Planen fuer den Notfall oder nicht?

Was halt nirgendwo passt
Sven2
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#981

Beitrag von Sven2 » So 22. Mär 2020, 18:56

Zu dem von Eule beschriebenen Prozedere:

Ich gehe davon aus, dass normale Einmalhandschuhe, wie im Krankenhaus üblich, gemeint sind.

Diese sind nicht dicht. Deshalb ist es auch Standardvorgehen nach dem Gebrauch der Handschuhe bzw. bei Handschuhwechsel die Hände zu desinfizieren.
Demnach würde das Vorgehen die potentielle Gefahr von Keimverschleppung reduzieren, aber nicht ausschließen.

Persönlich denke ich auch nicht, dass beim Einkaufen Handschuhe nötig sind. Erfahrungsgemäß wiegen die einen nur in Sicherheit. Wichtiger ist die Verhaltensregeln zu beachten, das gleiche gilt für einen Mundschutz. Noch Offtopic: besonders schlimm find ich die Desinfektionsspender, also die Automatischen, die meistens viel zu wenig Mittel abgeben und dann von den Leuten falsch benutzt werden. Gibt mehr das Gefühl von Sicherheit als dass es was bringt...

Nur meine Meinung

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emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#982

Beitrag von emil17 » So 22. Mär 2020, 19:22

Ein Vorteil von Handschuhen ist es, dass man sich damit viel weniger im Gesicht herumpopelt als ohne.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#983

Beitrag von Sven2 » So 22. Mär 2020, 19:28

OK, wenn das funktioniert eindeutig ein Pluspunkt.

Was noch zu sagen wäre: Tragedauer beachten! Wenn man die Dinger zu lange trägt quillt die Haut auf, das ist Schädlich für dieselbe und schafft Eintrittsstellen für Erreger ( andere hauptsächlich).

Und man muss drauf achten wie man die Packung lagert, da wurden im Karton schon Keine gefunden

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#984

Beitrag von Rati » Mo 23. Mär 2020, 07:08

Sven2 hat geschrieben:
So 22. Mär 2020, 18:56
Ich gehe davon aus, dass normale Einmalhandschuhe, wie im Krankenhaus üblich, gemeint sind. Diese sind nicht dicht. Deshalb ist es auch Standardvorgehen nach dem Gebrauch der Handschuhe bzw. bei Handschuhwechsel die Hände zu desinfizieren.
Demnach würde das Vorgehen die potentielle Gefahr von Keimverschleppung reduzieren, aber nicht ausschließen.
das Einmalhandschuhe nicht Keimdicht sind wäre mir neu. woher hast du den diese Info?

Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#985

Beitrag von Zottelgeiss » Mo 23. Mär 2020, 07:52

Einmalhandschuhe sind nicht wirklich dicht, die lassen tatsächlich Feuchtigkeit durch, wenn sie mit den falschen Mitteln in Berührung kommen oder total durchweicht werden (Hände ins Wasser stecken). Das Material spiel sicher auch eine Rolle. Ich verwende Latex. Aber als Keimbarriere sind die schon gut. Man sollte öfter wechseln. Und beim ausziehen auf links drehen, dabei den ersten Handschuh außen anfassen und umgedreht abziehen, den zweiten dann so weit innen wie möglich anfassen und auch umgedreht abziehen, beide Handschuhe sind dann ineinander gezogen und ein Knäuel mit Innenseite nach außen. Wegwerfen, Hautkontakt und Flächen wie. z.B. Mülleimerdeckel , soweit wie möglich vermeiden, dann Hände gründlich waschen bzw. desinfizieren.

Eigentlich muss man nichts anfassen, was irgendwie "eklig" ist. Aber eine Mundschutzpflicht außerhalb der eigenen vier Wände hielte ich für äußerst sinnvoll.
Die eigenen Grenzen sind immer die Grenzen des anderen.

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#986

Beitrag von emil17 » Mo 23. Mär 2020, 09:33

Pflicht mag sinnvoll sein, aber da das Material nicht flächendeckend da ist, ist es wohl besser, wenn man die Masken denen überlässt, die sie wirklich brauchen (Sanitäts- und Verkaufspersonal)

Was ich wichtig finde, sind Veränderung der Alltagsgewohnheiten.
Ein Beispiel: Hier ist der Dorfladen um die Ecke, da geht man dann bis dreimal hin pro Tag. Jetzt hängt der Einkaufszettel in der Küche, man lässt die DInge zusammenkommen und geht nicht mehr alle Tage einkaufen.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#987

Beitrag von Teetrinkerin » Mo 23. Mär 2020, 09:46

Sorry, für den Themenwechsel, aber mir geht gerade anderes durch den Kopf:

Wenn man Lagerhaltung plant, dann ist es ja auch Voraussetzung, entsprechende Lagermöglichkeiten zu haben. Bisher haben wir leider nur einen zu warmen Keller und eine eingegrabene Wa-Ma-Trommel. Wir wollen aber bis zu diesen Herbst noch eine Art eingegrabenes Frühbeet in Angriff nehmen (einfach mal auf youtube nach Erdkeller schauen - Ingoderliegeradler hat da was tolles gezeigt, was wir umsetzen möchten).

Eine weitere Idee ist es, in einem Kellerschacht (vom Heizungsraum) Gemüse oder Obst zu lagern. Das habe ich nun auch schon ein paar mal gelesen, aber nichts genaueres, welche Vorkehrungen dafür am besten getroffen werden. Nun hätte ich die Möglichkeit, an zwei Styroporkisten zu kommen. Macht das Sinn? Ich dachte, dann könnte man sich das Dämmen des Schachtes mit irgendwelche Materialien sparen. Nur oben auf etwas Dämmung und ein Brett - fertig.

Meint ihr, das könnte klappen mit den Styroporboxen?

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#988

Beitrag von 65375 » Mo 23. Mär 2020, 10:09

Ich würde da überhaupt nichts machen außer sauber und mäusesicher und ein dickes Brett drauf gegen Sonne, Frost und Dreck.

Bei Styroboxen gibt's ratzfatz Schimmel, weil kein Luftaustausch möglich ist.

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#989

Beitrag von Teetrinkerin » Mo 23. Mär 2020, 10:16

Das waren auch meine Bedenken. Andererseits wird evtl. auch etwas "Frostschutz" benötigt. Hier in Oberschwaben können die Temperaturen durchaus auch mal zapfig kalt werden (wobei die letzten beiden Winter sehr mild waren - aber Frost im zweistelligen Bereich sind immer möglich, teilweise sogar auch unter -20°C).

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#990

Beitrag von si001 » Mo 23. Mär 2020, 10:37

Teetrinkerin, schau mal hier. Ich habe mal unsere Lösung beschrieben und bebildert.
Liebe Grüße, si001!
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