Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Empfehlungen, Kritik, Hinweise

Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon Buchkammer am Di 6. Nov 2018, 14:26

Gerade das erste mal durchgelesen, wird es mich sicher noch eine Weile mit seinen Inhalten begleiten:

Metamorphose der Menschheit - Warum wir immer noch nicht erleuchtet sind und was wir daran ändern können

von Dieter Broers

Eine Rezension zum Buch in der Buchkammer mit 4587 Wörtern - für die, die es ganz genau wissen wollen. ;-)

http://www.buchkammer.de/buecher/metamo ... 950381449/
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Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon hobbygaertnerin am So 18. Nov 2018, 07:45

Ich lese wieder das Buch von Katharina Schickling- Aber bitte mit Butter.
Nach einem kleinen Filmbeitrag über Ernährungsmythen im Fernsehen hab ich es mir wieder hervorgeholt.
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Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon hobbygaertnerin am Sa 1. Dez 2018, 08:29

Die nächsten Bücher- die ich wieder gelesen habe, bzw. lese

von Ulrike Siegel-
wolltest du Bäuerin werden,
gespielt wurde nach Feierabend,
immer regnet es zur falschen Zeit
und
es hätte ganz anders kommen können.
So manche Erfahrung kann ich damit jetzt wesentlich besser verstehen und einordnen.
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Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon Buchkammer am Mi 5. Dez 2018, 12:36

Erzählungen eines Alchimisten - Die außergewöhnliche Kindheit des Gründers von Damanhur in 33 Erzählungen
von Oberto Airaudi

“Diese Erzählungen sind ja ganz offensichtlich in ihrer Gesamtheit ein Buch der Alchemie, von dem ich hoffe, dass es auch ein bisschen Vergnügen bereitet: Vielleicht eine neue Art im Leben zu lehren.

Während des Manifestierens natürlicher Kräfte, im Übermaß ihres Gebrauchs, während der Ausbildung und des Wachstums eines jeden, zeigen sich diese feinstofflichen und nicht feinstofflichen Kräfte ganz plötzlich und genauso schnell verschwinden sie auch wieder, um dann wiederum durch andere Erfahrungen ersetzt zu werden.

Die ganzen außergewöhnlichen Dinge, die uns geschehen, werden vergessen und auf Zufälle reduziert. Aber darin liegt der wichtige Punkt...”.


Hab zur Zeit die Ebook-Version bis Kapitel 9 gelesen und werde mir das Buch bestimmt noch als haptisches Exemplar holen. Bei Google-Books gibt es bei Bedarf ne Leseprobe von dem Teil.

Also wenn das so stimmt, was der Falco da so erlebt und experimentiert hat, müssten einige wissenschaftliche Bücher umgeschrieben werden. :hmm:
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Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon hobbygaertnerin am Mi 9. Jan 2019, 07:29

Für den Winter hab ich mir eine Buchkaufdiät verordnet und lese aus den vorhandenen Beständen. Hab mir vorgenommen, genauer zu schauen, was noch Bestand hat und welche Bücher überholt sind.
Derzeit lese ich 2 Bücher wieder - Die Suppenapotheke von Anne Simons und Aber Bitte mit Butter von Katharina Schickling.
Da werden die alten Kochbücher auch wieder interessant zu lesen, aber auch hier wird ausgemustert.
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Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon Rohana am Mi 9. Jan 2019, 11:33

Mal wieder Kinseys Hands on Agronomy, dazu Aspekte und Grundlagen der Bodenkunde (Ahl/Carminati/Gernandt/Jörgensen), sowie Milchkunde und Milchhygiene von Märtlbauer/Becker(Hg.). :kaffee:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon ina maka am Fr 11. Jan 2019, 23:11

Wolf-Dieter Storl "Ur-Medizin"
weil Winterszeit ja auch Lesezeit ist, bin ich jetzt durch damit, es war ein Geburtstagsgeschenk meiner Mutter, ich hatte im Frühling Geburtstag :pft:

Man kann den Forstschritt auch als eine Ideologie sehen, die die fortschreitende Entwicklung von dem Unmittelbaren, dem Naheliegenden bedeutet. Im selben Maße, in der wir von der Erde unter unseren Füßen, dem Duft des Waldes und der Nähe der Tiere entfremdet werden, wird uns unser eigentliches Wesen, unser Selbst mit vielen seiner Fähigkeiten fremd.


Werden wir in Zukunft überhaupt noch wissen, dass man sich ohne Navi orientieren kann? Und ohne Smartphone Freunde haben?

einen guten "Witz" hab ich dort auch gelesen

Der Placebo-Effekt wurde immer wieder in randomisierten Doppelblindstudien bestätigt.


:hmm: :lol: stimmt ja!
Wir leben in einem Gefängnis mit offenen Türen und Fenstern und die Frage ist, wer sind die ersten, die sich raustrauen? Wagenhofer www.youtube.com/watch?v=q2WEVdNQAxE
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Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon kraut_ruebe am Fr 11. Jan 2019, 23:59

3 gute dinge auf dem teller.

ist und bleibt mein lieblingskochbuch. jedesmal, wenn ich das hervorhole, find ich was neues, was ich unbedingt ausprobieren muss. heut gabs karotten, mandeln, kreuzkümmel, morgen gibts speck, radiccio, schalotten :hunger:
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Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon kraut_ruebe am So 13. Jan 2019, 11:58

the moon juice cookbook

nicht so alltagstauglich wie der hugh, ist aber auch nicht das ziel, geht ja eher um alchemie in seiner schönsten form. interessant ist es auch, drüber nachzudenken, was man von den exotischen anteilen durch heimisches ersetzen kann und trotzdem annähernd die beabsichtigte wirkung hinkriegt.

ist ein schönes spielzeug dieses buch :)
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Re: Welches Buch lest/hört ihr gerade?

