Antibiotika für und vom Selbstversorger

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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Pitu am Mo 7. Jan 2019, 23:58

Ich esse bei angehender Erkältung sofort rohe Zwiebeln, trinke Milch und schlafe aus. Oft bricht es dann nicht richtig aus.Und Milch hilft auch, wenn es bitzelt wegen Lippenherpes.

Nachdem eine meiner Schwachstellen ist, daß ich bei Erkältungen fast immer Bindehaut- und Mittelohrentzündung dazu bekomme, verwende ich bei Bindehautentzündung Tee aus Augentrost und ein ganz bißchen Salz. Das bringe ich leichter in die Augen als Augentropfen.

Mit der Mittelohrentzündung, ja nu ... meistens bekomme ich die am Freitag Abend oder Samstag. Nachdem ich einmal am Wochenende vor Ohrenschmerzen geheult habe, aber nicht wegen sowas in die Notaufnahme wollte, habe ich in meiner Verzweiflung Olivenöl warm gemacht, Knoblauchscheiben eingelegt und auf Körpertemperatur abkühlen lassen.
Das Öl dann ins Ohr geträufelt, Wattebausch rein und geschlafen. Meistens ist es dann bei mir am nächsten Tag weg. Als ich das meiner Hausärztin erzählt habe, meinte sie "Nun ja, es funktioniert wahrscheinlich, kann aber auch riskant sein, wenn das Ohr schon perforiert sein sollte." Also ich übernehme keine medizinische Haftung! Es war bei mir eher eine Verzweiflungslösung! Hat aber in dem Fall funktioniert.

Außerdem wirken Shiitake-Pilze stimulierend auf's Immunsystem. Auch das kann helfen bei Entzündungen im Körper z.B. und sollen auch helfen bei Antibiotika-Allergie. Die habe ich immer im Glas daheim auf Vorrat und schmeiße die dann mit in die Pfanne bei Bedarf.

Kapuzinerkresse wirkt auch antibiotisch, sollte man aber nicht zuviel von essen.

Hühnersuppe so richtig mit fettem Huhn gekocht und scharfen Gewürzen habe ich auch immer in der Gefriertruhe im Winter. Das Fett der Suppe legt sich wie ein Schutzschild auf die Schleimhäute bei Erkältungen und Grippe. Deswegen gilt Hühnersuppe auch als "jüdisches Penicillin". Das ist wirklich das Beste: 2 Portionen Hühnersuppe zu essen, wenn man krank ist.
Da hat die hobbygaertnerin schon Recht!
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Griseldis am Di 8. Jan 2019, 07:59

Pitu hat geschrieben:Das Öl dann ins Ohr geträufelt, Wattebausch rein

Ich kenne das so, dass man den Wattebausch mit körperwarmem Öl tränkt. Dann ist auch die Gefahr bei perforiertem Trommelfell nicht so groß.
Heilwolle (Schafwolle mit Lanolin) ins Ohr hilft auch.
Herzliche Grüße, Grisi

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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Pitu am Di 8. Jan 2019, 08:40

Danke Griseldis, Deine beiden Varianten kannte ich noch nicht.
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Sonnenstrahl am Di 8. Jan 2019, 09:40

Veronika und Aron, Ihr habt PN

Zwiebelsäckchen äußerlich aufs Ohr legen
Oder Olivenöl mit 1 Tropfen Teebaumöl auf Wattebausch und ins Ohr.
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon ina maka am Di 8. Jan 2019, 09:57

Wir haben eine angeschnittene Knoblauchzehe äußerlich an (in?) den Gehörgang gesteckt, oder eine halbe Zwiebel außen festgebunden. Die Wirkstoffe können doch "fliegen"? Ich dachte immer, deshalb brennt es ja, wenn man Zwiebel schneidet, obwohl man keinen Zwiebelsaft in´s Aug träufelt.
Bei meinen Kindern hat das jedenfalls geholfen.
Etwas in´s Ohr träufeln ist kritsch. Das kann die Haut am Gehörgang aufweichen und auch der kann sich böse entzünden.
Wir leben in einem Gefängnis mit offenen Türen und Fenstern und die Frage ist, wer sind die ersten, die sich raustrauen? Wagenhofer www.youtube.com/watch?v=q2WEVdNQAxE
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Hildegard am Di 8. Jan 2019, 21:15

Die Blattadern des Breitwegerichs rausziehen und zusammenknäueln und ins Ohr stopfen. nur an den Rand des äußeren Gehörgang s..nimmt auch die Schmerzen.
LG Hildegard
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Pitu am Di 8. Jan 2019, 21:22

Warum denn nur die Blattadern Hildegard? Die ganzen Blätter zusammenrollen und ins Ohr stecken sieht bestimmt recht lustig aus! :lol: Da wäre eine Knoblauchzehe wohl doch etwas dezenter ...

Die Zwiebelsäckchen helfen bei mir gar nix. Das hatte ich auch schon ausprobiert.

Teebaumöl könnte auch funktionieren, stimmt.
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Hildegard am Di 8. Jan 2019, 23:11

Das weiß ich auch nicht warum nur diese Fäden. Jedenfalls wirken sie."Erfahrungs-Rezept" einer alten Hebamme halt. :)
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Buchkammer am Mi 9. Jan 2019, 14:28

Ich finde es nicht mehr - die Aufzählung aus dem Buch Antibiotika aus der Natur von Marion & Michael Grandt. Möglicherweise hab ich die auch in einem anderen Forum gepostet. Daher hier noch mal die Aufzählung, welche Pflanzen und tierischen Produkte sich vor allem durch antibiotische Wirkungen auszeichnen und diese vorweisen können:

Agave, Aloe Vera, Gewöhnlicher Augentrost, Bärentraube, Bergamotte, Kanadisches Berufkraut, Kleine Bibernelle, Blutweiderich, Blutwurz, Bohnenkraut, Breitwegerich, Brennnessel, Brombeere, Brunnekresse, Chinarinden(baum), Essigrose, Feigen(baum), Gewürznelken, Gelbrute, Grapefruitkern (Extrakt), Gundermann, Heidelbeere, Heilziest, Honig, Gewöhnliche Kiefeer, Große Klette, Knoblauch, Lapachorinde, Lavendel, Lorbeer, Mais(griffel), Meerrettich, Oragano, Papaya, Pappel, Perubalsam, Piment, Propolis, Ratanhia, Ringelblume, Sandelholz, Schafgarbe, Schwarzkümmel, Schwarzer Senf, Sonnenhut, Spitzwegerich, Stechwinde, Steinklee, Tausendgüldenkraut, Teebaum(öl), Thymian, Tolubalsam, Wacholder, Walnuss(baum), Wegwarte, Weihrauch(baum), Zimt, Zistrose, Zitrone, Zwiebel.

Alle Pflanzen werden mit einer kleinen historischen Geschichte, Inhalts- und Wirkstoffen, Eigenschaften, Anwendungen, Zubereitungen, Rezepten, und eventuell vorhandenen Fertigprodukten beschrieben. :daumen:

Der Vollständigkeit halber möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Buch im Kopp Verlag erschien.
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