Euer Selbstversorger-Ärger

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Doris L.
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2821

Beitrag von Doris L. » So 29. Sep 2019, 20:42

So zerhackstückelt wird hier auch. Gerade dann wenn die Sträucher Früchte tragen. Futsch...
Ich glaub aus dem Grund hatte ich im Sommer 2mal kurz hintereinander Platten im Rad. Die Brombeerdornen sind sehr hart und lagen bis auf dem Weg.

sybille
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2822

Beitrag von sybille » Mo 30. Sep 2019, 18:45

emil17 hat geschrieben:Ich dachte jetzt weniger daran dass die Strasse nicht gereinigt wurde, sondern wie das grauenhaft aussieht. Sowas macht man einfach nicht so.
Das war auch mein 1. Gedanke als sie hier waren. Da war noch nichts davon im meinem Hof.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.

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Taraxacum
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2823

Beitrag von Taraxacum » Do 7. Nov 2019, 10:48

… ein Rübenbauer ist hier immer noch am Roden und ständig fahren sich die Maschinen im Schlamm fest. Der arme Boden :sauenr_1: Als es noch schön trocken war, stand die Maschine 2 Wochen bei uns auf dem Hof rum, weil ein Rad einen Platten hatte. Auf die Idee, ein Ersatzrad vorhalten bei einer Maschine, die rund um die Uhr laufen muss, während einer recht kurzen Zeitspanne, wurde aus Kostengründen verzichtet :bang: Sind wohl 10 Bauern, die sich die Maschine gemeinsam gekauft haben und keiner fühlt sich verantwortlich für die Wartung. Das Teil kam hier schon völlig versifft und schrottig an. Vorbeugende Instandhaltung und entsprechende Ersatzteile kennen diese! Wessis anscheinend nicht. Die Agrargenossenschaft ist schon lange fertig und der Weizen kommt schon durch. Deren Uralttechnik läuft und läuft.......

penelope
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2824

Beitrag von penelope » Mo 11. Nov 2019, 15:45

Kann jemand von euch sagen, an welcher Stelle mach richtig ist, wenn Feldwege umgepflügt werden und wenn Feldränder, die vor ein paar Jahren noch mehrere Meter breit waren, bis direkt an den Weg umgebrochen werden?

Ein Weg, den ich seit Jahren nutze und der eine Verbindung zwischen zwei Orten ist, wurde einfach komplett umgepflügt. Es sind nur ca 50 Meter Weg (wenn überhaupt). Dadurch, dass man den Weg nicht mehr nutzen kann, muss man nun ca 2 km Umweg machen :motz: In den offiziellen Karten des Katasteramts ist der Weg noch eingezeichnet. Meldet man das beim Katatseramt direkt oder besser an anderer Stelle?
(ich weiß nicht, wem die angrenzenden Flächen gehören, ich kann da niemanden direkt ansprechen)

Bei einem anderen Weg wurde der Feldrand bis auf 20 cm an den Schotter ran umgebrochen. Auf der anderen Seite ist eine Hecke mit Wildsträuchern eng an den Weg angrenzend. Wenn einem auf dem Weg ein Trecker entgegen kommt, kommt man mit einem normalen Auto nicht mehr dran vorbei, mit nem Pferd auch nicht und als Fußgänger, muss man sich in die Dornenhecke schlagen. Eigentlich wird so was doch inzwischen überprüft, oder? Von wem eigentlich? (Hier drängt sich die böse Vermutung auf, dass in dieser Gemeinde wohl der Schwipps-Schwagern vom Bauern zuständig ist :motz: )

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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2825

Beitrag von alter Sack » Mo 11. Nov 2019, 17:02

Lass doch die Gemeinde außen vor, und melde das gleich dem Landratsamt. Ich glaube die sind da sowieso zuständig.
Gruß Jürgen, der alte Sack

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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2826

Beitrag von Rohana » Mo 11. Nov 2019, 17:11

Die spannende Frage ist doch, wem gehört das Land bzw. der Weg?
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2827

Beitrag von Sonne » Mo 11. Nov 2019, 18:29

Und besteht vielleicht ein Wegerecht.
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31

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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2828

