Selbstversorgerimmobilien

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sybille
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Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von sybille » Mo 11. Mär 2019, 20:20

connymatte hat geschrieben:
Doris L. hat geschrieben: Wenn ich mir nämlich so weit weg etwas kaufen möchte, ist es unmöglich für mich Handwerker zu überwachen .
Warum willst du die überwachen?
Wenn du Ahnung hättest könntest du es selbst und bräuchtest keine Handwerker, wenn die Pfuschen wollen bekommst das eh nicht mit. Wenn man nicht immer die..günstigsten Handwerker... nimmt machen die Ihre Arbeit schon gut und da brauch man nix überwachen.
Ich finde das auch sehr anmassend das ein leie die Arbeit eine Facharbeiters überwachen will.
Genau so!
Die Abrißarbeiten hatte ich selber gemacht aber für die installation vom Bad und die restlichen Renovierungsarbeiten hatte ich mir heimische Fachbetriebe ausgesucht. Die waren zwar sicher teurer als Internetfirmen aber es wurde sich an das Angebot gehalten. Naja, bei mir kam eins aufs andere weil das Haus alt ist aber diese Kosten konnte ich leicht nachvollziehen ohne Kontrollfahrten zu machen.
Natürlich war ich beinahe jeden Tag auf der Baustelle aber das eher wel es immer wieder ein Problem gab das es zu besprechen gab.

Doris, vielleicht hatte ich Glück aber bei mir arbeiteten die Handwerker Hand in hand und sprachen sich vorher ab wann wer kommt.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.

centauri

Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von centauri » Di 12. Mär 2019, 08:45

@Doris_L
Und wenn ich etwas überwachen möchte müsste ich auch richtig Ahnung davon haben. Ahnung von Bauphysik, Baubiologie, Statik usw. wären da von Vorteil. Und wenn ich Ahnung davon habe, würde ich eine Ausschreibung in allen Details machen. Das setzt natürlich auch ein paar Sondierungsarbeiten im Vorfeld voraus. Sonderwünsche später einfließen lassen kostet natürlich viel Geld. Also vorher denken spart viel Geld.

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Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von Maisi » Di 12. Mär 2019, 08:57

Hm, das kommt halt auf die Handwerkermentalität an. Ich hatte bei meiner Sanierung auch nur welche aus dem Ort, wo man kennt. Trotzdem mußte man da immer wieder hinterher sein, daß sie vorwärts machten. Die hatten immer einige Baustellen parallel, und derjenige, der am lautesten schrie, bei dem haben sie zuerst gearbeitet. Bei den anderen wurde man halt dann mal wieder 3, 4 Wochen nicht gesehen.... Von daher versteh ich Doris, daß man da ein wenig präsent sein möchte. Mit "Fachaufsicht" hat das nichts zu tun.
Hühner sind nicht dumm, sie entbehren nur jeglicher Logik.

centauri

Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von centauri » Di 12. Mär 2019, 09:23

Deshalb würde ich eine Ausschreibung machen. Da steht alles drin. Ausführung, Geld (ev. mit 10 % mehr), Termin und Vertragsstrafe bei Nichterfüllung. Sowas haben wir auch manchmal.
30% Geld bei Materiallieferung, 30% bei halb fertig, 30% bei Fertigstellung und 10% nach Abnahme.
Manchmal muss man sogar eine Bankbürgschaft über 10% hinterlegen.
Aber eh egal gibt ja zur zeit sowieso keine Handwerker die frei haben.
Und noch eins. Hatte schon Baustellen da wurden die Handwerker vom dummen Gelaber des Bauherrn von der Arbeit abgehalten. ;)

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Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von christine-josefine » Di 12. Mär 2019, 09:55

@ matte: Überwachung ist wohl nur unglücklich ausgedrückt, wie oft sind wir zusammen gesessen und haben durchgesprochen wie es weitergehen soll auf meinem Bau
eine genaue Planung war gar nicht möglich, da sich im Laufe der Arbeiten immer wieder Änderungen ergeben haben
und an centauri: ich hätte die Renovierung nicht ausschreiben können, es war ja anfangs nicht ersichtlich was da alles an Arbeiten kommt
so ein Altbau steckt halt voller Überraschungen
Viele Grüße, Christine mit J
Wait and see!

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Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von Küstenharry » Di 12. Mär 2019, 09:56

Wir hatten bei unseren Bau ja nur 30% Fremdleistungen, die wir zum Glück selber überwacht haben.
obwohl, wenn ich manche Sachen nicht wüsste, bräuchte ich mich auch nicht zu ärgern.
Auch alles Handwerker aus der Umgebung.
Aber "Denken" zum Teil Glückssache.
Wenn man 23mm dicke Schalung auf dem Dach hat, sowie 3 mm Schweissbahn.
Wie lang dürfen die Dachpappnägel maximal sein?
Ne nicht 30 mm. Jetzt schauen die Nagelspitzen sichtbar unten aus der Sichtschalung raus.
Der junge Elektrikergeselle war da fixer.
Hat uns alles erklärt und gesagt, wie es fachlich alles zu sein hat und war unserer Bauzeit immer vorraus.
und das für einen günstigen Kurs.
Gruss von der Küste

Harry

centauri

Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von centauri » Di 12. Mär 2019, 23:38

Ich kenne Schweißbahn V60 S4 nur ab 4 mm. Und Schweißbahn wird verschweißt und nicht genagelt.
Das ist ja schon mal ein Fehler. ;)

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Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von SunOdyssey » Mi 13. Mär 2019, 07:19

Nein, Centauri, beim klassischem Aufbau wird die untere PYE-Bahn genagelt und zwar auf die Schalung darunter. Das ist die erste Bahn, dann kommt die zweite mit den Noppen obendrauf, die wird geschweißt und dann kommt die dritte, die mit dem Kies, die wird als letzte Bahn mit den Noppen verschweißt. So macht man ein Bitumendach!
Ich sage, was ich meine und ich meine, was ich sage

Und ich sage.....blöde Autokorrektur

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Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von Küstenharry » Mi 13. Mär 2019, 07:19

Kann auch 4 mm sein.
Die erste Lage wird wird immer abgenagelt, die weiteren aufgeschweißt.
Gruss von der Küste

Harry

MaggieO
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Re: Selbstversorgerimmobilien

Beitrag von MaggieO » Mi 13. Mär 2019, 11:43

mal so am Rande zum Tiny House-Trend: Ikea lässt auf Parkplatz wohnen

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ ... a-32210828
LG MaggieO :bieni:

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