Vom Korn zum Brot - alles für ein Sandwich

Was halt nirgendwo passt
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BJm
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Vom Korn zum Brot - alles für ein Sandwich

#1

Beitrag von BJm » Mi 30. Aug 2023, 20:35

Hallo Leute!

Von mir gibts mal wieder ein neues Projekt! :) Diesmal habe ich mir vorgenommen ein Sandwich zu machen, bei dem ich alles selber anbaue. Ziel war es nur Dinge zu verwenden, die ich selbst aus einem Samen gezogen oder selbst hergestellt habe. Und das war gar nicht mal so einfach! Was dabei alles schief ging, könnt ihr euch in meinem Video anschauen! :lol:

https://www.youtube.com/watch?v=ercXLvgJdfs

Wie siehts bei euch in der Küche aus? Habt ihr auch schon solche Sachen ausprobiert?

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Rohana
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Re: Vom Korn zum Brot - alles für ein Sandwich

#2

Beitrag von Rohana » Mi 30. Aug 2023, 21:29

Naja ganz ehrlich, mit Selbstversorgung hat das nicht viel zu tun wenn man mal alles für ein Sandwich "anbaut". Immerhin hattest du Spass und vielleicht die ein oder andere Erkenntnis. Wie viele der Küken waren eigentlich Hähne? :pfeif:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

Eberhard
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Re: Vom Korn zum Brot - alles für ein Sandwich

#3

Beitrag von Eberhard » Do 31. Aug 2023, 11:54

Ich versuche das aufwendigste, zeitintensivste und geschmacklich beste Sandwich der Welt zu kreieren!
Ohne maßlose Übertreibungen geht es wohl nicht bei solchen Supermenschen. Da kriecht jeder Sechs-Sterne-Koch betroffen in die Ecke.
Mit freundlichem Glück Auf!

Eberhard

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Sonne
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Re: Vom Korn zum Brot - alles für ein Sandwich

#4

Beitrag von Sonne » Do 31. Aug 2023, 15:10

@Eberhard...warst du niemals jung?

Jugend forscht...sag ich da mal.

Ist doch besser, ein junger Mensch gestaltet seine Freizeit so, als dauerhaft vor diversen Computergames und Co abzuhängen.

Dass der junge Mann nicht den Erklärbär für 50- oder 60-jährige drauf hat ist doch logisch. Will er wahrscheinlich auch gar nicht.

Auch Sepp Holzer hat seine Selbstversorgerkarriere mit einem Blumentopf begonnen (zugegebenermaßen in landwirtschaftlichem Umfeld) und manch einer startet vielleicht in der Schule als 3-Klässler mit einer Feuerbohne im Joghurt Becher.

Aber immer sind anfangen, ausprobieren, experimentieren, scheitern und nochmal starten wichtige Erfahrungen für unser Leben.

Für das Sandwich-Experiment braucht es natürlich schon etwas mehr, als nur einen Tontopf. Ich fand es aber schon nett, das mal so zu sehen, wieviel Zeit und Aufwand und Energie in einem einfachen, belegtem Brötchen steckt.
BJm hat geschrieben:
Mi 30. Aug 2023, 20:35
Wie siehts bei euch in der Küche aus? Habt ihr auch schon solche Sachen ausprobiert?
Nee. Soviel Platz und Zeit für so ein großangelegtes Rundum-Experiment habe ich leider nicht.
Das einzige, wo ich immer wieder in meiner Küche experimentiere, ist 'Fermenation von Lebensmitteln'. Und da bin ich noch sehr am ausprobieren, experimentieren und leider manchmal auch scheitern. Aber dann probiere ich's dann halt noch mal.

Der Käse, den du gemacht hast - sowas steht auch noch auf meiner -'Will-ich-mal-tun-Liste'. :daumen:
Allerdings ohne Ziege. Ganz simpel mit Kuhmilch von REWE. :grinblum:
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31

Ferry
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Re: Vom Korn zum Brot - alles für ein Sandwich

#5

Beitrag von Ferry » Do 31. Aug 2023, 21:20

Naja, ehrlich gesagt war das Video für mich ab dem Moment uninteressant als der Bohrer zum Einsatz kam.... ne Schaufel wäre ja auch gegangen.
Ich bin da wohl doch dogmatischer als ich dachte ;) wenn schon "Handarbeit" dann auch richtig!

