Immobilienmakler und Selbstversorger

Was halt nirgendwo passt
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Manfred
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Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#11

Beitrag von Manfred » Di 14. Dez 2010, 08:34

@Theo: Habe ich leider auch schon erlebt.
Dann könnte der Aufgeber der Anzeige aber wenigstens vermerken, dass er nicht auf Emails / die Benachrichtigungsfunktion der Plattforum reagiert und nur telefonische Anfragen oder was auch immer annimmt. Bei ebay ist das üblich und akzeptiert.
Wenn mich ein Anbieter erst mal ins Leere laufen lässt und prinzipiell einen zweiten Anlauf voraussetzt, dann ist von vorneherein eine negative Grundstimmung gegeben.

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Theo
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Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#12

Beitrag von Theo » Di 14. Dez 2010, 10:12

Manfred hat geschrieben:@Theo: Habe ich leider auch schon erlebt.
Dann könnte der Aufgeber der Anzeige aber wenigstens vermerken, dass er nicht auf Emails / die Benachrichtigungsfunktion der Plattforum reagiert und nur telefonische Anfragen oder was auch immer annimmt. Bei ebay ist das üblich und akzeptiert.
Wenn mich ein Anbieter erst mal ins Leere laufen lässt und prinzipiell einen zweiten Anlauf voraussetzt, dann ist von vorneherein eine negative Grundstimmung gegeben.
Es geht ja im Grunde um ein Geschäft. :mrgreen:
Also werde ich als Interessent nachhaken, wenn ich keine Antwort kriege. Ich kann mir auch vorstellen, dass Makler, die alle Anfragen beantworten, letztlich erfolgreicher sind ;)
Manchmal werde ich nach einer Anfrage nach Ausfüllen des Formulars auch angerufen. Meine Theorie ist deshalb, dass es einfach zu viel Arbeit macht, eine mail zu beantworten. Naja, es geht ja auch nur um ein paar Tausend EUR Provision...
Ganz schlimm ist auch, wenn die Informationen in der Anzeige nicht strukturiert sind, da werden dann ganze Seiten vom Fremdenverkehrsbüro reinkopiert, und irgendwo mittendrin steht dann, dass noch 1,5 ha Wiese dazugehören :aeug:

Aber jetzt genug Makler-Bashing; es gibt sicher auch genug schlimme Kunden :engel:
Gruß
Theo

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roland
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Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#13

Beitrag von roland » Di 14. Dez 2010, 10:30

Hi,
ich hab sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Dabei ist mein Problem garantiert aber nicht, das ich zuviel Informationen bekomme! Die bisher nettesten waren die, die sich erst spät gemeldet haben - das sind meist kleine Maklerbüros, die einfach den ganzen Tag mit Kunden unterwegs sind und sich für jeden viel Zeit nehmen - da bleibt ne Mail gerne mal liegen.
Besonder gerne ;) mag ich die, die einfach eine Kopie aus dem Internet schicken - danke, das wusste ich schon!

Das schlimmste ist für mich auch, das man sich nicht auf die Exposees im Internet und teilweise nichtmal auf die dann zugesandten verlassen kann. Aber, den Frust lass ich dann an dem Makler aus, den es betrifft - von dem will ich eh nichts mehr zugeschickt bekommen.

Was Schwierig ist: ich hab wenig konkrete Einschränkungen. Das macht es dem Makler schwer.
Wo? egal, wenns das Traumgrunstück ist, in ganz Deutschland. Größe: von 10ar bis mehrere Hektar - je nach Zustand, Preis und Lage. Mit oder ohne Haus, ...so sucht sichs schlecht :rot: , da hab der Makler mein volles Mitgefühl.

Roland

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kraut_ruebe
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Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#14

Beitrag von kraut_ruebe » Di 14. Dez 2010, 11:07

roland hat geschrieben: Besonder gerne ;) mag ich die, die einfach eine Kopie aus dem Internet schicken - danke, das wusste ich schon!
:mrgreen:

besonders gerne mag ich die, die auf meine sorgfältig aufbereiteten und durchaus ausführlichen inserate, die alle verfügbaren details und viel herzblut beinhalten, mails schicken mit dem inhalt:

senden sie mir informationen zu dem objekt

:schaf_1:

solche anfragen kommen 10 bis 15 stk am tag. hm. ja. kann ich nach all den jahren maklerei noch immer nix anfangen damit.
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

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Manfred
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Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#15

Beitrag von Manfred » Di 14. Dez 2010, 11:27

Und was machst du mit diesen Anfragen?
Und konntest du aus so einer Anfrage je einen Verkauf generieren?

viellieb

Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#16

Beitrag von viellieb » Di 14. Dez 2010, 11:45

mahlzeit..

Also ich hab schon manches erlebt... BAer die Zwei Jahre Haus suche waren ne Commedy Tourney...
Aber das beste war der Makler, der, nach dem das Geld schon beim Notar war,sich nicht mehr gemeldet hat und verleugnen ließ..ende vom Lied, Haus steht nach über einem Jahr immer noch im Netz..
Oder das ich 5mal mit eienm Makler über ein Objekt geredet habe das Expose zugeschickt bekahm 381km gefahren bin um dann zu erfahren das das Haus schon seit 4mo. verkauft wa..Das Adressen nicht stimmen oder was gaaanz anderes an dem Ort steht und niemand der Anwohner auch nur erahnen konnte um welches Haus es sich handel könnte (bei 16 häusern im Ort)
Es tummeln sich hir in De. schon ne mänge "Heiopeis" unter den Maklern.
Aber das is über all das Gleiche.. Einen nen Vernüftigen Handwerker zubekommen is schwieriger.

