Veränderung?

Was halt nirgendwo passt
bielefelder13
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Veränderung?

Beitrag von bielefelder13 » Mi 3. Mai 2017, 08:27

Hallo an alle. Hab da mal eine Frage in die Runde. Stehe mal wieder vor einer großen Entscheidung die mein Leben betrifft. :hmm: Habe mein Leben so eingerichtet das ich nur noch halbtags eine Arbeitsstelle habe um das nötigste (z.B. Miete, Versicherungen, Strom)bezahlen zu können. Betreibe danach SV was mich sehr zufrieden stellt.
Habe jetzt aber ein Angebot bekommen was mich Nachdenken lässt. Hier wird im Juli ein Gnadenhof für Tiere eröffnet. Kann dort eine Stelle bekommen. Ist allerdings Vollzeit plus X. Ist eigentlich ein Traumjob für mich. Müsste allerdings einiges dafür aufgeben. Was würdet Ihr so machen wenn Ihr die Wahl hättet? :hmm: :hmm: :hmm:
Fang nie an aufzuhören. Höre niemals auf Anzufangen.

centauri

Re: Veränderung?

Beitrag von centauri » Mi 3. Mai 2017, 08:42

Ich sage es mal so.
Wenn es für Dich ein Gewinn ist haste ja nur etwas umgestellt und nix verloren! ;)
Zumindest sehe ich das so.

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connymatte
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Re: Veränderung?

Beitrag von connymatte » Mi 3. Mai 2017, 09:11

bielefelder13 hat geschrieben: Habe mein Leben so eingerichtet das ich nur noch halbtags eine Arbeitsstelle habe um das nötigste (z.B. Miete, Versicherungen, Strom)bezahlen zu können. Betreibe danach SV was mich sehr zufrieden stellt.
Damit hast du deine Frage doch schon beantwortet, wenn du so Glücklich und zufrieden bist warum solltest du daran was ändern?
Alt genug um es besser zu wissen,
Jung genug um es nochmal zu tun!

viktualia
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Re: Veränderung?

Beitrag von viktualia » Mi 3. Mai 2017, 09:20

Ich sags mal bissl bös:
Tierschützer sind schlimmer als Therapeuten.
Kennst du dieses "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose"?
Tierschützer ist auch ne Art "Diagnose", für mich.
Gnadenhöfe können ne prima Sache sein, keine Frage; aber die Tendenz, Tierwohl über Menschenwohl zu stellen, auch die Tendenz, aus der Sterblichkeit ein Drama zu machen - ungünstig, ungesund.
Und wenn die jetzt schon nur eine einzige Stelle dafür einplanen und diese nicht teilen wollen/können - nee, ich würds ganz sicher nicht machen wollen.
Ehrenamtlich, evtl. gegen Naturalien (Futter für deine Tiere oder so); alles andere ist wahrscheinlich nur Powerklau.

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Thomas/V.
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Re: Veränderung?

Beitrag von Thomas/V. » Mi 3. Mai 2017, 09:58

Ich sag mal so: Das Schönste an der SV ist, das man dabei sein eigener Herr ist und ständig etwas anderes zu tun hat und sich die Zeit selbst nach eigenem Gutdünken einrichten kann.
Ob Du das gegen einen VZ-Job, bei dem man letztlich immer das Gleiche tut, und jemand anderes der Chef ist, eintauschen willst?
Ich würde es nicht wollen... Tiere kannst Du Dir auch selber halten, und wenn es welche aus dem Tierheim sind, die von dort womöglich auch "gerettet" werden müßten...
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!

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Re: Veränderung?

Beitrag von osterheidi » Mi 3. Mai 2017, 10:25

hier im speckgürtel von münchen würde ich es gut überlegen ob es mich absichert, weil das leben so teuer ist. kommt aber immer auf dein alter an und wie du sonst abgesichert bist.
aus dem bauch raus stimme ich inhaltlich der auffassung über tierschützer von viktualia zu und auch thomas, also es eher nicht zu machen. vollzeit plus x klingt nicht nach traumjob, oder was spricht sonst noch dafür?

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Re: Veränderung?

Beitrag von kraut_ruebe » Mi 3. Mai 2017, 10:33

SV geht auch neben einem vollzeitjob. es geht nicht so gut, spiesst sich manchmal, macht manchmal bissl stress, letztendlich geht es aber.

viele von uns haben neben SV auch anderes, das in ihrem leben eine rolle spielt. job, familie, ehrenamt, hobbys, etc. einzig wichtig ist, dass jeder einzelne mit seinem leben so wie er es gestaltet glücklich ist.
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

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Re: Veränderung?

Beitrag von marceb » Mi 3. Mai 2017, 10:59

An deiner Stelle würde ich erst einmal ein paar Tage zur Probe dort arbeiten.
dann kannst du ja immer noch entscheiden.

ich habe ja berufsbedingt auch oft mit "Tierschützern" zu tun und habe am Anfang auch mit ein paar zusammengearbeitet.
Aber das habe ich schnell beendet.
Die meisten Tierschützer sind Frauen mittleren Alters, die sich nur durch ihre Tiere identifizieren, sie leben meist allein und habe eine etwas fülligere Figur.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Sie behandeln die Tiere leider meistens nicht artgerecht, sie vergessen über ihre "Tierliebe" die Bedürfnisse der Tiere.
Wenn ich sage dass Hund und Katze weder Kind- noch Partnerersatz sind und früher auch reine Nutztiere waren, wird man gleich als Tierquäler angesehen.

Also überlege es dir gut.

Gruß
Martina

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Re: Veränderung?

Beitrag von strega » Mi 3. Mai 2017, 12:45

Kohle machen is ja ganz hübsch.... für mich ist aber die Balance wichtig, dass ich neben oder vor oder nach dem Kohlemachen auf Dauer auch meine Freiheit habe, die für mich an sich unbezahlbar ist. Paar Monate Vollzeit arbeiten und Kohle machen ist auch was anderes wie jahrelange Vollzeit arbeiten und ausser Kohle nicht mehr sonderlich viel machen.

Hab mal ne Zeitlang im sozialen Bereich gearbeitet... ehrenamtlich würd ichs wieder machen, hauptamtlich nicht unbedingt, zumindest nicht in Vollzeit, denn die A-Karte haben die Hauptamtlichen, die Ehrenamtlichen sind halt nicht da wenn sie nicht da sein wollen...Glaub der Tierbereich ist nicht unbedingt so verschieden davon :mrgreen:
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt

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Re: Veränderung?

Beitrag von Dyrsian » Mi 3. Mai 2017, 13:20

Mach das bloß nicht.
Warum haben meine Vorredner schon gesagt.

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