Ansonsten : Ich habe mir letzten Winter eine Weste gehäkelt. Aus selbstgesponnener Wolle. Im Jahr davor waren es Hausschuhe für die ganze Familie.
Da ich schon selber Schafe gehalten habe und auch schon in einer Schäferei mitgearbeitet habe (also auch schon selbst geschoren habe, ect.) betrachte ich die Weste als selbstgemacht. Auch wenn die (Roh-) Wolle von Schafen stammt die Grünflächen am Rand von Berlin abfressen.

BJm
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Re: Vom Korn zum Brot - alles für ein Sandwich

#6

Beitrag von BJm » So 24. Mär 2024, 12:09

Rohana hat geschrieben:
Mi 30. Aug 2023, 21:29
Naja ganz ehrlich, mit Selbstversorgung hat das nicht viel zu tun wenn man mal alles für ein Sandwich "anbaut". Immerhin hattest du Spass und vielleicht die ein oder andere Erkenntnis. Wie viele der Küken waren eigentlich Hähne? :pfeif:
Drei! :lol: :lol: Das war echt ne spannende Zeit! Die drei Hähne haben sich super untereinander verstanden und sind immer zusammen herumstolziert. Leider waren einige unserer Nachbarn nicht sehr erfreut. Wir wohnen ziemlich städtisch und hier haben die Menschen keinen so großen Bezug mehr zur Natur. Haben die Hähne dann inseriert und für jeden einzelnen ein nettes Plätzchen gefunden. :)

Echt schade! Ich fand den Hühnern hats richtig gut getan, einen Hahn dabei zu haben. Ich habs an ihrem Verhalten gemerkt. Sie waren ganz anders als sonst. Es fühlte sich harmonischer an. Ist ja auch der natürliche Weg.
Sonne hat geschrieben:
Do 31. Aug 2023, 15:10
[...] Das einzige, wo ich immer wieder in meiner Küche experimentiere, ist 'Fermenation von Lebensmitteln'. Und da bin ich noch sehr am ausprobieren, experimentieren und leider manchmal auch scheitern. Aber dann probiere ich's dann halt noch mal. [...]
Da will ich auch in nächster Zeit etwas herum experimentieren. :) Würde total gerne mal selber Kimchi machen! Hab vor einem Jahr mal fermentierten Rettich gemacht. Das war mega lecker!
Ferry hat geschrieben:
Do 31. Aug 2023, 21:20
[...]
Ansonsten : Ich habe mir letzten Winter eine Weste gehäkelt. Aus selbstgesponnener Wolle. Im Jahr davor waren es Hausschuhe für die ganze Familie.
Da ich schon selber Schafe gehalten habe und auch schon in einer Schäferei mitgearbeitet habe (also auch schon selbst geschoren habe, ect.) betrachte ich die Weste als selbstgemacht. Auch wenn die (Roh-) Wolle von Schafen stammt die Grünflächen am Rand von Berlin abfressen.
Das ist ja cool! Meine Schafe geben leider keine Wolle. Aber vielleicht kommt irgendwann noch eine andere Rasse dazu.

Ferry
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Re: Vom Korn zum Brot - alles für ein Sandwich

#7

Beitrag von Ferry » So 24. Mär 2024, 14:06

Also hast du Camerunschafe? Warum die?
Die sind mittlerweile so in Mode das es hier schon nur noch 1 Schafscherer gibt. Nicht das es sich jemals doll gelohnt hat, aber ich fürchte das er der letzte sein wird.... dabei hätte ich gerne Schafe wenn die Pferde mal nicht mehr sind, aber die zu scheren wird dann ein echtes Problem. Gerade wenn man die Wolle dann verarbeiten will, ist eine gute schur wichtig.

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