rein zufällig hatten wir Crisitnas Krempel im Auto, also schnell getauscht.
Dann kam einer, Namen weiß ich auch nicht, geile Git., mit Gabor, die haben was improvisiert, und dann wurden es immer mehr Leute, zum Schluss haben 6 Leute auf der Bühne gestanden, incl. dem Rapper, der ja eigentlich mal Klavier gelernt hatte, der hat dann keyboard gespielt.
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k-os_okt17_02.jpg (59.21 KiB) 693-mal betrachtet

Zum Schluss haben noch Stefan und seine Band spontan was gespielt, da hatte ich aber bereits die Speicher von der actioncam und von meinem Händy zugeballert. WIr haben uns bei Stefan dafür schon entschuldigt, aber er meinte, wär nicht schlimm, dann müssen wir das einfach noch mal machen.
UNd denn war es ja auch schon halb eins. Toll auch, Gabor hat einen Event gegen Rassismus und Fremdenhass organisiert, in Werder auf der Insel, so 8 Acts hat er, und der Kollege von Stefan, Namen haben wir uns nicht gemerkt, wir nennen ihn den Jungen mit der Mundharmonika, witziger Weise hab ich das bei andern unabhängig von uns auch gehört, macht Ende des Monats bei sich ein Hoffest, mit Bands, logisch. Müssen wir natürlich hin.
Es ist einfach der Wahnsinn, was wir durch die os und Musik überhaupt für viele coole Leute kennen gelernt haben.
Im Hinterkopf haben wir natürlich immer Damstock 2018. Schon vergessen? 18.08. Waldbühne Damsdorf. Der ursprünglichen Kalkulation nach bräuchten wir so 200 Leute a 6 Euro, damit es auf null läuft. Die Gemeinde scheint uns aber ganz doll entgegen zu kommen.
Ich könnt mich ja totlachen, das Wort Damstock (ich habe nachgegeben, Damstock wird nur mit einem S geschrieben), nur ein Scherzwort von uns, wird wohl unter diesem Titel in die Analen der Rockgeschichte eingehen.
War auch nur ein Scherz.
LG
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Re: Musik im Bauch, 4.7. in Damstock

Beitragvon Olaf am So 15. Okt 2017, 01:10

Also, ich missbauche es schamlos weiter.
Gabor hat, ach, das schrieb ich ja schon
Toll auch, Gabor hat einen Event gegen Rassismus und Fremdenhass organisiert, in Werder auf der Insel, so 8 Acts hat er,

Da ist jetzt ein Zeitfenster offen geworden, da spielen jetzt die Panicstagers.
Aber erst mal:
Eine Vielfalt von Bands und Musikgruppen aus der Region zeigen, dass Gemeinschaft in der Vielfalt nicht nur möglich, sondern lebenswert ist. Dabei werden sie unterstützt von der evangelischen Heilig-Geist-Kirchengemeinde Werder und der Freien Waldorfschule Werder. Unter anderem mit dabei: Luxuria, Blues Groseros und The Hoo sowie der Kinderchor der Carl von Ossietzky Oberschule und die Cajongruppe der Waldorfschule. Als Gäste werden darüber hinaus Aktive der Antirassismusarbeit und migrantisch-diasporische Akteure aus Brandenburg erwartet. Auch ein kulinarisches Begleitprogramm wird geboten.

Das Konzert gegen Rassismus und Diskriminierung findet statt am 30. Oktober 2017 von 15.00 bis 22.00 Uhr vor der Heilig-Geist-Kirche Werder. Einlass ist ab 14.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Unkosten wird gebeten. Bei Regen findet das Konzert in der Kirche statt.

