Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitragvon Doris L. am Sa 27. Jul 2019, 10:51

Ja, ich bin was zimperlich, schwimmen kann ich ich auch nicht gut, aber Fett schwimmt oben :haha: .
So nah wohne ich nicht am Rhein, sind etwa 13 km.
Wir hatten in meiner Kindheit einen Wassergraben neben einer Zechenbahn, natürlich war es verboten dort hinzugehen. Es gab dort aber Stichlinge, Wasserschnecken und sonstiges. Trotz Gerümpel wie alte Eimer und Autoräder war das Wasser sehr klar , sah sauber aus. Es waren auch Wasserflöhe drin und Wasserpflanzen, kleine Krebse, Laich von Fröschen und die Kaulquappen. Dutzende Kinder waren mit Netzen dort und haben Stichlinge gefangen. Ich auch, wir hatten einen Teich im Kleingarten und früher gab es sowas wie Naturschutz nicht. Immerhin weiß ich wie aus Froschlaich Frösche werden :) . Ich sah winzige Polypen an einer Wasserpflanze und die Röhren der Köcherfliege.
Dieser Wassergraben ist trocken gelegt worden.
Doris

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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitragvon ina maka am So 28. Jul 2019, 18:05

Mein schönster Moment ist, dass ich eben dieses meinen vier Kindern ermöglichen kann :engel:
Ich selber geh seit neuestem arbeiten (ich meine Geld verdienen) und muss deshalb einiges an eben diese Kinder abgeben.
große Freude über die mitgebrachte Ernte an Aroniabeeren!! :michel:
Der Großteil liegt jetzt zum Trocknen auf.....
Den Rest aßen wir zum Schinkenbrot als Beilage...
Aronia soll ja so gesund sein ;)
Wir leben in einem Gefängnis mit offenen Türen und Fenstern und die Frage ist, wer sind die ersten, die sich raustrauen? Wagenhofer www.youtube.com/watch?v=q2WEVdNQAxE
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitragvon ina maka am Mo 19. Aug 2019, 11:17

ina maka am 21.4.2015 hat geschrieben:Zwei Weingartenpfirsich-Kerne keimen! :michel:


Ich kann´s nicht glauben...
Wir haben heute drei Bäume davon - zwei große und einen, der recht klein geblieben ist (wegen Nachbars Baum, der Schatten macht - der kommt im Herbst woanders hin).
An einem Baum sind 5 Früchte dran, noch unreif, aber immerhin.
Wir haben gestern gerätselt, wie alt der Baum sei. 4 Jahre? nein, der ist mindestens 6 Jahre alt!
Dank Forum (und google-Suchfunktion ;) ) kann ich jetzt nachschaun.
Poah!
Das ist schnell gegangen!!
Die größeren Bäume sind ca. 3 Meter hoch.

Meine kleine Freude gestern war, dass ich beim Gartenarbeiten immer was zum Naschen hab.
Ich liebe Käsepappelblüten... :rot:

Die "pitufos" (blueberry dancing with smurfs - heuer ertmals im Garten) bekommen oben schon einen dunklen Kragen. Die "Schwarze von der Krim" hat viele große Früchte, noch ganz grün. ich hab sie daran erkannt, weil leider schon wieder Zweige abbrechen. Eine lass ich jetzt am Boden liegen - mal sehen.
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitragvon moorhexe am Mo 19. Aug 2019, 12:07

freude bereitet mir momentan die tägliche ernte von riesigen brombeeren.
ich weiß schon gar nicht mehr, was ich alles damit machen soll.

