Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Forenschänke und Smalltalk
sybille
Beiträge: 3394
Registriert: Mi 2. Nov 2011, 20:48

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1171

Beitrag von sybille » Fr 26. Jul 2019, 19:55

65375, unterschätz die Strömung nicht!
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.

Benutzeravatar
65375
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 5936
Registriert: Fr 16. Dez 2011, 05:58
Wohnort: Rheingau

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1172

Beitrag von 65375 » Sa 27. Jul 2019, 00:17

Ich kenne verschiedene Stellen am Rhein von frühester Jugend. Die Winkeler Bucht ist super zum Schwimmen geeignet.
Früher haben hier alle Winkeler Kinder schwimmen gelernt. Man ist von hier ein ganzes Stück den Rhein runter zum sogenannten Anbau geschwommen, ca. 800 oder 1000 m. Hat mir heute eine 79jährige erzählt, die das als Kind gerne nach der Weinbergsarbeit zur Erfrischung gemacht hat.

Ich hab im französischen Atlantik schwimmen gelernt und war schon 21, hatte was Wasser angeht, nie einen Hang zu Sorglosigkeit oder Übermut.

Als meine Großen mir erzählt haben, sie haben die Mosel überquert, wollte ich das schmale Flüßchen auch mal kreuzen. Bei Pünderich hab ich es versucht; auf halber Strecke bin ich umgekehrt. War mir zu heikel.

Doris L.
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1303
Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1173

Beitrag von Doris L. » Sa 27. Jul 2019, 08:22

Ist der Rhein denn da unten noch einigermaßen sauber? Hier , oberhalb der Emschermündung würe ich nie ins Wasser gehen. Die Emscher stinkt nach Abwasser und an der Emschermündung stark nach Abflußeiniger.
Vor Jahren hatte ich mal einen merkwürdigen Anblick am Rheinufer. Es war Frühling, die Sonne schien und es war einfach perfekt und dann sah ich in den hohen Weiden Girlanden von Klopapier herunter hängen. Überreste vom Hochwasser. Alle Bäume waren bedeckt davon.
Na gut, an der Mündung sitzen gerne die Angler :sauenr_1:

Benutzeravatar
65375
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 5936
Registriert: Fr 16. Dez 2011, 05:58
Wohnort: Rheingau

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1174

Beitrag von 65375 » Sa 27. Jul 2019, 08:57

Hier riecht er nach Rhein. Man darf nicht zu zimperlich sein, manchmal schwimmt was vorbei, da will ich lieber nicht so genau wissen, was es ist. Da muß man die richtige Handbewegung drunter her machen, um eine Wirbel zu erzeugen, daß es von einem wegschwimmt, anstatt näherzukommen.

In meiner Kindheit waren wir auch drin. Da gab es noch kaum Kläranlagen und die Industrie hat Unmengen von Gift ungestraft eingeleitet. Da gab es immer mal großflächige Fischleichenteppiche an Main und Rhein. Dagegen ist es heute paradiesisch.

Nach dem Schwimmen fühlt man sich wunderbar erfrischt, und die Haut ist nach einem Tag schwitzen und 20 min Schwimmen glatt und weich wie nach der Sauna. Danach dusche ich mich nur kurz ab. Das Frischegefühl hat nimmt man noch mindestens zwei Stunden mit, bevor das große Schwitzen wieder losgeht.

Ich glaub, ich mach das heute wieder!

Doris L.
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1303
Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1175

Beitrag von Doris L. » Sa 27. Jul 2019, 10:51

Ja, ich bin was zimperlich, schwimmen kann ich ich auch nicht gut, aber Fett schwimmt oben :haha: .
So nah wohne ich nicht am Rhein, sind etwa 13 km.
Wir hatten in meiner Kindheit einen Wassergraben neben einer Zechenbahn, natürlich war es verboten dort hinzugehen. Es gab dort aber Stichlinge, Wasserschnecken und sonstiges. Trotz Gerümpel wie alte Eimer und Autoräder war das Wasser sehr klar , sah sauber aus. Es waren auch Wasserflöhe drin und Wasserpflanzen, kleine Krebse, Laich von Fröschen und die Kaulquappen. Dutzende Kinder waren mit Netzen dort und haben Stichlinge gefangen. Ich auch, wir hatten einen Teich im Kleingarten und früher gab es sowas wie Naturschutz nicht. Immerhin weiß ich wie aus Froschlaich Frösche werden :) . Ich sah winzige Polypen an einer Wasserpflanze und die Röhren der Köcherfliege.
Dieser Wassergraben ist trocken gelegt worden.

ina maka
Beiträge: 10256
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 12:34
Familienstand: verheiratet