Beitragvon Buchkammer am Sa 23. Feb 2019, 10:28

Im Blog zur Wildheit, Selbstversorgung und Systemalternativen wurde ein neues Buch vorgestellt. Hab es selbst noch nicht gelesen. Fand es aber erwähnenswert, da es unter anderem mit Subsistenz zu tun hat. Titel des Artikels:

Sinnvoll tätig sein statt sinnlos schuften – eine Streitschrift

und des Buches

After Work - Radikale Ideen für eine Gesellschaft jenseits der Arbeit von Tobi Rosswog.

Hier ein paar Ausschnitte aus dem Interview, dass Michael Hartl mit dem Autor führte:

Im Buch analysiert Tobi Rosswog zunächst, warum wir arbeiten und was das mit uns und der Welt macht. Zeigt danach aber auch konkrete Ideen, wie eine zumindest arbeitsfreiere Gesellschaft aussehen kann. Mit Ideen, die auch einzelne Menschen umsetzen können. Das hierbei Konzepte wie die Genügsamkeit und das Teilen ganz vorne dabei sind – quasi als Grundlage ...

Tatsächlich geht es um Arbeit an sich. Das bedeutet aber nicht, dass wir faul werden und nur noch auf der Couch rumchillen. Dem gegenüber stelle ich die Idee des Tätigseins aus intrinsischer Motivation. Das ist ein Akt der Selbstbestimmung, der sich zwischen Freude und Verantwortung – oder wie es Brigitte Kratzwald sagen würde – „Lust und Notwendigkeit“ bewegt. ...

Laut der „Engagement“-Gallup Umfrage haben 15 Prozent der befragten Mitarbeiter*innen innerlich bereits gekündigt und 85 Prozent aller Deutschen machen nur Dienst nach Vorschrift. Das klingt nicht gerade besonders zufrieden. Zusätzlich sehen ungefähr ein Drittel aller Deutschen keinen Sinn in ihrem Job – David Graeber nennt diese Berufe Bullshit-Jobs. Die Palliativpflegerin Bronnie Ware beschreibt in ihrem Buch »Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen«, dass sie sich wünschten, weniger gearbeitet zu haben, ihr eigenes Leben gelebt zu haben und sich erlaubt glücklicher zu sein. ...

... Aber im Kampf um die letzten Arbeitsplätze auf dem freien Markt gleicht die Situation immer mehr einer Reise nach Jerusalem: Es gibt in jeder Runde weniger Stühle, auf die sich bequem zu setzen möglich wäre. Und aussortiert werden die Menschen, die in der großen Lebenslotterie eine Niete gezogen haben. ...

Die Frage ist: Welche Tätigkeiten sind wirklich sinnvoll für die Gesellschaft?

Welche Alternativen gibt es denn aus Deiner Sicht zum jetzigen System?

Es gibt viele Alternativen auf individueller wie auch kollektiver Ebene.

Individuell wären Arbeitszeitverkürzung und Karriereverweigerung zwei spannende Ideen. Sich eben mehr und mehr dem Arbeitsmarkt zu entziehen. Damit haben wir mehr freie Zeit und können uns Sinn- und Machtfragen stellen. Und vor allem können wir dann das tun, was wirklich sinnvoll ist.

Kollektiv ist die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens – oder noch besser: des Grundauskommens – wichtig, weil es Menschen einen leistungsfreien Selbstwert zuspricht und damit Existenz von Tätigkeit entkoppelt.

Im Buch AFTER WORK versucht Tobi drei Werkzeuge für den Prozess in eine Post-Work-Gesellschaft zu gehen und damit Fragen zu stellen:

1. Suffizienz: Was brauche ich eigentlich wirklich? Wenn ich weniger Zeug brauche, habe ich mehr Zeit für anderes, weil nicht erst gegen Geld meine Lebenszeit verkaufen muss. Durch diesen Freiraum kann ich mich auf die Suche begeben, was ich wirklich in die Gesellschaft einbringen mag. Was ist also mein Talent, meine Berufung oder mein Potential?

2. Sharing: Was kann ich alles teilen? Was ist sowieso schon vorhanden und kann genutzt werden? Beispielsweise Umsonstläden, Kleiderschenkpartys, Foodsharing oder andere emanzipatorische Strukturen des Teilens lassen Wege in ein neues Miteinander erproben. Wo es nicht mehr um Eigentum, sondern Besitz geht.

3. Subsistenz: Was kann ich beitragen? Die Idee, dass wir wieder vieles selber in die Hand nehmen, jenseits von Markt und Staat uns gemeinsam organisieren. Indem wir utopietaugliche Halbinseln schaffen, wo fern der Verwertungslogik, des Leistungsdrucks und der Selbstoptimierung, Räume anderer Selbstverständlichkeiten geschaffen werden. Wir werden tätig und organisieren Ernährung, Energie, Pflege und vielem anderen lebensnotwendigen Dinge anders als bisher.


Quelle und gesamter Artikel: https://experimentselbstversorgung.net/ ... -schuften/
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