Grammatikfrage

Was halt nirgendwo passt
Melusine

Re: Grammatikfrage

#31

Beitrag von Melusine » Do 16. Mai 2013, 12:12

:lol: :michel: :haha:

Sanne
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Re: Grammatikfrage

#32

Beitrag von Sanne » Do 16. Mai 2013, 12:15

:daumen:
Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts mangeln.
Cicero

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Re: Grammatikfrage

#33

Beitrag von Kerstines » Do 16. Mai 2013, 12:21

Satzzeichen retten Leben, wie wahr!

"Hängen kann man nicht laufen lassen."
Und da fehlt nur ein klitzekleines Komma, bloß wo?

:) Kerstines

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Re: Grammatikfrage

#34

Beitrag von 65375 » Do 16. Mai 2013, 12:25

Kerstines hat geschrieben:Satzzeichen retten Leben, wie wahr!

"Hängen kann man nicht laufen lassen."
Und da fehlt nur ein klitzekleines Komma, bloß wo?

:) Kerstines
Naja, kommt drauf an, was der Delinquent angestellt hat. Und ob die Schuld eindeutig bewiesen ist.
Wir haben zwar Corona, aber wir bleiben positiv! :daumen:

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Re: Grammatikfrage

#35

Beitrag von Räubermutter » Do 16. Mai 2013, 23:22

:) Schöner thread!

Ich hab eine Frage zu Anglizismen.... wie würdet Ihr das schreiben: Ich las in einer homepage - oder: ich las in einer Homepage?

Der Begriff homepage ist ja englisch, wird auch so ausgesprochen und als englisches Wort schreibt man es klein. Lach - aber in einem komplett deutschen Satz? In dem man von der "homepage" spricht...?
Wie würdet Ihr entscheiden? :hmm:

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Re: Grammatikfrage

#36

Beitrag von Reisende » Do 16. Mai 2013, 23:28

also ich würde homepage groß schreiben, da es ein nomen ist.
allerdings klingt für mich "IN einer homepage lesen" im gegensatz zu "in einem buch lesen" merkwürdig. da würde ich eher sagen ich "lese eine homepage" oder ich habe etwas "auf einer homepage" gelesen. :aeh:

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Re: Grammatikfrage

#37

Beitrag von Benutzer 1612 gelöscht » Fr 17. Mai 2013, 00:09

Worte, die im Deutschen gebräuchlich (geworden) sind, deutscht man auch in der Schreibweise ein.
Also: Ich habe eine Homepage.

Interessant, ich sage immer: Ich habe AUF einer Homepage das und dies gelesen...

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Re: Grammatikfrage

#38

Beitrag von 65375 » Fr 17. Mai 2013, 05:37

Email, Homepage, Computer und all diese Wörter, von denen man manche schon gar nicht mehr bemerkt, so etabliert sind sie inzwischen, werden eingedeutscht groß geschrieben.
Dazu empfehle ich das Lied "Denglisch" von den Wise Guys, auf Youtube zu finden. Wenn ich den Link einstelle, funzt's wieder nicht.
EDIT: so müßte es gehen:
http://m.youtube.com/watch?v=KBKSbln9qZ4
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Re: Grammatikfrage

#39

Beitrag von Baumschubser » Fr 17. Mai 2013, 06:46

Moin
Pullover, Caravan.. kenne ich als Namen oder Bezeichnung, die Engländer dafür Kindergarten, es gibt schon Begriffe die man eindeutschen bzw. einenglischen kann.
Was mich stört ist das heute bei jeder normalen Kommunikation in jeden Satz mindestens 3 englische Wörter vorkommen die man ohne Abstriche auch durch deutsche Wörter ersetzen könnte, aber nein.
Geht man durch Flensburgs Ladenzeile ist in jedem Schaufenster etwas zu versalen?? sale steht da?? :hmm:
Schaut man im Spielpark (Skandinavienpark) über der Ausgangstür zum Aussenbereich steht dort:"Outdoorbereich" so und genau so geschrieben!!!
Ich hab das Personal gefragt ob die da besoffen waren, nein, hier sind doch so viele Dänen...aber was bitte soll ein Däne mit Halbdeutsch und Halbenglisch bitte anfangen??
Aber das Schlimmste ist das die Kinderchen das auch lesen...und was soll die Deutschlehrerin ankreiden wenn das Kind schreibt: Wir gingen zum Outdoorbereich um zu schaukeln. Was soll die Lehrfachkraft da tun? Rot anstreichen??
Aber es wird noch besser:
Deutsch ist unsere Amtssprache.
Was soll denn das Wort "Jobcenter" bitte??
Normal sollte ein Betroffener solche Post sofort zurücksenden.
Mir graust es manchmal ganz schön!!!
Gruss Willy

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Re: Grammatikfrage

#40

Beitrag von Tanja » Fr 17. Mai 2013, 09:29

Willy, Deine Sorgen möchte ich haben... :mued:

Was ist eigentlich Dein Problem?

Jede Sprache lebt. Das war schon immer so und wird immer so bleiben. Klar, die Sprache eines von anderen Völkern abgeschottetet lebenden Volks wird weniger beeinflusst als die von einem wie unserem, das mitten in
Europa lebt und in die Völkergemeinschaft der Welt eingebunden ist. Es ist völlig normal, dass eine Sprache dominiert, d. h. mehr Einfluss auf die anderen nimmt. Heutzutage ist dies Englisch, ja, aber bis zum Mittelalter war es Latein. Auch Griechisch und Französisch sowie die slawischen Sprachen haben die deutsche Sprache zwischenzeitlich wesentlich mitgeprägt.

Wer beispielsweise in "reinstem Hochdeutsch" spricht: "Ich gehe in den Keller, philosophiere dort über die Demokratie und öffne dann das Fenster, um mit Gurken und Pistolen zu werfen." verwendet dabei nicht ein einziges "deutsches" Hauptwort, sondern welche, die dem Lateinischen, dem Griechischen und Slawischen entstammen.

Zu allen Zeiten hat es Leute gegeben, die sich darüber aufgeregt haben, wenn Worte aus anderen Sprachen Eingang in ihre eigene gefunden haben. So ist es gut möglich, dass zu Zeiten des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation ein erzürnter Großvater darüber lamentiert hat, dass seinen Enkel von den Mönchen das lateinische "Fenster" zu schreiben gelehrt wurde, obwohl es doch bereits das deutsche Wort "Guckloch" gab. :lol:
Tanja

:blah:

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