Medien- und Programmhinweise

Empfehlungen, Kritik, Hinweise

Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon ina maka am Sa 21. Jul 2018, 18:19

Buchkammer hat geschrieben:Sa 21.07. Probiotika und Wasserkefir, die lebendige Limonade, NervenPower-Beitrag: „Wasserkefir, die lebendige Limonade“

"wächst" der nur in México auf den Opuntien oder tät ich sowas unter bestimmten Bedingungen auch auf meinen finden können?
Das wär ja was! :)
(edit: ich bezieh mich auf die Aussage, dass man die Wasserkefirkristalle in México auf Opuntien finden kann)

Danke für den Tipp!
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Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon Buchkammer am So 22. Jul 2018, 08:45

Puh, ina, Wasserkefir hatte ich bisher nicht auf dem Radar - also keine Erfahrungen vorzuweisen. Denke aber, dass man den hier ebenso herstellen kann. Wenn ich mir das Wasserkefir-Set (von fairment) für nen knappen Fünfziger aber so betrachte, fehlen mir eigentlich nur ein paar Wasserkefir-Kristalle. Den Rest des Sets hab ich hier. :hmm:

Biete eine Essigmutter (ehemals von Oli) für Kombucha und so im Tausch gegen ein paar Wasserkefir-Kristalle. Im Angebot wären auch noch diverse Sämereien für einen Tausch. Jemand interessiert?

Regina, dass ist jetzt nicht persönlich an dich gerichtet, aber manchmal bin ich doch erstaunt, wie wenig Geld ein mancher für seine Wissenserweiterung, Weiterbildung und vor allem Gesundheit ausgeben möchte. Da setzten sich 20 Leute, die sich anscheinend mit Fermentierungsprozessen auskennen, vor die Kamera, lassen sich interviewen und geben dadurch ihr Wissen in 20 Stunden Videomaterial weiter. Bischen Bonusmaterial gibt es ja auch noch dazu.

Mir persönlich ist das 57 Euro wert. Schließlich kostet das Standartwerk von Herrn Katz auch knapp 30 Euro (neu). Eine Stunde beim Seelenklempner oder anderen Arzt außerhalb der von den Krankenkassen gedeckten Leistungen dürfte bedeutend höher liegen. :pfeif:
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Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon Rosa am So 22. Jul 2018, 15:32

ich hab noch Kefir-Kristalle eingefroren, ich nehm die mal aus dem Gefrierschrank, und wenn sie noch gut sind, kannst du sie haben. Nach ca.2 Jahren regelmäßiger Verwendung brauchte ich eine Kefirpause :) .
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Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon ina maka am So 22. Jul 2018, 23:07

Impressionen aus der Wüste (Grenze USA/México)

(kurzes Video, spanisch)

Die Männer, die da gefilmt werden, suchen in der Wüste nach Menschen ("paisanos!" - "Landsleute!"), die hier zu Fuß die Grenze überqueren wollen (wollten?), um ihnen zu helfen ("necesitan ayuda? traemos agua y comida! venimos a ayudarlos"" - "braucht ihr Hilfe? Wir haben Wasser und Essen! Wir kommen, um zu helfen")

Das ist Wüste..... ;)
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Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon Buchkammer am So 5. Aug 2018, 19:32

Gerald Hüther schrieb ein neues Buch. Der Titel: Mit Freude lernen.
Um was es dabei unter anderem geht, kann man in diesem Video sehen und hören. Hier die Kurzfassung:

Die hebbsche Lernregel, verkürzt in dem Ausspruch: „What fires together, wires together“, ist die grundlegende Essenz dessen, was die vergangenen Jahrzehnte in der Hirnforschung hervorgebracht haben. Neuroplastizität nennt sich das dahinter verborgene Phänomen, welches ganz nach seiner inhärenten Logik dafür sorgt, dass wir alle, die wir eine Schule aufgesucht haben, den Lernprozess unweigerlich mit dieser Institution in Verbindung setzen.

Nun würde dies an sich kein Problem darstellen, wenn Schulen tatsächlich Orte wären, in denen die im Menschen verankerte Lernbereitschaft genährt würde und Rücksicht auf die individuellen Voraussetzungen eines jeden Einzelnen genommen würde. Wie wir wissen, ist die Realität jedoch vielerorts eine andere: Die Mehrheit der Menschen musste von der frühen Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter die Erfahrung machen, dass an Schulen genau das Gegenteil dessen passiert, was sich alle Beteiligten – von den Eltern über die Schüler bis zu den Lehrern – von ihr erhoffen. Bereits wenige Jahre, in denen einem jungen Menschen die Zwangsjacke der Schulpädagogik übergestreift wird, reichen aus, um das innere Feuer der Neugierde – die oft beschworene „Freude am Lernen“ – für immer auszulöschen.

Zwar stellt die Gesellschaft eine breite Palette an Ersatzbefriedigungen bereit, um das entstandene Loch irgendwie zu stopfen, doch keine Fast-Food-Orgie und auch kein Konsumrausch werden auf lange Sicht je in der Lage sein, ein wohliges Kohärenzgefühl im Gehirn zu erwirken.

Schulen sind keine Entfaltungsorte, sondern ein wichtiger Seitenarm des Systems zur Wahrung von Konformität gegenüber der herrschenden Ordnung. Dass dies nun schon seit Jahrhunderten so geht, unterstreicht nur wie überfällig ein neues Lernkonzept ist. Denn um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern, bedarf es mehr als einer großen Masse angepasster Ja-Sager, die in die Schule geht, weil man halt muss. Stattdessen muss Schule ein Ort werden, zu dem die Kinder gehen, weil sie Lust haben, etwas Gutes auf diesem Planeten zu tun und wo ihnen als Schlüssel zur Problembewältigung individuelles Denken und Kooperationsbereitschaft mit auf den Weg gegeben werden.

