Armut und Hunger

Was halt nirgendwo passt
Nordwest

Re: Armut und Hunger

#41

Beitrag von Nordwest » Mi 12. Apr 2017, 19:02

Wenn jeder so denken würde wie du, dann geht alles den Bach runter... :dreh:

Natürlich versteuerst du jeden verdienten Euro, Schwarzarbeit natürlich nicht.

Bei sowas kommt mir die Galle hoch, zum Kotzen.

viktualia
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Re: Armut und Hunger

#42

Beitrag von viktualia » Mi 12. Apr 2017, 19:23

Warum sollte ich das machen?
Weil es gut tut, dass zu machen, was man kann.

Und insgesamt sehe ich nen Sinn darin, Menschen zu begegnen.
Als ob ich mit nem Penner rede, weil ich ihm "helfen" will, gehts noch. Wär doch voll arrogant, so was.
Nem Ausländer kann ich so helfen, die Sprache zu lernen,
aber was hat denn einer von ner Begegnung mit nem "Übermenschen"? Nem eingebildeten?

Ich hab enorm viele "Grußbekanntschaften"; also alle, die ich öfter als 3 mal sehe, 2 mal grüße, dann kommt Schwätzchen.
Ich mag Penner und Verrückte, weil die mich so nehmen, wie ich bin.
Weniger gelaber, weniger geprotze, kein verstellen, nachfragen geht leichter, überhaupt, alle Arten von Themen gehen - find ich gut.
Bin froh, dass ich das kann.
Gegenseitige Hilfe; einander versichern, dass man Mensch ist - jep.

(Micha: bist halt nicht der einzige, der gern mal pushen tut.)

ihno
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Re: Armut und Hunger

#43

Beitrag von ihno » Mi 12. Apr 2017, 19:29

Also manchmal verstehe ich einfach die Zusammenhänge nicht.
In Deutschland muss keiner Hungern oder betteln wer es dennoch tut wird wohl seine Gründe haben.
Ob ich mir jetzt über jeden Gedanken machen muss ? Ich denke nicht.
Eala Frya Fresena !!
Elk is gern wat ,un nüms is gern nix

centauri

Re: Armut und Hunger

#44

Beitrag von centauri » Mi 12. Apr 2017, 19:49

Nordwest hat geschrieben:Wenn jeder so denken würde wie du, dann geht alles den Bach runter... :dreh:

Natürlich versteuerst du jeden verdienten Euro, Schwarzarbeit natürlich nicht.

Bei sowas kommt mir die Galle hoch, zum Kotzen.
Wer ist denn jetzt "du"?

Zottelgeiss
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Re: Armut und Hunger

#45

Beitrag von Zottelgeiss » Do 13. Apr 2017, 07:19

Wenn man Hungern und Betteln als gewollte, gesteuerte Entscheidung versteht, "muss" das keiner, richtig. Die Gründe, warum Menschen ihren eigenen Lebensweg gehen, welchen auch immer, sind komplex und von vielen Faktoren abhängig. Aber immer erstmal zu respektieren. Genauso, wie es zu respektieren ist, wenn man sich nicht weiter damit beschäftigen möchte. Wenn man in dem Rahmen "sich selbst und anderen keinen Schaden zufügen" schaut, was man (machen) KANN, ist vielen schon geholfen. Deutschland ist sehr defizitorientiert, es wird immer erstmal hervorgehoben, was alles NICHT geht :aeug:
Ich z.B. sponsore in der Schule eines meiner Söhne das Schulfrühstück mit Biomilch, Obst und Müsli, für Kinder die schlichtweg nichts zu essen bekämen. Als ich da mal zur Schulsozialarbeiterin kam und dünn mit Billigmarmelade bestrichene Brote (von der Tafel) vorfand, war bei mir Schluss...das Kinder niemandem etwas "WERT" sind, buchstäblich, geht über meine persönlichen Grenzen. Ich kriege das von den Erwachsenen eher wegen des finanziellen Einsatzes rückgemeldet, aber mir ist viel wichtiger, ein "füreinander" greifbarer zu machen. Warum ich das mache? Weil ich's kann.... Nicht mehr und nicht weniger.
Meine Gartenlaube ist abgebrannt. Jetzt versperrt mir nichts mehr die Sicht zum Mond!

bielefelder13
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Re: Armut und Hunger

#46

Beitrag von bielefelder13 » Do 13. Apr 2017, 07:46

Find ich richtig gut Zottelgeiss!!! :daumen:
Fang nie an aufzuhören. Höre niemals auf Anzufangen.

Nordwest

Re: Armut und Hunger

#47

Beitrag von Nordwest » Do 13. Apr 2017, 22:00

Das Sponsoren ist gut, wenn frau/mann die Möglichkeit hat.

Eigenes Sponsoring, ich hasse diese denglischen Worte war immer Mithilfe in einer regionalen Suppenküche, Kochen, Ausgeben, Machen, mehr nicht.

Auch selbst essen, auf kleiner Basis, regional, mehr ist es gar nicht. Vor Ort, ran die die Menschen, langes Gerede und Organisation sind es nicht, das ist verschwendeter Schweiss.

Micha

Nordwest

Re: Armut und Hunger

#48

Beitrag von Nordwest » Di 18. Apr 2017, 18:16

In der Suchthilfe kommen jeden Tag total verkommene Menschen an, Frau und Mann.

Obdachlos, völlig verwarlost, das ist kein Kino.

Seit Monaten keine Dusche, die einzige Unterhose klebt vor lauter Kot am Arsch, du musst die Unterhose geradezu abreissen von der Person. Die Menschen stinken, das es dir schlecht wird, aber so ist Sucht.

Dann Duschen, heisses Wasser, Seife, ein Handtuch, frische Wäsche und Socken, einen Pullover, ein Paar gute Schuhe...

Und später blühen diese Menschen auf, aus einem Wrack des Lebens wird wieder ein Mensch, ein wieder lebender Mensch, das ist ein Geschenk.

Micha

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Re: Armut und Hunger

#49

Beitrag von Peterle » Mi 10. Mai 2017, 08:19

Kann das sein dass Nordwest abgemeldet ist?
Weil, mein Buch hätte ich schon gern wieder.


Gruß

Peter

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Re: Armut und Hunger

#50

Beitrag von Buchkammer » Mi 10. Mai 2017, 16:03

Ja, Nordwest wurde gegangen. Frag doch mal einen Moderator - viellecht bekommst du die Email-Adresse von ihm und kannst wegen dem Buch nachfragen.
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)

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