Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

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hobbygaertnerin
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von hobbygaertnerin » Do 3. Okt 2019, 08:00

Schmeckt er da nicht so geköchelt?
Fruchtsäfte verdünnen wir grundsätzlich, auch der Apfelsaft ist pur viel zu süss-
das Sauerkraut gluckert schon ganz schön im Topf- und der Most tut auch, was er tun soll.
Für Federweissen hab ich es diesmal übersehen- selbstgemacht war der letztes Jahr zu selbstgemachtem Zwiebelkuchen ein Gedicht. Als nächstes kommt noch Schweinefleisch zum Einsuren und Räuchern an die Reihe und vielleicht auch wieder der Versuch mit Kübelfleisch. Und Würste stehen auch auf der Machwunschliste.
Ich hab mir gedacht, den Nutri Scoore werd ich nicht brauchen- ich weiß ja selbst, was ich in meiner Herumkocherei reinmache.

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emil17
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von emil17 » Do 3. Okt 2019, 11:51

hobbygaertnerin hat geschrieben:Schmeckt er da nicht so geköchelt?
Du sollst den ja auch nur pasteurisieren, das geht etwa 1/2 Stunde auf 72 Grad oder so. Dazu braucht man ein Thermometer.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von hobbygaertnerin » Do 3. Okt 2019, 12:00

Ich mache jeden Saft ein bisschen höher von der Temperatur (72 Grad ist mir bei den Bag in Box Behältern der Apfelsaft schon mal gärend geworden), hab einen Einkochautomat- und hab mit einem extra Thermometer nachgemessen, kommt annähernd hin.

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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von osterheidi » Fr 4. Okt 2019, 18:12

eine regenpause genutzt um zu dritt ein schuppendach neu zu decken. dann noch schnell im garten nach dem rechten geschaut......
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Küstenharry
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von Küstenharry » Sa 5. Okt 2019, 19:23

Den Jahrgang 2019 heute Nachmittag abgeholt und gleich probiert.
Hmm legga 145 l Apfelsaft.
Da haben wir zusammen gut gesammelt.

Und heute Mittag spontan gegrillt, nachdem der Bengel mir beim Feuerholzmachen immer wieder Holz entwendet hat, um ein Lagerfeuer zu bauen. :lol:
Gruss von der Küste

Harry

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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von hobbygaertnerin » Do 10. Okt 2019, 07:29

Wir haben gestern Abend einen Eimer Falläpfel geschält und gehobelt, soll heute eine grössere menge Apfelstrudel werden.
Ich freu mich jedes Jahr an der Sortenvielfalt aus dem Obstgarten, wie sich die verschiedenen Sorten auch zu den verschiedenen Möglichkeiten nützen lassen.
Leider gabs heuer fast keine Jakob Fischer, eine andere alte Sorte ist zum Glück ähnlich und Dank alternierender Sorten findet sich doch immer was passendes.
Diese Freude und der Genuss, ich finde das als besonders schöne Momente des Selbstversorgerlebens.

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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von Teetrinkerin » Do 10. Okt 2019, 11:09

mmmhhhhhh, Jakob Fischer ist mein Lieblingsapfel! Die Sorte ist aus unserem Landkreis - aber leider dennoch nicht auf Märkten etc. erhältlich. Deswegen will ich unbedingt mal einen Mehrsortenbaum mit dieser Sorte drauf.


Ich habe gestern ein Glas Gemüse-Bolognese aus dem Keller geholt. Das Duft beim Öffnen des Glases, das Aroma eines ganzen Sommers. Unbezahlbar!

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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von hobbygaertnerin » Fr 11. Okt 2019, 11:33