Wer ernsthaft daran interessiert ist, eine solche Entwicklung voranzutreiben, sollte sich einen kompetenten Hirnforscher mit ins Boot holen. Menschen wie Gerald Hüther, die sich seit vielen Jahren mit dem wichtigsten Lernorgan des Menschen beschäftigen, kennen die Rahmenbedingungen, die erfüllt sein müssen, um Lernen von einem äußeren Zwang zu einer intrinsischen Motivation zu verwandeln. Wer Hüther zuhört, erlebt ein sonderbares Wechselbad der Gefühle. Die Begeisterung über den breiten Wissensschatz, den uns die Neurobiologie inzwischen zur Verfügung stellt, paart sich mit einer Wut über die Starrheit des Systems, welches sich partout weigert, das zu machen, was es eigentlich vermitteln sollte: Aus eigenen Fehlern zu lernen.

Jeder Einzelne, der nun Empörung über die aktuellen Zustände empfindet, ist dazu aufgefordert, diese Kraft in positive Bahnen zu lenken. Da verhält es sich wie mit einer schlechten Gewohnheit. Andere Personen können einen zwar darauf hinweisen, aber sich zu ändern, das liegt einzig und alleine in den Händen des Betroffenen.


Quelle: https://m.youtube.com/watch?v=dzHhHs2bmvg#
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Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon Manuela am So 12. Aug 2018, 18:16

Heute Abend 20.15 auf SWR: wie-die-technik-aufs-land-kam-100-jahre-landwirtschaft-im-suedwesten

http://www.swr.de/geschichte/wie-die-te ... index.html
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Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon si001 am Mo 13. Aug 2018, 16:34

Buchkammer hat geschrieben:Gerald Hüther schrieb ein neues Buch. Der Titel: Mit Freude lernen.
Ich habs mir angesehen. Mein Sohn kam dazu und ist mit sitzen geblieben. Sehr interessant und gut nachvollziehbar!
Liebe Grüße, si001!
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Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon Buchkammer am Sa 18. Aug 2018, 18:23

Gerade eben lief im ZDF eine Folge aus der Reihe plan b mit dem Titel: Ackern für die Zukunft - Natürliche Landwirtschaft in Feld und Garten.

Hab leider nur die letzten 10 Minuten gesehen, aber die waren so interessant, dass ich hier mal die Sendung vorstelle. Werde sie mir gleich mal aus der Mediathek saugen und bei Gelegenheit ganz anschauen.

Die Weltbevölkerung wächst. Schon heute sind die Böden oft ausgelaugt und bringen weniger Ertrag. Dünger und Pestizide haben die Ernten bisher stabilisiert. Wie lange geht das noch gut?


Gärtnern im Kreislauf der Natur

"plan b" zeigt, wie man mit Äckern und Pflanzen anders umgehen kann und trotzdem genug erntet: mithilfe dauerhafter und nachhaltiger Landwirtschaft, der Permakultur. Die orientiert sich an den Kreisläufen der Natur und versucht, ein geschlossenes Ökosystem nachzustellen.

Zwei, die dieses Prinzip in die Tat umsetzen, sind der Frankfurter Sternekoch Ricky Saward und der Gärtner David Schäfer. Auf nur drei Hektar baut David Schäfer unterschiedliche Gemüse, Kräuter, Obstsorten und Pilze an - 150 bis 200 verschiedene Arten gedeihen dort bunt durchmischt. Das ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden. Alle Lebensmittel, die Ricky Saward in seinem "Michelinstern"-gekrönten vegetarischen Restaurant verwendet, stammen aus David Schäfers Garten.

Vision für eine ganze Stadt

Noch einen Schritt weiter geht die südfranzösische Stadt Albi: Sie will ihre knapp 50 000 Bewohner nur noch mit Lebensmitteln aus der Region versorgen. Möglich werden soll diese Vision durch die Permakultur. Dazu vergibt die Stadt Land an Menschen, die einen Permakultur-Garten anlegen wollen. Pflanzen, Säen und Ernten erfolgt dabei ausschließlich in Handarbeit. Auf Chemikalien, Dünger oder Pestizide wird komplett verzichtet. Monokulturen gibt es nicht. "plan b" trifft Jean-Michel Bouat, im Bürgeramt zuständig für urbane Landwirtschaft, auf seinem Rundgang durch die Stadt und schaut, wie weit der Traum schon Realität geworden ist.

Samenbank der besonderen Art

Auch in Belgien hat die Idee der Kreislaufwirtschaft überzeugte Anhänger: Bereits vor 40 Jahren haben Gilbert und Josine Cardon ihren Hinterhof-Garten so angelegt. Auf 1800 Quadratmetern wachsen 2000 Bäume und etliche Obst- und Gemüsesorten. Einmal die Woche öffnet das Ehepaar die Pforten ihres Anwesens für Interessierte: Die beiden 80-Jährigen wollen möglichst viele Menschen für die Permakultur begeistern. In der riesigen Sämerei können über 6.500 Pflanzen- und Gemüsesorten erstanden werden.


Quelle und Sendung: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/ ... t-102.html
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Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon osterheidi am Sa 18. Aug 2018, 19:15

Hab ich mir gleich mal einverleibt nach der arbeit. Großartig, da realistisch . Danke für den tipp. :daumen:
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Re: Medien- und Programmhinweise

Beitragvon Buchkammer am Mi 22. Aug 2018, 15:34

Interessante Webseite empfohlen bekommen: Die Versuchsanlage Zinsenhof - Eine Außenstelle des Lehr- und Forschungszentrum Schönbrunn

https://www.zinsenhof.com/

Jede Menge input für Selbstversorger und die, die es werden wollen. :)
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