Wir freuen uns auf dein/Ihr Kommen!
Kinderfreundlich

Das Programm ist nicht mehr ganz aktuell, Scheinton und die panicstagers spielen zumindest auch, aber das ist der Originaltext. Und, ehrlich gesagt, mir ist die Mucke scheißegal, wichtiger ist, dass wir zeigen, dass die, die behaupten, sie seien das Volk, bisschen runter geholt werden. DIe sind nicht das Volk, nur ein kleiner Teil davon.
k-gabor.jpg
k-gabor.jpg (92.56 KiB) 649-mal betrachtet

LG, paar Leute könnten hier bei Bedarf übernachten, falls jemand drüber nachdenkt.
Olaf und Cristina
PS: Für die FB-Leutz: https://www.facebook.com/havel.tec.werder/?hc_ref=ARS64PTm6crCxtKRE9HD6PKndN1zODs0tzoQl7AdtrUtL6xXPJbWlO9lDlQR3uc2uyA&pnref=story
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Re: Musik im Bauch, 4.7. in Damsstock

Beitragvon Olaf am So 15. Okt 2017, 01:41

Und, btw., jetzt ist es definitiv, dass Damsstock mit zwei s geschrieben wird. Endlich, Cristina wird eine andere Version erzählen, konnten alle meiner Logik folgen:
Silbentrennung:
Wood stock
Dams dorf
Dams stock.
Damsstock.
Bin jetzt aber auch zu faul, die headers alle zu edittieren. Ist ja eigentlich auch nicht wichtig, hauptsache es passiert.
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Re: Musik im Bauch, 4.7. in Damstock