Ich habe jetzt wieder Apfelstrudel auf Vorrat, find es total praktisch, wenn nicht viel zeit für Kochen nur noch aus der Tiefkühltruhe zu holen.
Solche Schätze wie Bolognese und vieles andere- sicher könnte man sich für viel Geld aus dem Delikatessenladen versorgen-
aber nach dem eigenen Geschmack was herstellen, meist begleitet man das Gemüse die ganze Zeit und dann kommt es ins Glas-
das hat eine ganz andere Bedeutung.
Und beim Obst, bei den Beeren ist es doch das selbe, ich frage mich immer, wie kann das gehen, Himbeeren aus Chile und dann kommen sie ins Geschäft, wenn ich am Abend Himbeeren pflücke, dann sind sie am nächsten Tag nicht mehr so gut, auch wenn ich sie über Nacht im Kühlschrank gelagert habe.
Jakob Fischer ist wirklich ein Spitzenapfel, auch so schön grosse Äpfel.
Als neue Sorte haben wir einen Baum mit 2 Sorten, Elstar und James Grieve, mit dem sind wir auch sehr zufrieden,
eine alte Sorte- Frauenäpfel, die sind um die Zeit Mitte August reif und auch nicht lage haltbar, die machen sich in Strudel und Kuchen auch sehr gut.
Die beste Sorte für später im Frühling- Korbinan Aigner- hat der Apfelpfarrer in Dachau im Konzentrationslager aus Kernen gezüchtet.
Diese Sorte hab ich einfach so, aus dem Bewusstsein, dass auch in der schlimmsten Zeit dieser Pfarrer sich nicht von seinem Tun hat abbringen lassen- diese grossen Äpfel schmecken hervorragend, lassen sich lange lagern.
Heuer hat der Herbstkalvill auch riesige Äpfel getragen- wie gemalt.
Der weisse Winterkalvill ist leider eingegangen- da mächte ich einen Baum mit noch einer weiteren Sorte in der Baumschule bestellen- bin mir nur noch nicht schlüssig welche 2. Sorte.
bin da gespannt, ob der Apfel (weisser Winterkalvill) wirklich so gut schmeckt, wie immer getan wird.
Und einen ganz besonderen Baum haben wir- einen schweizer Orangenapfel- haben wir zur Hochzeit geschenkt bekommen, seit dem 2. jahr nach der Pflanzung hat der getragen, jedes Jahr, inzwischen ist es ein stattlicher Baum geworden.
Auf Märkten gibts bei uns eigentlich auch nur die Tafeläpfel, die sehr bekannt sind, alte Sorten eigentlich so gut wir gar nicht.
Deswegen bin iach so glücklich über unseren Baumreichtum.

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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von Teetrinkerin » Fr 11. Okt 2019, 12:15

Ich bin immer noch auf der Suche nach einer guten Baumschule, die mir Mehrsortenbäume veredelt. Vor allem müssen die ja auch zusammen passen vom Wuchs her. Und da bin ich skeptisch, ob sich da wirklich jede Baumschule damit auskennt - immerhin haben sich halt auch viele Baumschulen eher auf Ziergehölze eingestellt, weil das vermehrt Kundenwunsch ist.

Mir kam im Moment die Idee, bei der Obst- und Gartenbauakademie anzurufen. Aber nun ist es leider schon nach 12 Uhr. Muss ich also auf nächste Woche schieben. Vielleicht können die mir einen Tipp geben, welche Baumschule dafür in Frage kommt.

Ohhh, das mit dem Korbinianapfel ist ja interessant. Habe gerade kurz auf Wiki geschaut. Ich glaube, das ist ein Apfel, der mir auch gefallen könnte (vor allem wegen der Geschichte). Den notiere ich mir. Es werden vermutlich zwei Apfelbäume mit je vier Sorten werden. Außerdem möchte ich gerne noch Baya Aurelia pflanzen, weil die Zwetschgen nach Aprikose schmecken.

Meinst du, wenn mal der Hühnerstall mit Auslauf steht, kann ich - mit Schutz - noch einen Baum pflanzen? Evtl. auch Sträucher wie Holunder und Haselnuss?

Apfelstrudel würde mir auch jetzt schmecken. Aber wir haben keinen einzigen Apfel heuer. Muss mal meinen Mann fragen, ob er wenigstens eine Tüte voll mitbringen kann. Er arbeitet ja auf einem ehemaligen Gutshof (wird mittlerweile aber anderweitig genutzt) mit großen Streuobstwiesen. Bisher hatten sie jedes Jahr im Herbst gestöhnt, weil sie so viel Äpfel klauben müssen - bis sich bei der Rekordernte letztes Jahr ihr Chef endlich erbarmt hat und einen Äpfelsammler gekauft hat. Und nun heuer brauchen sie gar nichts aufsammeln - weil nix da ist.

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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

Beitrag von Küstenharry » Fr 11. Okt 2019, 14:56

Gruss von der Küste

Harry

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