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1176

Beitrag von ina maka » So 28. Jul 2019, 18:05

Mein schönster Moment ist, dass ich eben dieses meinen vier Kindern ermöglichen kann :engel:
Ich selber geh seit neuestem arbeiten (ich meine Geld verdienen) und muss deshalb einiges an eben diese Kinder abgeben.
große Freude über die mitgebrachte Ernte an Aroniabeeren!! :michel:
Der Großteil liegt jetzt zum Trocknen auf.....
Den Rest aßen wir zum Schinkenbrot als Beilage...
Aronia soll ja so gesund sein ;)
Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest – steige ab!

ina maka
Beiträge: 10256
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 12:34
Familienstand: verheiratet

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1177

Beitrag von ina maka » Mo 19. Aug 2019, 11:17

ina maka am 21.4.2015 hat geschrieben:Zwei Weingartenpfirsich-Kerne keimen! :michel:
Ich kann´s nicht glauben...
Wir haben heute drei Bäume davon - zwei große und einen, der recht klein geblieben ist (wegen Nachbars Baum, der Schatten macht - der kommt im Herbst woanders hin).
An einem Baum sind 5 Früchte dran, noch unreif, aber immerhin.
Wir haben gestern gerätselt, wie alt der Baum sei. 4 Jahre? nein, der ist mindestens 6 Jahre alt!
Dank Forum (und google-Suchfunktion ;) ) kann ich jetzt nachschaun.
Poah!
Das ist schnell gegangen!!
Die größeren Bäume sind ca. 3 Meter hoch.

Meine kleine Freude gestern war, dass ich beim Gartenarbeiten immer was zum Naschen hab.
Ich liebe Käsepappelblüten... :rot:

Die "pitufos" (blueberry dancing with smurfs - heuer ertmals im Garten) bekommen oben schon einen dunklen Kragen. Die "Schwarze von der Krim" hat viele große Früchte, noch ganz grün. ich hab sie daran erkannt, weil leider schon wieder Zweige abbrechen. Eine lass ich jetzt am Boden liegen - mal sehen.
Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest – steige ab!

moorhexe
Beiträge: 1173
Registriert: Fr 6. Aug 2010, 19:36

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1178

Beitrag von moorhexe » Mo 19. Aug 2019, 12:07

freude bereitet mir momentan die tägliche ernte von riesigen brombeeren.
ich weiß schon gar nicht mehr, was ich alles damit machen soll.

Ina, ich habe in meinem garten auch 2 sämlinge von rotblättrigen weinbergpfirsichen. sie sind auch schon ca. 4 jahre alt.

leider wurde der mutterbaum von einem patchworkenkelkind zerstört.
so freue ich mich auf die nächsten jahre.

der mutterbaum hat sehr schnell viele früchte getragen.

ich habe die ersten haselnüsse geerntet und walnüsse gibt es auch bald genug.

in meinem garten wachsen ja auch viele kräuter und stauden. so freue ich mich besonders über die vielen blüten/samenstände von anisysop und fenchel. da freuen sich die insekten, besonders hummeln und bienen.
demnächst mache ich ringelblumenöl. momentan freue ich mich einfach über die schönen blüten.
sonnige grüße von barbara
______________________
jeder winter wird zum frühling
http://www.regenwald.org

sybille
Beiträge: 3394
Registriert: Mi 2. Nov 2011, 20:48

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1179

Beitrag von sybille » Mo 19. Aug 2019, 19:44

Meine diesjährige Glucke war seit letzten Samstagmorgen nicht mehr im Stall. Letzten Montag sah ich sie kurz und heute wieder :michel: Sie fraß sich den Bauch voll und verschwand dann in Nachbars Garten. Das kleine Biest brütet dort sicher fremd und ich bin schon gespannt wie viele kleine schwedische Blumenhühnchen sie in 2 Wochen mitbringt.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.

Benutzeravatar
65375
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 5936
Registriert: Fr 16. Dez 2011, 05:58
Wohnort: Rheingau

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#1180

Beitrag von 65375 » Di 20. Aug 2019, 06:21

Gestern sind wir (meine beiden Söhne und ich) wieder einen Schritt weitergegangen, was Selbstversorgung beim Schwimmen angeht: wir sind zum Fähranleger gegangen und haben uns ca. 1,2 km den Rhein runter treiben lassen. Spektakulär schön! Macht süchtig!

Unterwegs haben wir schwimmen gegen die Strömung geübt; mit viel Anstrengung bleibt man fast auf der Stelle. Hier bei uns ist die Strömung sehr gebremst.

Für die Klamotten hatten wir ein stabiles Plastik-Fässchen dabei. Ich dachte erst, das das total lästig ist, aber man konnte drauf reiten, was sehr viel Spaß gemacht hat.

Im Sommer brauchen wir kein Schwimmbad mehr! (Sofern der Wasserstand mitmacht)

Antworten

Zurück zu „Zur lustigen Wildsau“