Beitragvon Olaf am So 28. Jan 2018, 22:11

Also, ich hatte mir eigentlich vorgenommen, Euch damit nicht mehr zu belästigen, aber paar Geschichten sind vielleicht ja doch ganz nett, (die Moral von der Geschichte soll sein, dass es besser ist den Arsch zu bewegen als rumzujammern, das nix los sei im Kuhdorf, und dass man auch über Musik die wirklich existenziellen Netzwerke begründen kann.) Vielleicht kann ich auch noch unauffällig etwas Schleichwerbung für den 18.8. platzieren.
Vorgestern war also die 14. open stage in Werder, im scala.
Gösta, der Besitzer und Betreiber des "Kinos", Filme gibts auch machmal, hat uns mal erklärt, dass die os sein persönliches Baby sei, und er damit kein Geld verdienen will, sondern will, dass sich (kulturinteressierte) Leute vernetzen. Für die andern Veranstaltungen hat er schon straffe Preise, in Werder geht das, da wohnen Reiche und es gibt ne S-Bahn nach Bln. (Dieses Jahr für mich interessant Renft im April und Ulla Meinike im November.)
OK, zurück zur os. Wir haben ja im Winter eine lockere Truppe zusammengescharrt, um gegen den Winterblues anzuspielen, und fanden, es sei nicht schlecht genugt, um es nicht auf der os aufzuführen. Weil, wir finden seine Idee geil, und wollen, dass die leben kann.
Wir haben uns hier -in Damsdorf- noch im Probenraum getroffen, um die Playlist festzumachen. Dass hat so 30 Sekunden gedauert, und dann hatten wir nix mehr zu tun und sind schon mal rübergefahren und waren also viel zu früh.
Gösta grinste uns an, als wir mit paar Gitarren reinstolperten, (wir waren der einzige act, der online zugesagt hatte)," wieviel seid ihr denn heute und wie heißt ihr heute?". "Wir sind heute 6, und wir heißen heute "Die Damsdorfer Goldkehlchen".
Da musste er heftig lachen. Aber offensichtlich fand er den Namen so bescheuert, dass er es beim anmoderieren vermieden hat, uns so zu nennen.
War aber auch kein Problem, wir haben es mehrfach dem Publikum untergejubelt, weil wir den so lustig finden und der aus Versehen auf ner Probe entstanden ist.
Apropos Publikum: DIe os ist natürlich immer ein komplettes Überraschungspaket, man weiß nie, wie viele "Künstler" kommen, und wieviel Leute, und genau das macht ihren Reiz aus. WIr waren also zu früh, außer uns waren nur zwei junge Männer mit Akkustikgitarren da. Kennt ihr das, wenn man wen sieht und den / die auf Schlag extrem sympatisch findet? Die haben dann auch bisschen erzählt, dass sie das erste mal auf so ner großen Bühne spielen, und ob mal einer von uns fotografieren könne....Klar....
Und, die haben auch noch mutig den Opener gemacht......die haben wunderschöne Gitarren gespielt, und sowas von rattenscharf zweistimmig gesungen. Cristina sagt, sie hat sofort Gänsehaut gehabt. Ich hab dann, ich muss wegen dem Akku etwas geizen, zwei Songs von denen mit der Actioncam mitgeschnitten, und denen nächsten Tag nen Downloadlink geschickt......da werden die sich freun wie Bolle, es klingt nämlich genauso geil wie es war.
Nach denen war ein Biobauer aus nem kleine Dorf neben Werder da. Der hat sich ganz alleine mit seiner (per Micro abgegriffenen) Gitarre hingesetzt und paar Liedchen gespielt, gar nicht schlecht! Gösta interviewt grad Newcomer nach dem Auftritt immer gründlich. Er hat relativ viel von seiner Arbeit erzählt, dass es nen harter Job sei, vernünftige Lebensmittel herzustellen (spontaner Applaus aus dem Saal), und dass er aber nach 10 oder 12 Stunden sich gerne hinsetzt und bisschen Girarre spielt (wieder Applaus).
Nach uns war ne Potsdamer Band dran. Geile Band, klasse Frontfrau!
Cristina hat nachher sowohl die als auch die beiden vom Anfang angebaggert für ...Vorsicht Schleichwerbung!.... Damsstock 2018. Wir suchen ja noch richtig gute Leute, die möglichst für Ruhm und Ehre spielen. Es soll kein elender Dorfbums werden, sondern legendär :hhe: :eek: :mrgreen: :aeh: :pfeif: :dreh:
Gestern haben beide ihr Anmeldeformular gemailt bekommen, und die kommen! Cristina zu den Potsdamern: "Wir nehmen Eintritt. Wenn was übrig bleibt wird das an die Bands ausgeschüttet, wir können es aber nicht versprechen". "Egal, uns reicht ne Kiste Bier als Bezahlung, wir machen das nicht wegen Geld!". "Das kriegen wir hin!"
Ach so, überhaupt: Erst waren ja nur die beiden Männer, wir und der Biobauer da....Wir haben gesagt, wenns Enge wird können wir auch zweimal spielen. Gösta, "ja macht mal!"
Und dann ...wurde es voll!
So 100 Leute (manche Abende waren es auch mal nur so 30) im Saal, die Musiker standen Schlange, so dass bis Mitternacht durchgespielt werden konnte, und wir hatten alle einen Riesenspass, und haben uns so gefreut, das Göstas Idee wohl funktioniert. ALso dass auch zunehmend Leute denken, "eh wir uns den Scheiß im Fernsehn angucken....lass uns ins Scala gehen, das ist immer spannend."
EIntritt ist frei, hab ich das schon erwähnt, Getränke kann man sich auch mit reinnehmen, wir finden es fair, dort alles zu kaufen, ist die einzige Einnahme an solchen Abenden.
Ach so, Bilderchen noch, zumeist aus Videos rauskopiert:
Am besten find ich ja fast Cristina und Daniel, bei nothing else matters sind sie auf volles Risiko gegangen (wer denkt, dass der Metallicakrams einfach ist irrt sich gewaltig!), und nachher waren die zu Recht so stolz!
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Ich musst ja nur paar Sachen singen. Also, wenn da drei exzellente Gitarristen sind, braucht man meine Gitarrenkünste nun wirklich nicht:
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Das Schattenspiel find ich gut, Andre bei Born to be wild:
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k-4Andre2.jpg (33.17 KiB) 532-mal betrachtet

Ach so, außerdem waren wir gemein. Weil Gösta ja uns anfangs gebeten hat zur Not zweimal zu spielen, haben wir den Spieß umgedreht und trotz Warteliste zweimal gespielt. Cristina hat Zombie gesungen, und, ich habs auf Video...sie hat ihn noch nie so gut gesungen! Sie sagt aber auch, es war ihr ein Bedürfnis, der Tod von der Cranberry-Dolores hat uns alle ein bisschen getroffen, zumal die jünger war als die die meisten von uns.
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k-4tboots.jpg (41.62 KiB) 532-mal betrachtet