Ich finde Makler haben nen gaaanz schwirige Position in ihrem job, da Hauskäufer oft ziemliche Wunschvorstellungen haben, oder gar keine aber diese auf einem GoldenenTablett serviert haben wollen.. (naja das is halt ein Gesellschaftsproblem)
Genauso kann ein Makler nix für falsche angaben des Verkäufers..
Und das der Kunde sich nunmal meist nur 1 Hauskauft und bis dahin nunmal alles nicht das richtige is macht Kunden nicht besser auf Ihren Makler zusprechen...erst wenn DIE immobilie gefunden is,is Maklerchen wieder ein ganz toller.
Was den Job der Makler noch sehr sachwer macht sind die nicht vorhandenen oder total überzogene Wünsche und Vorstellungen der Kunden..

Aber es gibt zum Glück auch Menschen wo es einfach Passt.
MAkler zum Kunden und Kunde zum Haus...

lg derflipp...

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Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#17

Beitrag von Dagmar » Di 14. Dez 2010, 11:54

Hallo,

ich hatte das Glück bis zum Hauskauf nur mit 3 Maklern Kontakt zu haben. Einer war ein bißchen saumselig, aber irgendwo und irgendwie hat er sich doch bemüht. Der Zweite hat sich sehr viel Mühe gegeben, habe ihn aber auch immer wieder angerufen, ob er was passendes hat, auch die Infos waren zutreffend, Termine eingehalten - kann ich nur weiterempfehlen und der Dritte über den ich dann gekauft habe, war zufälligerweise früher der Bürgermeister der kleinen Gemeinde wo mein Objekt steht.

Und der hatte das entsprechende Auftreten und kannte natürlich als es immer ernster wurde auch Hinz und Kunz. Den könnte ich (wie auch meinen zweiten Makler) eindeutig weiterempfehlen.

Also so richtig schlechte Erfahrungen habe ich nicht gemacht - bin eben ein Glückskind. :rot:


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Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#18

Beitrag von Buchkammer » Di 14. Dez 2010, 11:56

Ob es, zusätzlich zu den hier bereits genannten Vorschlägen eine gute Idee ist, sich bei Immobilienscout24 anzumelden und auf seinem Profil eine Suche einzurichten, die einen dann per Email über in Frage kommende Grundstücke bzw. Häuser im Umkreis informiert?

Oder bekommt man da unzählige Angebote von Maklern die nicht den Vorgaben entsprechen und eher als SPAM einzuordnen wären?
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)

Sagisdorfer

Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#19

Beitrag von Sagisdorfer » Di 14. Dez 2010, 12:00

Darf ich schon mal etwas zusammenfassen?
Also:
-Makler sind nicht grundsätzlich böse(und auch nur Menschen), man kann sich ihrer durchaus bedienen, natürlich gibt es Schwarze Schafe :schaf_1:

-wende dich persönlich und mit konkreten Vorstellungen an einen Makler, vermeide das Wort Selbstversorger :pfeif:

-immer Rückmelden "Hammse nich was etwas größer, gern auch später..." :kaffee:

-man könnte auch ohne Makler ein Objekt kaufen, z.B. direkt vom Besitzer :opa: :oma:

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Re: Immobilienmakler und Selbstversorger

#20

Beitrag von kraut_ruebe » Di 14. Dez 2010, 12:06

@ manfred:

ich hab unterschiedliche methoden versucht die zu beantworten.

mit irgendwelchen informationen in der hoffnung, das das zufällig was interessantes ist für denjenigen
mit einer rückfrage, welche informationen denn wichtig wären und ob ich was spezifisches hinterfragen soll
mit dem zusenden eines exposes (wo irgendwie das gleiche drinsteht - ich halt ja nix böswillig zurück im inserat)
mit dem angebot, mir das traumhaus zu beschreiben und ich seh zu, dass ich was passendes herausfiltere
und und und ...

da kommt im endeffekt nix zurück. eine kundenbeziehung ist da - aus diesem mailwechsel heraus - nie entstanden. eventuell zu einem späteren zeitpunkt mal, wenn ein kontakt anders zustande kam (ist jetzt nur ne annahme)

inzwischen werf ich die dinger sofern sie wirklich makellose inserate betreffen weg und nutze die zwei stunden die dafür täglich draufgingen für was anderes. das kostet unterm strich bestimmt ein oder zwei kunden pro jahr weil sich mancher wohl schlecht betreut fühlt. ich kann aber mit den paar, die täglich anrufen oder mailen und die bestimmte wünsche welcher art auch immer - mir persönlich ist das sehr recht wenn mir jemand sagt was er rational und emotional mit der immobilie vorhat, denn da kann ich besser auf die suche gehen - äussern weil sie mit meinen inseraten was anfangen können oder empfohlen wurden ganz gut leben.
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

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