Ich hänge meinen Bericht mal hier dran...
Hatte heute einen PC-Tag und dabei zufällig ein Video über Fettleber geschaut.
Der Mann in dem Video hat einen anderen regelrecht zerpflückt - dass er ja eine Fettleber bekommen "muss", bei dem was er isst: sooo viele Kohlehydrate.
Da hab ich mich recht gewundert, denn ich esse - das weiß ich wohl - viel zu viel süßes und sowieso kohlehydratbetont (mag kein Fleisch).
Dabei ist meine Leber sehr gesund. Jemand anderer hat Probleme mit der Leber, aber der isst kaum süßes.
Wo ist der Unterschied?
Ich denke, in meinem Fall - es ist, dass ich "früher" immer unabsichtlich lange Zeit nichts gegessen habe, weil ich eben nicht gerne frühstücke. Das hab ich im Laufe der Jahre leider verloren, weil Schokolade und gezuckerter Kaffee können einem schon über ein kurzfristiges Tief hinüberhelfen. Das hab ich in den letzten Jahren leider praktiziert.
Seit einiger Zeit ist in mir der Wunsch erwacht, meine früherer "Energiegeladenheit" wiederzuerlangen.
Ich bin in einem Buchladen über ein Buch mit dem Titel "Teilzeitfasten 16/8" gestoßen und hab es dort gleich verschlungen.
Das war mir irgendwie schon vertraut - ich hatte mich früher schon damit beschäftigt, es dann aber wohl über die vielen anderen Dinge wieder vergessen.
Hab das Buch nicht gekauft, aber gleich damit begonnen
Also 16 Stunden nichts essen, 8 Stunden normal.
Beim ersten Nicht-Essen sind es gleich mehr als 16 Stunden geworden, weil ich mich dabei so wohl gefühlt habe. Danach hab ich normal mitgegessen, und wie ein Wunder wollte ich nicht mal ein Eis zum Nachtisch. Obwohl ich sonst bei "süß" fast nie widerstehen kann!!
Ich war so angenehm satt....
Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob es für jeden Menschen das Wundermittel ist - mir tut es wirklich gut!
Ich mach das jetzt noch nicht wirklich lange bewußt, aber ich spüre es schon deutlich, wie gut es mir tut.
Manchmal sind es so kleine Gewohnheitsänderungen, die dem Wohlbefinden schaden.
bin froh, dass ich es jetzt weiß, dass mein Körper das dauernde Essen gar nicht verträgt.
Und wenn man die Theorie hinter dem ganzen studiert - hm, scheint was dran zu sein?
Dazu passt die These, dass Kaffee ohne Milch so eine Art innere "Zellreinigung" in Gang setzt.
Meine Mutter (77 Jahre alt), die noch immer sehr fit ist, praktiziert diese Artz des Fastens schon jahrelang. Sie isst ab 16 Uhr nichts mehr.
Und wie gesagt, es
könnte der Grund sein, warum meine Blutzucker und -fettwerte so gut sind, obwohl ich gerne mal über die Stränge schlage.
Die Fastenphasen scheinen - für meinen Körper - sehr wichtig zu sein.