(Bild ist aber, wo sie Nancy Sinatra singt, bei Zombie spielt sie gleichzeitig Bass, hier aber Andre...)
So, das dazu. Kommen wir mal zu den praktischen Dingen des Lebens. Stefan, immer rechts im Bild, der Spezialist für Blues und ausschweifende Gitarrensolis, erzählte auf der Probe in einem Nebensatz, dass sie von ihrer Laube im "Kirschgarten" (im Sommer bei gutem Wetter geilste Location wo gibt, um auf einer alten biobewirtschafteten Kirschplantage Musik zu machen, Eintritt ebenfalls frei) den Edelstahlschornstein geklaut haben! "Ach watt! Zufällig hab ich hier noch einen rumliegen, von der alten Ölheizung!" Sein Schorni sagt passt. Ich hätt ihn Stefan geschenkt, aber das wollte er nicht. So ist aber er günstig zu nem Schornstein gekommen, ich hab die schnelle Mark gemacht, gestern hat der den abgeholt. "Wenn Du das Ding dran hasts, sag Bescheid, komm ich mit Schweißtrafo vorbei und setzt an alle Schrauben nen Punkt, damit man mehr brauch als nen 13er....
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Re: Musik im Bauch, 4.7. in Damstock

Beitragvon Tascha am Di 30. Jan 2018, 12:21

So bin da gestern drüber gestolpert, denke hier passt es hin... :hhe:
https://www.welt.de/kmpkt/article169552 ... klich.html
Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben
Erst dann wenn ich's nicht mehr spüren kann
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Beitragvon der.Lhagpa am Mo 7. Mai 2018, 15:53

So, Olaf... Wann, wo? sind Zeltmöglichkeiten da?
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Re: Musik im Bauch, 4.7. in Damstock

Beitragvon Olaf am Di 8. Mai 2018, 09:43

Moin Lhagpa ,
bei uns drohte es dem Rahmen zu sprengen, darum:
18.08. Waldbühne Damsdorf, wahrscheinlich 17:00 - 02:00 Uhr.
Eintritt 7, Vorverkauf 6 Euro, ohne Ausnahme für Freunde und so, es sind nämlich ein paar Leute erheblich in Vorleistung gegangen, auch wenn alle Beteiligten für umme spielen und arbeiten und Technik stellen, und die Gemeinde wo nötig Gema übernimmt, kosts doch viel Geld. Gewinn will niemand machen. Na, außer dem Wirt, aber davon lebt er ja auch.
Es sind noch einige Sachen nicht endgültig geklärt, darum ist die Webseite noch nicht freigegeben, und auch das "Plakat" bei FB nur als Vorabversion.
https://www.facebook.com/events/1461543107302551/
Heute abend werden Cristina und Adi (von my inner circle und stellt fast die ganze die Technik zur Verfügung) bei Rayne's Wörld [url]http://www.rayneswörld.de/event/012-raynes-woerld-american-football-kuechenchef-live-top5-live-musik-reisen/[/url] im Livestream interviewt, bei den nächsten Terminen spielen da paar von den Bands unplugged und erzählen bisschen was....
Da nicht jedermann FB aufrufen kann oder will und es auf dem Plakat auch schlecht zu lesen ist, es spielen (ohne Wertung, ich tipp das da jetzt ab und Reihenfolge kenn ich auch nicht):
panic stagers
blues groseros
s-cape
unpluggables
dyfinger bannadar
five
my inner circle
december night

Mehr echte handgemachte und ziemlich vielfältige Musik kann man nicht bekommen für popelige 6 Euro!

Ne, zelten kann man da nicht. Aber bei uns. Ist fußläufig so 2 km, wenn man um den See und durch den Wald läuft. Nicht ins Wasser fallen! ;)
LG
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Re: Musik im Bauch, 4.7. in Damstock

Beitragvon Olaf am Fr 11. Mai 2018, 23:23

Oh, yeah! Seit heute haben wir die schriftliche außerordentliche , im amtlichen Schreiben ebenso unterstrichene Genehmigung, bis 02:00 Uhr Krach machen zu dürfen auf der Damsdorfer Waldbühne. Mit gewissen, nach Uhrzeit abgestuften dB-Auflagen, aber bis die einer misst sind wir ja auch durch :pft:
Und wir versuchen ja auch Rücksicht zu nehmen.
Das wird geil.
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