heilfasten

Gesunde Ernährung, Bewegung, Hygiene etc.

Re: heilfasten

Beitragvon Reisende am Mo 23. Feb 2015, 14:53

danke fuxi.
was soll ich dazu sagen? :aeh:
die einzige negative erfahrung beim fasten, die ich bisher gemacht habe, war tagelanges starkes kopfweh. das beruhte aber auf meinen eigenen fehlern. ich hab da nicht gründlich abgeführt und beim fasten weiter geraucht. zwar reduziert, aber ganz konnte ich nicht auf meine zigaretten verzichten. selbst schuld....
ansonsten nix. kein unwohlsein, keine kreislaufprobleme, nada.
abnehmen tue ich dabei übrigens kaum! das hat mich anfangs enttäuscht. hab in 10 tagen grade mal 1,5 kg verloren.
und was muskelabbau angeht.... wenn man vorm fasten bewusst seine eiweisspeicher auffüllt, kommt der körper damit ne ganze weile aus, ohne an die muskulatur gehen zu müssen. ich hab so eine schickimickiwaage, die körperfettanteil etc messen kann. ich kann dieses jahr ja mal den test machen und die werte vor und nach dem fasten aufschreiben und vergleichen.
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
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Re: heilfasten

Beitragvon strega am Di 24. Feb 2015, 00:47

Ich hab insgesamt bisher zweimal das Mayer-Fasten gemacht, da gibts Milch/Joghurt und Vollkornbrot und Kräutertees, das ganze etwas mehr als eine Woche jeweils in einer Gruppe. Und einmal reines Saft- und Wasserfasten eine Woche lang, das dann für mich zuhause. Das hat bei mir sogar besser geklappt als wenn ich noch ein bischen was gegessen hätte wie bei Mayer-Kur. Der Clou ist bei diesem Komplett - Fasten, dass der Körper umstellt auf reine innerliche Ernährung für die Kalorienzufuhr, da sind dann auch die Hungergefühle bald vorbei. Unbedingt sanft einsteigen ins Fasten und ganz langsam und bewusst danach wieder anfangen mit essen, zuviel und zu schnell danach wieder anfangen ist unter Umständen richtig übel.

Ich hab bei jeder Art von Fasten jedes Mal einen Tag Kopfweh gehabt wegen Koffeinentzug. Die Stimmungen sind mit mir manchmal Schlitten gefahren, ich war manchmal viel roheiiger als zu Essenszeiten. Manchmal aber auch unbeschreiblich gut drauf und auch körperlich sehr leistungsfähig.
Was unbedingt wichtig ist ist sich zu bewegen, zum einen wegen Thema Muskelabbau - was der Körper braucht baut er auch nicht ab - und zum andern um alle möglichen Abfallstoffe besser loszuwerden, die da abgebaut werden wollen. Nach dem Fasten hatte ich eine wunderbare Haut und phantastische Haare, was sonst innerlich passiert ist kann ich nicht so ganz genau definieren, aber die äusseren Ergebnisse sind ja auch was :grinblum:

Für mich wars ne gute Erfahrung. Und ich sehe es als natürliche Anpassungsleistung des Körpers, der sich dann mal auf andere wichtige Aufgaben konzentrieren kann als sonst, wenn er zu einem grossen Teil mit Nahrungsverarbeitung beschäftigt ist.
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Re: heilfasten

Beitragvon Reisende am Di 24. Feb 2015, 00:57

strega hat geschrieben:
Was unbedingt wichtig ist ist sich zu bewegen, zum einen wegen Thema Muskelabbau - was der Körper braucht baut er auch nicht ab - und zum andern um alle möglichen Abfallstoffe besser loszuwerden, die da abgebaut werden wollen.

:daumen:
ich ändere an meinem alltag nichts währenddessen, was bewegung angeht. gehe höchstens öfter spazieren als sonst. ;)
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Re: heilfasten

Beitragvon Marie86 am So 1. Mär 2015, 22:02

Nach einer Woche musste ich abbrechen, weil mich die Grippewelle erwischt hat.

Ich starte aber einen neuen Versuch :)
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Re: heilfasten

Beitragvon ina maka am Mi 7. Aug 2019, 18:00

Ich hänge meinen Bericht mal hier dran...
Hatte heute einen PC-Tag und dabei zufällig ein Video über Fettleber geschaut.
Der Mann in dem Video hat einen anderen regelrecht zerpflückt - dass er ja eine Fettleber bekommen "muss", bei dem was er isst: sooo viele Kohlehydrate.
Da hab ich mich recht gewundert, denn ich esse - das weiß ich wohl - viel zu viel süßes und sowieso kohlehydratbetont (mag kein Fleisch).
Dabei ist meine Leber sehr gesund. Jemand anderer hat Probleme mit der Leber, aber der isst kaum süßes.
Wo ist der Unterschied? :hmm:

Ich denke, in meinem Fall - es ist, dass ich "früher" immer unabsichtlich lange Zeit nichts gegessen habe, weil ich eben nicht gerne frühstücke. Das hab ich im Laufe der Jahre leider verloren, weil Schokolade und gezuckerter Kaffee können einem schon über ein kurzfristiges Tief hinüberhelfen. Das hab ich in den letzten Jahren leider praktiziert.

Seit einiger Zeit ist in mir der Wunsch erwacht, meine früherer "Energiegeladenheit" wiederzuerlangen.
Ich bin in einem Buchladen über ein Buch mit dem Titel "Teilzeitfasten 16/8" gestoßen und hab es dort gleich verschlungen.
Das war mir irgendwie schon vertraut - ich hatte mich früher schon damit beschäftigt, es dann aber wohl über die vielen anderen Dinge wieder vergessen.
Hab das Buch nicht gekauft, aber gleich damit begonnen :rot:
Also 16 Stunden nichts essen, 8 Stunden normal.

Beim ersten Nicht-Essen sind es gleich mehr als 16 Stunden geworden, weil ich mich dabei so wohl gefühlt habe. Danach hab ich normal mitgegessen, und wie ein Wunder wollte ich nicht mal ein Eis zum Nachtisch. Obwohl ich sonst bei "süß" fast nie widerstehen kann!!
Ich war so angenehm satt....

Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob es für jeden Menschen das Wundermittel ist - mir tut es wirklich gut!
Ich mach das jetzt noch nicht wirklich lange bewußt, aber ich spüre es schon deutlich, wie gut es mir tut.
Manchmal sind es so kleine Gewohnheitsänderungen, die dem Wohlbefinden schaden.
bin froh, dass ich es jetzt weiß, dass mein Körper das dauernde Essen gar nicht verträgt.

Und wenn man die Theorie hinter dem ganzen studiert - hm, scheint was dran zu sein?
Dazu passt die These, dass Kaffee ohne Milch so eine Art innere "Zellreinigung" in Gang setzt.
Meine Mutter (77 Jahre alt), die noch immer sehr fit ist, praktiziert diese Artz des Fastens schon jahrelang. Sie isst ab 16 Uhr nichts mehr.

Und wie gesagt, es könnte der Grund sein, warum meine Blutzucker und -fettwerte so gut sind, obwohl ich gerne mal über die Stränge schlage.
Die Fastenphasen scheinen - für meinen Körper - sehr wichtig zu sein.
Wir leben in einem Gefängnis mit offenen Türen und Fenstern und die Frage ist, wer sind die ersten, die sich raustrauen? Wagenhofer www.youtube.com/watch?v=q2WEVdNQAxE
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