Beitrag von frodo » Mo 11. Nov 2019, 19:35

penelope hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 15:45
Kann jemand von euch sagen, an welcher Stelle mach richtig ist, wenn Feldwege umgepflügt werden und wenn Feldränder, die vor ein paar Jahren noch mehrere Meter breit waren, bis direkt an den Weg umgebrochen werden?
das mit den schmaleren Wegen ist ein verbreitetes Problem (sorry für das Wortspiel :rot: ), und ich würde da die Ansprechpartner in folgender Reihenfolge sehen: 1. Ortsbürgermeister, sofern der für eine gewisse "Objektivität" bekannt ist, ansonsten Ordnungsamt, wenn's eine etwas größere Gemeinde ist, die sowas hat.
Wenn der Weg im Flächennutzungsplan als Weg eingezeichnet, und/oder eine kommunale Wegeparzelle ist, hast Du gute Karten, dass der Bauer Probleme bekommt, und Du evtl. den Weg zurück. Wenn's sein Privatweg ist, - dumm gelaufen!
Auf meinem Grund verlaufen auch ehemalige Wegeparzellen, die in der Flurkarte noch drin stehen, aber eben mein Eigentum sind (und schon das des Vorbesitzers waren), - und das Einzige, was man davon heute noch bemerkt: man kann dort keinen E-Zaun stecken, weil unter der Grasnarbe Schotter ist :ohoh:
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
A.Einstein

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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2829

Beitrag von Pitu » Mo 11. Nov 2019, 21:18

Penelope, wenn ich das hier beim Nachbarbauern richtig verstanden habe, ist die Flurbereinigung für Wege und Vermessungen zuständig. Landratsamt wäre so die erste Adresse, wo ich nachfragen würde.

Es kann aber auch sein, daß der Bauer so nah an den Rand arbeiten muß, um Fördermittel zu bekommen.
Eine Bekannte von mir hat ihren Acker verpachtet und sich mal beim Bauern beschwert, daß er immer so nahe an ihre Weiden am Rand hinpflügt.
Sie braucht die Weiden für ihre Bienen.

Er meinte dann, er müsse das tun, weil die Felder mittlerweile per Satellit vermessen werden. Und wenn seine tatsächlich bearbeitete Fläche kleiner ist als die offiziell angegebene Ackergröße hat er finanzielle Einbußen. Das ist hier in Bayern. Ich weiß nicht, wie es in Deiner Region aussieht.

Allerdings bin ich nicht vom Fach. Wenn das so nicht stimmt bitte ich um Korrektur.

Und wenn Du einfach mal die Bauern fragst, warum sie das machen penelope?

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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2830

Beitrag von Rohana » Mo 11. Nov 2019, 22:40

Pitu hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 21:18
Er meinte dann, er müsse das tun, weil die Felder mittlerweile per Satellit vermessen werden. Und wenn seine tatsächlich bearbeitete Fläche kleiner ist als die offiziell angegebene Ackergröße hat er finanzielle Einbußen. Das ist hier in Bayern. Ich weiß nicht, wie es in Deiner Region aussieht.
Kleine Anekdote zum Thema, fällt auch durchaus unter "Ärger": Auf einer unserer Wiesen haben wir mittendrin eine kleine Böschung. Die ist zu steil zum Mähen, ein kleines Eichenbäumchen ist seit ein paar Jahren drin und ein paar Büsche mittlerweile. Lassen wir wachsen, wird gepflegt. Neulich waren die Herrschaften vom StMELF da und meinten wir hätten mehr Fläche angegeben als wir bewirtschaften. Sowas verbitte ich mir natürlich... und was war? Unter anderem diese Böschung, die wir seit jeher als Teil der Wiese angeben, ist nach neuesten Satellitendaten etwas breiter als 2m und fällt dann als "Landschaftselement" aus der bewirtschafteten Fläche raus. Auf diese Weise wird die bewirtschaftete Fläche auch weniger (mitsamt den daran hängenden Förderungen), denn das ist nicht rückgängig zu machen... wenn die blöde Böschung nun nicht 2m breit wäre, kein Problem. Es rächt sich also wenn man der "Natur" mehr Raum lässt :dreh:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

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