Ina, ich habe in meinem garten auch 2 sämlinge von rotblättrigen weinbergpfirsichen. sie sind auch schon ca. 4 jahre alt.

leider wurde der mutterbaum von einem patchworkenkelkind zerstört.
so freue ich mich auf die nächsten jahre.

der mutterbaum hat sehr schnell viele früchte getragen.

ich habe die ersten haselnüsse geerntet und walnüsse gibt es auch bald genug.

in meinem garten wachsen ja auch viele kräuter und stauden. so freue ich mich besonders über die vielen blüten/samenstände von anisysop und fenchel. da freuen sich die insekten, besonders hummeln und bienen.
demnächst mache ich ringelblumenöl. momentan freue ich mich einfach über die schönen blüten.
sonnige grüße von barbara
______________________
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitragvon sybille am Mo 19. Aug 2019, 19:44

Meine diesjährige Glucke war seit letzten Samstagmorgen nicht mehr im Stall. Letzten Montag sah ich sie kurz und heute wieder :michel: Sie fraß sich den Bauch voll und verschwand dann in Nachbars Garten. Das kleine Biest brütet dort sicher fremd und ich bin schon gespannt wie viele kleine schwedische Blumenhühnchen sie in 2 Wochen mitbringt.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitragvon 65375 am Di 20. Aug 2019, 06:21

Gestern sind wir (meine beiden Söhne und ich) wieder einen Schritt weitergegangen, was Selbstversorgung beim Schwimmen angeht: wir sind zum Fähranleger gegangen und haben uns ca. 1,2 km den Rhein runter treiben lassen. Spektakulär schön! Macht süchtig!

Unterwegs haben wir schwimmen gegen die Strömung geübt; mit viel Anstrengung bleibt man fast auf der Stelle. Hier bei uns ist die Strömung sehr gebremst.

Für die Klamotten hatten wir ein stabiles Plastik-Fässchen dabei. Ich dachte erst, das das total lästig ist, aber man konnte drauf reiten, was sehr viel Spaß gemacht hat.

Im Sommer brauchen wir kein Schwimmbad mehr! (Sofern der Wasserstand mitmacht)
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitragvon 65375 am Sa 24. Aug 2019, 15:36

Hab ja schon den ganzen Sommer irre Mengen Mangold und verschenke viel in der Verwandtschaft und Bekanntschaft.
Jetzt habe ich neue Abnehmer "angefüttert", eine Winzerfamilie, die nächste Woche Weinwanderung haben. Da soll es Mangoldtarte geben.

Diese Woche viel gießen, mal nix ernten - dann sollte es reichen für die bestellte Menge.
Frau Winzerin will bezahlen, aber wir werden vorschlagen, es einfach zur nächsten Straußwirtschaft "abzutrinken".

So macht Garten Spaß!
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitragvon hobbygaertnerin am Fr 20. Sep 2019, 06:39

Birnen und Trauben-
welches Glück, solches selbst im eigenen Garten haben zu können.
Wollte im Winter meinen Mann eine Freude machen und hab ihm ein paar Biren und Trauben im Geschäft gekauft-
nach 3 Wochen waren die Birnen noch immer steinhart, von den Trauben brauchte man den komischen Geschmack auch mit noch so viel waschen nicht weg.
Eine natürlich gereifte Birne- oder Trauben frisch aus dem Garten- ich schätze es jetzt umso mehr.
Die Muscat bleu ist abgeräumt, jetzt haben wir noch mittelfrühe und späte Trauben, bis Ende November müssten wir damit reichen.
Bei den Birnen von der frühen Williams bis zu den mittelfrühen und späten Lagersorten- und dann gibts erst wieder was, wenn die neue Ernte draussen reif wird.
Die frühen Äpfel sind auch verbraucht, die mittelfühen Sorten haben wir gepflückt, jetzt noch die späten Lageräpfel-
ich finde den Geruch von den Äpfeln so wunderbar, in der Küche steht eine Schüssel Pfirsiche zum Essen, wenn man in der Früh die Küchentüre aufmacht, dann richt man diesen wunderbaren Duft schon wie ein Prfüm.
Manchmal hab ich mich schon gefragt, warum ich mir diese viele Arbeit antue, aber es macht was mit einem, man merkt wieder, wie man mit allen Sinnen das Essen geniessen kann.
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitragvon SunOdyssey am Fr 20. Sep 2019, 09:33

Moin HG,

Du sprichst mir aus der Seele! Meine Birnen, Clapps Liebling, Butterbirne und Williamine, sind jetzt durch, war das ein Genuss!
Ich sage, was ich meine und ich meine, was ich sage

Und ich sage.....blöde Autokorrektur
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